IIoT: Mit Vernetzung und Prozessexzellenz zur intelligenten Fabrik

Handlungsempfehlungen, wie sich smarte Servicekonzepte speziell für das industrielle Umfeld realisieren lassen.

Illustration: Absmeier, PrettySleepy1

Industriebetriebe stellen komplett andere Anforderungen an vernetzte Prozesse und die dafür eingesetzte Hardware als Verbraucher. Deshalb ist das Industrial Internet of Things (IIoT) als Konzept entwickelt worden, das die Konnektivität für intelligente Fabriken, Maschinen und Management-Systeme in den Fokus rückt. Das wirkt sich auch auf den Servicebereich aus: Coresystems, Spezialist für Field Service Management und Workforce Management, verschafft Herstellern die nötige Orientierung, um entsprechende Servicekonzepte zielgerichtet umzusetzen und Geschäftsprozesse zu optimieren.

 

Das Potenzial von IIoT für Industrieunternehmen ist enorm

Das Konzept liefert die Basis, die M2M-Kommunikation sowie die Effizienz von lernenden Maschinen und Automaten entscheidend zu verbessern und die höhere Effizienz intelligenter Maschinen gegenüber von Menschen gesteuerten planvoll zu nutzen. Zudem bietet es die Möglichkeit, die bislang fixen Grenzen zwischen der physischen und digitalen Welt zu überschreiten. Physische Produkte können auf Basis rein digital vorliegender Anforderungen entwickelt, designt und produziert werden. Einzelprodukte oder Kleinserien werden dadurch zu Preisen produzierbar, die in der traditionellen Industrie nur in Großserien möglich waren. Langfristig steigert dies die Wettbewerbsfähigkeit und somit die Zukunftsfähigkeit von Herstellern.

Zusätzlich sind die eingesetzten Maschinen durch zukunftsweisende Lösungen für Predictive Maintenance und Condition Monitoring in der Lage, selbstständig zu erkennen, wann Wartungsbedarf besteht. Unter bestimmten Umständen kann die Wartung sogar von den Maschinen selbst durchgeführt werden. Die Folge: Störungen und Produktionsunterbrechungen nehmen ab bei gleichzeitiger Steigerung des Durchsatzes und der Produktionskapazität.

 

Sicher aufgestellt mit digitalem Field Service Management

Hersteller, die von den Vorteilen profitieren wollen, sollten zunächst die Voraussetzungen für die Implementation des IIoT schaffen. Neben einer fortgeschrittenen Digitalisierung des Betriebs umfasst dies beispielsweise Remote-Systemverwaltung, Verwaltung der Softwarekonfiguration und Datenverwaltung. Weitere wichtige Faktoren sind die richtige Sensorhardware und eine IoT-Cloud-Plattform, die die enormen Datenströme bewältigt und einen reibungslosen Informationsfluss zwischen den Systemen ermöglicht. Nicht zuletzt gehen mit den praktischen Optimierungen durch smarte Maschinen, die schneller, exakter und kostengünstiger arbeiten, auch erhöhte Anforderungen an die Prozesssicherheit einher. Vor diesem Hintergrund werden einwandfrei funktionierende Servicekonzepte in Echtzeit zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Die passende Lösung bietet eine leistungsfähige Software für digitales Field Service Management.

 

Erfolgsformel für ein wegweisendes IIoT-Konzept

Vernetzung verlangt nach Sicherheit. Daher sind Hersteller gut beraten, zum Schutz vor Cyberattacken in puncto IT- und Datensicherheit sowie Datenintegrität auf einen vertrauenswürdigen Serviceanbieter zu setzen. Vielen Herstellern mangelt es jedoch an genügend on-demand verfügbaren Fachkräften, um Echtzeit-Services anbieten zu können. Hier setzt das Konzept Crowd Service an. Das Prinzip dahinter: Hersteller bündeln gemeinsam all ihre Ressourcen – Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe und in Tochtergesellschaften, Partner und freiberufliche Spezialisten. So gelingt es, einen Pool verfügbarer Servicetechniker einzurichten, mit dem sie schnell auf den gestiegenen Bedarf an Echtzeit-Services antworten können. Um hinsichtlich zentraler Aspekte wie Serviceanfragen, Produktinformationen und Kundenhistorie jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben, nutzt die Crowd eine Field-Service-Management-Software, in der zu jeder Zeit die benötigten Daten über die Mobilgeräte abgerufen werden können.

 

»Das IIoT führt alle relevanten Daten-Assets zusammen: Sensordaten, Eingaben von Kunden, Verfügbarkeit von Servicetechnikern, vorhandenes Know-how und vieles mehr«, erklärt Manuel Grenacher, CEO der Coresystems FSM AG. »Dadurch wird es ermöglicht, in Echtzeit auf Problemstellungen zu reagieren und der Industrie effektive Lösungen zu liefern, die ihre speziellen Anforderungen von Anfang an berücksichtigen. Wer sich dafür entscheidet, IIoT konzeptionell im Unternehmen zu verankern, und dabei frühzeitig alle Schnittstellen zu anderen Disziplinen berücksichtigt, wird somit zum Vorreiter der nächsten industriellen Revolution.«

 


 

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