Vernachlässigung von DevOps schadet Unternehmen

Effiziente Datenverwaltung ist die Voraussetzung – und die Virtualisierung von Datenkopien die Lösung, um von DevOps uneingeschränkt zu profitieren.

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illu (c) absmeier

»Deutsche Unternehmen lassen Umsatzchancen liegen«, so betitelte CA Technologies kürzlich eine Pressemitteilung, zu einer in Auftrag gegebenen weltweiten Studie zum Thema DevOps. Die Unternehmen hierzulande versäumten es demnach, durch die Umsetzung einer DevOps-Strategie für mehr Umsatzwachstum zu sorgen und wettbewerbsfähiger zu werden. Actifio, spezialisiert auf die Virtualisierung von Datenkopien, sieht DevOps zweifelsohne als richtigen Ansatz für mehr Effizienz und Flexibilität bei der Entwicklung neuer geschäftskritischer Anwendungen in Unternehmen. »Um das Potenzial, das DevOps verspricht vollends auszuschöpfen, ist jedoch effizientes Datenmanagement eine grundlegende Voraussetzung. Copy-Data-Virtualisierung ist eine bewährte Technologie, um schnelle Datenverfügbarkeit für DevOps-Prozesse zu gewährleisten«, erklärt Thorsten Eckert, Sales Director DACH.

Zusammenarbeit zwischen Entwicklung (Dev) und IT-Betrieb (Ops)

DevOps steht für funktionsübergreifende Prozesse und eine optimierte Zusammenarbeit zwischen Entwicklung (Dev) und IT-Betrieb (Ops) im Sinne der operativen Geschäftsanforderungen. 72 Prozent der weltweit befragten Unternehmen haben laut CA-Studie DevOps bereits umfassend (40 Prozent) oder zumindest in Teilbereichen (32 Prozent) implementiert. Immerhin 19 Prozent planen dies, während nur 9 Prozent noch unschlüssig sind oder sich nicht für DevOps interessieren.

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Schlüsselkomponente

DevOps ist mittlerweile zu einer Schlüsselkomponente avanciert, um für mehr Kundenzufriedenheit zu sorgen und als Unternehmen agiler zu werden. Als die drei wichtigsten treibenden Kräfte für DevOps nannten die Befragten in der Studie folglich: Schritt zu halten mit den zunehmenden Anforderungen der Kunden (86 Prozent), die Realisierung neuer und innovativer Kundenerlebnisse (86 Prozent) und eine schnelle Reaktion auf Anfragen aus dem operativen Geschäft (85 Prozent). Unter den Unternehmen, die DevOps komplett oder weitgehend umgesetzt haben, landet Deutschland (10 Prozent) jedoch auf dem letzten Platz hinter der Schweiz (23 Prozent), Spanien (13 Prozent), Italien und Frankreich (jeweils 12 Prozent) sowie Großbritannien (11 Prozent).

Großes Potenzial

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Actifio sieht, ausgehend von seinen Erfahrungen in anderen Märkten, ein großes Potenzial für Unternehmen in Deutschland DevOps zu implementieren. Dabei sollten sie jedoch von vornherein auf eine parallele Strategie setzen, um von DevOps auch im vollen Umfang profitieren zu können: DevOps kann nur dann effizient umgesetzt werden, wenn die Softwareentwicklung in einer Datenmanagementumgebung, die auf Copy-Data-Virtualisierung basiert, erfolgt.

»Die praktische Umsetzung des DevOps-Modells, das auf eine schnelle Datenverfügbarkeit angewiesen ist, wird derzeit jedoch oft durch traditionelle Datenverwaltung ausgebremst. Dadurch entstehen Qualitätsmängel, unnötige Kosten und somit spürbare Wettbewerbsnachteile. Für Entwicklung und Test ist jedoch ein möglichst einfacher, direkter und schneller Zugriff auf Produktionsdaten wichtig. Das Handling großer Datenmengen ist bei herkömmlicher Herangehensweise zeitraubend«, erklärt Thorsten Eckert »Deswegen arbeiten Entwickler notgedrungen mit abgespeckten Testumgebungen, die nicht die reale Situation der Produktionsumgebung abbilden. Zudem entsprechen die Daten oft nicht mehr dem aktuellen Stand des Produktionssystems.«

DevOps in Kombination mit Datenvirtualisierung

Ein Ansatz, der DevOps ideal ergänzt, ist daher die Virtualisierung von Datenkopien. Die komplette Datenverwaltung übernimmt hierbei – anstelle von punktuellen Systemen – eine Copy Data Management-Plattform. Von nur einer einzigen physisch vorgehaltenen Master-Kopie, werden bei Bedarf eine beliebige Menge an virtuellen Datenkopien für die Entwicklung zeit- und ressourcensparend bereitgestellt. Der Zugriff auf umfangreiche virtuelle Produktionsdaten ist damit nach dem Self-Service-Prinzip, nahezu in Echtzeit möglich. Auch die Datensicherung bei Test und Entwicklung erfolgt einfacher und schneller. Darüber hinaus ergibt sich eine verbesserte Kontrolle über den Zugriff der Daten, ohne versteckte physische Mehrfachkopien in separaten »Datensilos« für Analyse, Entwicklung, Test etc.

Die Einführung von DevOps in Kombination mit Datenvirtualisierung bietet entscheidende Vorteile – ganz im Sinne der DevOps-Ziele Agilität und Effizienz. Die Strategie kann maßgeblich dazu beitragen, dass künftig mehr Unternehmen in Deutschland uneingeschränkt von den Vorteilen von DevOps in der Praxis profitieren. Die Dateninfrastruktur wird durch Copy-Data-Virtualisierung schlanker, schneller und flexibler. Davon profitieren alle Beteiligten auf Dev- und Ops-Seite – und letztlich das gesamte Unternehmen: durch geringere Kosten, mehr Flexibilität, schnelleren Zugriff und höhere Datensicherheit. Daraus resultiert eine raschere Produktionsreife geschäftskritischer Anwendungen, entscheidend um Umsatzchancen schneller zu erschließen.


 

Bei der Softwareentwicklung auf DevOps setzen – Chancen sind oft noch unerkannt

 


 

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