Europäische Arbeitnehmer sind sehr optimistisch für 2017

In Zeiten des Wandels werden Automatisierung und Digitalisierung als positive Einflüsse betrachtet.

2016 war politisch und wirtschaftlich ein turbulentes Jahr. Trotzdem sind Arbeitnehmer europaweit mit überwältigender Mehrheit davon überzeugt, dass ihre Unternehmen 2017 erfolgreich sein werden. Laut einer neuen, von Ricoh in Auftrag gegebenen Studie gehen 91 Prozent der Arbeitnehmer davon aus, dass die Digitalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und politische Turbulenzen die Art und Weise, wie sie arbeiten, in naher Zukunft verändern werden [1]. Jedoch sind zugleich 95 Prozent davon überzeugt, dass ihre Unternehmen von dieser Phase des Wandels profitieren werden.

Allgemein positive Erwartungshaltung

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Europäische Arbeitnehmer teilen zudem eine allgemein positive Erwartungshaltung. 59 Prozent gehen davon aus, dass sich ihr Unternehmen Ende des Jahres in einer stärkeren Position befinden wird als heute. Eine Mehrheit von 66 Prozent glaubt, dass die Geschäftsführung ihres Unternehmens darauf vorbereitet sei, den anstehenden Veränderungen erfolgreich zu begegnen. Nur acht Prozent der Arbeitnehmer haben kein Vertrauen in ihre Geschäftsführung; die restlichen sind sich unsicher.

Laut den befragten Arbeitnehmern ist die Technologie der zentrale Faktor für die Erfolge des kommenden Jahres. Die Auswirkungen der Digitalisierung und die durch wettbewerbsorientierte Innovation geschaffenen Chancen und Veränderungen werden dabei, so die Erwartungen, den größten Einfluss ausüben. Durch die zunehmende Automatisierung werde den Arbeitnehmern mehr Zeit für eine zusätzliche Wertschöpfung bleiben.

Kreativer und weniger verschwenderisch

Die Arbeitnehmer gehen davon aus, dass ihre Unternehmen kreativer und weniger verschwenderisch mit ihren Ressourcen umgehen und neue Technologien schneller übernehmen werden. 61 Prozent wünschen sich, dass ihre Unternehmen die Technologie nutzen, um diese Veränderungen auszugleichen, etwa durch Verbesserungen der Kundenkommunikation, durch Produktivitätssteigerungen mithilfe von Kollaborationstechnologien und durch den Einsatz digitaler Technologien zur Vereinfachung von Geschäftsabläufen.

Die Studie enthält jedoch auch eine Warnung: In diesen Zeiten des Wandels müssen Unternehmen darauf achten, dass sie attraktive Arbeitgeber bleiben, um besonders qualifizierte Arbeitnehmer zu gewinnen, denn diese streben bei ihrer Tätigkeit gleichzeitig nach Stabilität. Sichere Arbeitsplätze, eine solide Finanzgrundlage und die Chance, für ein größeres Unternehmen zu arbeiten, sind für Arbeitssuchende die wichtigsten Kriterien.

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Zwei Arten von Unternehmen

David Mills, CEO von Ricoh Europe sagt hierzu: »Die Art und Weise, wie die Mitarbeiter zu ihrer Tätigkeit stehen, sich engagieren und ihre Arbeit ausüben, unterliegt derzeit grundlegenden Veränderungen. Wir werden in den kommenden Jahren erleben, dass Unternehmen in zwei klar getrennte Kategorien unterteilt werden: Erstens in Unternehmen, die über starke grundlegende Abläufe verfügen und so die Arbeitnehmer in die Lage versetzen, optimale Arbeit zu leisten, sich anzupassen und Erfolg zu haben. Und zweitens in Unternehmen, die sich vor Veränderungen drücken und ihre Arbeitnehmer damit zum Scheitern verurteilen.«

»Angesichts des beispiellosen Wandels, den die Welt derzeit erlebt, müssen Geschäftsführer sich fragen, wo die Einführung weiterer innovativer Technologien im Unternehmen den größten Nutzen bringt. Um ihre Unternehmen in die Lage zu versetzen, sich auf ihre langfristigen Ziele zu konzentrieren und wettbewerbsfähig zu bleiben, sind die Arbeitnehmer meistens die beste Stelle, um anzufangen.«

[1] Erfahren Sie mehr unter: www.ricoh.de/thoughtleadership

 

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