Schlagwort: Alter

  • Lange Arbeiten: Wer im Alter arbeitet, ist zufriedener

    Lange Arbeiten: Wer im Alter arbeitet, ist zufriedener

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    Die Lebenszufriedenheit der Deutschen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das zeigt eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Besonders zufrieden: die sogenannten »Silver Worker«, also 66- bis 70-Jährige, die über das Renteneintrittsalter hinaus weiterarbeiten.

     

    Trotz der Corona-Pandemie und Inflation in den vergangenen Jahren steigt die Lebenszufriedenheit der Deutschen. So zeigt eine Auswertung des IW: Zwischen 2005 und 2021 stieg die durchschnittliche Lebenszufriedenheit von 6,8 auf 7,4 Skalenpunkte. Um das zu ermitteln, hat das Sozioökonomische Panel zwischen 1995 und 2021 zwischen knapp 14.000 und gut 30.000 Personen folgende Frage gestellt: »Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig, alles in allem, mit Ihrem Leben?«. Die Befragten ordnen sich auf einer zehnstufigen Antwortskala (0 = ganz und gar unzufrieden, 10 = ganz und gar zufrieden) ein.

    Besonders zufrieden: Personen, die im Alter noch erwerbstätig sind. Die arbeitenden 66- bis 70-Jährigen, die sogenannten »Silver Worker«, erreichten 2021 einen Mittelwert von 7,6 Skalenpunkten.

    Finanzielle Gründe sind nachrangig

    Vor allem soziale Kontakte spielen eine wichtige Rolle für die Weiterarbeit im Alter und können so zu einer höheren Zufriedenheit beitragen. Ein Arbeitsplatz gibt den Menschen die Möglichkeit, sich auszutauschen, in der Pause einen Kaffee zu trinken und gemeinsam etwas zu generieren. Dieses soziale Netz fehlt, wenn Menschen in den Ruhestand gehen. Auch ein strukturierter Tagesablauf und Routinen fallen weg, ein neuer Alltag muss bei Renteneintritt erst aufgebaut werden.

    Finanzielle Gründe spielen bei der Entscheidung für oder gegen das Weiterarbeiten keine große Rolle. »Spaß und soziale Kontakte sind wichtige Motive bei der Entscheidung weiterzuarbeiten«, sagt die Rentenexpertin Ruth Schüler. Im Gegensatz zu den Silver Workern steht die Gruppe der erwerbslosen 61-65-Jährigen: Hier ist die Lebenszufriedenheit am niedrigsten und stieg in den letzten 10 Jahren nur gering. »Unsere Zahlen zeigen, dass der frühe Erwerbsausstieg keine Garantie für eine hohe Lebenszufriedenheit ist,« ergänzt die Verhaltensökonomin Jennifer Potthoff.

     

     

    IW-Kurzbericht_2024-Lebenszufriedenheit PDF

     

    66 Artikel zu „Lebenszufriedenheit“

    Nachhaltiger Konsum hebt die Lebenszufriedenheit

      Die Corona Pandemie beherrscht zwar weiterhin die Schlagzeilen, sie hat aber das andere wichtige Thema »Nachhaltigkeit« nicht verdrängt. So machen sich 70 Prozent der Deutschen langfristig mehr Sorgen um den Klimawandel als um die Bekämpfung des Corona-Virus. In seinem diesjährigen Sonderteil fragt der Deutsche Post Glücksatlas, wie relevant ökologische Verantwortung und nachhaltiger Konsum für…

    Lebenszufriedenheit: Her mit dem schönen Leben!

    Was macht für Menschen weltweit ein gutes Leben aus? Das hat die GfK für eine aktuelle Studie 23.000 Onlinenutzer in 17 Ländern gefragt, darunter auch Deutschland. Für die Menschen hierzulande steht Gesundheit an erster Stelle, gefolgt von finanzieller Sicherheit und Freizeit. Auf dem vierten Platz folgt mit 64 Prozent eine glückliche Ehe. Insgesamt sind den…

    1139 Artikel zu „Zufriedenheit Mitarbeiter“

    Digitalisierte Arbeitsabläufe – der Schlüssel zu höherer Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit

    In einer aktuellen Studie gibt nahezu ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer an, dass veraltete Technik am Arbeitsplatz ihre Produktivität negativ beeinflusst. Um in einer immer stärker digitalisierten Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen deutsche Unternehmen deshalb den eigenen Technologieeinsatz und ihre internen Arbeitsabläufe dringend überdenken. Zumal ein Drittel der Beschäftigten sogar in Betracht ziehen würde, ein…

    Globale Studie deckt Unzufriedenheit der Mitarbeiter in KMUs auf

    Studie zeigt, dass kleine und mittlere Unternehmen (SMBs [1]) die Erwartungen der Mitarbeiter nicht erfüllen: nur 60 Prozent sind mit ihrer Arbeitserfahrung zufrieden. 79 Prozent der befragten Arbeitgeber sind der Meinung, dass ihr Unternehmen eine gute Mitarbeitererfahrung bietet, während 41 Prozent der Mitarbeiter angeben, dass ihnen die wichtigsten technologischen Werkzeuge für flexibles Arbeiten fehlen. Nahezu…

    Abfindung für die eigene Kündigung – Kann das die Mitarbeiterzufriedenheit verbessern?

    Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central…

    Die niedrige Arbeitslosenquote rückt die Mitarbeiterzufriedenheit in den Mittelpunkt

    Die Arbeitslosenquote in Deutschland liegt dieses Jahr bei durchschnittlich 6,2 % und ist damit so niedrig wie selten zuvor [1]. Für Unternehmen bedeutet das einen akuten Fachkräftemangel und rückt die Bindung von Talenten an das Unternehmen in den Mittelpunkt. Bürodesign hat einen direkten Einfluss auf die Motivation und Produktivität am Arbeitsplatz Studien zufolge spielt das…

    Intelligente Technologien steigern Umsätze, verbessern Kundenerlebnisse und fördern Mitarbeiterzufriedenheit

