Fußball-WM 2026: Wie Cyberkriminelle beim größten Sportereignis mitspielen

Nach dem Anpfiff ist vor dem Angriff

foto magnific ki

Millionen Menschen weltweit fiebern mit ihren Nationalmannschaften bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in den USA. Doch während Fans Tore bejubeln, Spielstatistiken verfolgen und Livestreams einschalten, beobachten Cyberkriminelle das Geschehen mit ganz anderen Absichten. Sören Schulte*, E-Mail-Security-Experte bei Retarus, erklärt, warum globale Sportereignisse regelmäßig zur Hochsaison für E-Mail-basierte Angriffe werden und was Unternehmen tun können, um ihre Mitarbeiter und sich selbst zu schützen.

 

Große Sportereignisse sind für Cyberkriminelle aus einem einfachen Grund attraktiv: Sie liefern emotionalen Kontext. Wenn Millionen Menschen gleichzeitig auf Ergebnisse, Streaming-Links, Wettquoten und Nachrichten rund um ihre Lieblingsmannschaften warten, sinkt die Hemmschwelle, auf einen Link zu klicken oder einen Anhang zu öffnen. Genau diese Kombination aus Neugier, Zeitdruck und Emotionalität nutzen Angreifer gezielt aus.

 

Der gefährlichste Gegner steht nicht auf dem Platz

Die Angriffsmuster sind dabei alles andere als neu, lediglich das Thema wird an das aktuelle Turnier angepasst. In den Wochen rund um die WM lässt sich ein deutlicher Anstieg Phishing-basierter Betrugsversuche feststellen. Als Köder dienen dabei vor allem:

  • Streaming-Angebote – gefälschte Links zu angeblichen Gratis-Livestreams
  • Wett- und Gewinnspielaktionen – vermeintliche Sonderangebote oder Bonusaktionen
  • Breaking News – eilige Meldungen zu Spielern, Mannschaften oder Turnierergebnissen
  • Spielberichte und Analysen – Anhänge, die Schadsoftware enthalten

Hinzu kommt ein spezifisches Risiko dieser Turniersaison: Rund um die WM entstehen in kürzester Zeit zahlreiche neue Websites für Analysen, Fan-Foren oder Streaming. Da solche Seiten oft unter enormem Zeitdruck aufgebaut werden, verfügen sie nicht immer über ein ausreichendes Sicherheitsniveau. Selbst legitime Seiten können kompromittiert werden und unbemerkt Schadcode verbreiten. Wer auf einen präparierten Link klickt, kann sich so allein durch den Besuch einer Webseite Malware einfangen – ganz ohne weitere Interaktion. Dass das kein theoretisches Risiko ist, zeigen auch aktuelle Behördenwarnungen: Das FBI weist auf gefälschte FIFA-Websites hin und listet Beispiele für Spoofing- und Typosquatting-Domains, die auf Datendiebstahl und Ticketbetrug abzielen.

Auch das kanadische Cyber Centre erwartet rund um die WM 2026 eine Vielzahl ereignisbezogener Phishing- und Betrugskampagnen über Anzeigen, Websites und Apps.

 

Was Fans jetzt beachten sollten – privat wie beruflich

Das Tückische an WM-Phishing: Der emotionale Kontext macht keinen Halt vor dem Firmen-Laptop. Mitarbeiter, die tagsüber im Homeoffice arbeiten und nebenbei Spielstände verfolgen, sind ebenso gefährdet wie Nutzer, die abends im Privaten auf verdächtige E-Mails hereinfallen und dabei womöglich Zugangsdaten kompromittieren, die sie für berufliche Anwendungen wiederverwenden.

Für Endnutzer gelten deshalb einige klare Grundregeln:

  • Direkt zur Quelle: Streaming-Dienste, Nachrichtenportale oder Sportwetten-Anbieter immer direkt über den Browser oder die offizielle App aufrufen – niemals über einen Link in einer E-Mail.
  • Misstrauen bei Superlativen: Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein, sind es meistens auch. Das gilt für kostenlose Streams ebenso wie für angebliche WM-Tickets oder exklusive Wettboni.
  • Zugangsdaten niemals wiederverwenden: Wer dasselbe Passwort für private Fan-Plattformen und berufliche Anwendungen nutzt, öffnet Angreifern Tür und Tor.

