Der digitale Fitnesstrainer

Einer von fünf Deutschen nutzt bereits Fitness-Apps. Weiterhin kann sich jeder Siebte vorstellen, eine zu nutzen. Um diese Gruppe zu erreichen, ist eine Analyse ihrer Bedürfnisse unabdinglich.

Das Smartphone ist für den Großteil der Menschen in Deutschland nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Es ist in viele alltägliche Prozesse mit eingebunden. Auch das persönliche Sportprogramm gestaltet einer von fünf Deutschen (20 Prozent) mithilfe einer Fitness-App. Weitere 14 Prozent haben generell Interesse, sich von einem digitalen Trainer beim Sport unterstützen zu lassen. Eine aktuelle YouGov-Analyse zeigt, wie diese Zielgruppe am besten erreicht wird [1].

Ernährungsberatung in die Fitness-App integrieren

 

Menschen, die sich eine Nutzung von Fitness-Apps vorstellen können, sind sowohl ernährungstechnisch als auch digital besonders aktiv. So nutzen sie im Vergleich zu denjenigen, die sich nicht vorstellen können, Fitness-Apps zu nutzen, besonders häufig Nahrungsergänzungsmittel und achten beim Essen doppelt so häufig auf den Eiweißanteil. Entwickler von Fitness-Apps können diese Vorlieben entweder in die eigene App integrieren oder mit Anbietern von digitaler Ernährungsberatung kooperieren.

Grafik: Befragte, die sich die Nutzung von Fitness-Apps vorstellen können

 

Dass für Interessenten an Fitness-Apps der Ausschlag für die Auswahl auch der Spaßfaktor sein könnte, zeigt, dass die Potenzialgruppe besonders gerne Videospiele auf mobilen Endgeräten spielt. Es böte sich also an, das Fitnesserlebnis mithilfe von Gaming-Elementen besonders attraktiv zu gestalten.

Auch die Fußballweltmeisterschaft kann genutzt werden, um User für die eigene Fitness-App zu gewinnen. Gut ein Drittel findet, dass die WM ein tolles Gemeinschaftserlebnis ist. Viele werden diese sicher auch mit ihren Kindern schauen. Von denen, die sich die Nutzung einer Fitness-App vorstellen könnten, haben 28 Prozent Kinder (im Vergleich zu 18 Prozent derjenigen, die sich eine Nutzung nicht vorstellen können).

 

Smart Health – Die vernetzte Fitnesswelt

Zunehmend gibt es auch intelligente Fitness-Systeme, die Besucher von Fitnessstudios nutzen können. Dort ist sowohl ein vom digitalen Trainer unterstütztes Workout im Studio möglich, aber auch Zuhause. In einer App werden alle Trainingserfolge zusammengeführt und bieten den Nutzern ein lückenloses Nachhalten der eigenen Übungen und Leistungen. So beispielsweise der Anbieter Outrace, der Anbietern von Fitnessstudios hilft, die Bindung zu ihren Mitgliedern zu stärken – auch außerhalb des Studios.

 

[1] Die mit den Connected-Data-Analyse-Tool YouGov Profiles analysierten Daten stammen aus einem wöchentlich aktualisierten, bevölkerungsrepräsentativ gewichteten Datensatz aus den letzten 12 Monaten (Stand: 20.05.2018).

 

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