    Mit der Einführung digitaler Arbeitsplätzen wachsen neue Aufgabenfelder und Schulungsmöglichkeiten; Führungskräfte müssen sich durch den verstärkten Einsatz intelligenter Systeme mit neuen ethischen Herausforderungen auseinandersetzen. Eine aktuelle internationale Studie [1] zeigt, dass die Mehrheit der IT-Entscheider in digitale Arbeitsplätze investiert und bereits nachweislich davon profitiert. Durch den Einsatz intelligenter Technologien rechnen Unternehmen in den kommenden fünf…

    Sechs Strategien für den Einklang von Mitarbeitererfolg und Unternehmenswachstum

    HR-Teams müssen die Kluft zwischen Mitarbeitererwartungen und Unternehmenszielen schließen.   Unternehmenserfolg ist ohne Mitarbeitererfolg nicht möglich. Eine Linkedin-Studie aus 2023 belegt, dass 83 Prozent der befragten Unternehmen ihre Mitarbeiter stärker in den Mittelpunkt der Unternehmenskultur rücken möchten. Damit das gelingt, ist es essenziell, dass HR-Teams und Manager Instrumente zur Hand haben, mit denen sie die…

    Fluktuation in Unternehmen entgegenwirken: Wissenschaftliche Methode misst Mitarbeiterbindung

    Die Wechselbereitschaft am Arbeitsmarkt ist hoch. Verstärkt durch die demografisch bedingte Fluktuation sind die Engpässe in manchen Branchen schon heute kritisch. Der neu entwickelte Kolland-Rohner-Index misst die Mitarbeiterbindung im Unternehmen und macht damit die allgemeine Wechselbereitschaft sichtbar. Die wissenschaftliche Berechnungsmethode wurde an der Karl Landsteiner Privatuniversität in Krems gemeinsam mit dem career Institut & Verlag…

    Job-Zufriedenheit sinkt mit wachsender Kluft zwischen den Geschlechtern 

    Die Studie »2023 Women in Tech Report« zeigt das wachsende Ungleichgewicht und den Mangel an Frauen in leitenden Positionen im Technologiebereich auf, trotz Interesse an beruflicher Entwicklung und Karriereoptionen.   Skillsoft stellt seinen »2023 Women in Tech Report« vor. Der Bericht untersucht die größten Herausforderungen und Chancen für Frauen, die in der Technologiebranche arbeiten. Die…

    Warum sich Unternehmen stärker um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter bemühen sollten

    Das Jahr 2021 hat in vielen Branchen einen massiven Umbruch auf dem Arbeitsmarkt bedeutet. In Amerika nannte man das the Great Resignation. Die Menschen kündigten (und kündigen nach wie vor) ihre Jobs. Untersuchungen des Pew Research Centers zeigten, dass die Entwicklung vor allem auf niedrige Bezahlung, begrenzte Karrieremöglichkeiten und Geringschätzung am Arbeitsplatz zurückzuführen ist. Auch…

    Dienstleister sind auf Wachstum eingestellt – zögern aber bei kreativer Mitarbeitergewinnung

    Unit4 veröffentlicht die Ergebnisse der Studie »Dienstleistungsunternehmen in Europa: Benchmark-Bericht für 2022« [1]. Unit4 beauftragte PAC mit der Studie, um die Ansichten von Geschäftsführern in 250 professionellen Dienstleistungsunternehmen in ganz Europa zu analysieren, die u. a. in den Sektoren Architektur, Ingenieurswesen, Unternehmensberatung, IT-Dienstleistungen und Finanzdienstleistungen agieren.   Professionelle Dienstleistungsunternehmen gehören zu den sich am schnellsten…

    SAP Services: Zufriedenheit und dringender Handlungsbedarf

    Für die Unternehmen spielen SAP Services eine immer wichtigere Rolle – doch wie erfüllen die eingesetzten Services die Anforderungen der Serviceexperten?   Die digitale Entwicklung zeigt, wie wichtig Flexibilität und Individualität in der IT-Architektur geworden sind. Dieser Wandel der digitalen Geschäftsprozesse führte in vielen Unternehmen zu einer deutlichen Überlastung der IT-Abteilungen. Davon sind auch Lösungen…

    Einbußen bei Zufriedenheit im Job

    Arbeitgeber sind stärker denn je gefordert, auf die Bedürfnisse ihrer Arbeitnehmenden zu reagieren, um die Attraktivität des Arbeitsplatzes zu wahren.   Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz hat sich im Laufe der Corona-Pandemie verändert. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Robert Half, einem Anbieter von Talentlösungen, sind derzeit nur 53 Prozent der befragten Arbeitnehmenden zufrieden mit…

    Die große Kündigungswelle: Wie schaffen es Unternehmen, ihre Mitarbeiter zu halten?

    Die Nachfrage nach Kandidaten stieg 2021 exponentiell an und zeitgleich auch die Anforderungen der Mitarbeiter an Arbeitgeber und Arbeitsplatz. Der plötzliche Wandel hin zu einem schrumpfenden Bewerbermarkt hat enorme Auswirkungen auf die Einstellungspolitik der Unternehmen und Gehaltspakete 2022. Wie sehen die meistgefragten Profile aus und wie wird sich der zunehmende Fachkräftemangel 2022 auf Gehälter und Recruitment-Strategien auswirken? Thomas…

    Employee Experience: Chatbots unterstützen IT, Facility Management und HR – Maschinen machen Mitarbeiter glücklich

    Digitale Mitarbeitende sind im Kommen. Immer mehr virtuelle Assistenten unterstützen im Servicebereich von Unternehmen – vor allem die Teams von IT, Facility Management und HR. Die Ziele sind immer die gleichen: Es geht um Effizienzsteigerung und ein positives Nutzererlebnis. Das dies mit Chatbots nicht nur für externe Kunden, sondern auch für die eigenen Mitarbeitenden gelingt, zeigen die folgenden Beispiele.