 

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Auch wenn das Risiko auf den ersten Blick privat erscheint – für Unternehmen entstehen daraus handfeste Bedrohungsszenarien. Es empfehlen sich folgende 5 Schritte, um die erhöhte Bedrohungslage rund um die WM aktiv in die Sicherheitsstrategie einzubeziehen:

  1. Alle Schutzmaßnahmen vollständig aktivieren:
    Falls für bestimmte Nutzergruppen oder Anwendungen reduzierte Sicherheitsrichtlinien oder -ausnahmen gelten, sollten diese während des Turniers vorübergehend verschärft werden.
  2. Time-of-Click-Protection konsequent einsetzen:
    Moderne URL-Schutzmechanismen analysieren Links nicht nur beim Eingang einer E-Mail, sondern erneut im Moment des Klicks. Gerade bei neu registrierten oder kurzfristig kompromittierten WM-Websites bietet das entscheidenden Mehrschutz. Ebenso wichtig: Mitarbeiter sollten explizit darauf hingewiesen werden, Sicherheitswarnungen ernst zu nehmen und Splash-Page-Warnungen nicht reflexartig wegzuklicken.
  3. Zusätzliche Erkennungsschichten aktivieren:
    Da Cyberkriminelle ihre Kampagnen schnell an aktuelle Ereignisse anpassen, können Lösungen wie Post-Delivery-Protection oder KI-gestütztes Sandboxing entscheidend sein. Sie identifizieren bislang unbekannte Bedrohungen, noch bevor klassische Sicherheitssignaturen verfügbar sind.
  4. Attachment Blocker aktualisieren:
    Potenziell gefährliche Dateitypen sollten konsequent blockiert oder besonders gründlich geprüft werden. Angreifer nutzen WM-Themen auch, um kompromittierte Anhänge – etwa angebliche Spielpläne oder Statistik-Dokumente – in Umlauf zu bringen.
  5. Für den Ernstfall vorsorgen:
    Auch bei umfassenden Schutzmaßnahmen lässt sich ein Sicherheitsvorfall nicht vollständig ausschließen. Ein E-Mail-Continuity-Service ermöglicht die Fortsetzung der geschäftlichen E-Mail-Kommunikation, selbst wenn die primäre Mail-Infrastruktur beeinträchtigt ist. Gleichzeitig liefern Observability-Metriken frühzeitige Hinweise auf ungewöhnliche Aktivitäten, Zustellungsprobleme oder andere Auffälligkeiten.

 

Nach der WM ist vor der EM

Das Turnier endet. Die Bedrohungslage nicht. Mit jedem globalen Ereignis, ob Sportturnier, politische Wahl oder Kulturereignis, entstehen vergleichbare Angriffsmuster, die gezielt Emotionen und Informationsinteresse ausnutzen. Unternehmen, die ihre Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig überprüfen und an das aktuelle Bedrohungsgeschehen anpassen, sind langfristig besser aufgestellt – ganz gleich, was als Nächstes steht.

 

*Sören Schulte ist Senior Product Marketing Manager bei Retarus und verantwortet die globale Go‑to‑Market‑Strategie der Secure Email Platform. Mit über 15 Jahren Erfahrung in Produktmarketing, PR und strategischer Kommunikation für internationale IT‑ und Telekommunikationsunternehmen bringt er tiefes Branchenwissen und ausgeprägte Positionierungskompetenz mit. Zuvor arbeitete er in führenden Agenturnetzwerken wie Team Lewis, Ketchum und Serviceplan für Kunden wie AWS, Citrix, Symantec oder Telefónica und verfügt über ein Diplom in Information Management und Corporate Communication.

 

 

7021 Artikel zu „Tipps Sicherheit“

Fünf (Sicherheits-)Tipps für Gamer

Die Neuigkeiten eines potenziellen Steam-Datenlecks mit über 89 Millionen betroffenen Usern hat Gamern den Schweiß auf die Stirn getrieben. Nun gab es Entwarnung: Es wurden doch keine Daten geleaked, lediglich Textnachrichten von Zwei-Faktor-Authentifizierungen, die keinerlei Rückschlüsse auf persönliche Konten und Daten zulassen. Trotzdem sollten Gamer in einer Welt, in der Datenschutzverletzungen zunehmen und das Risiko…

Sicherheit ist mehr als Verschlüsselung: Drei Tipps, wie Unternehmen ihre Kommunikation sicherer machen

Der aktuelle Signal-Leak der US-Regierung zeigt ein grundsätzliches Problem: Sicherheit in der Kommunikation ist nicht nur äußerst wichtig, sondern auch sehr komplex. Wird sie missachtet, entstehen Image- und Vertrauensverluste oder finanzielle oder Wettbewerbsrisiken. Wie können sich Unternehmen schützen und vorbereiten? Was sollten sie beachten? Wildix, Anbieter von Unified Communications as a Service, gibt drei Praxistipps…

