Digitale Transformation – Beratung wird immer wichtiger

Die Zukunft wird digital. Da lässt sich nichts mehr ändern. Basis für die erfolgreiche Umsetzung innovativer IT-Pläne ist sicher die digitale Transformation. Was muss ein IT-Dienstleister nun unternehmen, um seine Kunden in ihrer Entwicklung optimal zu unterstützen und ihren größtmöglichen Erfolg zu erreichen? Worauf müssen sich ERP-Anbieter und andere Softwarehersteller, IT-Dienstleister sowie Beratungshäuser einstellen?

Uwe Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Cosmo Consult-Gruppe, Europas führendem Microsoft Dynamics-Partner und weltweiter Anbieter von End-to-End-Lösungen, ist überzeugt, dass ein IT-Partner seinen Kunden auf zwei Weisen Unterstützung bieten muss: »Einerseits müssen wir moderne, ausgereifte informationstechnologische Werkzeuge bereitstellen, damit unsere Kunden in ihrer Branche ganz vorne mitspielen können. Zusätzlich gibt es aber einen erheblichen Beratungsbedarf.« So sagt das Analystenhaus Gartner voraus, dass im Jahr 2020 gut 50 Prozent der IT-Kosten für Integration verbraucht werden, weil – unter anderem durch die digitale Transformation – viel mehr Systeme zusammengeführt werden müssen. In diesem Zusammenhang bekommt zudem die Cloud-Thematik ein viel größeres Gewicht, aber Sie können mit einem Bet at home gutschein entspannen, weil derart viele Systeme und Funktionen dort viel leichter zu integrieren sind.

Out: Haben wir schon immer so gemacht. Darum verkündet Gartner die Postmodern-ERP und damit so etwas wie ein Ende der klassischen ERP-Systeme, deren Anschaffung teuer ist und die im Betrieb oft unflexibel sind und durch viele Anpassungen ihre Update-Fähigkeit einbüßen. Es wird zwar immer noch das klassische On-Premises-ERP-System im Zentrum geben, aber daran angeschlossen viele andere Systeme etwa im HR-, CRM- oder Marketing-Bereich. Digitalisierung und digitale Transformation stellen also insgesamt ein ausgesprochen komplexes Projekt dar, das nicht nur außergewöhnliche IT-Kenntnisse erfordert, sondern auch unternehmerisches Um- oder Neudenken. 

Bergmann weiß: »Effizienz und Produktivität steckt schon heute in der DNA unserer Kunden, aber durch die Digitalisierung sind da noch sehr große Potenziale aufzuspüren. Ein genereller Change-Prozess ist gefordert. ›Haben wir schon immer so gemacht‹ wird in der digitalen Zukunft ein Todesurteil sein. Daher ist kompetente externe Beratung zur Erarbeitung einer ganzheitlichen IT-Strategie ein wesentlicher Beitrag zur Existenz- und Zukunftssicherung – je früher desto besser.« Inzwischen ist Office 365 auch mehr als Word, Excel und PowerPoint, es ist eine echte Business-Software, die Cosmo Consult außer speziellen Branchen-Lösungen mit weiteren Zusatzlösungen ergänzt, um die Nutzung von Software noch weiter zu verbessern. Deshalb sieht sich die Cosmo-Consult-Gruppe – nicht zuletzt als wiederholtes Mitglied des Microsoft Inner Circle – aufgrund ihrer weltweiten Erfahrungen im Microsoft-Dynamics-Bereich für alle Branchen als Berater und Wegbegleiter in die digitale Zukunft. 

In: Zukunftsorientierte Ausrichtung. Aber die digitale Transformation lässt sich selbstverständlich in keinem Unternehmen in einer Art Urknall umsetzen. Viele werden sich erst einmal auf die Modernisierung vorhandener IT-Systeme oder die Einführung neuer digitaler Technologien beschränken, um zunächst eine Prozessoptimierung zu erreichen. Aber auch da ist ein Beratungsunternehmen mit entsprechendem IT-Background und technischer Expertise wie COSMO CONSULT erste Wahl, um etwa in Industrie, Dienstleistungsgewerbe oder E-Commerce zeitgemäße IT-Strukturen zu schaffen und zukunftsorientierte digitale Plattformen aufzubauen. Internationale Märkte wandeln sich, Digitalisierung und Globalisierung erhöhen den Wettbewerbsdruck und Kooperationen gewinnen stetig an Bedeutung. Und auch Unternehmenssoftware hat nur eine bestimmte Halbwertszeit, sodass sie ohne kontinuierliche Modernisierung rasch nicht mehr aktuellen Anforderungen entspricht und irgendwann stirbt – schlimmstenfalls mit dem Unternehmen. 

