Cloud legt weiter zu, aber optimale Strategie ist nach wie vor eine Herausforderung für IT-Profis

40 Prozent der Unternehmen, die Workloads in die Public Cloud verlagert haben, holen diese wieder zurück an den eigenen Standort.

 

Pure Storage gibt die globalen Ergebnisse der Studie »Evolution« bekannt. Die unabhängige globale Untersuchung verdeutlicht, wie Unternehmen eine Balance zwischen Infrastruktur und Anwendungen finden können – heute und zukünftig.

Neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) und maschinelles Lernen (ML) haben die Art und Weise verändert, wie Unternehmen operieren und was sie benötigen, um in der digitalen Wirtschaft erfolgreich zu sein. Dies war Thema einer unabhängigen Umfrage von IT-Führungskräften in mehr als 9.000 Unternehmen in 24 Ländern, darunter den USA sowie einer Auswahl an Ländern in der EMEA- und Asien-Pazifik-Region.

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass in Unternehmen digitale Lösungen rund die Hälfte des Umsatzes (durchschnittlich 47 Prozent) generieren, sei es durch kundenorientierte Anwendungen oder Back-Office-Funktionalität. Es ist klar, dass die digitale Transformation nicht mehr nur ein Schlagwort ist, sondern aktuell bereits stattfindet.

Trotz dieses Wachstums haben die technische Komplexität und strategische Unsicherheit aus infrastruktureller Sicht die Unternehmen bislang daran gehindert, den Wandel zum digitalen Unternehmen wirklich zu vollziehen. Public Cloud, Private Cloud und Hybrid-Cloud, SaaS-Umgebungen sowie herkömmliche lokale Rechenzentren behaupten sich allesamt. Den Unternehmen fehlt jedoch immer noch das Vertrauen, wo sie bestimmte Workloads optimal platzieren sollen, wie folgende Studienergebnisse zeigen:

  • Im Durchschnitt betreiben die Unternehmen 41 Prozent der Anwendungen mit traditioneller lokaler IT, also mehr als in der öffentlichen Cloud (26 Prozent) und privaten Cloud (24 Prozent).
  • Die öffentliche Cloud wird in den nächsten 18 bis 24 Monaten weiterwachsen (61 Prozent sagen, dass die Nutzung zunehmen wird). Daneben sehen 87 Prozent der Befragten, dass die eigene Nutzung der privaten Cloud (52 Prozent) oder traditionellen Vor-Ort-Infrastruktur (35 Prozent) zunimmt.
  • Trotz starker Anzeichen für das Wachstum der öffentlichen Clouds hat eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen Workloads aus öffentlichen Cloud-Umgebungen wieder in lokale Umgebungen zurückgeholt. So haben dies bereits 43 Prozent der befragten Unternehmen in Nordamerika getan. In der EMEA-Region gaben 65 Prozent an, dass sie wegen Sicherheitsbedenken die Nutzung der öffentlichen Cloud in den letzten zwölf Monaten reduziert haben.
  • Die Unternehmen betreiben etwa eine von fünf Applikationen über SaaS (22 Prozent) und mehr als die Hälfte (51 Prozent) wollen die Nutzung von SaaS in den nächsten 18 bis 24 Monaten ausdehnen.

»Die neuen Technologien haben begonnen, eine echte digitale Transformation voranzutreiben, aber Unternehmen verharren in einem Zwiespalt von Verlockung und Ablehnung, was die öffentliche Cloud betrifft«, kommentierte Scott Dietzen, CEO von Pure Storage. »Anstatt die Cloud und die lokale Storage-Umgebung als konkurrierende Optionen zu betrachten, sollten Unternehmen diese als komplementäre Angebote sehen. Auf diese Weise wird die Speicherinfrastruktur agil und zukunftssicher, so das Unternehmen ihr Ziel verwirklichen können, von den Daten zu profitieren.«

 

[1] Drei verschiedene Forschungsagenturen waren an der Durchführung der Umfrage beteiligt: Maru/edr in den USA, Madbox im asiatisch-pazifischen Raum sowie Insight Avenue in der EMEA-Region. 9.302 Interviews mit IT-Entscheidern in Unternehmen mit >500 Mitarbeitern in EMEA und den USA sowie mit >100 Mitarbeitern im asiatisch-pazifischen Raum wurden insgesamt geführt.

 


 

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