Vier Tipps für verbesserte Cybersicherheit in KMU

Cyberangriffe betreffen nur Großunternehmen, soziale Netzwerke oder IT-Dienstleister? Weit gefehlt – inzwischen werden immer häufig auch Produktionsbetriebe, Mittelständler oder sogar Kleinunternehmen Ziel der Attacken. Doch gerade dort fehlen oft die Ressourcen, um effektive Prävention zu ergreifen und die eigenen Systeme stets auf dem neusten Stand zu halten. Nils Gerhardt, CTO von Utimaco gibt vier Tipps,…

Experten warnen: Diese gängigen Gerätesicherheitstipps könnten Diebe anziehen

„Viele vermeintliche Sicherheitsmaßnahmen sind nur eine Illusion – eine Art, sich sicher zu fühlen, ohne das Risiko tatsächlich zu mindern“, sagt Josh Gordon, Technologieexperte bei Geonode. Unsere Mobilgeräte speichern eine Schatzkiste voller persönlicher Informationen und sind deshalb ein Hauptziel für Diebe. Manchmal richtet gut gemeinter Sicherheitsrat mehr Schaden an als er nützt – so können…

Sicherheit im Internet der Dinge (IoT) verbessern: Tipps zum Schutz der vernetzten Welt

Das Internet der Dinge (IoT) hat sich zu einer der wegweisendsten Technologien des 21. Jahrhunderts entwickelt. Vom vernetzten Kühlschrank über smarte Autos bis hin zu intelligenten Thermostaten: Die Integration von Sensoren, Software und anderer Technologie hat nicht nur Unternehmen und Wirtschaft verändert, sondern unseren Alltag revolutioniert. »Die Vorteile dieser Entwicklung beispielsweise für Einzelhandel, Kundenservice, für…

Sicherheitsrisiken eindämmen: 3 Tipps für Security-Verantwortliche

Cyberkriminelle passen kontinuierlich ihre Strategien an, um den neuesten Sicherheitsmaßnahmen einen Schritt voraus zu sein. Umso entscheidender ist es deshalb für Unternehmen, in Sachen Cybersicherheit stets auf dem neuesten Stand zu sein, um den Schutz ihrer Ressourcen zu gewährleisten. Wichtig ist es gerade auch, weil ein Angriff zu unerwarteten Zeiten auftreten kann: So nutzen Hacker…

6 Sicherheitstipps für die Urlaubszeit

Im Sommerurlaub sollte man sich nicht nur vor einem Sonnenbrand schützen, sondern auch vor Cyberrisiken.   Die Sommerreisezeit ist in vollem Gange und viele freuen sich über ihren wohlverdienten Urlaub. Doch während Millionen von Menschen voller Freude ihre Reise planen und antreten, schmieden Cyberkriminelle ihre Taktik, wie sie ahnungslose Reisende angreifen oder ausnutzen können. Die…

Datensicherheit in der Cloud: Sieben Tipps gegen Datendiebstahl

Immer mehr Unternehmen werden Opfer von Cyberattacken: Einer aktuellen Bitkom-Studie zufolge waren im vergangenen Jahr mehr als 80 Prozent der befragten Organisationen betroffen [1]. Dabei entsteht der deutschen Wirtschaft jedes Jahr ein Schaden in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro. Eines der größten Risiken neben dem Verlust von Daten durch Malware oder Ransomware ist…

Sensible Daten schützen: 10 Tipps für einen optimalen Datensicherheitsplan     

Der Diebstahl oder Verlust sensibler Daten zählt für Unternehmen zu den schwerwiegendsten und mitunter folgenreichsten IT-Sicherheitsvorfällen. Denn mit entwendeten Datensätzen können Cyberkriminelle nicht nur den betroffenen Unternehmen schaden, sondern sie auch für gezielte Angriffskampagnen gegen deren Kunden und Partner nutzen. Eine Datenpanne kann außerdem rechtliche Konsequenzen oder Haftungsfragen nach sich ziehen und den Ruf der…

IT-Sicherheitsexperten geben Tipps, wie Unternehmen ihre Lieferketten vor IT-Angriffen schützen

Angriffe auf Lieferketten sind ein Trend, der bereits seit einigen Jahren anhält. Attacken wie die auf SolarWinds, bei der der Update-Server mit der Schadsoftware Sunburst verseucht wurde oder der Angriff auf Kasey im Juli 2021 mit der Malware REvil, in deren Folge Kassensysteme mehrerer Firmen weltweit betroffen waren, zeigen, dass die Angriffe hoch komplex und…

Fünf Tipps, wie User Experience und Sicherheit in Einklang gebracht werden können

Nutzer stellen hohe Anforderungen an Anwendung, die sie täglich nutzen: Sie müssen leicht zu handhaben sein und schnell reagieren. Darüber hinaus können sich Nutzeranforderungen sehr schnell verändern. Während Anbieter versuchen, diesen Erwartungen zu entsprechen, steigt die Herausforderung, sich gleichzeitig vor sicherheitsrelevanten Bedrohungen und böswilligen Eingriffen zu schützen. User Experience und Sicherheit gehen daher Hand in Hand.…

