Straßenverkehr: Münchner stehen am längsten im Stau

51 Stunden und damit mehr als zwei volle Tage und Nächte steht jeder Autofahrer in München durchschnittlich pro Jahr im Stau – damit ist die bayerische Hauptstadt schon zum zweiten Mal Spitzenreiter im Stauranking des Verkehrsdatenanbieters Inrix. Den zweiten Platz teilen sich mit einigem Abstand Hamburg, Berlin und Stuttgart. Hier verschwenden Autofahrer »nur« 44 Stunden pro Jahr im Straßenverkehr zu Stoßzeiten.

Inrix ermittelt für sein jährliches Ranking mit Hilfe von Verkehrsgeschwindigkeitsdaten die staureichsten Städte. Im weltweiten Ranking liegt die US-Stadt Los Angeles mit 102 Stunden auf dem ersten Platz. München liegt als erste deutsche Stadt auf Rang 86. Hedda Nier

https://de.statista.com/infografik/4761/durchschnittlich-im-stau-verbrachten-stunden-pro-autofahrer/

 


 

Verkehrsstaus verursachen Kosten von 69 Milliarden Euro – allein in Deutschland

  • Die INRIX 2016 Traffic Scorecard analysiert den Einfluss von Verkehrsstaus in weltweit 1.064 Städten über 38 Länder hinweg und ist damit die bislang umfangreichste Studie dieser Art.
  • Deutschland befindet sich weltweit auf Platz fünf der verkehrsreichsten entwickelten Länder und belegt auf europäischer Ebene den vierten Platz. Autofahrer verbringen hier zu Stoßzeiten pro Jahr durchschnittlich 30 Stunden im Stau.
  • München hat in Deutschland das höchste Stauaufkommen. Durchschnittlich verbringen Autofahrer 49 Stunden im Stau, drei Stunden mehr als in Heilbronn, Köln und Stuttgart (je 46 Stunden).
  • Insgesamt wurden 62 deutsche Städte und große Ballungsräume analysiert. Die direkten und indirekten durch Stau verursachten Kosten für alle Autofahrer belaufen sich für 2016 auf 69 Milliarden Euro, das entspricht 1.531 Euro pro Fahrer.
  • Die verkehrsreichste Straße Deutschlands war der Streckenabschnitt auf der A3 zwischen der Ausfahrt Dreieck Köln-Heumar in Richtung Norden bis zur A1. Hier standen Autofahrer im vergangenen Jahr 37 Stunden im Stau, also etwa eine durchschnittliche Arbeitswoche.

 

INRIX veröffentlichte Enden Februar seine Traffic Scorecard 2016, bei der eine neuartige Methodik angewandt wurde. Die Analyse umfasst jetzt 1.064 Städte in 38 Ländern und ist somit die bisher umfangreichste Staustudie [1]. Deutschland belegt im weltweiten Vergleich der verkehrsreichsten entwickelten Länder Platz fünf und landet europaweit auf Platz vier. Autofahrer verbringen hier zu Stoßzeiten pro Jahr durchschnittlich 30 Stunden im Stau.

Die Traffic Scorecard 2016 analysiert die deutschlandweite Verkehrslage von 62 Städten und großen Ballungsräumen. München führt das Ranking an und ist 2016 die verkehrsreichste deutsche Stadt, Autofahrer steckten hier während der Stoßzeiten durchschnittlich 49 Stunden im Stau fest. Dieses Jahr erstmals in der Traffic Scorecard gelistet, landet Heilbronn aufgrund des hohen Pendleraufkommens bereits auf dem zweiten Platz. Bezüglich der zu Stoßzeiten im Stau verbrachten Stunden liegen Stuttgart und Köln mit Heilbronn mit je 46 Stunden gleichauf.

