Last-Minute Liebesshopping: Fast ein Drittel der Partner lässt es am Valentinstag drauf ankommen

  • 27 Prozent kaufen Geschenke in der letzten Minute.
  • Was Händler tun müssen, um Stress-Shoppern den Valentinstag zu retten.

 

Einen welken Blumenstrauß von der Tankstelle oder angestaubte Pralinen aus dem Vorjahr – wer seinem oder seiner Liebsten am Valentinstag ein solches Verzweiflungsgeschenk überreicht, der darf sich auf etwas gefasst machen. Doch das Risiko, durch einen derartigen Fehltritt eine waschechte Beziehungskrise auszulösen, hält 84 Prozent der Deutschen nicht davon ab, mit dem Geschenkekauf bis zur letzten Minute zu warten. Das ergibt eine aktuelle, repräsentative Umfrage, die Yext unter 1.000 deutschen Verbrauchern durchgeführt hat [1]. Tipp der Yext-Spezialisten an Blumen- und Geschenkeläden: Stellt sicher, dass Euch Stress-Shopper auch per Smartphone schnell finden und Eure Angebote sehen.

Laut Umfrage kaufen 57 Prozent der Deutschen ihre Geschenke in der Woche vor dem Valentinstag, weitere 27 Prozent sogar erst am Valentinstag selbst. Wie können Händler Verliebten aus der Klemme helfen, die kurz vor dem Valentinstag noch ohne Geschenk dastehen – und wie können sie selbst vom Valentinstaggeschäft profitieren? Michael Hartwig, Managing Partner Central Europe bei Yext, erklärt worauf es ankommt:

»Last-Minute-Shopper verhalten sich anders als vorausschauende Käufer. Für Preisvergleiche haben sie keine Zeit, außerdem setzen sie bei der Suche verstärkt auf ihr Smartphone. Sie recherchieren also mit der gleichen Eile, mit der sie auch ihre Geschenke kaufen. Wer diesen Verbrauchertyp in sein Geschäft locken will, muss vor allem sicherstellen, dass sämtliche relevanten Informationen schnell auffindbar sind – von der Filialadresse über die Öffnungszeiten bis hin zu aktuellen Angeboten und Sonderaktionen.«

Es reicht dabei längst nicht aus, nur die eigene Website zu pflegen, denn diese ist oft gar nicht mehr Teil der Customer Journey. Stattdessen holen sich Verbraucher ihr Wissen auf Drittanbieter-Plattformen. Dazu gehören Suchmaschinen wie Google und Bing, soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram, Kartendienste wie Google Maps und Apple Maps, aber auch Adressverzeichnisse wie die Gelben Seiten oder Bewertungsportale wie Yelp.

Händler müssen sämtliche Informationen auf diesen Plattformen aktuell halten, damit potenzielle Kunden am Valentinstag nicht wegen falsch hinterlegter Öffnungszeiten vor verschlossenen Türen stehen. Die große Zahl an Plattformen bietet aber auch die Chance, Verbraucher an entscheidenden Punkten ihrer Customer Journey zielgenauer anzusprechen. So können Händler zum Beispiel via Google Posts direkt in den Suchergebnissen auf besondere Valentinstagangebote hinweisen, auf die Last-Minute-Shopper auf einer Website wahrscheinlich nie gestoßen wären.

»Letztlich ist es unerheblich, wo sich Verbraucher über einen Händler informieren«, so Michael Hartwig. »Wichtig ist nur, dass die vorgefundenen Informationen aktuell, vollständig und ansprechend sind.« Yext liefert die Technologie, um Unternehmensdaten auf über 100 Plattformen zu synchronisieren und damit eine konsistente Markenerfahrung zu schaffen. Das hilft Händlern, mehr Kunden anzusprechen und zu gewinnen, ganz egal ob diese ihren Einkauf auf lange Hand planen oder am Valentinstag eilig ein Geschenk suchen.

 

[1] Für die Umfrage hat Yext über das Onlinetool Google Surveys 1.031 deutsche Verbraucher befragt. Die Befragung lief vom 13. bis zum 15. Januar 2018.

 


 

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