Smart Health: Die digitale Selbstvermessung

Den Deutschen ist bei der Vernetzung ihrer Gesundheits- und Fitnessdaten besonders der Datenschutz wichtig.

Die eigenständige Vermessung von Gesundheits- und Fitnessdaten fließt immer mehr in den Alltag ein. Dadurch erfreuen sich auch Geräte und Apps aus diesem Bereich größerer Beliebtheit. Die Umsätze im Bereich E-Health werden sich voraussichtlich von 2016 (300 Millionen) bis 2020 (662 Millionen) verdoppeln.

So messen 30 Prozent der Deutschen ihre Gesundheitsdaten. Doch diese Zahl wird steigen. Denn von den 70 Prozent, die sie noch nicht messen, sind über die Hälfte (53 Prozent) daran interessiert, Daten über ihren Gesundheits- und Fitnesszustand zu erheben.

Am ehesten würden Deutsche dabei die Klassiker wie Körpertemperatur (61 Prozent), Puls und Herzfrequenz (53 Prozent) und Blutdruck (53 Prozent) messen. Die Hälfte würde außerdem ihren Kalorienverbrauch nachhalten. Außerdem wäre es für die Befragten interessant, ihren Blutzucker (49 Prozent) und ihre Schritte (43 Prozent) aufzuzeichnen.

94 Prozent ist Datenschutz wichtig

Auch im E-Health-Gesetz werden die Vorteile der Vernetzung von Patientendaten aufgegriffen. So können mittels digitaler Gesundheitskarten Patientendaten besonders in Notfällen in wenigen Momenten aufgerufen werden.

Was jedoch in die Diskussion um Datenübertragung immer mit hineinspielt, sind die Bedenken der Deutschen um den Datenschutz. Dies wird auch deutlich bei der Einstellung gegenüber Gesundheits- und Fitness-Apps, Gesundheitsgeräten und Wearables.

So ist der Datenschutz 94 Prozent der Deutschen bei der digitalen Vermessung ihrer Körperfunktionen wichtig. Das sollte sowohl Herstellern von Geräten klar sein wie auch Versicherungen, die mit digitalen Gesundheitsdaten arbeiten wollen. Die richtige Ansprache der Kunden und Patienten ist wichtig, um ihnen die Vorteile von Smart Health aufzuzeigen.

[1] Der YouGov Report Internet 4.0: Smart Health & Smart Care kann unter diesen Link bezogen werden.

 


 

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