    Arbeitsplatz der Zukunft: 78 Prozent der Mitarbeiter wünschen sich einen digitalen Assistenten

    Fast 32 Prozent der Angestellten wenden einen halben Tag oder mehr für Aufgaben auf, die Bots erledigen können. Automatisierung ist in kaum einem Unternehmen mehr wegzudenken: 97 Prozent der Mitarbeiter nutzen diese für sich wiederholende Aufgaben oder planen dies für das kommende Jahr. Und es soll noch mehr werden. So sehen 95 Prozent ein zusätzliches…

    Digitalisierung ist wichtiger als je zuvor – Zuerst die Kunden, dann die Mitarbeiter und dann erst das Unternehmen

    Transaktionale APIs und die Cloud haben uns die letzten vier Jahre so stark auf Trab gehalten, wie keine andere technische Veränderung die letzten 15 Jahre davor. Wieso wir Papier trotzdem nicht los werden und warum das größte Problem in der mangelnden Bereitschaft, große Veränderungen voranzutreiben liegt, erklären Harald Grumser, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender von Compart, sowie Thorsten Meudt, Chief Technology Officer im Interview.

    Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Unternehmen: die Zukunft der Arbeit ist hybrid

    Im Jahr 2020 veränderte die Covid-19 Pandemie weltweit das gesellschaftliche und berufliche Leben massiv. Kontaktbeschränkungen, Abstandsverordnungen, Versammlungsverbote und Homeoffice haben uns selbst, aber natürlich auch die Unternehmen weltweit verändert. Die digitale Transformation von Geschäftsmodellen (Business Process Transformation) erfuhr einen regelrechten Boost und auch mobiles Arbeiten rückte von einem Tag auf den anderen in den Vordergrund.…

    Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation: 5 Tipps zur besseren Vermittlung von Wertschätzung

    Fähige, motivierte und engagierte Mitarbeiter sind ein Kernelement für den Erfolg jeder Organisation. Allerdings sind Motivation und Mitarbeiterbindung meist sehr viel schwieriger in der Umsetzung als die Anschaffung neuester technischer Lösungen. Neurobiologische Forschungsergebnisse belegen: Führungskräfte leisten durch die Vermittlung von Wertschätzung einen wesentlichen Beitrag zur Motivation, Leistungsfähigkeit und sogar zur Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Aber wie…

    Der Mitarbeiter: vom einsamen Individuum im Home Office hin zum wertvollsten Gut eines Unternehmens

    Kaum persönliche Kontakte und Arbeiten von zu Hause aus – es steht außer Frage, dass Covid-19 unser tägliches Leben und unsere Arbeitsweise im vergangenen Jahr grundlegend verändert hat. Dabei wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die digitale Transformation in Deutschland – nun endlich – einen Aufschwung erlebt hat und umgesetzt wurde. Der tägliche Büroalltag mit…

  • Whitepaper: Wie viel Geld bleibt im Alter? Mehrheit wünscht sich digitale Übersicht 

    Whitepaper: Wie viel Geld bleibt im Alter? Mehrheit wünscht sich digitale Übersicht 

    • 59 Prozent wollen mit einem Klick wissen, wie hoch ihre Altersbezüge sein werden.
    • Die Hälfte möchte alles rund um die Altersvorsorge digital erledigen können.
    • Bitkom veröffentlicht Whitepaper zur digitalen Altersvorsorge.

     

    Der Informationsbrief der gesetzlichen Rentenversicherung, die jährliche Mitteilung zur Kapitallebensversicherung und die Informationen über die Riester-Rente – wer wissen will, welche Einkünfte im Alter zu erwarten sind, muss derzeit vor allem noch eins: viel lesen und selbst zusammenrechnen, was am Ende rauskommt. 6 von 10 Deutschen (59 Prozent) und sogar mehr als zwei Drittel (70 Prozent) derjenigen, die noch nicht in Rente oder Ruhestand sind, wünschen sich eine einfache digitale Übersicht über ihre voraussichtlichen Einkünfte im Alter. Und rund die Hälfte (48 Prozent) aller Deutschen und sogar 56 Prozent derjenigen, die noch keine Altersbezüge erhalten, wünschen sich, alles rund um ihre Altersvorsorge digital erledigen zu können. Ihr letztes privates Altersvorsorgeprodukt digital abgeschlossen hat dabei nur rund ein Fünftel (22Prozent). 65 Prozent haben dies dagegen offline erledigt, also etwa vor Ort in einer Bankfiliale oder in einem Versicherungsbüro. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. »Ohne private oder betriebliche Altersvorsorge stünden viele Menschen im Alter vor dem finanziellen Ruin. Umso wichtiger ist es, sowohl den Zugang möglichst einfach zu machen als auch für Transparenz und Überblick bei den Leistungen zu sorgen – und das bedeutet, konsequent auf digitale Technologien zu setzen«, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

    So würden sich 45 Prozent aller Deutschen und sogar eine knappe Mehrheit (51 Prozent) derjenigen, die noch keine Pension oder Altersrente beziehen, von einer künstlichen Intelligenz auf Grundlage ihrer jeweiligen Lebenssituation zur Altersvorsorge beraten lassen. Gleichzeitig glauben aber 61 Prozent, dass der Abschluss einer Altersvorsorge so kompliziert ist, dass dies letztlich nicht ohne Hilfe eines Menschen möglich ist. »Kurzfristig geht es um hybride Lösungen, die digitale und persönliche Beratung verzahnen«, so Rohleder. »Eine einfache, klare und digitale Darstellung würde es mehr Menschen ermöglichen, eine selbstständige und fundierte Entscheidung für ihre Altersvorsorge zu treffen.«

    Bitkom hat ein Whitepaper »Altersvorsorge 4.0 – Der Beitrag der Digitalisierung zur Altersvorsorge« veröffentlicht, das unter anderem aufzeigt, wie mit Hilfe digitaler Technologien der Zugang zur Altersvorsorge für mehr Menschen erleichtert wird. Zudem schlägt Bitkom in dem Papier konkrete Maßnahmen für Politik und Praxis vor. So soll eine lebenslange finanzielle Bildung etabliert werden, von der Schule bis zu Weiterbildungen mit Online-Angeboten und Smartphone-Apps. Künftige Alterseinkünfte sollen unter anderem durch verschlankte Förderrichtlinien digital darstellbar werden, den Anbietern muss zudem bei Zustimmung der Kundinnen und Kunden ein direkter kontrollierter Zugang zu den Daten der neuen Digitalen Rentenübersicht gegeben werden. Grundsätzlich bieten standardisierte Daten zudem die Chance, offene Plattformlösungen zu schaffen, die auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse eingehen können. Das Positionspapier »Altersvorsorge 4.0 – Der Beitrag der Digitalisierung zur Altersvorsorge« steht zum kostenlosen Download bereit unter www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Altersvorsorge-40-Der-Beitrag-der-Digitalisierung-zur-Altersvorsorge

