Produktionsbetriebe brauchen die Cloud für die nächste industrielle Revolution

Hersteller sichern dank Cloud-basierter Systeme die Qualität, verringern Kosten und vermeiden Rückrufaktionen sowie die damit verbundenen Imageschäden.

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Die Branche, die die erste industrielle Revolution einläutete, läuft mittlerweile Gefahr, beim Start der nächsten industriellen Revolution auf der Strecke zu bleiben. Die Hersteller von heute sind laut des Unternehmerverbands EEF (https://www.eef.org.uk/) nicht ausreichend auf die nächste Welle der technologischen Entwicklungen vorbereitet. Durch den Einsatz neuer Technologien, ein Markenzeichen der neuen industriellen Revolution oder Industrie 4.0 (4IR), lassen sich Prozesse und Qualitätssicherung bei der Fertigung erheblich verbessern. InfinityQS informiert über die Auswirkungen dieser technologischen Neuerungen für Hersteller.

In den vergangenen Jahren haben technologische Fortschritte die Geschäftsabläufe in zahlreichen Unternehmensbereichen enorm vereinfacht. Fast jede Branche hat bereits die eine oder andere Form eines digitalen Wandels durchlaufen und dadurch ihre Geschäftsprozesse beschleunigt sowie das Leben im Allgemeinen verbessert – oder sie tut dies zurzeit. Allerdings hinkt die Fertigungsbranche einer solchen Transformation traditionell hinterher. Das gilt speziell für den Einsatz moderner Technologien wie z. B. der Cloud. So hat die EEF in einer Studie festgestellt, dass lediglich 42 % aller Hersteller auf die mit der Industrie 4.0 einhergehenden Änderungen und Möglichkeiten vorbereitet sind.

Eine der größten Herausforderungen für Hersteller ist seit jeher die einheitliche Qualitätssicherung an mehreren geographisch getrennten Standorten. So kann es sein, dass das gleiche Produkt in verschiedenen Anlagen unterschiedliche Qualitäts- und Mängelgrade aufweist. Viele Hersteller sind der Meinung, dass die standortübergreifende Einführung neuer Softwareanwendungen und Prozesse mit hohen Investitionskosten verbunden ist. Aus diesem Grund sträuben sie sich gegen Upgrades. Dies ist besonders spürbar, da viele der vorhandenen IT-Systeme einen erheblichen Anteil der Investitionsausgaben ausmachen.

Viele Hersteller sind bereits sehr lange in ihren jeweiligen Branchen tätig und arbeiten schon seit vielen Jahren mit denselben Systemen. Der Einsatz veralteter IT-Systeme und die in der Branche weit verbreitete Maxime »Solange es funktioniert, muss auch nichts verändert werden« schürt dazu den Widerwillen vieler Hersteller gegen die offensichtlichen Vorteile eines Cloud-Systems. Es liegt daher in der Verantwortung der Anbieter solcher Cloud-Lösungen, den produzierenden Unternehmen die wahren Vorteile Cloud-basierter Systeme näherzubringen.

Vorteile der Cloud

Dazu ein Unternehmenssprecher von InfinityQS: »Der Einsatz von Cloud-Lösungen bietet enorme Vorteile für die gesamte Fertigungsbranche, und je eher sich ein Hersteller dafür entscheidet, umso mehr kann er davon profitieren. So lässt sich mit dieser Technologie die Produktgenauigkeit an sämtlichen Standorten verbessern sowie das Risiko für teure Rückrufaktionen und den damit einhergehenden Imageschaden verringern. Weitere Vorteile von Cloud-Systemen sind die Beschleunigung der Verarbeitungsprozesse und die Verwendung des Qualitätsbegriffs als Wettbewerbsvorteil. Zudem erhalten Unternehmen so tiefgehende Einblicke in die Geschäftsabläufe ihrer Zuliefererbetriebe und können sicherstellen, dass ihre Qualitätsstandards eingehalten werden. Mithilfe eines Software-as-a-Service-Ansatzes lassen sich Investitionsausgaben dabei in niedrigere und kontrollierbare Betriebskosten verwandeln. Dies bietet die Möglichkeit, die Gesamtkosten für Betriebssoftware zu verringern.«

Viele Hersteller wissen um die Vorteile der Digitaltechnologie für ihre Betriebe, und 61 % von ihnen sind davon überzeugt, dass sich ihre Produktion damit steigern lässt. Manche der Befragten aber hegen die Befürchtung, dass sie mit den durch die Einführung einer solchen Technologie in ihren Anlagen verursachten Änderungen nicht Schritt halten können. Dies ist ein weiterer Grund dafür, warum viele Hersteller den Status Quo vorziehen und dabei riskieren, hinter den Mitbewerbern zurückzubleiben, die die digitale Revolution mit offenen Armen empfangen. Ihre Weigerung, ein einheitliches Qualitätssicherungssystem für alle Standorte zu implementieren, birgt für die Hersteller enorme Risiken – wie etwa die mit hohen Kosten und weiteren Nachteilen verbundenen Rückrufaktionen.

Die Industrie 4.0 bietet der Fertigungsindustrie enorme Vorteile, aber nur dann, wenn Unternehmensführung und Betriebsleiter auch bereit sind, die neuen Technologien vorbehaltslos zu implementieren. Mögliche Einwände, wie zusätzliche Kosten sowie Schulungs- und Sicherheitsaufwand, lassen sich leicht durch den Hinweis auf die höhere Geschwindigkeit, Effizienz und gleichbleibenden Qualität ausräumen, die mit den neuen Systemen in sämtlichen Anlagen erzielt werden können. Die digitale Transformation der Fertigungsanlagen ist der nächste Schritt in der aktuellen Revolution der Produktionsbetriebe.


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