Alle Artikel zu BIP

Kein Wirtschaftswachstum ohne privaten Konsum

Die Corona-Pandemie lässt die privaten Konsumausgaben in den meisten Länder deutlich schrumpfen. Das ist insbesondere für die Länder ein Problem, in denen die Konsumausgaben normalerweise hoch sind und somit einen wichtigen Treiber der Volkswirtschaft darstellen. In der Grafik sind die Konsumausgaben in Relation zur Wirtschaftsleistung gesetzt, um die Vergleichbarkeit zur verbessern (Datenquelle: OECD). Dabei setzen sich Griechenland und…

Weltwirtschaft: Chinas Aufstieg zur Wirtschaftsmacht Nr. 1

Asiatische Länder werden 2024 die oberen Ränge des Weltwirtschaftsrankings einnehmen – das prognostizieren die Experten der World Bank [1] und des IMF. Mit Indien und Indonesien werden sich neben China und Japan noch zwei weitere asiatische Länder in die Top fünf der größten Ökonomien einreihen. Folglich werden vor allem europäische Länder im Ranking fallen, wie…

OECD-Prognose: So stark bricht das BIP im Ländervergleich ein

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) rechnet in ihrem günstigen Szenario mit einer Covid-19-Infektionswelle mit einem Einbruch der deutschen Wirtschaft von rund sechs Prozent im laufenden Jahr. Das geht aus dem neuen OECD Economic Outlook hervor. Sollte es zu einer zweiten Infektionswelle kommen, könnte die Wirtschaft um knapp 9 Prozent einbrechen. Im Ländervergleich…

ifo Institut: Schrumpfen der Wirtschaft um 6,6 Prozent am wahrscheinlichsten

Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr wahrscheinlich um 6,6 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr von dem niedrigen Niveau aus dann um 10,2 Prozent wachsen. Das ergibt die Aktualisierung der ifo Konjunkturprognose für 2020/2021. »Grundlage ist die Auswertung der ifo-Umfrage im Mai unter den Unternehmen. Sie halten im Schnitt eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage…

OECD-Daten: So produktiv ist eine Arbeitsstunde

Aktuelle Daten der OECD zeigen, in welchen Ländern die durchschnittliche Arbeitsstunde am meisten zum BIP beiträgt [1]. Demnach sind die Arbeitskräfte in Chile mit 29 US-Dollar gemessen am BIP am unproduktivsten. In Irland sind es mit gut 102 Euro dagegen deutlich mehr. Wie die Grafik zeigt, stehen auch die deutschen Erwerbstätigen nicht schlecht da: Sie…

Wirtschaftspotenzial von künstlicher Intelligenz: 13 Prozent höheres BIP bis 2025 möglich

Gesamtpotenzial rund 488 Milliarden Euro durch KI für Unternehmen in Deutschland in 2025. eco empfiehlt branchenübergreifend Unternehmen schnelle Einführung von KI. Politik muss neben gezielter Forschung und Entwicklung auch auf leistungsfähige und souveräne digitale Infrastrukturen setzen sowie gesellschaftliche Akzeptanz für KI fördern.   Technologien und Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) haben ein enormes Wirtschaftspotenzial.…

Europäische Union: So hoch ist das BIP in den EU-Ländern

Vom 23. Bis 26. Mai wählen die 28 EU-Länder ihr Parlament. Wie die Grafik zeigt, ist Deutschland dabei in absoluten Zahlen das wirtschaftlich stärkste Land mit einem Bruttoinlandsprodukt von knapp 3.400 Billionen Euro im Jahr 2018. Auf dem zweiten Rang folgen aktuell noch die Briten mit knapp 2.400 Milliarden Euro, sollte das Vereinigte Königreich tatsächlich…

Die Top 5 der Weltwirtschaft

China baut seinen Status als wirtschaftliche Supermacht immer weiter aus. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Internationalen Währungsfonds zeigt, hat China bereits jetzt den größten Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt – Tendenz deutlich steigend. Der Anteil der Vereinigten Staaten, Japan und Deutschlands hingegen wird kleiner [1]. Die USA unter Präsident Trump versuchen die Entwicklung…

Deutschland macht kaum Fortschritte bei der Förderung von Frauen am Arbeitsplatz

Deutschland fällt beim »Women in Work Index« auf Rang 18 von 33 OECD-Ländern zurück. Viertgrößte Lohnschere (»Gender Pay Gap«). Anteil der Frauen in Führungspositionen sinkt auf 21 Prozent. Deutschland gelingt es nicht, Frauen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und Diskriminierung beim Gehalt abzuschaffen: Frauen verdienen hierzulande im Schnitt immer noch 22 Prozent weniger als…

Automobilindustrie Die Zukunft fährt digital

Die Kfz-Branche bleibt Deutschlands innovativer Motor, belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Keine andere Branche meldet hierzulande so viele Patente an. Dabei zeigt sich: Die Unternehmen stellen sich der digitalen Herausforderung – und die Zulieferer spielen eine entscheidende Rolle.   Elektromobilität und autonomes Fahren: Diese beiden Megatrends stellen die Fahrzeugbauer seit einigen…

