Europas Mittelstand rechnet 2017 mit Veränderungen bei den Arbeitsplätzen, denkt aber weiter positiv

Die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer in Mittelstandsunternehmen erwartet, dass sich ihre Jobaufgaben im Jahr 2017 verändern werden.

Das ist das Ergebnis einer neuen von Ricoh Europe in Auftrag gegebenen Studie [1].

 

Faktoren wie digitale Disruption, wirtschaftliche Unsicherheit und regulatorische Veränderungen werden sich auf ihre Arbeit auswirken, da sind sich 96 Prozent der Befragten aus Unternehmen mit 50 bis 500 Angestellten einig. Sie blicken jedoch positiv in die Zukunft und fühlen sich in ihren Rollen gefestigt. Nur 8 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie ihren Job wechseln werden und nur 12 Prozent sind der Meinung, dass sie 2017 geringere Karrierechancen haben.

 

Die Mehrheit der 790 befragten Angestellten mittelständischer Unternehmen zeigt für 2017 ein deutliches Interesse an Kreativität und Technologie.

 

  • 57 Prozent erwarten eine kreativere Nutzung von Ressourcen in ihren Unternehmen
  • 62 Prozent glauben, dass ihr Unternehmen mehr tun sollte, um neue Technologie und Prozesse zu nutzen
  • 64 Prozent stimmen zu, dass neue Technologien die Vernetzung deutlich erhöhen werden

 

Zusätzlich zu diesem Enthusiasmus sind 58 Prozent der Angestellten mittelständischer Unternehmen zuversichtlich, dass sich ihr Unternehmen zum Ende des Jahres in einer stärkeren Position befinden wird als momentan.

 

David Mills, CEO von Ricoh Europe, erklärt: »Europäische Mittelstandsunternehmen stehen großen Herausforderungen in Bezug auf Struktur, Ressourcen und Verhalten gegenüber. Trotzdem sollte man die aktuelle Zeit der Veränderungen nicht als Bedrohung ansehen. Die wirtschaftliche Unsicherheit wird wahrscheinlich weiterhin bestehen und die Mittelstandsunternehmen müssen sich mehr anstrengen. Es ist ermutigend, dass viele Arbeitnehmer diesen Umstand erkennen und sich die Werkzeuge wünschen, um das umzusetzen.«

 

»Kooperative Arbeitskräfte bilden den Kern jedes erfolgreichen Unternehmens und digitale Lösungen wie kognitive Whiteboards unterstützen das Wachstum. Indem sie digitale Technologien fordern, welche die Kooperation erleichtern, geben die Arbeitnehmer ihren Vorgesetzten zu verstehen, dass sie die bestmögliche Arbeit abliefern wollen. Sie setzen sich gleichermaßen dafür ein, dass diese Veränderungen sich positiv auf das Unternehmen auswirken.«

 

Louella Fernandes, Associate Director, Quocirca, fügte hinzu: »Ohne einen strategischen Schwerpunkt auf die Prozesse im Informationsmanagement werden es viele Unternehmen schwer haben. Die Unternehmen müssen die Überarbeitung ihrer langfristigen digitalen Strategie in den Fokus rücken. Diese Unternehmen werden am besten dafür gerüstet sein, mit der Disruption umzugehen und neue Wege zu finden, an ihrem Wachstum zu arbeiten. Ich gehe davon aus, dass die Unternehmen in diesem Jahr zunehmend von technologiegestützter Effizienz profitieren werden. Das Vertrauen in digitale Abläufe am Arbeitsplatz ist unerlässlich dafür, diesen Prozess voranzutreiben.«

 

[1] Die Studie von Ricoh Europe zu den Veränderungen im Jahr 2017 aus Sicht der Arbeitnehmer ist unter www.ricoh.de/thoughtleadership abrufbar.

 

 


 

Europäische Arbeitnehmer sind sehr optimistisch für 2017

In Zeiten des Wandels werden Automatisierung und Digitalisierung als positive Einflüsse betrachtet.

