Geld sparen durch den Kauf eines wiederaufbereiteten Smartphones ohne Vertragsbindung

 

Noch bis vor einigen Jahren kauften die Deutschen fast ausschließlich Telefone über einen Mobilfunkanbieter. Vor allem, weil es ihnen an Alternativen fehlte. Dabei sind Verträge mit einer Flatrate auf Datenvolumen in Deutschland so teuer wie nirgendwo anders in Europa. Back Market, der europäischer Anbieter in Sachen wiederaufbereitete Elektronik zeigt, wer Vertrag und Telefon getrennt und refurbished kauft, spart bis zu 235 Euro [1] bei gleichem Modell oder kann oft sogar um ein Modell upgraden.

 

Der Mobilfunkmarkt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Besonders junge Menschen legen in Deutschland immer mehr Wert auf ökologisch vertretbare Alternativen zum Massenkonsum der großen Tech-Giganten. Gleichzeitig zählen Smartphones, wie das iPhone X, Samsung S9+ oder Huawei P20 Pro noch immer zu den Top-Statussymbolen. Gerade neuere Modelle werden immer noch häufig mit Vertragsbindung gekauft inklusive saftiger Monatsraten. Dabei zeigt die Studie von Back Market, wer ein neues Modell wiederaufbereitet kauft und den Vertrag separat dazu wählt spart bis zu 235 Euro [2] und kann sich damit oft sogar ein neueres Modell leisten.

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Als Grundlage für die Datenanalyse hat Back Market nicht nur einzelne Modelle untersucht, sondern auch die entsprechenden Tarife und Verträge in Deutschland, Spanien, Frankreich und den USA. Bereits auf den ersten Blick wird klar, die Kosten für einen Mobilfunkvertrag ohne Handy über 24 Monate mit 10 GB Datenvolumen ist in Deutschland um 819 Euro teurer als in Frankreich und in Spanien um 733€. In den USA ist eine Datenbegrenzung unüblich, hier bekommt man unbegrenztes Volumen für etwa denselben Preis [2].

 

Die Ersparnis beim Kauf eines wiederaufbereiteten Gerätes im Gegensatz zu Neuware:

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Besonders offensichtlich wird die Ersparnis, wenn man sein neustes Smartphone refurbished und separat zum Vertrag kauft. Ein iPhone 8 256 GB ist so im Durschnitt 235 Euro günstiger als die Alternativen von Telekom, o2, Vodafone und 1&1. Das neuste Huawei P20 Pro 128 GB ist ebenfalls um durchschnittlich 135 Euro günstiger. Einzig beim iPhone X 256 GB ist die Ersparnis unter 100 Euro. Alle Angaben beziehen sich auf einen Vertrag über 24 Monate [1].

 

Wer dennoch Bedenken hat, ein wiederaufbereitetes Gerät zu kaufen, dem sei versichert, dass alle Telefone, die von professionellen Händlern wiederaufbereitet werden, sorgfältig geprüft sind. Zum Original gibt es oft keinen Unterschied. Kratzer im Display werden ausgebessert und im Falle einer verminderten Batterieleistung wird der Akku durch einen neuen ersetzt. Darüber hinaus gibt es kostenlose Garantien von mindestens 6 Monaten bis hin zu drei Jahren.

 

Vor allem aber ist ein wiederaufbereitetes Gerät besser für die Umwelt. Jedes Jahr verursachen Tech-Giganten wie Apple, Samsung & Co Millionen von Tonnen an Elektroschrott. Back Market versucht dieses Problem zu lösen. »Die zirkulare Ökonomie ist die Zukunft und wir als Unternehmen müssen aktiv dazu beitragen, dem Verbraucher Alternativen zu bieten«, erklärt Vianney van Vaute, Mitgründer von Back Market. Wiederaufbereitete Elektronik liegt im Trend. Nicht nur bei Verbrauchern ist die Nachfrage gestiegen, auch die großen Konzerne denken um. So arbeitet Back Market zum Beispiel bereits mit Marken wie Devialet und Dyson an einer zukunftsgerichteten Strategie, um den Produkten beider Hersteller auf Back Market ein neues Leben zu geben.

