Studie: Investitionen in Datensicherheit haben oberste Priorität

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Wie können mittelständische und große Unternehmen die täglichen Herausforderungen des digitalen Wandels meistern?

Eine Studie zeigt, dass deutsche IT-Abteilungen 2016 vor allem Investitionen in Cloud-basierte Lösungen und in die Datensicherheit ihrer Unternehmen planen [1]. Im Rahmen einer Befragung von 400 IT-Entscheidern aus mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich gaben über die Hälfte (56 Prozent) der deutschen IT-Verantwortlichen an, den Sicherheitsaspekt zukünftig noch stärker zu forcieren.

58 Prozent der befragten CIOs planen zudem Ausgaben für Cloud-Lösungen. Die Untersuchung wurde von der Toshiba Europe GmbH in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut ICM Unlimited durchgeführt und zeigt, mit welchen Herausforderungen sich CIOs derzeit auseinandersetzen müssen: Unterschiedliche Betriebssysteme und eine stetig wachsende Zahl an Smart Devices beschäftigen deutsche IT-Abteilungen ebenso wie die steigende Erwartungshaltung der Mitarbeiter und der Geschäftsführung gegenüber der Unternehmens-Hardware.

Schutz vor Cyberattacken im Fokus europäischer Unternehmen

»Technologische Innovationen beleben unsere Welt immer stärker, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld, und sind der Schlüssel für mehr Produktivität im Unternehmen« so Jeff Willis, Business Unit Director B2B DACH Sales, Toshiba Europe GmbH. »Gleichzeitig stehen IT-Verantwortliche vor der großen Herausforderung, Neuerungen aus den Bereichen der Hard- und Software sinnvoll in die bestehenden IT-Infrastrukturen zu integrieren, so dass sowohl Sicherheit als auch Produktivität jederzeit gewährleistet sind.«

Für 81 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland, Frankreich und Großbritannien hat die Datensicherheit im Hinblick auf zukünftige IT-Investitionen oberste Priorität, wobei Cyberangriffe marktübergreifend als größte Bedrohung für die Unternehmenssicherheit empfunden werden. »Hier sind insbesondere die IT-Abteilungen gefragt«, erklärt Jeff Willis.

»So zeigt unsere Untersuchung beispielsweise, dass der unautorisierte Gebrauch von Hard- und Software im Unternehmen ein bekanntes Problem ist. Dabei sind es in erster Linie die Mitarbeiter der IT-Abteilungen, die die Regeln nach eigenem Ermessen interpretieren, wie 54 Prozent der deutschen Befragten angaben. Mit unserem Whitepaper hoffen wir, CIOs für Probleme dieser Art zu sensibilisieren und ihnen aufzuzeigen, wo weitere potentielle Hürden in Unternehmensprozessen und -infrastrukturen lauern.«

Mobile Endgeräte im Unternehmensumfeld

Smartphones, Tablets und Hybridgeräte ermöglichen es, immer und überall zu arbeiten. Dies sorgt einerseits für einen signifikanten Produktivitätsschub, der zugleich auch die Flexibilität am Arbeitsplatz erhöht. Andererseits wachsen mit der steigenden Anzahl an mobilen Endgeräten auch die organisatorischen Anforderungen:

39 Prozent der deutschen IT-Abteilungsleiter sehen in der Verwaltung von Software-Upgrades ihre größte Herausforderung, insbesondere dann, wenn dabei die Koordination unterschiedlicher mobiler Endgeräte erforderlich ist.

Die Ergebnisse der aktuellen Toshiba Studie zeigen außerdem, dass in 40 Prozent der deutschen Unternehmen zu kurze Akkulaufzeiten einer der größten Kritikpunkte an Firmen-Notebooks sind. Um dies zu umgehen, sollten CIOs in Geräte investieren, die für eine besonders lange Nutzungsdauer ausgelegt sind. Es gibt mittlerweile Notebooks die Akkulaufzeiten von bis zu 19 Stunden bietet [2].

Darüber hinaus geben marktübergreifend alle IT-Abteilungsleiter an, dass 62 Prozent ihrer Mitarbeiter private Endgeräte für berufliche Zwecke via Remote-Zugriff nutzen. Um also jederzeit vor Missbrauch durch Malware oder Hacker-Angriffe geschützt zu sein, muss der mobilen IT-Security eine besonders hohe Bedeutung beigemessen werden.

In diesem Zusammenhang geben 63 Prozent der deutschen Unternehmen an, ihre IT-Sicherheitsstrategie durchschnittlich einmal im Jahr auf den Prüfstand zu stellen, in Frankreich sind es 62 Prozent, in Großbritannien 69 Prozent aller befragten Firmen.

[1] Alle Ergebnisse der Studie sowie weiterführende Informationen finden sich im aktuellen Toshiba »Make IT Work« Whitepaper, das nach Registrierung unter folgendem Link zum Download bereitsteht: www.toshiba.de/promotional-registration/makeitworkguide.
Das Whitepaper ergänzt Toshibas Kampagne »Make IT Work«, die seit Februar 2016 europaweit läuft und sich auf die fünf Toshiba Grundpfeiler Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Sicherheit, Vernetzung und Administrierbarkeit stützt.
[2] Gemessen mit MobileMark 2014.

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