Flexibles Arbeiten als Innovationstreiber für IT und Technologie

  • 74 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben ihre IT- und Technologiebudgets 2018 erhöht.
  • Ausgaben überwiegend für die Bereiche Datensicherheit, Cloud-Lösungen, Produktivitätssteigerung sowie IT-Mitarbeiterschulungen geplant.
  • Smarte Datenbrillen: 77 Prozent der Befragten in Deutschland planen Einsatz innerhalb der nächsten drei Jahre.

 

In Zusammenarbeit mit Walnut Unlimited befragte Toshiba mehr als 1.000 IT-Entscheider aus mittleren großen Unternehmen in Deutschland sowie Benelux, England und Spanien zur Zukunft der IT, ihren Prioritäten sowie den neuesten Trends [1].

Geplante IT Investitionen
Laut Studie erhöhen mehr als drei Viertel (76 Prozent) aller befragten europäischen Unternehmen in diesem Jahr ihre IT- und Technologiebudgets. Deutschland erreicht hier einen Wert von 74 Prozent.
Das Ausgaben-Plus steht dabei in direktem Zusammenhang mit der steigenden Anzahl an mobil arbeitenden Arbeitskräften innerhalb der Unternehmen. Denn je mehr Mitarbeiter remote arbeiten, desto höher ist das Budget eines Unternehmens im Bereich neuer Lösungen und Technologien. Zusätzliche Investitionsschwerpunkte liegen speziell bei den deutschen Unternehmen in den Bereichen Datensicherheit (68 Prozent), Cloud-basierte Lösungen (57 Prozent) sowie Verbesserung der Produktivität durch IT (56 Prozent). Dabei fällt auf, dass sich der Investitionsfokus der Unternehmen im Vergleich zu 2016 kaum verändert hat: Auch hier waren vor allem die Bereiche Datensicherheit (66 Prozent) und Cloud-basierte Lösungen (71 Prozent) besonders wichtig für die Unternehmen.

Sich verändernde Arbeitsmuster
Ihren Mitarbeitern Flexibilität innerhalb ihrer Arbeitsabläufe zu bieten, ist für Unternehmen von enormer Wichtigkeit. So gaben 68 Prozent der europäischen Verantwortlichen an, dass mindestens ein Zehntel ihrer Angestellten hauptsächlich mobil arbeiten. In Deutschland sind dies 67 Prozent. Gerade mit Blick auf Produktivitätssteigerung der stetig wachsenden Anzahl an Remote-Mitarbeitern, sehen 47 Prozent der Befragten (52 Prozent der deutschen Unternehmen) wachsenden Bedarf an IT-Mitarbeiterschulungen.

Technologie zur Unterstützung von Fern- und Frontarbeitern
Bei der Wahl der mobilen Lösungen werden sich vorhandene Trends verstärken. Derzeit geben 61 Prozent der europäischen Befragten an, dass sie vor allem Notebooks für ihre Remote-Teams bereitstellen, 55 Prozent der Unternehmen stellen Smartphones zur Verfügung. Diese Geräte werden auch in den nächsten drei Jahren am häufigsten genutzt werden. Darüber hinaus zeigten die Unternehmen zunehmend Interesse an innovativen Lösungen wie beispielsweise mobilen Edge-Computing-Geräten (10 Prozent/ Deutschland 11 Prozent) sowie Thin- und Zero-Client-Lösungen (9 Prozent / Deutschland 11 Prozent).

Smart-Glasses-Lösungen für Unternehmen sind im Kommen
Vor allem größere Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern fungieren als Vorreiter bei der Einführung von Wearables am Arbeitsplatz. 24 Prozent der befragten europäischen IT-Entscheider gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 12 Monate eine Smart-Glasses-Lösung für ihre Mitarbeiter eingeführt wird. Bei Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern gaben dies europaweit 16 Prozent an. In Deutschland prognostizieren 77 Prozent der Befragten, dass innerhalb der nächsten drei Jahre smarte Datenbrillen in ihrem Betrieb zum Einsatz kommen.

Zu den treibenden Faktoren für die Nutzung von Smart Glasses in deutschen Unternehmen gehören die Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter (43 Prozent) sowie die ansteigende Datenmenge, die das IoT (Internet of Things) mit sich bringt (41 Prozent). Darüber hinaus sind die technischen Neuerungen im Bereich Augmented Reality (AR) und Assisted Reality für 35 Prozent der Befragten maßgeblich. Für 29 Prozent der deutschen Unternehmen spielt zudem die Einführung von 5G eine Rolle. Als wesentlichen Vorteil der Einführung von intelligenten Brillen für die Mitarbeiter sehen darüber hinaus 45 Prozent der Befragten deutschen Unternehmen aus dem Bereich Produktion die Freisprechfunktion.

Maki Yamashita, Vice President, B2B PC, der Toshiba Europe GmbH erklärt: »Es ist interessant zu sehen, dass die wichtigsten Herausforderungen für IT-Entscheider trotz des rasanten technologischen Fortschritts seit 2016 relativ konstant geblieben sind. Unternehmen sind auch weiterhin darauf bedacht, die perfekte Mischung aus reibungsloser, mobiler Produktivität und einer robusten IT-Infrastruktur sicherzustellen. Hierbei setzen sie auf die Integration neuer, innovativer Technologien. Die Herausforderung für IT-Entscheider ist dabei, sich auf die speziellen Bedürfnisse ihres Unternehmens zu konzentrieren und so die am besten passende Lösung zu finden.«

 

[1] Weitere Informationen finden Sie nach Registrierung hier. https://www.toshiba.de/secure/generic/toshibytes-researchreport1-maximale-mobilitat/

 

 


 

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