Erstmals umfasst die INRIX Traffic Scorecard die direkten und indirekten durch Stau verursachten Kosten für alle deutschen Autofahrer. Zusammen ergeben diese Kosten für 2016 eine Summe von 69 Milliarden Euro, was pro Fahrer durchschnittlich 1.531 Euro entspricht. Die Kosten pro Autofahrer sind etwa ein Drittel höher als in den Vereinigten Staaten oder dem Vereinigten Königreich. Mit 4,3 Milliarden Euro verursacht der Stau in Berlin die höchsten Gesamtkosten für die Stadt, gefolgt von Hamburg (2,36 Milliarden Euro) und München (1,99 Milliarden Euro).

 

Die INRIX 2016 Traffic Scorecard ermöglicht eine tiefgreifende Analyse von Staus in Städten

Die neue Traffic Scorecard betrachtet das Verkehrsaufkommen zu unterschiedlichen Tageszeiten und über unterschiedliche Straßenabschnitte hinweg. Beispielsweise analysiert sie den Verkehr in Stadtzentren im Pendlerverkehr, während und außerhalb von Stoßzeiten sowie an Wochenenden.

 

Wichtige Ergebnisse für Deutschland:

Verkehrsaufkommen während und außerhalb der Stoßzeiten

  • München ist die verkehrsreichste Stadt Deutschlands, in der Autofahrer zu Stoßzeiten 49 Stunden im Stau stehen; das entspricht einer durchschnittlichen Staurate von 25 %
  • Heilbronn hat die höchste Gesamtstaurate Deutschlands (18 %), gefolgt von München (15 %)

Verkehr in Stadtzentren

  • Das stärkste Verkehrsaufkommen Deutschlands findet sich in München innerhalb des Mittleren Rings. Hier verbringen Autofahrer 27 % ihrer Fahrtzeit während Stoßzeiten im Stau, 19 % tagsüber und 11 % in den Abendstunden
  • Am langsamsten kamen Autofahrer 2016 zu Stoßzeiten durch die Stadtzentren in Mönchengladbach, Berlin und München mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 7,7 km/h, 8,2 km/h und 8,8 km/h und durchschnittlichen Tagesgeschwindigkeiten von 7,8 km/h, 8,2 km/h und 8,2 km/h

Fahrten stadtein- und auswärts

  • In Heilbronn fließt der Verkehr in die Stadt hinein und aus der Stadt heraus über den gesamten Tag gesehen am zähesten, die Stauraten auf den Ein- und Ausfahrtsstraßen lagen bei 35 % während der Stoßzeiten, bei 30 % tagsüber und bei 8 % in Abendstunden
  • Am langsamsten kam man nach Freiburg hinein und wieder heraus, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit zu Stoßzeiten von 12,2 km/h und einem Tagesdurchschnitt von 9.7 km/h

Wirtschaftliche Auswirkungen

  • Am meisten Verzögerungen müssen Unternehmen, deren Mitarbeiter mit PKWs oder Transportern im Straßenverkehr unterwegs sind, in Heilbronn in Kauf nehmen, wo die Stauraten tagsüber auf allen Straßen bei 21 % liegen, gefolgt von Würzburg mit 19 %
  • Unternehmen, deren Mitarbeiter auf den Straßen der Innenstädte von Lübeck und München unterwegs sind, müssen ebenfalls ein hohes Verkehrsaufkommen einkalkulieren. Fahrer verbringen dort tagsüber 19 % ihrer Zeit in innerstädtischen Staus

Wochenende

  • Heilbronn (15 %), Hamburg (12 %) und München (9 %) haben die höchsten Wochenend-Stauraten, dabei kommen Autofahrer in Freiburg (9,9 km/h) und in München (12,9 km/h) am langsamsten voran

