Verteilte Netzwerke effektiv nutzen und schützen – »CUNA« Daten-Gateway für verteilte IT-Infrastrukturen

In Zeiten der Globalisierung von Märkten und der damit verbundenen weltweiten Vernetzung von Informationen und Standorten stehen die Unternehmen oft vor erheblichen Herausforderungen beim Management ihrer verteilten IT-Infrastrukturen. Zu diesen Herausforderungen zählen unter anderem die steigenden Datenmengen innerhalb der Unternehmen. Aufgrund der in diesem Jahr eingeführten Daten­schutz­grund­verordnung (DSGVO) ist es vor allem wichtig, sich einen Gesamtüberblick über die vorhandenen Daten zu verschaffen und diese als wertvolles Asset zu sehen.

Daten stellen die Grundlage dar, verschiedene Optimierungspotenziale innerhalb der IT-Infrastruktur zu erkennen und sinnvolle Maßnahmen abzuleiten. Doch auch Daten in der eigenen Produktentwicklung und Fertigung sind für Unternehmen essenziell. Gerade in diesen Bereichen handelt es sich um äußerst sensible Daten, die einen besonderen Schutz erfordern. Unzureichend geschützte Daten im Entwicklungsbereich könnten beispielsweise dazu führen, dass Wettbewerbsvorteile, für die enorme finanzielle Mittel in der Produktentwicklung aufgewendet wurden, durch ein Datenleck zu einem Konkurrenten abfließen. Dieser Worst Case würde dann nicht nur zu finanziellen Verlusten führen, sondern könnte die Marktstellung negativ beeinflussen und die Reputation des Unternehmens beschädigen. Aber auch in der Produktion fallen wertvolle geschäftskritische Daten an, die unter anderem die Grundlage für Fertigung, Logistik, Wartung sowie Serviceleistungen darstellen. 

Viele Unternehmen betreiben bereits heute eine leistungsstarke IT, die die Kerngeschäftsprozesse optimal unterstützt und somit den langfristigen Geschäftserfolg technologisch sichert. Beispielsweise lassen sich die bei der Fertigung erzeugten Daten in einer Produktionsstraße zu einem zentralen Datensammler transferieren, um diese für die verschiedenen Use Cases zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit und Effizienz abzubilden. Ein wesentlicher Faktor für einen sicheren IT-Betrieb ist vor allem ein proaktives IT-Management, welches das Monitoring und die Netzwerkwartung von einem zentralen Standort aus ermöglicht – vor allem, wenn eine steigende Anzahl an Prozessen in einer Wertschöpfungskette digitalisiert werden muss. Der große Vorteil der Digitalisierung besteht darin, dass nahezu alle Prozesse effektiver und schneller ausgeführt werden können.

Proaktives IT-Management. Betrachten wir zunächst den Begriff »proaktiv« etwas genauer, der wie folgt definiert wird: »durch differenzierte Vorausplanung und zielgerichtetes Handeln die Entwicklung eines Geschehens selbst bestimmend und eine Situation herbeiführend«. Bezogen auf das IT-Management bedeutet dies, dass mit Hilfe von IT-Komponenten und implementierten Serviceprozessen Daten genutzt werden, um herauszufinden, an welcher Stelle ein Störfall auftritt beziehungsweise welchen Status die überwachte Infrastruktur zeigt. Um tatsächlich proaktiv zu arbeiten, ist es wichtig, bereits im Vorfeld entsprechende Aktionen und Gegenmaßnahmen zu definieren, und zwar bevor Probleme auftreten.

Um globale und verteilte Netzwerke effektiv nutzen und schützen zu können, ist es unerlässlich an allen Standorten aussagekräftige Analysen durchzuführen. Oftmals lassen es die Sicherheitsrichtlinien der Unternehmen allerdings nicht zu, Standardserver mit entsprechender Software einzusetzen. Controlware schafft hier Abhilfe mit der eigenentwickelten Daten- und Netzwerkmanagement Appliance »CUNA«.