     

    [1] Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 678 Personen, die noch nicht in Rente oder Ruhestand sind. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: »Inwieweit treffen die folgenden Aussagen zu digitalen Vorsorgeprodukten auf Sie bzw. Ihrer Meinung zu?« und »Bitte geben Sie für das Produkt >private Altersvorsorge< an, ob Sie diese zuletzt online oder offline abgeschlossen haben, oder diese nicht besitzen.«
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  • Das Internet der Dinge für Senioren: Lebensqualität im Alter

    Das Internet der Dinge für Senioren: Lebensqualität im Alter

    Die Überalterung der Bevölkerung ist eine große Herausforderung für die Europäische Union. 2019 lag der Anteil der Bevölkerung ab 65 Jahren in Deutschland bei rund 22 Prozent, vor zwanzig Jahren waren es lediglich 16,6 Prozent. Das heißt, die Zahl der 65-Jährigen und die der Älteren ist seit 2000 von 13 auf 18 Millionen gestiegen. In den nächsten 20 Jahren wird diese Zahl um weitere 5 bis 6 Millionen wachsen.

    Im Zuge der Alterung der Gesellschaft sind immer mehr Menschen in Deutschland von Pflegebedürftigkeit betroffen. Laut Daten des Statischen Bundesamts aus dem Jahr 2017 wurde knapp ein Viertel aller Pflegebedürftigen in Pflegeheimen vollstationär betreut. Die anderen drei Viertel wurden hingegen zu Hause gepflegt: fast 52 Prozent allein durch Angehörige und doppelt so wenige zusammen mit oder durch ambulante Pflegedienste.

    Wie könnten digitale Technologien die Senioren ー besonders alleinlebende, pflegebedürftige oder weniger mobile ー und ihre Nächsten dabei unterstützen, Gesundheitsversorgung zu verbessern? Ältere Menschen nutzen schon heute Gesundheits-Apps, um ihre Arzneimittel regelmäßig einzunehmen oder ihre Blutzuckerwerte zu dokumentieren. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz wurde die Voraussetzung geschaffen, dass diese Apps zukünftig auch von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden können. Man könnte sich auch fragen, ob Senioren technologischen Neuerungen gegenüber aufgeschlossen genug sind? Bitkom, der Digitalverband Deutschlands, kennt die Antwort: 62 Prozent der älteren Menschen können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen.

     

    IoT für Senioren: Use Cases

    Bitkoms Umfrage hat ergeben, dass mehr als die Hälfte deutscher Senioren regelmäßig einen traditionellen Desktop-PC benutzt. Laptops und Smartphones landen mit über 40 Prozent auf Platz zwei. Die Corona-Krise hat auch ihren Beitrag dazu geleistet: Mehr als jeder achte Senior hat sich wegen der Pandemie neue digitale Geräte angeschafft. Viele Benutzer der Generation 65Plus entdeckten für sich Internetdienste erst während der Corona-Pandemie. Diejenige, die bereits früher online waren, benutzen sie noch intensiver. E-Mails und soziale Netzwerke, Online-Shops und -Banking, Nachrichten und Video-Streaming gehören nun zum Alltag. Wie sieht es mit Telemedizin aus?

    Online-Terminvereinbarung, Kommunikation mit Ärzten per E-Mail oder Vergleichs- und Bewertungsportale für Ärzte sind bereits etablierte digitale Angebote. Telemedizinische Anwendungen oder Online-Sprechstunden mit dem Arzt hingegen sind für Senioren neu. Sie zeigen laut Bitkom aber ihre Bereitschaft, zukünftig auf solche Lösungen zurückzugreifen. 40 Prozent können sich laut Studie des Digitalverbands vorstellen, E-Rezepte zu nutzen. Noch mehr Ältere (49 Prozent) sind bereit, Gesundheits-Apps zur Körper- und Fitness-Datenerfassung auszuprobieren.

     

     

    Beobachtung des Gesundheitszustands

    Ältere Menschen leiden häufig unter mehreren Erkrankungen gleichzeitig, einige davon sind chronisch. Intelligente Geräte, wie Blutdruck-, Blutzuckermessgeräte, Pulsoximeter und Tablettenspender, können älteren Menschen helfen, mit diesen Erkrankungen umzugehen. Pflegekräfte erhalten Daten von verschiedenen Geräten, die mit der Cloud verbunden sind. Sie analysieren und bewerten das übliche Verhalten älterer Patienten und erkennen Gesundheitsprobleme, bevor sie sich verschlimmern. Wenn eine Abweichung vermutet wird, wird automatisch ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens benachrichtigt.

     

    Diabetes

    Ein Beispiel für IoT-Geräte für Senioren sind vernetzte Blutzuckermessgeräte, die älteren Menschen beim Umgang mit Diabetes helfen. Wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist, wird ein Notfallalarm an Ärzte gesendet, um sofortige medizinische Hilfe anzufordern.

     

    Arthritis

    IoT-Lösungen eignen sich hervorragend für Behandlung von Arthritis, da die betroffenen Senioren Bewegungsschwierigkeiten haben. IoT-Geräte, wie smarte Beleuchtungssysteme, Türschlösser und Thermostate können die Notwendigkeit, sich zu bewegen, minimieren. Einige Geräte sind auch für therapeutische Zwecke entwickelt worden.

     

    Sicherheit

    Vernetzte Geräte helfen Senioren, sicherer zu leben. Mehr als ein Drittel der älteren Erwachsenen über 65 erlebt mindestens einen Sturz pro Jahr oder mehr. Intelligente Geräte aus dieser Kategorie zeichnen Bewegungsmuster auf, verhindern und erkennen Stürze und verfolgen den Aufenthaltsort einer Person. Das Pflegepersonal kann außerdem einen Bewegungssensor installieren, der einen Alarm sendet, falls über einen längeren Zeitraum keine Bewegung bemerkt wurde.

