Händler setzen zunehmend auf Mobile-Only-Strategien

Shopping-Index zeigt: Kunden werden bis Ende 2017 mehr Bestellungen per Smartphone tätigen als mit jedem anderen Endgerät.

Der 2015 verzeichnete Trend zum »Jahr des mobilen Einkaufens« hielt auch in den ersten Monaten dieses Jahres an. Die Ergebnisse des Shopping-Index von Demandware lassen erwarten, dass Smartphones bis Ende 2017 Computer als bevorzugtes Endgerät für das Online-Shopping ablösen werden [1]. Händler sollten sich daher rechtzeitig auf eine rein mobile Welt vorbereiten und einen stärkeren Fokus auf Relevanz und Personalisierung legen, um diese wachsende Zielgruppe zu erreichen.

Der Shopping Index misst das Wachstum des digitalen Handels auf Basis der Einkaufsaktivitäten von über 400 Millionen Kunden weltweit. Der Index berücksichtigt Faktoren wie die Einkaufshäufigkeit, Konversionsraten, durchschnittliche Bestellwerte und Nettoveränderungen der Besucherzahlen.

grafik demandware shopping index q1 2016

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Der Demandware Shopping Index für Q1/2016 zeigt, dass die sogenannte »Einkaufsattraktivität« mit 89 Prozent zum digitalen Handelswachstum in diesem Quartal beigetragen hat. Die Einkaufsattraktivität misst Veränderungen in der Besuchshäufigkeit von Onlineshops. Darüber hinaus tragen die »Einkaufsausgaben«, die die Ausgabenschwankungen im digitalen Handel berücksichtigen, mit einem Anteil von 11 Prozent zum digitalen Wachstum bei. Hierfür werden Änderungen in der Besuchshäufigkeit, der Konversionsraten und dem durchschnittlichen Bestellwert untersucht. Die Kombination aus Einkaufsausgaben und Einkaufsattraktivität führt zu einem Shopping Index Wert von 17 Prozent Wachstum im digitalen Handel in Q1/2016. Aufgrund zusätzlicher Kunden und gestiegenen Einkaufsausgaben wird das zweistellige Wachstum anhalten.

Entwicklung hin zu »Mobile Only«

Bereits das vierte Quartal in Folge haben Smartphones mehr als 90 Prozent zum Webseitenwachstum beigetragen. Nachdem schon 2015 als das »Jahr des mobilen Einkaufs« bezeichnet wurde, erwartet Demandware, dass das Smartphone bis Ende 2017 den Computer als bevorzugtes Endgerät für den Einkauf ablöst.

Diese Wachstumsgeschwindigkeit ist dramatisch. Im vergangenen Jahr zeigten Daten von Demandware noch, dass Smartphones für etwa ein Drittel des Traffics verantwortlich waren und in Sachen Bestellwert mit Tablets gleichauf lagen. Seitdem haben Smartphones allein zu sämtliche Wachstum bei den Besuchen und Warenkörben beigetragen. Außerdem geht auf sie mehr als die Hälfte des Bestellanstiegs zurück.

grafik demandware shopping index rising falling

»Heutzutage sind Smartphones im digitalen Handel für den meisten Traffic verantwortlich. Da sie mittlerweile auch die tatsächlichen Einkäufe dominieren, müssen sich Händler auf die nächste Phase des digitalen Handels vorbereiten – ›mobile only‹«, sagt Rick Kenney, Head of Consumer Insights bei Demandware. »Wegen des günstigeren iPhones und einer Vielzahl an Android Endgeräten können Händler davon ausgehen, dass der Traffic weiterhin zunehmen wird und noch mehr Kunden mobil einkaufen.«

[1] Den vollständigen Q1 2016 Demandware Shopping Index finden Sie hier. https://www.demandware.com/shopping-index/

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