Security-Praxistipps: Sechs DevSecOps-Metriken für DevOps- und Sicherheitsteams

Mitarbeiter im DevOps-Team bekommen leicht das Gefühl, dass das Sicherheitsteam dazu da ist, ihnen die Arbeit schwerer zu machen. Sicherheitsfachkräfte haben vielleicht das Gefühl, dass DevOps ihre Prioritäten nicht teilt und die Sicherheit nie so ernst nehmen wird, wie sie es gerne hätten. Glücklicherweise muss das nicht so sein. Durch das Festlegen und Verfolgen gemeinsamer…

Zurück im Home Office: 5 Tipps für Unternehmen zur Vermeidung von Sicherheitslücken beim mobilen Arbeiten

Lockdown 2.0: Nach dem erneuten Verschärfen der Maßnahmen zum Eindämmen der Corona-Pandemie ist ein großer Teil der Büromitarbeiter bereits wieder im Home Office – falls sie nach Ende des ersten Lockdowns überhaupt an ihren regulären Arbeitsplatz zurückgekehrt waren. Dies hat die Entwicklung des mobilen Arbeitens in den Unternehmen maßgeblich beschleunigt. Ein Problem bei der rasanten…

Rückkehr ins Büro: TÜV SÜD gibt Tipps zur IT-Sicherheit

Das Arbeiten im Home-Office während der Corona-Pandemie hat die Angriffsfläche für Cyberkriminelle spürbar vergrößert. Doch auch der Wechsel vom Home-Office zurück ins Büro bringt einige Risiken für die IT-Sicherheit mit sich. Die Experten von TÜV SÜD Sec-IT geben einen Überblick zu den wichtigsten Regeln für die IT-Sicherheit. »Grundsätzlich besteht die größte Gefahr darin, dass sich…

Speichern in der Cloud: Fünf Tipps, um Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit zu kombinieren

Mit Hilfe von Cloud-Lösungen lassen sich im Prinzip unlimitierte Mengen an Daten standort- und geräteunabhängig sichern. Der Speicherplatz auf den eigenen Geräten und innerhalb der eigenen Infrastruktur wird so geschont. Dafür benötigt der Nutzer nur eine Internetverbindung und eine entsprechende Anwendung – innerhalb kürzester Zeit steht das zusätzliche Laufwerk auf Cloud-Basis zur Verfügung. Und nicht…

EU-US Privacy Shield gestoppt: Sicherheitstipps zum Datentransfer in die USA

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ist gefallen: Das EU-US Privacy Shield, das den Austausch personenbezogener Daten zwischen der EU und den US legitimiert, ist für ungültig erklärt worden. Der EuGH sah das Datenschutzniveau nach europäischen Maßstäben als nicht gesichert an. »Konkret bedeutet das Scheitern des Privacy Shields, dass eine rechtliche Grundlage für den Datentransfer…

Agile Sicherheit: fünf Tipps für Sicherheitsverantwortliche

  Seit rund drei Jahren ist ein spürbarer Paradigmenwechsel in der Softwareentwicklung zu beobachten: Statt im Wasserfallmodell wird nun mit agilen Entwicklungsmethoden gearbeitet – oftmals kombiniert mit DevOps-Ansätzen. Im Bereich IT-Security verändert diese Entwicklung auch die Arbeitsmodelle von IT-Sicherheitsexperten. Waren früher die Ziele eines Softwareentwicklungsprozesses durch Fachkonzepte relativ früh abgesteckt, können sich heute die Funktionen…

5 Tipps zur Datensicherheit mit Augmented-Reality-Lösungen

Die Vorteile der Nutzung von Augmented-Reality-Lösungen liegen auf der Hand. Mitarbeiter*innen können mithilfe von Wearables ihre Arbeit schneller, flexibler und sicherer ausführen, machen nachweislich weniger Fehler und sind bei der Arbeit zufriedener. Wie der Name bereits vermuten lässt, funktionieren Datenbrillen aber nur, wenn sie Daten aufnehmen. Die Sicherheit solcher Daten ist deshalb für alle Unternehmen,…

Tipps: IT-Sicherheit im Home Office und beim Homeschooling

Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass viele Arbeitnehmer im Home Office sind und auch zahlreiche Lehrer und Schüler das sogenannte Homeschooling betreiben: Gearbeitet oder gelernt wird am heimischen Rechner. Rasch wurden neue Lösungen für das Arbeiten miteinander gebraucht, die allerdings nicht immer sicher sind. »Überlegungen zur IT-Sicherheit im Home Office oder Homeschooling kamen häufig zu kurz,…