     

    Systeme zur Sturzerkennung und -verhütung

    Stürze sind einer der Hauptgründe für Verletzungen, manche davon sind auch tödlich. Intelligente Sturzvorhersage-Systeme können Leben retten. Ein System zur Sturzvorhersage und -verhütung zu erstellen ist jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe. Bestehende Lösungen konzentrieren sich hauptsächlich auf physiologische Faktoren wie Gang, Alter, Sehvermögen, neurologische Störungen und Kognition. IT-Entwickler solcher Systeme sollten sich jedoch mit der multifaktoriellen Natur von Stürzen befassen, einschließlich intrinsischer und extrinsischer Risikofaktoren, und Analysen unter realen Lebensbedingungen durchführen.

    Sturzerkennungssysteme alarmieren den Benutzer und seinen medizinischen Betreuer nach einem Sturz und helfen dabei, sofort medizinische Hilfe zu organisieren. Außerdem messen sie ständig die Bewegungsgeschwindigkeit des Benutzers in alle Richtungen. Solche Geräte verfügen über Beschleunigungsmesser und Prozessoren, die den Unterschied zwischen regelmäßiger Aktivität und einem plötzlichen Sturz erkennen können. Automatische Sturzdetektoren sind mit tragbaren Sensoren ausgestattet, die in Gürtel, Uhren und Schuhe integriert werden können.

    IoT-Geräte können auch Änderungen der Luftqualität, der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit oder des Kohlenmonoxidgehalts verfolgen und bei Abweichungen und Gefahren ein Familienmitglied benachrichtigen.

     

    Interaktion mit der Außenwelt

    Der technologische Fortschritt verändert auch die Art und Weise, wie ältere Menschen mit medizinischem Fachpersonal und Krankenkassen interagieren, wie sie mit ihren Angehörigen kommunizieren und alltägliche Aufgaben wie Lebensmitteleinkäufe erledigen. IoT kann Senioren auch im Alltag unterstützen. Lebensmittel oder Medikamente liefern zu lassen kann so einfach gehen: Sie bitten einen Smart Speaker, notwendige Artikel zu kaufen und warten, bis ihre Einkäufe da sind.

    Was sind die Schattenseiten von IoT-Lösungen für die Seniorenbetreuung?

    Das Internet der Dinge verspricht Unabhängigkeit und Alterung in ihrem Zuhause für viele Ältere, und die Vorteile intelligenter Lösungen sind endlos. Es gibt jedoch einige berechtigte Bedenken gegenüber IoT-Technologien.

     

    Schwierigkeiten mit Technologien

    Das erste und kritischste Problem des Alters und der Technologie: Es kommt recht häufig vor, dass ältere Menschen durch verwirrende, schwer zu entziffernde Anwendungen, Geräte, Benutzeroberflächen und komplizierte, mehrstufige Installations- und Betriebsverfahren frustriert werden. Menschen ab 65 Jahren finden es auch aufgrund ihres Gesundheitszustands schwierig, sich an neue Technologien anzupassen ー viele von ihnen haben Seh- und Hörstörungen, die das Lesen und die Wahrnehmung von Audioinhalten erschweren. Auch das Farbsehen nimmt mit dem Alter ab: viele Senioren haben Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden, und benötigen einen höheren Farbkontrast.

    Senioren verlassen sich oft auf nur wenige, leicht erreichbare Anwendungen. Es fällt ihnen generell schwerer, neue Funktionen und Geräte zu lernen. Aus diesem Grund sind einfaches UX und die Beteiligung der Senioren beim Testen das A und O eines guten seniorentauglichen Smart Devices.

     

    Auf der Suche nach Sicherheit

    Senioren und ihre Pfleger zeigen tendenziell ein gewisses Misstrauen gegenüber smarten Lösungen im Hinblick auf Sicherheit und Privatsphäre. Natürlich sind solche Produkte genauso anfällig für Hacking wie jedes andere IoT-Gerät. Die Kernfunktion von solchen Lösungen besteht darin, Aktivitäten, Gesundheit und Sicherheit von Älteren zu überwachen. Dann werden diese Daten zur weiteren Untersuchung über das Internet gesammelt, übertragen und in der Cloud gespeichert. Die Daten könnten von unbefugten Dritten eingesehen und genutzt werden, was die Risiken finanzieller und physischer Schäden erhöht. Um persönliche und medizinische Daten zu schützen, sollten Technologieunternehmen:

    1. die Daten verschlüsseln
    2. Cybersicherheits-Frameworks einführen
    3. fortschrittliche Mechanismen zur Benutzerauthentifizierung und Datenzugriffskontrolle implementieren
    4. alle Eingabedaten validieren und verschlüsseln
    5. die Geräte mit Hilfe von OTA-Technologien auf dem neuesten Stand halten

    Fazit

    Laut einer Umfrage des Digitalverbans Bitkom geben 38 Prozent Nutzer jenseits der 65 an, mithilfe von Smart-Home-Anwendungen länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu wollen. Mehr als die Hälfte der Älteren sagt zudem: Das Internet hat mir geholfen, besser durch die Corona-Krise zu kommen. Die COVID-19-Pandemie und die Krise im Gesundheitswesen werden die Einführung digitaler Technologien, wie telemedizinische Lösungen, sicherlich beschleunigen. Intelligente Lösungen für Unabhängigkeit im Alter werden in Zukunft Standard sein.

     

    Originaltext von Vera Solovyova: https://www.softeq.com/de/blog/iot-fuer-senioren-wie-digitale-loesungen-die-lebensqualitaet-im-alter-erhoehen-koennen

     

    Soziale Netzwerke: Facebook wird zum Seniorentreff

    Nutzerwandel im Freunde-Netzwerk: Teenager brechen weg, Rentner legen zu.   Die Facebook-Community wächst wieder: 76 Prozent der Internet-Nutzer ab 14 Jahren in Deutschland sind in dem Freunde-Netzwerk unterwegs. Ein Rekord-Zuwachs um elf Prozentpunkte innerhalb eines Jahres. Im Detail zeigt sich allerdings: Unter Teenagern verliert Facebook weiter an Boden – Zugewinne verzeichnet das soziale Netzwerk vor…

    Senioren nutzen Tablet PCs für Kontakt mit den Enkeln

    Senioren wollen mit Tablet PCs vor allem mit den Enkelkindern Kontakt halten und sich im Internet die Zeit vertreiben. Wenn ihnen bei Problemen mit der Gerätenutzung geholfen wird, steigert es ihre Motivation erheblich. Dies sind nur drei Ergebnisse des von der E-Plus Gruppe gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen initiierten Studienprojektes »Tablet PCs für Seniorinnen…