Arbeitslosigkeit sinkt im Jahresdurchschnitt 2019 auf 2,23 Millionen

  Die Arbeitslosigkeit wird 2019 voraussichtlich bei durchschnittlich 2,23 Millionen Personen liegen, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Das wären rund 120.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2018. Für dieses Jahr erwarten die Forscher einen Rückgang um fast 190.000 Personen auf 2,35 Millionen Arbeitslose. Wachstum des realen…

OECD-Bildungsbericht: Deutschland gibt gemessen am BIP vergleichsweise wenig für Bildung aus

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersucht jährlich, wie es um die Bildung in den Mitgliedsländern steht. In Deutschland entwickelt sich dem aktuellen Bericht zufolge die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung positiv, die meisten jungen Erwachsenen verlassen die Schule mindestens mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II und nur etwa jeder zehnte 15- bis…

NATO: Das US-Rüstungsbudget im Vergleich

Im Vorfeld des NATO-Gipfels hat sich Donald Trump wiederholt kritisch zu den – aus seiner Sicht ungenügenden – Verteidigungsausgaben der Bündnispartner geäußert. Tatsächlich geben die USA 2,5 Mal mehr für ihr Militär aus als die übrigen NATO-Staaten zusammen. Im vergangenen Jahr waren es rund 686 Milliarden US-Dollar – das entspricht 3,6 Prozent der Wirtschaftsleistung des…

Rüstung: Die Rüstungsausgaben im Vergleich

Um mehr als acht Prozent will die chinesische Regierung den Verteidigungshaushalt anheben. Laut Tagesschau gehen Experten davon aus, dass die tatsächlichen Militärausgaben sogar noch zwischen 25 und 50 Prozent höher liegen als angekündigt. Das Reich der Mitte hat seine Rüstungsanstrengungen seit dem Ende des Kalten Krieges kontinuierlich verstärkt, wie Daten des Stockholm International Peace Research…

Schwarzarbeit: Schattenwirtschaft rückläufig

Die Schattenwirtschaft ist in Deutschland weiter auf dem Rückzug. Für das laufende Jahr geht das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen davon aus, dass hierzulande 323 Milliarden Euro schwarz erwirtschaftet werden. Das entspricht 9,5 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Verantwortlich für die positive Entwicklung ist laut Einschätzung der Analysten fast ausschließlich die günstige wirtschaftliche Situation…

Arbeitsmarkt stellt neue Rekorde auf

Die Zahl der Erwerbstätigen wird 2017 um rund 670.000 auf 44,26 Millionen steigen – ein neuer Rekord. Das geht aus der Arbeitsmarktprognose 2017 des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahresdurchschnitt 2017 voraussichtlich bei 2,53 Millionen Personen liegen. Das sind rund 160.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2016. Damit wird der…

Wie viel in welchen Ländern am Fiskus vorbei gewirtschaftet wird

Laut Analyse des Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) führen die positive Beschäftigungslage und steuerliche Entlastungen zu einem Rückgang der Schattenwirtschaft. Wie unsere Infografik zeigt, hat Griechenland weiterhin die größte Schattenwirtschaft. Deutschland liegt mit aktuell 10,4 Prozent des BIPs mit der Größe seiner Schattenwirtschaft etwas unterhalb des OECD-Durchschnitts von 11,6 Prozent. In den Vereinigten Staaten gibt…

BIP: Experten uneins über Höhe des deutschen Wirtschaftswachstums für 2017

Langfristige Wirtschaftsprognosen unterliegen so vielen Faktoren, dass sich die Experten und Analysten nur schwer auf konkrete Zahlen einigen können. Wie unsere Infografik zeigt, hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Für das gerade angebrochene Jahr erwarten die meisten Beobachter jedoch eine Abschwächung des Wachstums des BIP, das immer noch als…

Softwareindustrie trägt 152 Milliarden Euro zur deutschen Wirtschaft bei

Zwei Millionen Arbeitsplätze und drei Milliarden Euro an Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen hängen von Software ab. Die Bedeutung von Software für die deutsche Wirtschaft ist mit einem Anteil von 152,6 Milliarden Euro am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) enorm. In dieser Zahl berücksichtigt sind indirekte und abgeleitete Auswirkungen. Dadurch entstehen knapp zwei Millionen hochqualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze…

2017: (noch) weniger Arbeitslose, (noch) mehr Erwerbstätige

Die Arbeitslosigkeit wird 2017 voraussichtlich bei durchschnittlich 2,62 Millionen Personen liegen, geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Das wären rund 70.000 weniger als in diesem Jahr. Zugleich wird dem IAB zufolge die Zahl der Erwerbstätigen um 480.000 auf 44,03 Millionen steigen. Das IAB erwartet in seiner…