Außendarstellung von Unternehmen hat großen Einfluss auf Bewerbungen

96 Prozent recherchieren vorab, Webseite wichtiger als soziale Netzwerke.

Die Außendarstellung von Unternehmen im Netz hat großen Einfluss darauf, ob sich Technologie-Fachleute bei ihnen bewerben. Das ergab der jährlich erscheinende Job Market Report von Dice. Befragt wurden 323 Technologie-Spezialisten aus Deutschland. Demnach informieren sich 96 Prozent von ihnen im Netz, bevor sie sich bei einem Unternehmen bewerben. Bei 93 Prozent beeinflusst das Ergebnis der Recherche, ob sie ihre Unterlagen anschließend auch einreichen.

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Nicht nur Personalsuchende informieren sich online über Bewerber und suchen Kandidaten im Netz, auch IT-Fachleute stellen Nachforschungen im Netz an, bevor sie sich bei einem Unternehmen bewerben. Die meisten schauen sich die Webseite an (25 Prozent). 18 Prozent recherchieren auf Google+ und 15 Prozent auf Kununu. Darüber hinaus tauschen sich 10 Prozent der Befragten mit Kollegen aus. Karriereplattformen wie Xing (9 Prozent) und Linkedin (8 Prozent) und soziale Netzwerke oder Nachrichtendienste wie Facebook (8 Prozent) und Twitter (3 Prozent) werden demgegenüber seltener für die Recherche genutzt.

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»Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen die große Bedeutung der Außendarstellung von Unternehmen im Netz«, kommentiert Jamie Bowler, Marketing Director von Dice Europe. »Die Webseite spielt dabei die wichtigste Rolle und sollte immer auf dem neusten Stand gehalten werden, um den Bewerbungsprozess zu unterstützen. Soziale Netzwerke und Karriereplattformen sollten Unternehmen aber auch nicht vernachlässigen. Denn inzwischen sind 93 Prozent aller IT-Fachleute offen gegenüber Job-Angeboten über diese Plattformen. Das sind 12 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.«

Neben der Recherche im Rahmen einer Bewerbung folgen 49 Prozent der befragten IT-Fachleute Unternehmen auf sozialen Netzwerken und Karriereplattformen, um informiert zu bleiben. An der Spitze liegt Xing mit einer Quote von 36 Prozent, gefolgt von Linkedin mit 23 Prozent und Facebook mit 21 Prozent. Twitter und Google+ sind demgegenüber mit einer Quote von 10 beziehungsweise 8 Prozent weniger beliebt.

[1] Im Dezember 2015 befragte Dice 298 Personalreferenten und 323 Technologie-Fachleute in Deutschland. Die Mehrheit der 323 Technologie-Fachleute ist männlich (87 Prozent) und arbeitet in Unternehmen (73 Prozent). Die Daten wurden teilweise nach Festangestellten (77 Prozent) und Freelancern (23 Prozent) getrennt ausgewertet.

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