    1,6 Millionen Senioren nutzen Tablet-Computer

    Tablet-Computer haben auch unter Senioren zahlreiche Fans. 10 Prozent der Menschen ab 65 Jahren nutzen die mobilen Computer mit den berührungsempfindlichen Bildschirmen, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM ergeben hat. Das sind hochgerechnet 1,6 Millionen Deutsche. In der Gruppe der 65- bis 74-Jährigen sind es 14 Prozent, bei den 65- bis 69-Jährigen sogar…

    Senioren akzeptieren das Internet immer mehr

    Viele ältere Menschen können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen. Jeder zweite Internetnutzer ab 65 Jahren (46 Prozent) erklärt das Internet für sich persönlich als unverzichtbar. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM im Rahmen des Wissenschaftsjahres »Die digitale Gesellschaft«. Danach sind fast vier von zehn Senioren (38…

    Senioren mobil ins Internet

    Im Rahmen einer Online-Studie wurde die Verbreitung von Smartphones und Tablets unter den Senioren analysiert [1]. Das Ergebnis: Verstärkt erkennt auch diese Altersgruppe den Nutzen der Informations- und Unterhaltungsangebote im mobilen Internet. Über alle Generationen und Geschlechter hinweg sind Handys und Smartphone inzwischen so etwas wie ein »Schweizer Messer«: Sie gelten als leistungsfähiges Alltagsinstrument mit…

    Assistenzroboter und anziehbare Roboter: Im Alter selbstständig bleiben

    Im Alter möglichst lange selbstständig und in der gewohnten Umgebung bleiben – das wünschen sich die meisten Menschen. Dies sollen humanoide Assistenzroboter möglich machen, die bei der Bewältigung des Alltags entlasten, sowie anziehbare Roboter, die Bewegungen des Trägers unterstützen. Damit solche futuristischen Robotik-Lösungen alltagstauglich werden, forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).…

    2182 Artikel zu „Internet der Dinge“

    Verantwortung für ausreichende Sicherheit: Cyberhygiene und das Internet der Dinge

    Das Internet der Dinge (IoT) hat unser Leben und Arbeiten drastisch verändert, und das weltweit. Vom Babyphone, zur Überwachungskamera für zu Hause, über den tragbaren Fitness-Tracker bis hin zu intelligenten Fahrzeugen, Stromnetzen und dem Entstehen intelligenter Städte. Was früher das Internet der Dinge war, ist heute eher das Internet von Allem, wenn man bedenkt wie…

    Kognitive Automatisierung macht das Internet der Dinge intelligenter

    In den letzten Jahren ist eine Welle technologischer Innovationen über die Unternehmen hinweg geschwappt, die Veränderungen, Herausforderungen aber auch Chancen mit sich gebracht hat. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um digitale Technologien, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Flexibilität, Produktivität und Reaktionsfähigkeit im globalen Wettbewerb zu verbessern. Künstliche Intelligenz (KI) und das Internet of Things…

    Begrenztes Risiko: IAM für das Internet der Dinge

    Wir geben Nutzern nicht einfach ihre Anmeldedaten und erlauben ihnen dann unbegrenzten Zugang zum Netzwerk – wieso sollten wir nicht die gleichen Regeln auf vernetzte Geräte anwenden?   Ich möchte Sie bitten, sich folgendes Szenario vorzustellen. In einem Nebenraum eines nordamerikanischen Kasinos beschäftigt sich die schnelle Eingreiftruppe der Cybersicherheitsabteilung mit einem Alarm. Demzufolge arbeite irgendwo…

    Sicherheitstrends 2019: Internet der Dinge und DSGVO stellen Unternehmen vor große Herausforderungen

    DNS nimmt immer wichtigere Rolle in Sachen Netzwerksicherheit und Unternehmenserfolg ein. Im Jahr 2018 hat sich gezeigt: So oft wie nie zuvor haben Cyberattacken das Internet in die Knie gezwungen. Unternehmen aller Branchen mussten sich mit den Folgen dieser Angriffe auseinandersetzen, und Millionen sensibler Kundendaten wurden kompromittiert, nicht aber Beste-bonus-code.de und andere Sites. Im aktuellen…

    Auf dem Weg ins Internet der Dinge: Out-of-Band-Management sorgt für effizientes IoT

    Von smarten Haushaltsgeräten und Wearables, über intelligente Verkaufsautomaten und Self-Service-Kassen bis hin zu Connected Cars und der vernetzten Fabrik – das Internet der Dinge wächst unaufhaltsam. Über 20 Milliarden IoT-Geräte erwartet das Analystenhaus Gartner bis 2020. McKinsey prognostiziert dem Internet of Things für 2025 einen potenziellen Marktwert zwischen vier bis elf Billionen Dollar jährlich. Doch…

    Trend Watch 2019 beleuchtet aktuelle Trends wie das Internet der Dinge, 5G und autonomes Fahren

    Der diesjährige Bericht gibt Einblicke in die Megatrends von heute sowie die damit verbundenen Herausforderungen für die Mess- und Prüfbranche. National Instruments trägt mit seiner softwaredefinierten Plattform zu einer schnelleren Entwicklung leistungsstarker automatisierter Mess- und automatisierter Prüfsysteme bei. Das Unternehmen stellte Ende Oktober 2018 die aktuelle Ausgabe seines jährlich erscheinenden Technologieberichts vor, den NI Trend…

    Internet der Dinge: Smart und sicher vernetzt

    »IoT und Smart Devices – mit Sicherheit digital und smart« ist Motto der vierten Woche des European Cyber Security Month im Oktober 2018. Fünf Tipps für adäquate IoT-Security im Unternehmen.   Im Jahr 2021 werden etwa 25 Milliarden IoT (Internet of Things)-Geräte mit dem Internet verbunden sein, prognostizieren Marktforscher von Gartner. Dazu gehören Kameras, Thermostate,…