 

[1] Verglichen wurden unterschiedliche Modelle (iPhone 8, iPhone X, Samsung S9+, Huawei P20 Pro) unterschiedliche Kapazitäten (64-256 GB) und Verträge (Telekom, Vodafone, o2, 1&1) ohne Promotionen über 24 Monate.
[2] Untersucht wurden 24 Monatsverträge in Deutschland, Frankreich, Spanien und den USA ohne Mobiltelefon ohne Promotionen mit 5 GB, 10 GB und unbegrenztem Datenvolumen.

 

Wo liegt der Unterschied zwischen gebrauchten und wiederaufbereiteten Elektrogeräten?

Hinsichtlich der hohen Preise von Neugeräten entscheiden sich immer mehr Menschen für Elektrogeräte aus zweiter Hand. Und der Erfolg von Websites für Gebrauchtgeräte unterstreicht diesen neuen Konsumtrend. Aber im Second-Hand-Markt ist nicht alles gleich.

Heute existieren auf diesem Markt zwei Kategorien nebeneinander – gebrauchte und wiederaufbereitete Produkte, die im Deutschen auch »refurbished« Geräte genannt werden, was nicht selten zu Missverständnissen führt. Die einzige Gemeinsamkeit: Beide Geräte haben bereits ein erstes Leben hinter sich.

Doch während ein gebrauchtes Produkt, das nicht generalüberholt wurde, einem potenziellen Käufer keinerlei Sicherheit bietet, liegt der Vorteil eines wiederaufbereiteten Geräts ganz klar im Vertrauen, das der Kunde in das Produkt setzen kann. »Die Garantie ist der entscheidende Punkt. Hinter dem wiederaufbereiteten Produkt steht ein Experte, der dafür bürgt«, erklärt Vianney Vaute, Co-Gründer von Back Market, dem Spezialisten für den Verkauf von wiederaufbereiteten Elektrogeräten.

 

https://project.backmarket.com/#contenu-3-1-2

 

Bevor Back Market auf seiner E-Commerce-Seite ein Gerät zum Verkauf anbietet, wird es in einer zertifizierten Partnerwerkstatt, die einer konkreten Qualitätscharta folgt, genauestens überprüft und wieder in einen perfekten Zustand versetzt. Ein wiederaufbereitetes Produkt ist nicht nur günstig, sondern in Bezug auf Qualität und Garantien (zwölf Monate) viel näher an einem Neuprodukt als Gebrauchtware. Um sich von der Produkt- und Servicequalität zu überzeugen, reicht ein Blick in die Erfahrungen anderer Kunden.

 

Die 7 Unterschiede zwischen gebrauchten und wiederaufbereiteten Produkten im Überblick:

 

  1. Ein kompletter Check-up:
    Das wiederaufbereitete Gerät wird von einem qualifizierten Experten geprüft, getestet und gereinigt; außerdem werden alle Daten gelöscht, bevor es wieder in den Handel kommt.
  2. Reparatur:
    Um sicherzustellen, dass die Nutzbarkeit des wiederaufbereiteten Produkts mit der eines neuen Produkts identisch ist, werden Reparaturen durchgeführt.
  3. Rückverfolgbarkeit:
    Kunden stehen in direktem Kontakt mit den Ansprechpartnern der verantwortlichen Partnerwerkstatt, die das Gerät wiederaufbereitet hat.
  4. Ein transparentes Bewertungssystem auf zwei Ebenen:
    Eine erste Bewertung wird von der Partnerwerkstatt erstellt, um den Zustand des Produkts anzuzeigen (z. B. wird ein Smartphone in seiner Bewertung herabgesetzt, wenn es Mikrokratzer auf dem Screen aufweist). Ein zweites Rating wird vom Kunden selbst vergeben, um seine Zufriedenheit mit dem neu erworbenen Produkt und/oder dem Wiederaufbereiter zu beurteilen.
  5. Kompatibles Zubehör:
    Das Ladegerät und anderes Zubehör des Originalprodukts werden ebenfalls mit dem generalüberholten Produkt geliefert.
  6. Verlängerte Garantie:
    Sollte es wider Erwarten zu Problemen mit dem erworbenen Produkt kommen, verlängert Back Market nach Beseitigung des Problems die Garantiezeit um mindestens 6 Monate.
  7. After-Sales-Service:
    Der Käufer profitiert von einem Follow-up während der gesamten zweiten Lebensdauer des wiederaufgearbeiteten Produkts.