2016 war politisch und wirtschaftlich ein turbulentes Jahr. Trotzdem sind Arbeitnehmer europaweit mit überwältigender Mehrheit davon überzeugt, dass ihre Unternehmen 2017 erfolgreich sein werden. Laut einer neuen, von Ricoh in Auftrag gegebenen Studie gehen 91 Prozent der Arbeitnehmer davon aus, dass die Digitalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit und politische Turbulenzen die Art und Weise, wie sie arbeiten, in naher Zukunft verändern werden [1]. Jedoch sind zugleich 95 Prozent davon überzeugt, dass ihre Unternehmen von dieser Phase des Wandels profitieren werden.

Allgemein positive Erwartungshaltung

Europäische Arbeitnehmer teilen zudem eine allgemein positive Erwartungshaltung. 59 Prozent gehen davon aus, dass sich ihr Unternehmen Ende des Jahres in einer stärkeren Position befinden wird als heute. Eine Mehrheit von 66 Prozent glaubt, dass die Geschäftsführung ihres Unternehmens darauf vorbereitet sei, den anstehenden Veränderungen erfolgreich zu begegnen. Nur acht Prozent der Arbeitnehmer haben kein Vertrauen in ihre Geschäftsführung; die restlichen sind sich unsicher.

Laut den befragten Arbeitnehmern ist die Technologie der zentrale Faktor für die Erfolge des kommenden Jahres. Die Auswirkungen der Digitalisierung und die durch wettbewerbsorientierte Innovation geschaffenen Chancen und Veränderungen werden dabei, so die Erwartungen, den größten Einfluss ausüben. Durch die zunehmende Automatisierung werde den Arbeitnehmern mehr Zeit für eine zusätzliche Wertschöpfung bleiben.

Kreativer und weniger verschwenderisch

Die Arbeitnehmer gehen davon aus, dass ihre Unternehmen kreativer und weniger verschwenderisch mit ihren Ressourcen umgehen und neue Technologien schneller übernehmen werden. 61 Prozent wünschen sich, dass ihre Unternehmen die Technologie nutzen, um diese Veränderungen auszugleichen, etwa durch Verbesserungen der Kundenkommunikation, durch Produktivitätssteigerungen mithilfe von Kollaborationstechnologien und durch den Einsatz digitaler Technologien zur Vereinfachung von Geschäftsabläufen.

Die Studie enthält jedoch auch eine Warnung: In diesen Zeiten des Wandels müssen Unternehmen darauf achten, dass sie attraktive Arbeitgeber bleiben, um besonders qualifizierte Arbeitnehmer zu gewinnen, denn diese streben bei ihrer Tätigkeit gleichzeitig nach Stabilität. Sichere Arbeitsplätze, eine solide Finanzgrundlage und die Chance, für ein größeres Unternehmen zu arbeiten, sind für Arbeitssuchende die wichtigsten Kriterien.

Zwei Arten von Unternehmen

David Mills, CEO von Ricoh Europe sagt hierzu: »Die Art und Weise, wie die Mitarbeiter zu ihrer Tätigkeit stehen, sich engagieren und ihre Arbeit ausüben, unterliegt derzeit grundlegenden Veränderungen. Wir werden in den kommenden Jahren erleben, dass Unternehmen in zwei klar getrennte Kategorien unterteilt werden: Erstens in Unternehmen, die über starke grundlegende Abläufe verfügen und so die Arbeitnehmer in die Lage versetzen, optimale Arbeit zu leisten, sich anzupassen und Erfolg zu haben. Und zweitens in Unternehmen, die sich vor Veränderungen drücken und ihre Arbeitnehmer damit zum Scheitern verurteilen.«

»Angesichts des beispiellosen Wandels, den die Welt derzeit erlebt, müssen Geschäftsführer sich fragen, wo die Einführung weiterer innovativer Technologien im Unternehmen den größten Nutzen bringt. Um ihre Unternehmen in die Lage zu versetzen, sich auf ihre langfristigen Ziele zu konzentrieren und wettbewerbsfähig zu bleiben, sind die Arbeitnehmer meistens die beste Stelle, um anzufangen.«

[1] Erfahren Sie mehr unter: www.ricoh.de/thoughtleadership

 


 

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