Buchhaltung in der Cloud

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Cloud-Lösungen werden für Unternehmen immer wichtiger. Große Anbieter wie Amazon oder Microsoft haben im Geschäftsjahr 2015 mit ihrem Service acht (Amazon) beziehungsweise sechs (Microsoft) Milliarden Dollar umgesetzt. Die Zahlen für das vergangene Jahr dürften Prognosen zufolge noch deutlich höher sein.

Cloud-Software kann in fast allen Unternehmensbereichen eingesetzt werden und bringt dabei viele Vorteile mit sich. Denn sie macht es möglich, dass jeder (autorisierte) Mitarbeiter von überall aus auf wichtige Daten zugreifen und mit ihnen arbeiten kann. Das hilft besonders in Branchen, in denen Dienstreisen zum Alltag gehören. So kann unterwegs gearbeitet werden, so dass auf Reisen keine Zeit »verschenkt« wird, und auch beim Kunden kann auf das Firmensystem zugegriffen werden.

Was macht die Cloud aus?

Denn anders als bei einer klassischen IT-Lösung sind Programme und Daten nicht auf einem lokalen Server gespeichert, sondern online. Das ist auch einer der Hauptgründe für den aktuellen Siegeszug dieser Technologie. Denn auch Unternehmen, die sich keine Server oder teure IT-Abteilung leisten können, haben nun die Möglichkeit, ihre Arbeitsabläufe zu digitalisieren. Dabei kommen sie in den Genuss vieler Vorteile:

  • Zugriff von überall

Wie oben bereits gesagt: Jeder Mitarbeiter kann von überall aus auf Daten und Programme zugreifen. Das erleichtert die Teamarbeit und sorgt zudem dafür, dass auf Aufträge oder auch Probleme schnell reagiert werden kann.

  • Ideale Speicherkapazität

Die Kapazität der Cloud wird mittlerweile standardmäßig exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse eines Unternehmens abgestimmt.

  • Umweltfreundlichkeit

Heutzutage ist es für das Image eines Unternehmens sehr wichtig, in Sachen Umwelt nachhaltig zu arbeiten. Durch die Cloud verringern sich Emissionen.

  • Bessere Kostenkontrolle

Da die Cloudlösung auf das Unternehmen abgestimmt wird, entstehen weniger Kosten. Berechnet werden nämlich nur die Leistungen, die auch tatsächlich genutzt werden.

Kritik an der Cloud

Ein großer Kritikpunkt an dieser Technologie ist ihre angebliche Angreifbarkeit durch Hacker. Der Gedanke, sensible Kundendaten oder wichtige Betriebsgeheimnisse an einem Online-Speicherort zu verwahren, bereitet vielen Unternehmern Bauchschmerzen.

Arbeitet man jedoch mit einem zertifizierten Anbieter zusammen, muss man sich in dieser Hinsicht keine Gedanken machen. Schließlich würde ein mangelhafter Datenschutz dazu führen, dass man in dieser Branche sehr schnell vom Fenster verschwindet. Deswegen setzen Cloud-Anbieter natürlich alles daran, Unternehmensdaten so gut wie möglich zu schützen, was ihnen auch gelingt.

Setzt man zusätzlich auf eine gute Verschlüsselung des eigenen Firmennetzwerks, steht der Arbeit mit der Cloud nichts mehr im Wege. Selbst so hochsensible Bereiche wie die Buchhaltung kann man dann über sie erledigen.

Buchhaltung in der Cloud

Denn viele Anbieter von Buchhaltungssoftware, so auch der Freiburger Entwickler Lexware, bieten mittlerweile cloudbasierte Lösungen an. Mit Hilfe dieser Programme lassen sich alle wichtigen Aufgaben eines Buchhalters schnell und effizient erledigen. Ob es nun um das Verbuchen von Finanzbewegungen, das Schreiben von Rechnungen oder das Erstellen von betriebswirtschaftlichen Auswertungen geht: Dank der intuitiven und benutzerfreundlichen Bedienung findet sich in diesen Softwarelösungen jeder schnell zurecht.

Die Vorteile dieser SaaS-Dienste (Software as a Service) liegen auf der Hand: Als Unternehmen spart man Kosten, da man erstens keinen eigenen Server benötigt und zweitens das Programm quasi mietet. Nicht einmal ein Download ist nötig: Man erhält lediglich Zugangsdaten und kann es dann direkt nutzen.

Viele kleine Unternehmen und vor allem fast alle Freiberufler erledigen ihre Buchhaltung nicht selbst, sondern lagern sie an einen externen Spezialisten aus. In diesem Fall ist eine Cloud-Lösung besonders sinnvoll, da der Buchhalter nicht extra kommen muss, sondern von daheim aus arbeiten kann. Dennoch hat man als Unternehmen jederzeit Zugriff auf die Bücher.


 

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