Derzeit werden auf der deutschen Back-Market-Seite überwiegend wiederaufbereitete Tablets und Smartphones, aber auch Computer, Kameras, Lautsprecher und Spielekonsolen verkauft. Doch das Produktportfolio erweitert sich ständig, denn Back Market ist der Meinung, dass eigentlich alles, vom Drucker bis hin zur Waschmaschine, generalüberholt und wiederaufbereitet werden kann.

 

Wiederaufbereitung: Dem Fetischismus für Neuprodukte ein Ende setzen

Back Market feiert sein 4-jähriges Jubiläum, 1 Million Kunden und 600 Tonnen vermiedenen Elektroschrott. Ein guter Anfang. So wird vielleicht verhindert, dass die Welt im technischen Müll ertrinkt. Die drei Back Market Gründer verfolgen seit November 2014 das Ziel, den Erwerb von wiederaufbereiteten Tech-Produkten auf der ganzen Welt zu demokratisieren, indem sie der breiten Öffentlichkeit…

Hybride Wartungsmodelle für Server und Storage – Third-Party Maintenance als Alternative

»Never touch a running system« lautet ein Credo in der IT. Dem entgegen steht der Wunsch der Hersteller, Hardware alle vier Jahre zu tauschen, obwohl sie funktioniert. Druck wird über steigende Wartungskosten ausgeübt. Third-Party Maintenance (TPM) kann eine Alternative sein, um dieser Spirale zu entgehen.

Third Party Maintenance als Alternative für herkömmliche Support-Verträge

Maintenance-Verträge für RZ-Equipment sind ein spürbarer Kostenfaktor – und nicht selten ein Ärgernis, da Hersteller über die Wartungskosten den Absatz neuer Geräte forcieren. Third Party Maintenance (TPM) durch Drittanbieter hingegen kann den Lebenszyklus von Hardware verlängern, Ausgaben senken und Erneuerungsprozesse optimieren. Der TPM-Anbieter sollte dabei sorgfältig ausgewählt werden.

 


Achtung beim Kauf von gebrauchten iPhones

Datenrettungsspezialisten [1] geben Handlungsempfehlungen für potenzielle Käufer von gebrauchten iPhones.

Beim Kauf von Gebrauchtgeräten, die durch Händler auf einschlägigen Online-Portalen wie etwa Ebay oder im Rahmen einer Auktion versteigert werden, sollten Interessenten, vor dem Kauf eines iPhone, überprüfen ob ein sogenannter »Activation-Lock gesetzt« ist.

Gemäß einer Umfrage des Security Spezialisten ESET gingen allein im Jahr 2014/15 rund 190.000 Smartphones in Londoner Taxis verloren. Diese Anzahl veranschaulicht recht deutlich das potenzielle Volumen für das IT-Remarketing von Smartphones. Nicht nur in Großbritannien sondern gerade auch in Deutschland.

IT-Remarketing – Zertifizierte Datenlöschung oftmals ohne Prüfung auf gesetzten iPhone Activation-Lock

Wenn ein Kontingent an Smartphones in Großunternehmen abgelöst wird, ist zumeist ein IT-Remarketing-Anbieter im Spiel, der die Geräte abkauft und zertifiziert löscht, um diese im Anschluss an Händler oder direkt zu vermarkten.

