Social Media ist der primäre Wegbereiter für Europas Jugend in der digitalen Wirtschaft

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  • Jugend offenbart großen positiven Einfluss auf Jobs, Kompetenzen und wirtschaftliches Wachstum.
  • Die neue »Generation Direct«: Europas junge Unternehmer, Studenten und Berufseinsteiger umgehen die gewohnten Kanäle und sprechen über soziale Medien direkt mit Zielgruppen, Kunden, Lehrern, Investoren und die eigene Regierung.
  • Studie im Zeichen des Ziels von TCS, Europas 90 Millionen Jugendlichen in Vorstandszimmern und Regierungsbehörden eine Stimme zu verleihen.

Tata Consultancy Services (TCS) präsentiert die Ergebnisse der bislang größten und umfangreichsten Social-Media-Jugendstudie in Europa. Der Bericht wurde im Beisein des ehemaligen belgischen Premierministers Yves Laterne, des TCS-CEOs und -MDs N. Chandrasekaran sowie insgesamt 150 Unternehmensvertretern, Mitgliedern des Europäischen Parlaments, und Vertretern der EU-Kommission auf dem offiziellen EU-Empfang in Brüssel vorgestellt. Die Studie mit über 5.000 Teilnehmern zwischen 18 und 29 Jahren aus insgesamt 15 europäischen Ländern zeigt, dass die Rolle von Social Media bei Jobsuche, Kompetenzgewinn und dem Schaffen wirtschaftlichen Wachstums als Unternehmer eine entscheidende Rolle für junge Menschen spielt [1].

Wie der Report mit dem Titel »Shattering the Myths: Social Media is Now Serious Business for Young Europeans« zeigt, sind die sozialen Medien für junge Europäer weit mehr als nur Unterhaltungsprogramm. Sie demokratisieren die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, nach Informationen suchen und Ideen teilen. Damit sind sie einer der Grundpfeiler des Lebensgefühls und des Selbstbewusstseins der »Generation Direct«, die mit einem neuen Verständnis von Arbeit und Bürgertum in Europa heranwächst.

Diese Generation umgeht traditionelle Kanäle und nutzt soziale Medien proaktiv, um Jobs zu suchen, ihre Kompetenzen zu erweitern, Unterstützung für ihre Geschäftsideen zu finden, Wachstum für ihr Unternehmen zu schaffen oder Regierungen zum Umdenken zu ermutigen. Die Studie fand heraus, dass Social Media:

  • 46 % junger Europäer bei der Jobsuche half
  • Sieben von zehn Jungunternehmern bei der Investorensuche half
  • 88 % der Studenten die Kommunikation mit Kommilitonen zu Studieninhalten ermöglichte
  • 50 % der jungen Europäer durch Online-Petitionen beim politischen Engagement unterstützte

Diese Trends bringen Europas digitale Wirtschaft nach vorne. Die Europäische Kommission misst den Fortschritt der digitalen Wirtschaft in Europa anhand des DESI (Digital Economy & Society Index), der sich aus fünf Säulen zusammensetzt: Konnektivität, Humankapital, Internetnutzung, Integration digitaler Technologien und digitaler öffentlicher Dienste. Der bisherige Indexwert der europäischen Union steigerte sich von 0,46 im Jahr 2014 auf 0,52 in diesem Jahr, angeführt von der zunehmenden Digitalisierung von Unternehmen und Online-Handel.

N Chandrasekaran, CEO und Managing Director bei TCS, sagte: »Mit dieser Studie möchten sicherstellen, dass die Stimme junger Europäer vor Europas Entscheidern gehört wird, die ihr Leben beeinflussen – sei es in der Vorstandsetage, Parlamenten oder akademischen Gremien. Die Studie zeigt recht deutlich, dass Social Media eine entscheidende Rolle dabei spielt, den Werdegang von 90 Millionen jungen Europäern voranzubringen und Europas Wirtschaft zu stärken. Führungspersonen in Europas Politik und Wirtschaft müssen die notwendigen Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass sie digitale Technologien verstehen und über diese mit der Jugend kommunizieren und sie fördern können. Der Unternehmensgeist dieser Generation birgt einen enormen wirtschaftlichen Vorteil für Arbeitgeber, Unternehmen und Regierungen –wenn diese es auch zu nutzen wissen.«

Als Reaktion auf die Ansichten junger Europäer haben auch mehrere Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und dem akademischen Bereich ihre Ansichten in dieser Studie offenbart, darunter der belgische Vize-Premierminister und führende Mitglieder des Europäischen Parlaments wie Eva Paunova, Ilhan Kyuchyuk und Martina Dlabajová.

