Backup- und Recovery-Software für Rechenzentren – Worauf es ankommt

In der heutigen, von Daten getriebenen Welt sind Backup und Recovery für Rechenzentren besonders sensible Themen. Deshalb ist es für Unternehmen entsprechend wichtig, die richtige Software für diese Aufgaben zu wählen. Allerdings ist der Markt groß, und es gibt eine Vielzahl von kleinen und großen Anbietern [1].

Worauf kommt es also an? Was müssen Unternehmen bei der Auswahl beachten? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Neutrale Hilfestellung können Analysten wie Gartner bieten. Das Unternehmen analysiert in einem seiner »Magic Quadrants« jährlich den Markt für Backup- und Recovery-Software und nennt zentrale Anforderungen an Lösungen in Rechenzentren.

Drei wichtige Anforderungen laut Gartner:

  1. Flexible Arten der Bereitstellung: IT-Landschaften werden immer vielfältiger und das nicht erst seit dem Siegeszug der verschiedenen Cloud-Modelle. Egal ob on-premises, in einer öffentlichen, privaten oder hybriden Cloud, egal ob physisch oder virtuell – all diese Bereitstellungsarten haben ihre spezifischen Vorteile. Häufig bereitet allerdings der Wechsel von einer Bereitstellungsart zur anderen erhebliche Probleme, da beispielsweise manche Clouds oder Hypervisoren nicht unterstützt werden. Deswegen ist es wichtig, eine Lösung zu wählen, die umfassende Interoperabilität ermöglicht. Hierzu müssen die Anbieter umfangreich in Forschung und Entwicklung investieren, um schnell auf Veränderungen im Markt reagieren und aktuelle wie künftige Trends unterstützen zu können.
  2. Freiheit bei der Wahl der Hardware: Unterstützen Anbieter nur eine bestimmte Zahl von Plattformen, Speicher-Arrays oder Appliances, können Kunden ungewollt abhängig von einem konkreten Hersteller werden. Dann kann etwa später die neue Lösung nicht in das alte System integriert werden, und ein Wechsel des Anbieters ist unmöglich. Anwender finden sich in der misslichen Lage, entweder ihre Systeme komplett umstrukturieren zu müssen oder beim bisherigen Anbieter zu bleiben und womöglich höhere Kosten bei schlechterem Service in Kauf zu nehmen.
  3. Eine einheitliche Codebasis: Setzt der Anbieter auf eine einheitliche Codebasis, kann er passgenau liefern, was Unternehmen benötigen, egal ob einzelne Softwarepakete oder umfassende und skalierbare Angebote für Kunden jeder Größe. Für Anwender liegt der Vorteil darin, die für sich optimale Lösungspakete selbst zu bestimmen und nur die Funktionalitäten zu bezahlen, die auch wirklich benötigt werden. Eine modulare Lösung mit einheitlicher Codebasis kann bei steigenden Ansprüchen zudem einfach erweitert werden.
Textquelle: Commvault
[1] Der Gartner »Magic Quadrant for Data Center Backup and Recovery Software« ist jetzt auch auf Deutsch verfügbar. Hier geht’s nach Registrierung zum Download. https://discover.commvault.com/gartner-home-de.html

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