Die meisten Passwörter wurden schonmal geknackt: Wie Sie sich selbst online schützen

Hier gibt es Ratschläge, wie potenzielle Datenschutzverletzungen bemerkt werden und man online gesichert bleibt.

Illustration: Absmeier, Bru-no

Datenpannen sind auf einem Allzeithoch und es ist sehr wahrscheinlich, dass viele Passwörter diesen ausgesetzt sind. Sie werden jetzt im Dark Web zusammen mit allen Nutzerinformationen verkauft.

Schlagzeilen über massive Datenpannen, die Millionen von Nutzern betreffen, waren noch nie so häufig wie aktuell. Beispielsweise ist eine der letzten großen Verletzungen der Datensicherheit dieses Jahr die des Panera-Bread-Treueprogramms. Millionen von Menschen, die sich registriert hatten, um Nahrungsmittel online zu bestellen, wurden ihrer persönlichen Daten beraubt.

Die unglaubliche Zahl von bis zu 500 Millionen Kundendaten (einschließlich Namen, E-Mail-Adressen, Anschriften, Passnummern, Geburtsdatum und Aufenthaltszeitraum) sind der Hotelkette Marriott gestohlen worden.

»Konsumenten sollten nicht darauf vertrauen, dass Unternehmen ihre Daten schützen«, sagte Ruby Gonzalez, Direktorin für Kommunikation bei NordVPN. »Die meisten Unternehmen brauchen Konsumenteninformationen, um ihren Kunden Onlinedienste anzubieten, aber sie möchten nicht in den Schutz dieser Daten investieren. Sie sehen Sicherheit als zu teuer und zu zeitaufwändig an. Deshalb setzen sich Nutzer jedes Mal einem Enthüllungsrisiko aus, wenn sie ihre persönlichen Daten online eingeben – Name, Adresse, Kreditkartennummer und so weiter. Wir empfehlen, sehr vorsichtig mit dem zu sein, was Sie mitteilen und wo Sie dies tun. Wenn Sie prüfen möchten, ob Ihre Nutzerinformationen geleakt wurden, können Sie dies auf einer kostenlosen Webseite namens Have I Been Pnwed tun.«

Nach der Eingabe der E-Mail eines Nutzers listet »Have I Been Pwned« Webseiten auf, auf denen Konten mit dieser E-Mail kompromittiert wurden. »Pwned« ausgesprochen »owned« ist ein Wort, dass von Geeks und Gamern verwendet wird und »erobert« bedeutet. Die Seite hat inzwischen eine halbe Milliarde gestohlener Passwörter und 5 Milliarden durchbrochene Accounts/Konten registriert.

Wenn man herausfindet, dass man gehackt wurde, sollte man alle seine E-Mails und Passwörter sofort überall ändern, wo man diese verwendet hat. Der folgende Rat von NordVPN wird dabei helfen, zukünftig eine Reihe häufiger Cybersicherheitslücken zu vermeiden.

 

  1. Verwenden Sie niemals dasselbe Passwort auf unterschiedlichen Seiten. Wenn ein Hacker dieses eine, überall verwendete Passwort erlangt, kann er auf all Ihre Konten zugreifen, einschließlich Ihres Online-Bankings.
  2. Speichern Sie alle Ihre Passwörter an einem sicheren Ort. Das Speichern von Passwörtern auf dem Computer, Telefon oder Notebook ist unsicher und sie können dort leicht verloren gehen. Die beste Möglichkeit, sie alle sicher aufzubewahren, ist ein Passwortmanager, der Ihre Passwörter in einer verschlüsselten digitalen Box aufbewahrt. Einige empfohlene Passwortmanager sind unter anderem 1Password, LastPass und Dashlane. Passwortmanager bewahren alle Passwörter und sonstigen persönlichen Daten eines Nutzers (Kreditkartendetails, Lizenznummern usw.) sicher und an einem Ort auf.
  3. HTTPS. Das erste, was Sie stets prüfen sollten, wenn Sie Online-Bezahlungen durchführen, ist, ob das Bezahl-Gateway eine https-URL hat (zum Beispiel: https://www.nordvpn.com). Das »s« in der URL bedeutet, dass es sich um ein gesichertes Protokoll handelt und dass Ihre Daten angemessen verschlüsselt werden.
  4. Seien Sie wachsam. Wann immer eine Webseite mehr Informationen abfragt, als gewöhnlich benötigt werden, wie Ihre Kreditkartennummer oder ihre Bankdaten, seien Sie vorsichtig – dies könnte betrügerisch sein. Sie sollten stets wachsam sein, bevor Sie Ihre persönlichen oder Bankdaten irgendwo im Internet herausgeben.
  5. Meiden Sie öffentliche Wi-Fi-Verbindungen. Mehr als alles andere sollten Sie keinesfalls persönliche Daten eingeben, während Sie in einem öffentlichen Wi-Fi sind. Öffentliche Wi-Fi-Netzwerke sind häufige Jagdgründe für Angreifer und Hacker, die versuchen, Zugang zu Ihren persönlichen Daten zu erlangen. Da öffentliche Netzwerke nur geringfügige Sicherheit aufweisen, sollten Sie diese vermeiden, während Sie Onlinezahlungen durchführen. Wenn Sie eine Onlinezahlung in einem öffentlichen Netzwerk ausführen, sollten Sie ein VPN verwenden, um gesichert zu bleiben.
  6. Nutzen Sie ein VPN. VPNs (virtuelle private Netzwerke) verschlüsseln die zwischen Ihrem Computer und dem VPN-Server gesendeten Daten und verbergen Ihre Web-Browsing-Aktivitäten gewissermaßen. Sie sind der beste Sicherheitsmechanismus, den Sie anwenden können, um sicherzustellen, dass die von Ihnen über das Internet mitgeteilten Daten vor neugierigen Augen geschützt sind und vertraulich bleiben. Achten Sie auf fortschrittlichste VPN auf dem Markt, die die neuesten Verschlüsselungsprotokolle verwenden. Von dem Moment an, ab dem sich ein Nutzer mit VPN verbindet, wird der Internet-Datenverkehr verschlüsselt und vor anderen Schnüfflern oder Hackern und sogar vor dem VPN-Anbieter selbst geschützt. Auch sollte der VPN-Anbieter in einem Land ansässig sein, dass keine Vorratsdatenspeicherung verlangt, und keine Nutzerlogs speichert.

 

Für weitere Informationen, wie man online gesichert bleibt, besuchen Sie NordVPN.com.

 


 

VPN Client mit biometrischer Authentisierung und optimiertem VPN Management System

Nur wenige VPN-Lösungshersteller erreichen Bestnoten

Neues IPsec VPN Gateway für sicheren Fernzugriff gemäß VS-NfD-Richtlinien

Vollautomatisches VPN Management System

Fünf Tipps zum Tag der Computersicherheit

VPN war gestern, heute gibt´s Secure Browsing

 

Weitere Artikel zu