Aufwärtstrend bei Kryptowährungen im 1. Halbjahr 2019

Derzeit gibt es laut coinmarketcap.com 2.238 unterschiedliche Kryptowährungen mit einem Gesamtwert von über 280 Milliarden US-Dollar, von denen mehr als die Hälfte auf den Bitcoin entfallen. Nun hat Facebook seine eigene Digitalwährung, den »Libra«, vorgestellt. Da das größte soziale Netzwerk der Welt mit seinen 2,3 Milliarden aktiven Accounts jede Menge potenzielle Nutzer mitbringt, wird dem Vorhaben eine große Bedeutung zugemessen. Noch vor wenigen Jahren waren Krypto-Coins allenfalls etwas für Internet-Nerds. Mitte 2013 waren gerade einmal 26 unterschiedliche Digitalwährung im Gesamtwert von 1,1 Milliarden US-Dollar aktiv. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/12186/unterschiedliche-krypto-coins-und-marktkapitalisierung/

 

Krptowährungen: Anleger investieren Milliarden in neue Krypto-Coins

Der ganz große Krypto-Coin-Hype ist vorbei. Der Bitcoin beispielsweise ist derzeit bei nur noch rund 4.000 US-Dollar wert und damit über 13.000 US-Dollar von seinem Allzeithoch aus dem Dezember 2017 entfernt. Andererseits üben Kyptowährungen weiterhin eine hohe Anziehungskraft auf Investoren aus. Kamen 2017 laut coindesk insgesamt rund 5,4 Milliarden US-Dollar bei sogenannten Initial Coin Offerings (ICO) zusammen, waren es in den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 schon mehr als 16 Milliarden US-Dollar. Ein ICO funktioniert ähnlich wie der Börsengang eines Unternehmens – bloß werden hier statt Aktien Einheiten einer Digitalwährung an Anleger verkauft. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/11517/volumen-von-ico-finanzierungsrunden-pro-monat/

 


 

Deadcoins: 934 tote Digitalwährungen

Der Erfolg des Bitcoins hat in den letzten beiden Jahren zu einem weltweiten Boom der Digitalwährungen geführt. Die Seite coinmarketcap.com listet aktuell über 2.000 aktive Kryptocoins. Dagegen hat sich deadcoins.com [1] der dunklen Seite des Hypes verschrieben. Auf der Seite sind aktuell 934 gescheiterte Digitalwährungen aufgeführt, sortiert nach den Gründen ihres Endes. Demnach sind 72,9 Prozent der »Sterbefälle« von Börsen ausgelistet worden, weisen kein Handelsvolumen oder Nodes mehr auf oder wurden von ihren Entwicklern wegen finanziellem Misserfolg aufgegeben; weitere 19,4 Prozent entpuppten sich als Betrug. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/16578/anzahl-der-gestorbenen-kryptcoins-und-ursachen-fuer-ihr-ende/

[1] https://deadcoins.com/https://de.statista.com/infografik/16578/anzahl-der-gestorbenen-kryptcoins-und-ursachen-fuer-ihr-ende/ 


 

Kryptowährungen: Bitcoinkurs fällt unter 5.000 US-Dollar

20.11.2018: Der Bitcoinkurs ist heute laut coindesk.com unter die 5.000-US-Dollar-Marke gefallen. Auf seinem Allzeithoch am 16. Dezember 2017 war ein Coin 19.343 US-Dollar wert. Starke Kursschwankungen sind bei Kryptowährungen eigentlich normal – starke Ausschläge nach oben gab es beim Bitcoin indes schon lange nicht mehr. Kritiker dürften sich durch die Entwicklung bestätigt fühlen. Investoren-Legende Warren Buffet sagte beispielsweise folgendes über die Digitalwährung: »Die Leute kaufen Bitcoin allein in der Hoffnung, dass sie jemand anderen finden, der ihnen mehr dafür zahlt.« Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/9481/preisentwicklung-von-gold-und-bitcoin-im-vergleich/

 


 

Wie sicher sind Kryptowährungen wie Bitcoin & Co.?

