Rechtzeitig die Alarmglocken läuten

Mann & Schröder etabliert mittels Netzwerk-Monitoring ein Frühwarnsystem, mit dem sich Workflow-Störungen in Produktionsprozessen reduzieren lassen.

Mann & Schröder ist ein mittelständisches, deutsches Unternehmen, dessen Business die Herstellung und der Vertrieb von Haar- und Körperpflege-Produkten ist. Sowohl die Prozesse in der Produktion als auch die Workflows in der Verwaltung sind sehr komplex, so dass schon kleinste Unwägbarkeiten den reibungslosen Betrieb empfindlich beeinträchtigen können. Aufgabe der Unternehmens-IT ist es deshalb dafür zu sorgen, dass möglichst wenige Störungen auftreten und dass diese, falls sie sich nicht im Vorfeld verhindern lassen, schnell behoben sind.

Präventionskonzept aufsetzen und einführen

Adrian Dexheimer ist Leiter der 10-köpfigen IT-Abteilung von Mann & Schröder und als solcher u.a. verantwortlich dafür, dass die zentralen Abläufe seitens der IT optimal unterstützt werden. Um im Falle von Störungen zukünftig besser reagieren beziehungsweise präventiv agieren zu können, suchte er nach einer Monitoring-Lösung, mit der sich sämtliche Prozesse aufzeichnen und dokumentieren lassen. »Es ging uns vor allem darum, eine durchgängige Endanwender-Produktivität zu garantieren und die Anzahl der beim Support auflaufenden Tickets zu minimieren beziehungsweise diese schneller zu lösen«, sagt Dexheimer.

Der IT-Leiter und sein Team interessierten sich deshalb für ein Monitoring-Tool, mit dem sich die IT-gesteuerten Prozesse möglichst detailliert aufzeichnen lassen. Nachdem Mann & Schröder langjähriger Citrix-Partner ist kam man in Kontakt mit Lakeside, einem weiteren Partner von Citrix, der die Workspace-Analytics-Lösung SysTrack vertreibt. Diese Lösung ist dafür konzipiert, IT-Abläufe aufzuzeichnen und die physische sowie virtuelle Performance der IT zu unterstützen. Darüber hinaus bilden die von SysTrack generierten Reports eine solide Entscheidungsgrundlage und helfen Unternehmen dabei, Prozessveränderungen einzuleiten.

»Es ging uns darum, eine Lösung zu finden, mit der sich beispielsweise Netzwerkprobleme früher erkennen und somit beheben lassen«, sagt der IT-Leiter. Immer wieder hatte er in der Vergangenheit damit zu kämpfen, dass sich Mitarbeiter des Unternehmens darüber beschwerten, dass ihre PCs und die darauf laufende Software zu langsam sei. »Ziel war es, eine Monitoring-Lösung zu haben, die nicht nur dieses Problem erkennt, sondern auch ausreichend detaillierte Informationen liefert, damit wir in der Lage sind, die Ursachen des Problems zu finden und für die Zukunft zu verhindern«, so Dexheimer.

Monitoring-Tool sorgt für Überblick

In enger Abstimmung mit dem IT-Beratungshaus BIN-Control, entschied er sich für die Einführung von SysTrack. Nach einer Präsentation sowie einem Workshop, erteilen die Verantwortlichen von Mann & Schröder SysTrack den Zuschlag. Stephan Henseler, Inhaber und IT-Consultant von BIN-Control: »Gemeinsam mit Mann & Schröder hatten wir den Anforderungskatalog aufgesetzt und eine Gewichtung der einzelnen Aspekte vorgenommen. Schnell zeigte sich, dass SysTrack die benötigten Funktionalitäten aufweist und ziemlich genau zu unseren Erwartungen passt. Ergänzend haben wir unsererseits noch ein Add-On entwickelt, so dass die IT von Mann & Schröder einen noch leichteren Überblick hat und sich abzeichnende Probleme schneller identifizieren und beheben lassen.«

Heute sind beim baden-württembergischen Kosmetikproduzenten 400 SysTrack-Lizenzen im Einsatz und bereits signifikante Verbesserungen zu beobachten: Zum einen kommt die Workspace Analytics Lösung SysTrack täglich zum Einsatz, so dass die IT einen viel besseren Überblick über die Mitarbeiter-Devices sowie die installierten Software-Applikationen hat. Zum anderen liefert SysTrack so detaillierte Informationen über die bei Mann & Schröder stattfindenden Prozesse, dass Probleme wesentlich schneller gelöst werden – laut Dexheimer und Henseler kann in Einzelfällen bis zu 50 % des Zeitaufwands gespart werden.

Noch wichtiger finden die Beiden aber die Datenqualität der Reports, denn diese versetzt sie in die Lage, präventive Maßnahmen zu entwickeln und einzuführen, um die Performance des Systems noch weiter zu steigern. Zwar gibt es auch weiterhin Tickets, aber diese sind detaillierter und der Support kann aufgrund dieser bisher nicht dagewesenen Informationsdichte wesentlich schneller, transparenter und nachhaltiger helfen und die gesamte IT-Struktur zukunftssicher ausrichten.

»Wir nutzen bisher nur einen Bruchteil des Leistungsspektrums von SysTrack und können schon jetzt enorme Verbesserungen feststellen«, sagt Dexheimer. Henseler ergänzt: »Die Produktivität der Mitarbeiter konnte spürbar verbessert werden, indem wir Ausfälle reduziert haben. Weil SysTrack die Systemdaten so detailliert aufzeichnet, weiß die IT von Mann & Schröder jetzt immer, was auf den Maschinen in der Produktion beziehungsweise den PCs in der Verwaltung passiert. Bei Engpässen setzt SysTrack einen Alert ab und die IT kann sich sofort auf die Lösung dieses Problems konzentrieren.«


 

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