Fünf Tipps, wie CIOs Disaster Recovery in der Cloud angehen

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Für Unternehmen ist es entscheidend, dass ihre Geschäfte auch im Katastrophenfall weiterlaufen: Ausfallzeiten bedeuten schnell Umsatzeinbußen, eine verringerte Mitarbeiterproduktivität und einen Vertrauensverlust in die Marke.

Dennoch stellt sich bei Diskussionen mit Unternehmen schnell heraus, dass lediglich 50 bis 60 Prozent der Firmen Pläne für Disaster Recovery (DR) in der Schublade haben – und viele dieser Pläne nur einige Applikationen umfassen.

Oft gibt es auch Widerstände gegen DR in der Cloud. Hier ein paar bewährte Methoden, mit denen clevere CIOs DR-Pläne für die Cloud aufsetzen konnten.

  1. Seien Sie aktiv

Falls Sie nicht selbst die Disaster Recovery vorantreiben, riskieren Sie täglich Unternehmenswerte. Verstehen Sie die DR-Planung lieber besser als Unternehmensziel und stellen Sie sicher, dass ihre Kollegen aktiv über die Pläne informiert sind.

  1. Beurteilen Sie die Risiken

DR-Planung sollte immer mit einer Risikoanalyse beginnen. Bestimmen Sie die wahrscheinlichsten Risiken und erarbeiten Sie von diesem Punkt aus, wie sich die Risiken am besten eindämmen lassen. Ein Beispiel: Welches Backup braucht Ihr Unternehmen im Fall eines Stromausfalls?

  1. Bereiten Sie sich auf die »Sicherheitskarte« vor

Vielleicht bekommen Sie Gegenwind, weil es Bedenken gibt, ob die Cloud so sicher wie On-premise-Lösungen ist. Wenn jemand die »Sicherheitskarte« ausspielt, müssen CIOs kontern: Alles ist eine Vertrauensfrage. Denn das Unternehmen arbeitet jeden Tag mit Drittanbietern und es gibt nie ein 100 % sicheres Zusammenspiel zwischen Ihnen und den Anbietern. Hier sollte kein Unterschied gemacht werden.

  1. Vergessen Sie die Endgeräte nicht

Mobilität ist inzwischen ein Top-Anliegen für CIOs. Denn plötzlich ist der Verlust von Unternehmensdaten aufgrund des Verlusts eines persönlichen Gerätes ein weiteres mögliches Szenario.

Gleichzeitig stehen Unternehmen vor einem Problem: Sie wollen keine persönlichen Daten auf firmeneigenen Servern speichern, müssen aber in jedem Fall eine DR für ihre Mobilgeräte implementieren. CIOs können das lösen, indem sie Nutzungsrichtlinien für die Mitarbeiter entwickeln, die einen Rahmen für den Umgang des Unternehmens mit dem Gerät eines Angestellten festlegen.

  1. Befreien Sie Disaster-Recovery-Tests von ihrem Stigma

DR-Tests können die Moral des für DR-Tests- und -Pläne zuständigen Teams untergraben. Hüten Sie sich davor. Machen Sie Ihrem Team von vornherein klar, dass Sie Schwierigkeiten erwarten und Tests unabdingbar sind, um diese aufzudecken. Langfristig hilft es, eine Kultur aufzubauen, in der DR-Tests so normal wie andere Testläufe sind.

Von Sabrinath Rao, General Manager – Cloud Business Unit

Die Tipps stammen von Commvault, einem Unternehmen im Bereich Information Management und Schutz von Unternehmensdaten.


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