Wesentliche Ergebnisse der Studie sind:

 

Hierarchie, Status und Bürokratie sind No-gos für die Generation Direct

Digitale Kanäle werden bewusst eingesetzt, um traditionell aufwändige und schwerfällige Prozesse zu umgehen. Das betrifft alle Bereiche: Lernern, Arbeit, Unternehmensgründung und politische Positionierung.

  • Immerhin 45 Prozent derjenigen, die in den sozialen Medien aktiv sind, haben diese bereits für die Jobsuche eingesetzt. Bei Postgraduierten trifft das sogar auf 62 Prozent und bei Akademikern auf immer noch auf 52 Prozent zu.
  • Soziale Medien sind zudem ein wichtiges Tool für Unternehmensgründer, die damit Wachstum generieren: 70 Prozent nutzen sie, um Investoren anzusprechen, und 60 Prozent suchen hier Mitarbeiter.
  • Die junge Generation lässt sich auch immer stärker vom Netz ausbilden. Drei von fünf Teilnehmern lernen und erweitern ihr Wissen in Online-Tutorials und -Videos.
  • Nicht zuletzt werden die sozialen Medien als geeignetes Instrument angesehen, um politisch etwas zu bewegen. Etwa die Hälfte der Generation Direct hat schon einmal eine Online-Petition unterzeichnet.

 

Vernetzt und kollaborativ

Ob es um die Karriere geht oder um ein Projekt – die Studie macht deutlich, dass es für die Generation Direct absolut selbstverständlich ist, sich über alle Kanäle hinweg zu Ideen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Eine Trennung von Social Media und dem »seriösen« Berufsumfeld wird dabei nicht vorgenommen. Das Gegenteil ist der Fall – und zwar unabhängig davon, ob der oder die Betreffende als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer agiert.

  • Drei Viertel der Jungunternehmer kommunizieren mit ihren Kunden über soziale Medien, 41 Prozent sogar häufig bis regelmäßig.
  • Drei von fünf Befragten nutzen die sozialen Medien für Kontakte mit Kollegen, mit denen sie über Berufliches reden- knapp 30 Prozent tun es täglich.
  • Bemerkenswert: Die Generation Direct gibt sich überzeugt, dass es nicht auf die einzelne Plattform ankommt, sondern darauf, seine Ziele zu erreichen. Daher gibt es auch keine Bestrebung, die Kommunikation auf den jeweiligen Kanal abzustimmen. So hat Facebook als Tool für die Jobsuche klassische Business Netzwerke wie Xing oder Linkedin längst überholt: 46 Prozent der jungen Europäer, die online eine Stelle suchen, gehen auf Facebook, 28 Prozent vertrauen Linkedin. Abseits dessen bevorzugen 93 Prozent generell Facebook und 36 Prozent Linkedin.

 

Unternehmen, Regierungen und Ausbilder sollten aufmerksam sein

38 Prozent der Arbeitnehmer glauben, dass soziale Medien einen direkteren Kontakt mit dem Management ihres Unternehmens erlauben, und 43 Prozent sehen darin eine Chance, ihre Ideen der Unternehmensführung zu präsentieren.

  • Tatsächlich haben viele Unternehmen die Vorteile der sozialen Medien noch nicht realisiert. Zwei von fünf Angestellten geben an, dass eine oder mehrere entsprechende Plattformen an ihrem Arbeitsplatz nur eingeschränkt genutzt werden können. Weniger als ein Viertel glaubt, dass die Nutzung sozialer Medien in ihrem Unternehmen beruflich etwas gebracht hat.
  • Das gilt auch für den Bereich Ausbildung: Ganze 88 Prozent der Lernenden nutzen Social Media zum Austausch mit Kommilitonen über Inhalte und Prüfungen. Aber nur 39 Prozent glauben, dass ihnen die sozialen Medien beim Aufbau besserer Beziehungen zu Ausbildern und Dozenten helfen oder die Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden verbessern. Ein Fünftel berichtet über eine Einschränkung der Nutzungsmöglichkeiten von Social Media-Plattformen auf ihrer Universität.

 

[1] Die Studie fußt auf einer Umfrage unter mehr als 5.000 jungen Europäern im Alter von 18 bis 29 Jahren in 15 Ländern. Um mehr über die Studie zu erfahren oder den vollständigen Bericht herunterzuladen, besuchen Sie bitte tcs.com/generationdirect.

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