Bergmanns Vorstandskollege Gerrit Schiller präferiert einen bestimmten Weg: »Ich empfehle eine Ablösung durch Standardsoftware, die sich flexibel durch eine Vielzahl von Branchenlösungen, wie sie COSMO CONSULT zusammen mit innovativen Lösungskonzepten bietet, an Unternehmensspezifika anpassen lässt. Der große Vorteil besteht darin, dass man an den regelmäßigen Innovationen der Hersteller partizipiert, was in der digitalen Welt erhebliche Wettbewerbsvorteile bringen kann. Ich würde auf jeden Fall zu innovativer und investitionssicherer Standardsoftware raten.«

Aber immer dabei: ERP. Altsysteme geraten als Innovationsbremsen meist eher zu einer Belastung und behindern vor allem die digitale Transformation. Zudem verbraucht laut einem Lünendonk-Whitepaper zum Thema Softwaremodernisierung die Wartung von Altsystemen 60 Prozent der Gesamt-IT-Kosten eines Unternehmens. Aber es dürfte kaum Unternehmen geben, die Geld zu verschenken haben oder sich auf Dauer dem digitalen Wandel entziehen können ohne ihre Entwicklung oder gar Existenz zu gefährden. Es gibt zwar einerseits ausreichend Analysemethoden, um Nutzungsszenarien für Legacy-Anwendungen zu erarbeiten, zu strukturieren und um neue Wege zu definieren. Andererseits bieten solche Altsysteme aber auch immer die Chance, die IT-Landschaft eines Unternehmens noch disruptiver als Basis für eine erfolgreiche Zukunft umzugestalten, denn die Zukunft wird digital, ohne Wenn und Aber.

Vom Ansatz her bildet bei all diesen Aktivitäten – ob Modernisieren, Neuimplementieren oder der Einführung neuer Technologien – das ERP-System den zentralen Vertrauensbereich und den Kern, in dem alle wichtigen Geschäftsprozesse ablaufen und wo sämtliche Stränge zusammenlaufen. »Deshalb ist das Thema Analytics beispielsweise aus unserer Sicht im ERP-System am besten angesiedelt. Mit einem eigens aufgestellten Team entwickeln wir IoT-Lösungen, die ja selbst eine Fülle von Daten produzieren. Deren Verarbeitung erfolgt in unserer Prozessstruktur im ERP-System«, führt Uwe Bergmann aus und nennt ein weiteres Beispiel: »Unsere Kunden beklagen zunehmend den aufkommenden Fachkräftemangel. Dank der Virtual-Reality-Brille Hololens ist es nun möglich, dass ein Ingenieur im Büro die Techniker beim Kunden vor Ort während laufender Reparaturen mit seinem Fachwissen unterstützt. Durch die Brille sieht er auf seinem Rechner, was der Techniker vor Ort gerade sieht. Dabei erfolgt die gesamte Kommunikation sprachbasiert, damit der Techniker beide Hände frei hat.«

Heute geht es um mehr als ERP-Systeme. Gartner spricht von Post-Modern ERP, das sich aus einer ganzen Reihe weiterer Komponenten zusammensetzen kann, die zudem nicht immer von einem Partner kommen müssen. So fasst der COSMO CONSULT-CEO zusammen: »Wir können die neuen Technologien anbieten und die Orchestrierung dieser Technologien und wir können Beratung und Hilfestellung bei neuen Themen leisten. Aber die Erkenntnis und der Wille müssen vom Kunden kommen. Für Kunden, denen die neuen Ansätze nicht behagen, betreiben wir weiterhin klassisch das ERP-System. Aber ich glaube, dass man sich dem Wandel der Geschäftswelt und der Gesellschaft langfristig nicht wird entziehen können.«


Volker Vorburg
Bilder: © Cosmo Consult

 

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