»Die Methodik, mit der Inrix bei der 2016 Traffic Scorecard arbeitet, stellt den neuesten Stand auf ihrem Gebiet dar. Die Differenzierung der Kosten für direkte Erträge durch Zeitverlust und Kraftstoffverbrauch sowie indirekte Kosten durch verpasste Aufträge und gestiegene Preise machen es möglich, den finanziellen Einfluss von hohem Verkehrsaufkommen zu untersuchen«, sagt Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Verkehrsexperte an der Universität Duisburg-Essen. »Die Ergebnisse sind durchgehend überraschend, beispielsweise hätte kaum jemand München und Heilbronn an der Spitze erwartet. Trotz des großen Zeitverlustes in Staus ist Deutschland auf internationaler Ebene vergleichsweise gut gestellt. Da sich derzeit umfassende Maßnahmen zur Straßensanierung in Planung befinden, könnte sich die Situation kurzzeitig noch verschlechtern, wenn keine neuen Ansätze zur Problemlösung vorgestellt werden.«

»Die deutsche Wirtschaft verbesserte sich 2016, was zu einem schnelleren wirtschaftlichen Wachstum und höherer Beschäftigung führte. In Kombination mit günstigen Kraftstoffpreisen führte das letztlich zu einem Anstieg des Verkehrsaufkommens in der 2016 Traffic Scorecard«, sagt Graham Cookson, Chefökonom bei INRIX. »Das hohe Verkehrsaufkommen kostet die Wirtschaft Milliarden, es wirkt sich auf Unternehmen aus und kommt die Verbraucher teuer zu stehen. Deutschland muss sich überlegen, wie es mit der wachsenden Straßenfracht aus Süd- und Osteuropa umgehen will, die den Straßenverkehr weiter belastet. Damit wir das hohe Verkehrsaufkommen bewältigen können, müssen wir neue Optionen in Betracht ziehen, wie etwa mehr Home-Office-Möglichkeiten oder Investitionen in Big Data, um die Transportsysteme effektiver und intelligenter zu machen.«

 

Tabelle 1: INRIX 2016 Traffic Scorecard – Die 10 verkehrsreichsten Städte und Ballungsräume Deutschlands

Rang Stadt Wartezeit im Stau in Stoßzeiten (Stunden) Durchschnittliche Staurate Gesamtkosten pro Fahrer Gesamtkosten für Stadt
1 München 49 14,5 % 2.418 € 1.990 Mio. €
2 Heilbronn 46 17,9 % 2.581 € 143 Mio. €
3 Köln 46 13,2 %  2.141 € 1.180 Mio. €
4 Stuttgart 46 13,6 % 2.121 € 680 Mio. €
5 Hamburg 41 13,9 % 2.172 € 2.360 Mio. €
6 Berlin 40 12,7 % 2.127 € 4.344 Mio. €
7 Frankfurt 39 10,8 % 1.671 € 694 Mio. €
8 Ruhrgebiet 36 8,7 % 1.661 € 1.458 Mio. €
9 Hannover 36 11,3 % 1.758 € 522 Mio. €
10 Düsseldorf 34 10,4 % 1.650 € 580 Mio. €

 

Deutschlands staureichste Straßen

Deutschlands staureichste Straße war der Streckenabschnitt auf der A3 zwischen der Ausfahrt Dreieck Köln-Heumar in Richtung Norden bis zur A1, wo Fahrer letztes Jahr zu Stoßzeiten 37 Stunden im Stau verbrachten – also etwa eine Arbeitswoche. Auf Münchens staureichster Strecke kam es für Fahrer zu Verzögerungen von durchschnittlich 34 Stunden, sie ist damit Deutschlands Nummer zwei: die Hohenzollernstraße Richtung Westen über die Schwere-Reiter-Straße und Leonrodstraße bis zur Landshuter Alle. Die B96 in Berlin führt von Tempelhof in Richtung Stadtmitte, der Abschnitt bis Mehringbrücke ist Deutschlands dritt-staureichster Streckenabschnitt, dort verbrachten Fahrer letztes Jahr 34 Stunden im Stau.