Bei spekulativen Finanzanlagen müssen Anleger immer mit Verlusten rechnen. Das ist bei Kryptowährungen nicht anders als bei Aktien oder Derivaten. Jenseits wirtschaftlicher Risiken stellt sich bei Bitcoin und Co. aber auch die Frage nach der IT-Sicherheit. Die Experten von NTT Security [1] informieren über die wesentlichen Punkte:

 

  • Bitcoin ist die bekannteste Implementierung der Blockchain-Technologie und kann nach heutigem Wissenstand als sicher gelten. Die kryptographischen Verfahren sind sehr aufwändig und gut durchdacht. Trotz des aufsehenerregenden Höhenflugs des Bitcoins, der ihn für Cyberkriminelle eigentlich zu einem lohnenden Ziel macht, ist bisher kein erfolgreicher Angriff auf diese Technologie bekannt geworden.

 

  • Stark gefährdet ist jedoch die Infrastruktur, die sich um den Bitcoin gebildet hat, und ohne die der Bitcoin nicht funktionieren kann. Bitcoin-Handelsplätze (Börsen) und Wallets (lokale Software für den Zugang zu den Börsen) waren in der Vergangenheit immer wieder Ziel von erfolgreichen Angriffen. Die Marktteilnehmer müssen in solchen Fällen meist mit einem Totalverlust rechnen, da die Betreiber der Börsen derartige Verluste nicht ausgleichen können beziehungsweise wollen.

 

  • Ein weiterer möglicher Angriffspunkt sind die Systeme der Nutzer selbst – wer sich auf seinem PC etwa einen Virus eingefangen hat, dem helfen auch beste kryptographische Lösungen nicht. Angreifer können dann Bitcoins leicht auf eigene Konten umleiten. Wer daher am Bitcoin-Verfahren teilnehmen will, muss zuerst seine eigenen Systeme absichern.

 

  • Vom hohen Sicherheitsniveau der Bitcoin-Technologie darf man nicht auf andere Kryptowährungen schließen. In der Vergangenheit haben sich wiederholt Design-Fehler gezeigt, die zu Verlusten bei den Teilnehmern geführt haben. So konnte ein Unbekannter beispielsweise einen Programmierfehler bei Ethereum nutzen, um mehrere Millionen dieser Währung auf seinen eigenen Account umzuleiten.

 

  • Auf einer ganz anderen Ebene wirkt ein Sicherheitsproblem, das kürzlich in Verbindung mit der Kryptowährung Monero bekannt wurde: Dabei wurden die Rechner von Nutzern bestimmter Websites dazu missbraucht, um im Rahmen eines Botnetzes heimlich und auf Kosten der betreffenden Nutzer das rechenintensive Generieren von Monero (Mining) durchzuführen.

 

»Alles, was digital ist, ist ein potenzielles Ziel für Cyberkriminelle, und das gilt natürlich auch für Kryptowährungen«, erklärt René Bader, Manager Critical Business Applications & Big Data bei NTT Security. »Auch beim herkömmlichen Online-Banking muss man auf die IT-Sicherheit achten, und wer sich auf dem Rechner, mit dem er Online-Banking betreibt, Malware eingefangen hat, der hat auch hier schlechte Karten. Die Besonderheit bei Kryptowährungen ist jedoch, dass sie keine prinzipielle Instanz kennen, die aufpasst oder womöglich sogar Schadensersatz leistet. Wem Bitcoins durch einen Implementierungsfehler oder durch Schadsoftware abhandenkommen, der verliert sein Geld. Entsprechende Vorsorge ist also unerlässlich.«

 

[1] NTT Security, das auf Sicherheit spezialisierte Unternehmen und »Security Center of Excellence« der NTT Group, berät seine Kunden zu den wichtigsten IT-Risiken bei der Nutzung von Kryptowährungen.

 

149 Artikel zu „Kryptowährung“

Startup-Investoren: Diese Vorteile haben sie durch Kryptowährungen

Das Thema Bitcoin und Kryptowährungen ist immer noch viel diskutiert: Wann wird sich die virtuelle Währung als reguläres Zahlungsmittel durchsetzen? Ist ihr wirklich zu trauen? Hier sind vor allem Fans des Analogen skeptisch. Und zu guter Letzt: Wo werden Bitcoin, Ethereum und Co. überhaupt schon eingesetzt? Auf die letzte Frage wird vor allem eine Antwort…

Kryptowährungen: Bitcoinkurs fällt unter 5.000 US-Dollar

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Wie sicher sind Kryptowährungen wie Bitcoin & Co.?