 

Infrastrukturschema CUNA und CUNA Minion in Filialstrukturen.

Infrastrukturschema CUNA und CUNA Minion in Filialstrukturen.

 

Die Controlware Universal Network Appliance (CUNA) ist eine IT-Management-Appliance, die es ermöglicht, das Netzwerkmanagement zu optimieren. »CUNA« als Hardware-Appliance basiert auf dem Betriebssystem Linux und stellt verschiedene Netzwerkmanagement-Tools zur Verfügung, die zum Beispiel beim Troubleshooting hervorragende Dienste leisten sowie schnell und effizient zur Problemlösung beitragen. Besonders bei (weltweit) verteilten IT-Infrastrukturen bietet »CUNA« den Vorteil, durch vorinstallierte Softwarelösungen die Fernwartung erheblich zu unterstützen und standortbezogene Netzwerkinformationen auszuwerten und zu analysieren. Zudem ist CUNA ausfallsicher. Die Komponenten der Appliance sind redundant ausgelegt, so dass der Betrieb bei Ausfall eines CUNA-Bestandteils weiterhin sichergestellt werden kann. Die Reparatur beziehungsweise der Austausch defekter Hardware erfolgt weltweit, zeitnah und stressfrei. Betrieb, Wartung und Patch Management der Appliance und installierten Software werden gemäß definierter Service-Prozesse durch Controlware gewährleistet.

CUNA Minion – Die »Mini«-CUNA für verteilte Umgebungen. In kleineren, verteilten Umgebungen besteht oftmals aufgrund von limitierten räumlichen Kapazitäten keine Möglichkeit, eine relativ große Hardware-Appliance zu installieren. Bei knappen Personalressourcen kann es zudem erforderlich sein, dass Standorte ohne eigenes IT-Personal in das Monitoring aufgenommen werden müssen. Für solche Eventualitäten stellt Controlware mit der »CUNA Minion« eine abgespeckte Version von »CUNA« zur Verfügung. 

Die »Minion«-Version, der sogenannte »kleine Helfer«, erfasst nicht nur Messwerte, Logs oder ähnliche Daten – beispielsweise von Geldautomaten, Kassensystemen oder Filialen mit Datenanbindungen – sondern kann unter anderem auch für die Datenweiterleitung genutzt werden. Diese Daten werden dann an die zentrale CUNA-Appliance im Rechenzentrum übertragen und verarbeitet.

Vorteile der »CUNA Minion« sind die problemlose Integration in eine bestehende CUNA-Infrastruktur sowie die günstigen Anschaffungskosten. Die Stromversorgung kann über eine Netzwerkdose, also über »Power over Ethernet« (PoE), sichergestellt werden. Des Weiteren kann die Hardware sehr einfach installiert werden. So lässt sich »CUNA Minion« völlig unkompliziert per Plug and Play ohne technisches Know-how vor Ort in Betrieb nehmen und das Monitoring zeitnah durchführen. 

Die Basis der Digitalisierung. In Zeiten der Digitalisierung ist es unverzichtbar zu wissen, welche Daten in welcher Menge und Qualität im Unternehmen verfügbar sind und wie diese wertvollen Assets genutzt werden können, um einen Mehrwert zu generieren. Für den Fall, dass Sie nicht wissen, welche Prioritäten die Daten in Ihrer Umgebung haben, unterstützt Sie Controlware mit einem Data Assessment Workshop. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie Ihren Datenpool optimal bewerten und kategorisieren, immer unter dem Aspekt der Kosteneffizienz und Datensicherheit. Aufgrund dieser Analyse mit den entsprechenden Auswertungen haben Sie die Möglichkeit, zu entscheiden, welche Aufgaben Sie selbst übernehmen beziehungsweise welche Leistungen Sie unseren Spezialisten übertragen.


Christopher Gasteier,
Solution Manager
IT-Management,
Controlware GmbH
www.controlware.de

 

 

Illustration: © MJgraphics/shutterstock.com

 

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