Cyber Security Report analysiert Sicherheitsbedrohungen jenseits von Malware

Der neue Bericht zur Lage der Cybersicherheit zeichnet ein eindrucksvolles Bild der Bedrohungen durch unsichere Netzwerke und Geräte, das Internet der Dinge, Internetkriminalität und vieles mehr.

Cyber-Security-Spezialist F-Secure hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der die Trends und Bedrohungen untersucht, die die derzeitige Lage der Cybersicherheit auf der ganzen Welt bestimmen. Der 2017 State of Cyber Security Report (hier zum kostenfreien Download) legt ein besonderes Augenmerk auf Sicherheitsfragen, denen sich Unternehmen gegenübersehen, während die Bedrohungslandschaft von herkömmlichen Schadprogrammen zu dynamischeren Bedrohungen übergeht.

Die Bedrohungslandschaft ist industrialisiert

»Die heutigen Bedrohungen können alte eindimensionale Sicherheitsansätze überlisten, unabhängig davon, wie effektiv diese eingestuft werden. Phishing, Listen von vorkompromittierten Konten und Netzwerken, die online verkauft werden, und andere Ressourcen bringen Aktivitäten gegen eine Behörde oder ein Fortune-500-Unternehmen in die Reichweite vieler verschiedener Angreifer«, erklärt F-Secure-Sicherheitsberater Sean Sullivan. »Wir befinden uns bereits in einer Zeit, in der es nicht mehr um Malware geht. Die Bedrohungslandschaft ist industrialisiert und Cyberkriminelle sind nicht mehr nur auf die gängigsten Arten von Malware angewiesen, um Geld zu verdienen.«

Der neue Bericht liefert Daten und Einblicke zu den aktuell kritischsten Themen, die Cybersicherheitsforschern und -experten zufolge die Bedrohungslandschaft dominieren. Einige wichtige Ergebnisse des Berichts sind:

  • In 2016 waren zehn Länder für den Großteil des Traffics mit spionierender Motivation verantwortlich; darunter Russland, die Niederlande, die USA, China und Deutschland.
  • Veraltete Versionen von Android setzen Mobilgeräte weiterhin Risiken aus, wobei Indonesien den größten Anteil an veralteten Android-Geräten aufweist, während dieser in Norwegen am kleinsten ist.
  • Die meisten Cyberangriffe werden mit grundlegenden, skriptfähigen Methoden gegen schlecht gepflegte Infrastrukturen durchgeführt.
  • 197 neue Ransomware-Familien wurden im Jahr 2016 entdeckt, im Vergleich zu nur 44 im Jahr 2015.
  • Die Nutzung von Exploit-Kits ging im Jahr 2016 zurück.

Der Bericht enthält auch Details zu nennenswerten Ereignissen und Trends im Jahr 2016, einschließlich Informationen über Mirai-basierte Botnetze, Upstream-Angriffe, Internetkriminalität sowie allgemeine IT-Trends, die derzeit die Bedrohungslandschaft prägen. Mehrere andere Organisationen haben ebenfalls Inhalte zum Bericht beigetragen, darunter die finnische Regulierungsbehörde für Kommunikation, Virus Bulletin und AV-TEST.

F-Secure-Sicherheitsexperte Andy Patel zufolge, wurde der Bericht verfasst, um eine Botschaft über die Bedeutung des Risikomanagements zu senden. »Gängige, leicht verfügbare Malware, wie Ransomware, ist nach wie vor weit verbreitet. Endpoint Protection ist dabei hervorragend geeignet zum Schutz der Nutzer vor diesen Bedrohungen. Die Verteidigungsfront muss aber auch über Bedrohungsanalyse, Penetrationstests, Erkennung von Sicherheitsvorfällen, Incident Response und Krisenmanagement nachdenken, wenn sie Cybersicherheitspläne wollen, auf die sie sich verlassen können, wenn Angreifer die Verteidigung herausfordern.«

Weitere Informationen auch auf dem Business-Blog unter https://de.business.f-secure.com/der-aktuelle-stand-zur-cybersicherheit-in-2017.

 

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