BIP: Experten uneins über Höhe des deutschen Wirtschaftswachstums für 2017

Langfristige Wirtschaftsprognosen unterliegen so vielen Faktoren, dass sich die Experten und Analysten nur schwer auf konkrete Zahlen einigen können. Wie unsere Infografik zeigt, hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Für das gerade angebrochene Jahr erwarten die meisten Beobachter jedoch eine Abschwächung des Wachstums des BIP, das immer noch als die Kennzahl überhaupt für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft gilt. Der Mittelwert aller Schätzungen für 2017 liegt bei 1,3 Prozent. Das Wachstum des BIP wird immer im Jahresvergleich berechnet. Dyfed Loesche

grafik-statista-bip-wachstum-de-2010-2017

https://de.statista.com/infografik/7427/wirtschaftswachstum-bip-deutschland-2008-bis-2017/


CEO-Umfrage: Das sind die Schlüssel zu Erfolg und nachhaltigem Wachstum

Sich wandelnde Stakeholder-Erwartungen zwingen Geschäftsführer zur Innovation.

Die Digita­li­sie­rung von Produk­ten, Diens­ten und Lösun­gen führt zu Disrup­tion, Kollaps und radika­ler Verän­de­rung in einigen Indus­trien und Business-Ökosystemen. Das rasante Tempo beson­ders beim Techno­lo­gie­wan­del zerschlägt tradi­tio­nelle produkt­ba­sierte Geschäfts­mo­delle und zwingt zu einem agile­ren und service­ba­sier­ten Vorge­hen. Wie reagie­ren Organi­sa­tio­nen und Unter­neh­men auf diese fortlau­fende Unsicher­heit? Welche Konzepte sind gerecht­fer­tigt und führen zu langfris­ti­gem und nachhal­ti­gem Wachs­tum?

Mehr als 300 CEOs und Wirtschafts­füh­rer in Nord- und Südame­rika, Asien-Pazifik sowie Europa und dem Nahen Osten nahmen an der aktuel­len Frost & Sulli­van Jahres­um­frage mit dem Titel »CEOs‹ Perspec­tives on Growth, Innova­tion and Leadership« teil [1].

Die Ergeb­nisse der Umfrage analy­sie­rend und kommen­tie­rend erklärt Frost & Sulli­van Chair­man David Frigstad: »Ausge­löst durch die Digita­li­sie­rung und einem sich wandeln­den Fokus von Produk­ten hin zu Services durch­lau­fen globale wirtschaft­li­che Ökosys­teme eine Phase tiefgrei­fen­der Verän­de­run­gen. Dadurch kommen neue Chancen für Wachs­tum und Innova­tion auf. Um diese Chancen jedoch optimal auszu­nut­zen, bedarf es einem visio­nä­ren Führungs­stil, der adäquate Wachs­tums­stra­te­gien und Visio­nen in die Reali­tät umzuset­zen weiß.”

Unter­neh­men, die sich der Disrup­tion verwei­gern oder sich nicht auf Innova­tion, neue Geschäfts­mo­delle oder die Bedürf­nisse ihrer Kunden einstel­len, werden mehr und mehr an den Rand gedrängt. Unter­neh­men sehen sich Heraus­for­de­run­gen sowohl durch externe als auch interne Fakto­ren gegen­über­ge­stellt, wie die folgen­den Ergeb­nisse zeigen:

  • 53 Prozent der befrag­ten Geschäfts­füh­rer gaben ein sich inten­si­vie­ren­des Wettbe­werbs­um­feld als größte externe Bedro­hung für das Wachs­tum ihres Unter­neh­mens an. Die meisten Organi­sa­tio­nen sind jedoch nicht in der Lage, quali­fi­zierte Teams für die Wettbe­werbs­ana­lyse oder Unter­neh­mens­stra­te­gie einzu­set­zen, um diesen Heraus­for­de­rung adäquat zu begeg­nen.
  • Die Digita­li­sie­rung wird als der überra­gende Kataly­sa­tor für Wachs­tum, Innova­tion und Führung über die nächs­ten fünf Jahre angese­hen. Doch fast 34 Prozent der CEOs geben an, dass das vorge­legte Tempo beim Techno­lo­gie­wan­del eine reale und unmit­tel­bare Heraus­for­de­rung darstellt.
  • Zusam­men mit strate­gi­schen Partner­schaf­ten werden Techno­lo­gie­stra­te­gien als zentral für ein Wachs­tum inner­halb der nächs­ten drei Jahre angese­hen. Die Hälfte der befrag­ten CEOs deutet jedoch an, weder Technologie- und IP-Strategien noch strate­gi­sche Partner­schaf­ten erfolg­reich umset­zen zu können.
  • Der Übergang von Produk­ten zu Services, die Perso­na­li­sie­rung und Anpas­sung an den Kunden sowie das Konzept des »Value for Many” (im Gegen­satz zum »Value for Money”) werden als die drei bedeu­tends­ten disrup­ti­ven Geschäfts­mo­delle bezeich­net. Auch hier gaben 50 Prozent der CEOs an nicht in der Lage zu sein, diese neuen Geschäfts­mo­delle in ihre Unter­neh­men zu integrie­ren.

»Die Digita­li­sie­rung, darun­ter die intel­li­gente Daten­ana­ly­tik, Konver­genz, Vernet­zung bezie­hungs­weise Konnek­ti­vi­tät und die digita­len Kunden zwingen Geschäfts­füh­rer und CEOs dazu, innova­tive Werkzeuge und Strate­gien zu entwi­ckeln, um den dynami­schen Anfor­de­run­gen von Stake­hol­dern gerecht zu werden,” erläu­tert Frost & Sulli­vans Global Head für Content Trans­for­ma­tion, Sandeep Kar. »Die Umset­zung muss jedoch inner­halb der eigenen Organi­sa­tion starten, und zwar frühzei­tig und konsis­tent. Das ist eine der wichtigs­ten Schluss­fol­ge­run­gen aus dieser Umfrage.”

In der Umfrage wurden Apple, Google, Amazon, Tesla und GE als die derzeit disrup­tivs­ten Unter­neh­men genannt. »Ihre einzig­ar­ti­gen Erfolgs­ge­schich­ten zeugen vom beispiel­lo­sen Wertzu­wachs, der sich durch die Umwand­lung von Disrup­tion in Wachs­tum, dem Fokus auf Innova­tion und der Demons­tra­tion eines visio­nä­ren Führungs­stils gewin­nen lässt,« fasst Kar zusam­men.

[1] https://www.frost.com/sublib/display-report.do?utm_campaign=CEO-Umfrage%3a+Strategische+Partnerschaften+und+Big+Data+sind+Schl%c3%bcssel+zu+nachhaltigem+Wachstum&utm_medium=email&utm_source=Eloqua&id=K144-01-00-00-00&src=PR
[2] Für weitere kostenfreie Informationen zu dieser Umfrage oder um sich für einen Growth Strategy Dialogue, einem kostenfreien interaktiven Webinar mit unseren führenden Industrieexperten anzumelden, klicken Sie bitte hier.
https://corpcom.frost.com/content/PR_CEOSurveyFindings?Source=PR_CC%20
[3] Um an den Frost & Sullivan Leitveranstaltungen zu Wachstum, Innovation und Führerschaft teilzunehmen, eine Partnerschaft mit der global tätigen Unternehmensberatung einzugehen, sich die Growth Partnership Services von Frost & Sullivan zunutze zu machen und das Wachstum im eigenen Unternehmen zu beschleunigen, kontaktieren Sie bitte Frau Jana Schöneborn, Corporate Communications, unter jana.schoeneborn@frost.com.

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