Wie sich mit DevOps Anwendungs-Release-Zyklen verkürzen lassen

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Immer mehr Unternehmen in einem breiten Spektrum von Branchen, aber auch Institutionen im öffentlichen Sektor, entscheiden sich für DevOps-Modelle bei der Anwendungsentwicklung. Es geht dabei um schnellere Reaktion im Geschäftsalltag. Das Versprechen von DevOps sind schnellere Release-Zyklen, um mit neu entwickelten Anwendungen neue und bessere Geschäftschancen zu erschließen und den Kundenservice zu verbessern. Im Rahmen eines Webinars in Zusammenarbeit mit 451 Research verdeutlichte Actifio, wie Copy-Data-Virtualisierung Unternehmen bei der Optimierung und Automatisierung von DevOps unterstützen kann.

Cloud und die Schatten-IT

Eine große Herausforderung bei herkömmlichen IT-Umgebungen ist, dass sie sich nicht schnell genug weiterentwickeln, um den aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. Dies führt häufig zu nicht verwalteter Nutzung öffentlicher Cloud-Ressourcen, wobei man auch von »Schatten-IT« spricht. Die interne IT duldet dies oft und reglementiert die Nutzung nicht, um die Innovation nicht zu verlangsamen. Dass der Bedarf an alternativen IT-Ressourcen offensichtlich da ist, macht es leichter, Cloud-Implementierungen durchzusetzen – und DevOps-Modelle. Vielerorts werden Anwendungen in die Cloud verlagert oder als SaaS bereitgestellt. Parallel dazu werden Anwendungen direkt, »nativ« in der Cloud entwickelt. Die Cloud bietet neue Möglichkeiten, die es vorher nicht gab. Die Unternehmen erkennen dadurch, dass sie bestehende Anwendungen von der physischen Infrastruktur entkoppeln müssen, um das Effizienzpotenzial von DevOps vollständig zu erschließen. Genau an dieser Stelle setzt die Copy-Data-Virtualisierung an.

Bei DevOps geht es um Geschäftsprozesse 

Ihre DevOps-Initiativen müssen die Unternehmen jedoch selbst vorantreiben – und sie stoßen dabei auf neue Herausforderungen. Was ist der beste Weg, um mit DevOps zu beginnen? Was sind die Standards? Wer soll welche Rolle im Team übernehmen? Was sind die besten Technologien? Wie können größere Unterbrechungen des IT-Betriebs und plötzliche Veränderungen der etablierten Kultur vermieden werden? Was sind die Folgen, wenn man nicht schnell genug vorankommt? Berazter wissen aus praktischer Erfahrung bei ihren Kunden, dass die traditionelle IT nicht gerade darauf aus ist, neue Chancen zu ergreifen. Das altbekannte Motto lautet »Never change a running system.« Unbekannte, nicht getestete Ansätze stehen hingegen nicht so hoch im Kurs – und das gilt auch für DevOps.

Bei DevOps dreht sich scheinbar alles um die Entwickler, doch eigentlich geht es bei DevOps um Geschäftsprozesse. Es geht darum, schneller einen Geschäftsvorteil zu erlangen. Dies ist nicht ohne eine Veränderung der Unternehmenskultur realisierbar. Der Wandel mag hart sein, aber wenn einige grundlegende Regeln befolgt werden, steigen die Chancen erheblich, dass sich der ersehnte Erfolg tatsächlich bald einstellt. Dazu empfiehlt Actifio:

  • Fangen Sie klein an. DevOps ist wie eine Werkstatt, die mit Werkzeugen gefüllt ist. Starten Sie nicht gleich mit der großen Motorsäge.
  • Versuchen Sie es mit nur einer neuen Anwendung und dehnen Sie von dort aus Ihre DevOps-Initiative aus.
  • Stellen Sie ein oder mehrere funktionsübergreifende Teams zusammen, um die Arbeit zu verteilen. Teilen Sie auch die Erfolge mit allen Beteiligten, bringen Sie Know-how ein in die Teams.
  • Beziehen Sie die Shadow-IT-Nutzer mit ein. Sie sind die »Early Adopters« einer neuartigen IT-Nutzung und DevOps-Projekte können von deren Erfahrung profitieren.
  • Stellen Sie Self-Service-Funktionen in den Mittelpunkt.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, die Entwickler vom Infrastrukturmanagement zu befreien, so dass sie direkt und schnell auf Daten zugreifen können, egal wo diese vorgehalten werden. So können sie sich voll und ganz auf die Entwicklung der Software und die Verbesserung der Funktionalität konzentrieren. Deshalb ist Self-Service ein entscheidender Bestandteil jeder erfolgreichen DevOps-Struktur. Sobald der effiziente Umgang mit Technologie und Tools bewältigt ist, werden die Teams herausfinden, wie die Verantwortlichkeiten in den involvierten Abteilungen neu sortiert werden müssen, um alte Grenzen und Strukturen aufzubrechen.

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