    Ein sicheres Internet der Dinge muss bei der Produktion anfangen

    Vincent Van Gogh soll gesagt haben: »Große Dinge entstehen, wenn man eine Reihe von kleinen Dingen zusammenbringt.« Dieses Zitat beschreibt treffend das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT). Zahlreiche Bausteine kommen zusammen, sodass ein großes Ganzes entsteht. Ein Ganzes, von dem wir hoffen und annehmen, dass es die Art und Weise verändert, in…

    Die wichtigsten Daten und Zahlen zum Internet der Dinge: Wearables, Cloud Computing, M2M und mehr

      Wie hoch schätzen Experten den Absatz von Wearables in den kommenden Jahren? Welche Technologietrends sind besonders relevant? Wie nutzen Unternehmen erfasste Daten? Der Service-Verband KVD e. V. stellt einmal im Quartal die wichtigsten Daten und Zahlen zu aktuellen Trends im Dienstleistungssektor zusammen. Aktuell hat er Zahlen zu neuen Technologien im Service zusammengetragen.   Testzentren…

    Internet der Dinge: Kunden auf die digitale Reise mitnehmen

    Kaum eine Technologie hat den Service so stark in Veränderungsprozesse geführt wie das Internet der Dinge. Für viele Prozesse, Leistungen und Lösungen ist das Internet der Dinge ein Segen. Es bringt natürlich auch Herausforderungen mit sich. Der Service-Verband KVD e. V. erläutert, wo diese Herausforderungen liegen und wie Kunden auf die digitale Reise mitgenommen werden…

    »Recht auf Vergessenwerden«: Schutz der persönlichen Daten im Internet der Dinge

    Studie belegt: Verbraucher fordern das Ende des Identitätsdiebstahls und härtere Strafen für Unternehmen, die sich der persönlichen Daten von Nutzern bedienen.   92 Prozent der Verbraucher geben an, dass sie kontrollieren möchten, welche Daten automatisch von ihnen gesammelt werden. 74 Prozent der Verbraucher sind davon überzeugt, dass schon kleine Eingriffe in die Privatsphäre eventuell zu…

    Top-Themen der Digitalwirtschaft 2018: IT-Sicherheit, Cloud Computing und Internet der Dinge

    ■  Schlüsseltechnologie Blockchain rückt erstmals in die Top-Ten der digitalen Trendthemen auf. ■  Künstliche Intelligenz gewinnt weiter an Bedeutung.   Die Blockchain gehört 2018 zu den wichtigsten Trendthemen für die Digitalbranche in Deutschland. Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) sagt, dass die Technologie zu den maßgeblichen Technologie- und Markttrends des Jahres gehört. Vor einem Jahr betrug der…

    Trendprognosen für das Internet der Dinge 2018: Mehr Konsolidierung und Spezialisierung

    Das Internet der Dinge (IoT) ist und bleibt ein Topthema. »In diesem Jahr werden die Marktführer ihre Zusammenarbeit intensivieren, und zwar trotz der unvermeidlichen und 2018 einsetzenden Konsolidierung der über 300 IoT-Plattformen«, so Werner Rieche, Geschäftsführer der Software AG Deutschland und Regional President DACH. Künstliche Intelligenz und Maschinenlernen werden die übrig bleibenden IoT-Plattformen durchdringen. Devices…

    Hürden und Wege zum Internet der Dinge

    Nur jedes vierte Unternehmen hat praktische Erfahrung, andere sehen keinen Mehrwert.   Die europäischen Unternehmen beschäftigen sich mit dem Internet der Dinge (IoT), doch viele haben noch erhebliche Startschwierigkeiten. Laut einer IDC-Studie, die von Interxion in Auftrag gegeben wurde, haben erst 26 Prozent der Befragten praktische Erfahrung mit dem IoT [1]. Die Hauptgründe für die…

    Open IoT Labs: Telekom und Fraunhofer IML eröffnen neues Entwicklungszentrum fürs Internet der Dinge

    Erste offene IoT-Labs von Telekom und Fraunhofer IML. Prototyping von IoT-Lösungen für Fertigung, Logistik und Luftfahrt. Schwerpunkt auf Funktechnologie NarrowBand IoT. Die Deutsche Telekom und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund gründen die »Telekom Open IoT Labs«. Bis zu sechs Wissenschaftler des Fraunhofer IML und drei IoT-Experten der Telekom werden gemeinsam Internet-of-Things-Lösungen…

    iPaaS und das Internet der Dinge (IoT)

    iPaaS steht für »Integration Platform as a Service«. Heterogene, cloud-basierte Anwendungen werden koordiniert, funktional und datentechnisch miteinander integriert und kontrolliert. Diese Aufgabe wird seit einiger Zeit zunehmend als Service angeboten, bereitgestellt durch iPaaS-Lösungen in der Cloud. Hierbei werden auch cloud-basierte und On-Premises-Anwendungen und -Daten in einem Hybrid-Cloud-Modell zusammengeführt. Ziel des Einsatzes von iPaaS ist es,…

    Intelligente Städte und das Internet der Dinge: Planen für die Zukunft

    Rund 75 Prozent der Einwohner Deutschland leben heute bereits in Städten und diese Tendenz steigt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit [1]. Die immer dichter besiedelten Ballungsräume – und ihre Bewohner – haben mit Folgen, wie hoher Verkehrsbelastung oder verschlechterter Luftqualität, zu kämpfen. Smart Cities und das Internet der Dinge (IoT) sollen eine neue Ära…

    Formel 1: Wie kann das Internet der Dinge das Fan-Erlebnis revolutionieren

    Einer der Gewinner der zweiten Challenge des mit 50.000 US-Dollar dotierten F1 Connectivity Innovation Prize darf eine Woche lang das technische Team der Formel 1 bei einem Grand Prix begleiten. Tata Communications, Official Connectivity Provider der Formel 1, hat die zweite Challenge des F1 Connectivity Innovation Prize 2017 bekannt gegeben. Diese fokussiert sich thematisch auf…

  • Mikroaggressionen im Büro – sie vergiften das Arbeitsklima

    Mikroaggressionen im Büro – sie vergiften das Arbeitsklima

    Alltäglich stattfindende Kommentare, die subtil und unauffällig Personen oder Gruppen abwerten und diskriminieren, richten großen Schaden bei den Betroffenen an und vergiften die Arbeitsplatzatmosphäre. Mikroaggressionen basieren auf Vorurteilen und äußern sich oft in Bemerkungen über Alter, Ethnizität, Geschlecht oder LGBTQ-Identität. Die Verursacher bemerken den verletzenden Inhalt ihrer Äußerung oft nicht. Jeder dritte Arbeitnehmer fühlte sich bei seinem derzeitigen Arbeitgeber schon einmal diskriminiert, wie die Workforce-View-Studie 2020 belegt [1].

