Cloud-Sicherheit im Wandel – Unternehmen müssen umdenken

Unternehmen in der EMEA-Region haben häufig Bedenken, wenn es darum geht, Sicherheit in der Cloud umzusetzen. Doch genau dies, für Cloud-Sicherheit zu sorgen und Sicherheitsfähigkeiten aus der Cloud zu nutzen, ist unvermeidlich – und hier zeichnet sich eine Änderung der Denkweise ab.

Illustration: Absmeier, Mastertux

Cybersicherheitsexperten empfinden Veränderungen zu häufig als Verlust der Kontrolle, die sie wiedererlangen müssen. Dies ist vielleicht der Grund, warum 70 Prozent der Cybersicherheitsfachleute in Europa und im Nahen Osten der Meinung sind, dass beim Ansturm auf die Cloud die Sicherheitsrisiken nicht vollständig berücksichtigt werden, so eine kürzlich von Palo Alto Networks durchgeführte Umfrage [1]. [1] Gleichzeitig steigt der Druck durch Regulierungsvorschriften wie die EU-Datenschutzgrundversordnung (DSGVO), darauf zu achten, welche Daten, hierbei insbesondere personenbezogene Daten, in die Cloud gelangen. Im Gegensatz zu Datenbanken oder anderen IT-Systemen geht es in der Regel darum, wie persönliche Daten versehentlich von Sicherheitstools erfasst werden können.

 

Cybersicherheit in die Cloud verlagern?

Vor diesem Hintergrund ist es nach Meinung von Palo Alto Networks nicht verwunderlich, dass die Idee, die Cybersicherheit in die Cloud zu verlagern, viele Sicherheitsverantwortliche nervös macht, so wie es IT-Führungskräfte bei der Verlagerung ihrer Anwendungen in die Cloud empfanden.

Die vielleicht größte Sicherheitsherausforderung heute ist die Fähigkeit, die zunehmende Menge an Artefakten, die durch Sicherheitstools erfasst werden, zu norma