Elektronische Rechnung: E-Invoicing ist nicht eine, sondern einzige Option

Wie die digitale Rechnung die Märkte verändert und wo Chancen und Risiken liegen, hat der aktuelle Billentis-Report ermittelt. Den Chancen der Kosteneinsparung und der Wettbewerbsvorteile steht das Risiko gegenüber, dass deutsche Unternehmen die Potenziale des digitalen Rechnungsversands nicht nutzen und den Anschluss an international nicht mehr umkehrbare Entwicklungen verpassen. Es ist aber davon auszugehen, dass die Geschäftswelt sich auch im deutschsprachigen Raum nicht nur für weltweit aktive Firmen in den nächsten Jahren grundlegend verändern wird: Die elektronische Rechnung kommt.

Während der kommenden Jahre wird sich das Umfeld für E-Invoicing vollkommen verändern, so die aktuelle Marktstudie von Billentis, welche von Comarch unterstützt wurde. In jedem Unternehmen werden hunderte bis tausende Rechnungen pro Monat verarbeitet. Weltweit schätzt Billentis das gesamte Rechnungsvolumen auf mindestens 400 Milliarden Rechnungen im Jahr.

 

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Treiber ist die öffentliche Hand

Obwohl sich Markt und Technik für elektronische Rechnung stetig weiter entwickeln, unterscheidet sich die Verbreitung des digitalen Rechnungsversands global sehr stark. Treiber der Entwicklung hin zur Digitalisierung ist aber nicht mehr die Privatwirtschaft, sondern die öffentliche Hand. Besonders international agierende Unternehmen werden von dieser Entwicklung betroffen sein. Im Kampf gegen Steuervermeidung werden global betrachtet immer mehr digitale Belege verlangt werden. Laut Billentis wird die Tendenz in Zukunft dazu gehen, dass Daten über Clearance-Systeme der Steuerbehörden ausgetauscht werden. Bereits im Jahr 2025 dürfte Clearance das dominante System sein, welches nur den Austausch elektronischer Dokumente erlaubt. Dieser Zwang zur Digitalisierung bietet jedoch große Einsparpotenziale. Dadurch sinken die Kosten allein schon zur Sicherstellung der Steuerkonformität im Vergleich zu Papierprozessen um acht bis 38 Prozent. Dazu kommen noch weitaus höhere Einsparungen durch die Digitalisierung der Papierprozesse.

Dabei wird die öffentliche Hand in Deutschland, Österreich und der Schweiz elektronische Rechnungen von ihren Lieferanten verlangen. Was in Österreich und der Schweiz schon Usus ist, wird auch die deutsche Bundesverwaltung bis 2020 nachholen, auch für darunter liegende Verwaltungsebenen wird dieses Vorgehen kommen.

 

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Digitale Transformation ist keine Option, sondern einzige Option

Dabei bietet der Umstieg auf die digitale Rechnung viel mehr Potenzial als nur Kosten zu senken. Mittlerweile sind neue Technologien verfügbar, welche die Prozesse grundlegend neu aufbauen und modernisieren können. Wer vorausschauend handelt, kann sich also neben dem Kosten- auch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Die digitale Transformation sei keine Option, sondern einzige Option, so das Resümee des Studienautors Bruno Koch.

»Immer mehr große Unternehmen im deutschsprachigen Raum entscheiden sich dafür, ihre Prozesse zu digitalisieren. Aus meiner Erfahrung aus zahlreichen EDI- und E-Invoicing-Projekten kann ich Entscheider nur ermutigen, diesen Schritt zu gehen. Vergleicht man Kosten und Nutzen einer Umstellung auf E-Invoicing im Vergleich zu Papierprozessen, so lassen sich bis zu 60 Prozent Einsparungen erzielen«, sagt Dariusz Biernacki, E-Invoicing-Experte bei Comarch.

[1] Die Studie wurde von einem unabhängigen und international erfahrenen Berater und Analysten von Billentis verfasst. Sie basiert unter anderem auf öffentlich zugänglichen Informationen, Marktumfragen durch Dritte, Erfahrungen aus Kundenprojekten und Gesprächen mit Anwendern und Anbietern von Lösungen. Die Billentis-Studie wurde von Comarch unterstützt.
Die Studie steht auf der Website von Comarch nach Registrierung zum kostenlosen Download bereit: https://www.comarch.de/service-und-support/whitepaper-und-webcasts/billentis-report-e-invoicing-e-billing

 


 

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