 

Tabelle 2: INRIX 2016 Traffic Scorecard – Die zehn verkehrsreichsten deutschen Straßen 2016

Rang Stadt Straße Von Nach Staureichste Stoßzeit Staustunden gesamt (p.P./p.a.)
1 Köln A3 Richtung Norden J28 A1 Abends 37
2 München Hohenzollernstraße Richtung Westen Hohenzollernplatz Landshuter Allee Abends 34
3 Berlin B96 Richtung Norden Tempelhof Mehringbrücke Morgens 34
4 Köln B264 Richtung Norden Stadtwaldviertel Universitätsstraße Morgens 33
5 Stuttgart B27 Richtung Norden Degerloch Holzstraße Abends 32
6 Berlin Chausseestraße Richtung Süden Sellerstraße Mehringplatz Abends 32
7 Hamburg Sierichstraße Braamkamp An der Alster Abends 31
8 Frankfurt Wächtersbacher Straße Richtung Osten B8 Bebraer Straße Abends 31
9 Köln A1 Richtung Norden A57 A59 Abends 30
10 Stuttgart Böheimstraße Richtung Süden Fangelbachfriedhof B14 Abends 30

 

 

Deutschland im Vergleich zu Europa

Von allen 628 analysierten europäischen Städten liegt Moskau an oberster Stelle nach Stauzeiten, Autofahrer verbrachten dort zu den Stoßzeiten im letzten Jahr 91 Stunden im Stau, sie standen damit über 25 % ihrer Gesamtfahrzeit, also während und außerhalb der Stoßzeiten, im Stau. London (73 Stunden) folgt als Nummer zwei in der Liste, dahinter Paris (65 Stunden), Istanbul (59 Stunden) und Krasnodar in Russland, mit 56 Stunden auf Platz 5 in Europa. Als erste deutsche Stadt erscheint München auf Platz neun, außerdem sind noch Köln, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Hannover und das Ruhrgebiet unter den europäischen Top 25.

 

Tabelle 3: INRIX 2016 Traffic Scorecard – die 10 staureichsten Städte Europas im Jahr 2016

Rang Stadt Land Wartezeit im Stau in Stoßzeiten (Stunden) Durchschnittliche Staurate
1 Moskau Russland 91 25,2 %
2 London UK 73 12,7 %
3 Paris Frankreich 65 11,4 %
4 Istanbul Türkei 59 18,6 %
5 Krasnodar Russland 56 24,3 %
6 Zürich Schweiz 54 18,2 %
7 Sankt Petersburg Russland 53 20,0 %
8 Sotschi Russland 49 24,4 %
9 München Deutschland 49 14,5 %
10 Nischni Nowgorod Russland 47 19,7 %

 

Deutsche Städte im weltweiten Vergleich

Auf globaler Ebene nimmt Los Angeles den ersten Platz der staureichsten Städte ein, im Jahr 2016 verbrachten Fahrer dort zu Stoßzeiten durchschnittlich 104 Stunden im Stau, gefolgt von Moskau mit 91 Stunden, New York mit 89 Stunden, San Francisco (83 Stunden) und Bogota (80 Stunden). München belegt als erste deutsche Stadt Platz 29 der Liste, gefolgt von Köln und Stuttgart auf den Plätzen 36 und 37.

 

Tabelle 4: INRIX 2016 Traffic Scorecard – Die 10 staureichsten Städte weltweit im Jahr 2016

Rang Stadt Land Kontinent Wartezeit im Stau in Stoßzeiten (Stunden) Durchschnittliche Staurate
1 Los Angeles; CA USA Nordamerika 104 12,7 %
2 Moskau Russland Europa 91 25,2 %
3 New York; NY USA Nordamerika 89 12,8 %
4 San Francisco; CA USA Nordamerika 83 12,8 %
5 Bogotá Kolumbien Südamerika 80 31,8 %
6 São Paulo Brasilien Südamerika 77 20,8 %
7 London UK Europa 73 12,7 %
8 Atlanta; GA USA Nordamerika 71 10,0 %
9 Paris Frankreich Europa 65 11,4 %
10 Miami; FL USA Nordamerika 65 8,7 %

 

Deutschland im weltweiten Ländervergleich

Thailand führte mit durchschnittlich 61 zu Stoßzeiten im Stau verbrachten Stunden die Liste aller 38 Länder an, die für die INRIX Traffic Scorecard untersucht wurden. Damit übertraf es die mit jeweils 47 Stunden zweitplatzierten Länder Kolumbien und Indonesien sowie die gemeinsam an vierter Stelle stehenden Länder Russland und USA mit je 42 Stunden. Deutschland liegt mit 30 Stunden im weltweiten Vergleich an zwölfter Stelle und im Europa-Ranking auf Platz vier hinter Russland, Türkei und UK.

