Xing genießt das größte Vertrauen und informiert am besten

Ausstrahlende Reputation: Xing-Nutzer zeigen besonders hohes Vertrauen in Informationen aus ihrem Netzwerk – nicht nur bei beruflichen Themen.

Thema Nr.1 auf Xing ist Berufliches: 23 Prozent der Nutzer dieses sozialen Netzwerks tauschen sich hier aktiv über arbeitsbezogene Themen wie Jobangebote, Schulungen und Büroangelegenheiten aus. Kein Wunder, schließlich ist der ehemalige »Open Business Club« ein geschäftliches Netzwerk. Erstaunlich ist aber: Auch bei anderen Themen sehen sich Xing-Nutzer besser informiert als die Mitglieder anderer sozialer Medien. Das zeigt der online-repräsentative »Social Media-Atlas 2015/2016« der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

81 Prozent der Nutzer, die sich auf Xing über die Arbeitgeberqualitäten von Unternehmen informieren, zeigen ein hohes Vertrauen in die Informationen, die sie dort erhalten. Das ist deutlich mehr als bei anderen Web-2.0-Kanälen: Der direkte Konkurrent Linkedin erreicht nur 72 Prozent, Facebook gerade einmal 56 Prozent.

Solch einen Vertrauens-Vorsprung gewähren Xing-Nutzer ihrem Berufsnetzwerk aber auch bei Themen, die abseits der Kernkompetenz des Dienstes liegen. Zum Beispiel ist das Vertrauen der Xingler in ihr Netzwerk beim Thema Bankdienstleistungen stärker ausgeprägt als bei allen anderen Social-Web-Kanälen: 72 Prozent der Nutzer, die auf Xing Informationen zu Bankdienstleistungen suchen, stufen diese als sehr vertrauenswürdig ein. Ebenfalls in dieser Hinsicht führend ist Xing mit 73 Prozent bei dem Thema Versicherungsdienstleistungen.

Nicht an erster Stelle, aber ebenfalls ganz vorn mit dabei ist Xing, wenn es um Krankenhäuser geht: 72 Prozent der Nutzer, die auf Xing nach Informationen über Krankenhäuser suchen, bringen diesen hohes Vertrauen entgegen. Nur Internet-Foren erreichen hier mit 73 Prozent einen noch besseren Wert.

»Xing genießt bei seinen Nutzern in seinem Kernbereich ›berufliches Netzwerken‹ eine so gute Reputation, dass diese auch auf andere Themen abfärbt«, erklärt Dr. Roland Heintze vom Faktenkontor dieses Phänomen. »Unternehmen sollten deswegen bei der Entwicklung ihrer Social-Media-Strategie berücksichtigen, welchen Ruf die Kanäle genießen, auf denen sie aktiv zu werden planen.«

[1] Die Studie »Social Media-Atlas 2015/2016« (Hamburg, Januar 2016) wurde im Auftrag der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. 3.518 nach Alter, Geschlecht und Bundesland online-repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren wurden in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Erhebungszeitraum war das vierte Quartal 2015. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Die komplette Studie mit allen Ergebnissen kann unter https://www.faktenkontor.de/faktenkontor-studien/ gegen eine Schutzgebühr von 280,- Euro zzgl. MwSt. bestellt werden.

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