Die Löschsoftware, die hierfür eingesetzt wird, verfügt häufig nicht über die Möglichkeit um automatisiert abzufragen ob eine Aktivierungssperre für ein iPhone existiert oder nicht. Zwar ist die Löschung eines solchen Gerätes trotz gesetzter Aktivierungssperre möglich, eine Nutzung für den jeweiligen Käufer ist dennoch nicht gegeben, da er das erstandene Gerät, aufgrund der Sperre, nicht auf seine eigene Apple-ID registrieren kann.

Gemäß Apple Care Deutschland und der Apple Europazentrale in Irland kann eine Gerätebindung zum Account-ID nur dann aufgelöst werden, wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • Ursprünglicher Original-Kaufbeleg kann vorgelegt werden
  • Apple-ID und Passwort des Vorbesitzers sind bekannt

In allen anderen Fällen muss sich der Käufer eines gebrauchten iPhones mit Aktivierungssperre an den Vorbesitzer wenden und diesen bitten die Gerätebindung über sein Apple Nutzerkonto zu lösen.

Was aber wenn eine Aktivierungssperre gesetzt ist und der Vorbesitzer nicht erreichbar ist oder sich weigert die gesetzte Sperre herauszunehmen?

Potenzielle Kunden, die sich für den Kauf eines gebrauchten iPhones interessieren, sollten vor dem Kauf folgende Punkte beachten:

  • Fragen Sie IMMER nach der IMEI-Nr. des Geräts bevor Sie etwas bezahlen / überweisen oder ein Gebot abgeben.
  • Prüfen Sie die IMEI-NR. unter https://www.icloud.com/activationlock/
  • Achten Sie darauf, dass der ursprüngliche Original-Kaufbeleg dem Gerät beiliegt (Eine Quittung über den Gebrauchtkauf wird seitens Apple nicht akzeptiert)

Wenn diese Punkte nicht erfüllt werden können, gehen Käufer gebrauchter iPhones das Risiko ein, dass sie im schlimmsten Fall ein Gerät erwerben, was sie nicht benutzen können. Insbesondere dann wenn der Vorbesitzer nicht auf Nachfragen reagiert oder sich schlichtweg weigert die Gerätebindung aufzulösen.

Kuert Datenrettung empfiehlt interessierten Käufern in solchen Fällen von einem Kauf Abstand zu nehmen, wenn die vorangegangenen Punkte nicht erfüllt werden können.

»Dies gilt insbesondere für alle Arten von Versteigerungen gebrauchter iPhones, etwa durch Verkehrsbetriebe und Fundbüros. Hier sehen wir ein erweitertes Risikopotenzial, denn es wird im Rahmen von Versteigerungen nicht unterschieden, ob bei einem iPhone eine Aktivierungssperre gesetzt ist oder nicht«, sagt Martin Eschenberg, Marketingleiter bei Kuert und ergänzt: »Bei der Datenlöschung von gefundenen iPhones für Verkehrsbetriebe und Fundbüros, prüfen wir jede iPhone Geräte-IMEI, ob eine Aktivierungssperre existiert oder nicht. Dies zu dokumentieren und an unsere Kunden zu kommunizieren ist ein integraler Bestandteil unseres Löschprozesses und ermöglicht es unseren Kunden diese Geräte auf Auktionen dann auch als Geräte mit aktivierter Sperre ausweisen zu können. Leider ist dies jedoch bei vielen Marktteilnehmern im Remarketing von Smartphones noch nicht der Fall«.

[1] Weitere Informationen zur zertifizierten Datenlöschung durch die Kuert Datenrettung Deutschland GmbH finden sich unter: https://www.kuert-datenrettung.de/datenloeschung/datenloeschung-smartphone.html