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Kryptowährungen – Vertrauen in Preisstabilität und Anlagepotenzial gesunken

Trotz hohem Bekanntheitsgrad werden Kryptowährungen kaum genutzt.   Der Bekanntheitsgrad von Kryptowährungen ist im Laufe des letzten Jahres weiter gestiegen und bleibt somit auf hohem Niveau. Rund 88 Prozent der Verbraucher kennen die virtuellen Zahlungsmittel oder haben bereits davon gehört. Damit hat sich der Bekanntheitsgrad im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent erhöht. Dennoch begegnen…

Die Top 10 der Kryptowährungen

Auf rund 122 Milliarden US-Dollar beläuft sich die Marktkapitalisierung des Bitcoins aktuell. Damit führt die Digitalwährung das Ranking der Top 10 der Krypto-Coins weiter souverän an. Auf Platz zwei und drei folgen Ethereum (42,3 Milliarden US-Dollar) und Ripple (19,9 Milliarden US-Dollar). Gleichwohl scheint es mit dem Krypto-Boom erstmal vorbei zu sein. Der Bitcoin befindet sich…

Virtueller Goldrausch: Kryptowährung zieht Cyberkriminelle an

Whitepaper zeigt größte Gefahren– und wie User sich schützen können.   2017 war das Jahr der Kryptowährungen. Die boomende Branche zog allerdings nicht nur neue Nutzer an, sondern lenkte auch das Interesse von Cyberkriminellen auf sich. Unternehmen, Privatnutzer und Kryptobörsen sind heute gleichermaßen Zielscheibe von Phishingversuchen, Hackerangriffen und heimlichem Cryptomining über kompromittierte Geräte und Browser.…

Cyberkriminelle können mit gekaperten IoT-Geräten eine Armee zum Schürfen von Kryptowährungen erschaffen

So werden IoT-Geräte und Smartphones ohne Wissen der Besitzer zum Minen von Kryptowährungen eingesetzt. Avast wird auf dem Mobile World Congress 2018 ein Experiment durchführen, um auf die Gefahren von Schwachstellen bei IoT- und mobilen Geräten aufmerksam zu machen. Dabei wird der Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten die Kryptowährung Monero mit einem infizierten Smart-TV schürfen. Um…

Kryptowährungen: Der große Krypto-Klau

Die in Japan ansässige Börse für Kryptowährungen Coincheck hat einräumen müssen, Ziel eines digitalen Raubüberfalls geworden zu sein. Hacker entwendeten Krypto-Taler im Wert von einer halben Milliarde Dollar. Wie unsere Infografik zeigt, war dies nicht der erste solche Raub, aber der größte – zumindest von den bisher bekannten Vorfällen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg kam im…

Kryptowährungen: Geht der Bitcoin-Blase die Luft aus?

Seit Dezember ist der Kurs der Kryptowährung Bitcoin deutlich gefallen – seit Anfang Februar weit unter die 10.000er-Marke. Aktuell liegt der Kurs bei 8.237 US-Dollar, zwischenzeitlich rutschte er sogar auf unter 6.000 US-Dollar. Die Gründe für die Entwicklung sind vielfältig. Zum einen nehmen immer mehr Finanzexperten Abstand zu der digitalen Währung und betonen, dass sie…

Kryptowährungen: Von Bits zu Barem am Automaten

Während die Kryptowährung Bitcoin getrieben von Spekulationsgeschäften in diesem Jahr rasant an Wert zulegte, hat sich auch die Zahl der Automaten erhöht, an denen sich Verbraucher ihr Internetgeld in barer Münze auszahlen lassen können. Wie unsere Infografik zeigt, sind die Vereinigten Staaten nach wie vor Spitzenreiter. Dort, wie auch in Kanada und Großbritannien, hat sich…

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