IT als Grundgerüst für künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen – Digitale Transformation der Industrie

Das Leitthema »Integrated Industry – Connect & Collaborate« der diesjährigen HANNOVER MESSE 2018 ist für alle industriellen Branchen von immenser Relevanz. Das Zusammenspiel von Automatisierung und Energietechnik, IT-Plattformen und künstlicher Intelligenz treibt die digitale Transformation der Industrie voran.

Doch ist die IT für diese neue Herausforderung gewappnet? Während sich der aktuelle Hype-Cycle auf Technologien wie künstliche Intelligenz (AI), maschinelles Lernen (ML) und Blockchain konzentriert, sind in vielen Fällen eher traditionelle Lösungen die dringendsten Prioritäten für das IT-Management. Den Ergebnissen des SolarWinds IT Trends Reports 2018 zufolge, haben Cloud Computing und hybride IT auch in den nächsten fünf Jahren höchste Priorität für deutsche IT-Experten [1]. Die Studie zeigt auch, dass bestehende Infrastruktur- und Qualifikationslücken bei digitalen Transformationsprojekten Probleme bereiten. 

Vier Tipps zur Vorbereitung auf die neuen Technologien. Sascha Giese, Senior Sales Engineer DACH bei SolarWinds ist der Ansicht, dass sich IT-Experten auf die Einführung von KI und maschinelles Lernen vorbereiten sollten, indem sie sich ein grundlegendes Verständnis der neuen Technologien und ihrer Möglichkeiten aneignen.

Fokus auf Container: Zum Einstieg können IT-Experten beispielsweise Docker CE ausprobieren, sowie von den Tutorials von Kubernetes lernen oder eine Plattform wie Amazon ECS testen. Daraufhin sollten sie sich mit der Automatisierung und Orchestrierung von Containern vertraut machen, um die Integration und Bereitstellung verteilter Apps und Cloud-Bereitstellungen zu skalieren sowie einen besseren Überblick darüber zu erhalten, wie diese Workloads verwaltet werden.

Cloud Power-up: IT-Experten nutzen bereits verschiedene Cloud-Bereitstellungsmodelle und migrieren immer mehr kritische Anwendungen in die Cloud. Parallel dazu muss die Überwachung verbessert werden, indem kombinierte Metriken, Protokolle und Anwendungseinstellungen für eine bessere Kontrolle genutzt werden. Der wichtigste Teil dieses Prozesses besteht darin, sich eine Basis für die Überwachung innerhalb einer hybriden IT-Umgebung über die Gesamtheit der Cloud-basierten Anwendungen zu schaffen.

Ausfallsicherheit als Leistungsmerkmal betrachten: Für eine erfolgreiche digitale Transformation müssen IT-Experten die Ausfallsicherheit ihrer Umgebungen als kritisches Leistungsmerkmal betrachten. Die IT sollte Tools einsetzen, die eine volle Überwachung bieten, die Zuverlässigkeits- und Ausfallmetriken unterstützen und letztendlich Umgebungen optimieren.

Die Lücke zur Geschäftsführung schließen: Führungskräfte sind oft bestrebt, eine innovationsversprechende Technologie schnell zu aktivieren, ohne die aktuellen Fähigkeiten, technischen Komplexitäten oder Herausforderungen bei der Bereitstellung zu kennen. IT-Experten sollten frühzeitig eine Grundlagendiskussion anstoßen sowie eine spezifische Kosten-Nutzen-Analyse erstellen, wie die Technologie dem Unternehmen zugutekommt und was es für Service Integration und Service Delivery bedeutet.

Fazit. Obwohl AI und ML aktuell für IT-Experten noch nicht die höchste Priorität haben, bietet eine Optimierung von Cloud- und Hybrid-IT-Umgebungen die Möglichkeit, die digitalen Erfahrungen für Endanwender in hybriden Umgebungen zu optimieren und einen Gesamtwert zu liefern, der weit über die IT hinaus geht.


www.solarwinds.com
[1] https://it-trends.solarwinds.com/reports/2018/the-intersection-of-hype-and-performance/germany.pdf

 

Illustration: © maxuser/shutterstock.com

 

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