 

Tabelle 5: INRIX 2016 Traffic Scorecard – die 15 staureichsten Länder der Welt im Jahr 2016

Rang Land Kontinent(In Klammern: Europa-Ranking) Durchschnittliche Wartezeit im Stau in Stoßzeiten (Stunden)
1 Thailand Asien 61
2 Kolumbien Südamerika 47
2 Indonesien Asien 47
4 Russland Europa (1) 42
4 USA Nordamerika 42
6 Venezuela Südamerika 39
7 Südafrika Afrika 38
8 Brasilien Südamerika 37
8 Puerto Rico Nordamerika 37
10 Türkei Europa (2) 34
11 UK Europa (3) 32
12 Deutschland Europa (4) 30
12 Slowakei Europa (4) 30
14 Kanada Nordamerika 28
14 Luxemburg Europa (6) 28

 

[1] INRIX hat 500 Terabyte an Daten aus 300 Millionen unterschiedlichen Quellen analysiert, die mehr als acht Millionen Straßenkilometer abdecken. Für die 2016 Traffic Scorecard nutzte minutengenaue INRIX Daten zu Stauzeiten und bei frei fließendem Verkehr, in allen Straßenabschnitten und für jede Tageszeit. Millionen Autofahrer nutzen diese Daten täglich in INRIX-basierten Verkehrsdiensten.
Untersuchungsmethode
Bei der 2016 Traffic Scorecard kommt eine neue Methodik zum Einsatz. INRIX berechnet den Prozentanteil der Zeit, die Fahrer in Staus verbringen – zu verschiedenen Tages- und Wochenzeiten und auf verschiedenen Strecken. Das ermöglicht einen ganzheitlicheren Blick auf die Stausituation von Städten. Die Reihenfolge der Städte wurden anhand der Stundenzahl bestimmt, die ein durchschnittlicher Fahrer im Stau verbringt, und zusätzlich anhand der staugefährdetsten Tageszeit, in der die meisten Fahrer betroffen waren. Weitere Zahlen und Ergebnisse gibt es online, ebenso einen ausführlichen Report.

 


Verkehrsvorschriften: So wird die Rettungsgasse gebildet

 

Die Regeln zur Bildung einer Rettungsgasse sind unmissverständlich: Wenn Stau ist! Viele Autofahrer wissen nicht, dass nicht erst die Sirene von Polizei, Feuerwehr oder Rettungswagen hinter ihnen ertönen muss, damit zwischen der ganz linken und allen weiteren Spuren rechts davon eine Gasse gebildet werden muss. Oftmals ist es zu spät, den Wagen oder Lkw noch zur Seite zu fahren, wenn erstmal alles steht.

Bisher war ein Bußgeld von 20 Euro vorgesehen, wenn Fahrzeuge im Weg stehen blieben. Laut Bundesverkehrsminister Alexander Bobrindt sollen die Strafen nun deutlich verschärft werden, auf 115 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Dabei stellt sich die Frage, ob alle »Rettungsgassenblockierer« wirklich vorsätzlich handeln. Viele Verkehrsteilnehmer wissen vielleicht gar nicht, wie sie sich im Fall eines Staus auf der Autobahn oder mehrspurigen Schnellstraße verhalten müssen. Zudem sind in Deutschland als Transitland auch viele nicht-deutsche Fahrer unterwegs, die sich dieser Regel gar nicht bewusst sind. Dyfed Loesche

https://de.statista.com/infografik/10148/rettungsgassen-auf-mehrspurigen-strassen/

 

 

 


 

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