    Henri Schmidt, Director Growth & Client Success bei ADP, kommentiert:

    »Aussagen wie ›Wow, dass du in deinem Alter in einem Start-up anfängst‹ oder ›Du verdienst ja viel für eine Frau‹ können die Betroffenen sehr verletzen, auch wenn sie vom Kommunikator nicht als Beleidigung intendiert oder sogar nett gemeint waren. Da jeder Mensch, ob bewusst oder unbewusst, gewisse Vorannahmen und Vorurteile hat, haben Mikroaggressionen in jedem Unternehmen schon einmal stattgefunden. Mikroaggressionen führen zu einem feindseligen, ausgrenzenden und zermürbenden Arbeitsklima, in dem stereotype Bilder aufrechterhalten werden. Darunter leiden der Zusammenhalt, die Produktivität und die Problemlösefähigkeiten der Belegschaft. Umso dringender ist der offene Umgang mit dieser verdeckten Form der Abwertung. Teams müssen lernen, was Mikroaggressionen sind, was sie bei den betroffenen Personen anrichten und wie das eigene Verhalten geändert werden kann. Der erste Schritt ist die Bewusstwerdung der eigenen Voreingenommenheit, erst dann kann eine Änderung des Verhaltens erfolgen. Unternehmen können spezielle Trainings anbieten, die implizite Bias aufdecken, für das Thema sensibilisieren und aufklären.

    Die Workforce-View-Studie zeigt, dass 60 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland nicht wissen, an wen sie sich bei Benachteiligungen im Unternehmen wenden müssen. 63 % hätten sogar ein Problem damit, im Falle einer Diskriminierung eine Beschwerde einzureichen. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass es klarer Richtlinien und klar kommunizierter Anlaufstellen für Beschwerden benötigt, um eine offene, inklusive Kultur zu schaffen, die die Gleichbehandlung aller gewährleistet. Als häufigster Grund zur Benachteiligung am Arbeitsplatz wird in Deutschland das Geschlecht genannt, direkt gefolgt von Alter und Erscheinungsbild. Es gilt daher, die Vielfalt zu fördern, aber auch sicherzustellen, dass unbewusste Bias die Teamkultur nicht untergraben. Von Ausgrenzungen und diskriminierenden Äußerungen betroffene Personen müssen ernst genommen werden. Legen Unternehmen Wert auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wirkt sich das auf das Arbeitsklima und die Arbeitsmoral aus und setzt ein Zeichen nach außen. Unternehmen sind schließlich nur so gut, wie die Mitarbeiter. Oberstes Ziel sollte es deshalb sein, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem es sich für alle angenehm arbeiten lässt.«

    [1] https://www.de-adp.com/hr-einblicke-themen-trends/mitarbeiterbindung-talentmanagement/workforce-view-2020/

     

    66 Artikel zu „Arbeitsklima“

    Arbeitsklima, Arbeitskultur und privates Glück wichtiger als Gehalt

    Gut ein Viertel der Berufstätigen in Deutschland findet, dass ihr Team nicht vielfältig ist. Das ist ein Ergebnis der Umfragereihe »So arbeitet Deutschland« der Personalberatung SThree, bei der Festangestellte und Freelancer nach verschiedenen Aspekten der aktuellen Arbeitswelt sowie ihren Wünschen befragt wurden [1]. Die Antworten der mehr als 1.000 Teilnehmer zeigen, dass Vielfalt in Unternehmen…

    Teambuilding-Strategien: Warum sich Glücksspiele für Firmen eignen 

    Quelle: Pixabay Teambuilding ist ein wichtiges Tool, um die Arbeitsatmosphäre mitzugestalten und für einen erfolgreichen Austausch unter Kollegen zu sorgen. Mit lustigen Aktionen können sich die Arbeitnehmer, aber auch die Arbeitgeber besser kennenlernen und festgefahrene Dynamiken auflockern. Casinospiele sind dabei eine beliebte Art, um diese Techniken spielerisch zu gestalten. Wie das am besten funktioniert, erklären wir…

    Angstfrei in eine erfolgreiche Zukunft – Tipps gegen negative Gedanken im Arbeitsleben

    Mit zittrigen Händen auf dem Bürostuhl sitzen, der Magen zieht sich zusammen, die Konzentration bricht weg – Versagensangst kann eine erhebliche Belastung sein und das Berufsleben stark gefährden. Doch wer unter Angstgefühlen leidet, spricht selten offen darüber. Trotz alledem beschreibt das Problem keinen Einzelfall: Krankschreibungen, Burn-out oder sogar Kündigung stellen in schweren Fällen die Folge…

    Transformation in Führung und Unternehmenskultur: Warum es dafür digitale und analoge Werkzeuge braucht

    Was noch gestern wichtig war, kann heute schon in völlig andere Richtungen gehen. Kundenbedürfnisse verändern sich – schnell und radikal. Diese rechtzeitig zu erkennen, gibt heute die Marschroute in den Unternehmen vor. Viele Tools sind nicht sehr aufwändig und helfen, im Transformationsprozess die Dinge anders zu machen als gewohnt – und nicht nur die Führungsstile…

    Glücklichere Mitarbeiter durch Flexibilität und Anerkennung

    Was Arbeitgeber tun können, um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu fördern. Eine positive, gesunde Arbeitsumgebung führt zu besseren Ergebnissen, einer höheren Effizienz und macht das Unternehmen als Marke attraktiv – für bestehende genauso wie für potenzielle Mitarbeiter. Deshalb fördern Firmen die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter mit unterschiedlichen Maßnahmen, wie die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half…

    Bleiben die Mitarbeiter auf dem Weg in die Zukunft auf der Strecke?

    Unternehmen haben Nachholbedarf bei Arbeit 4.0. Selbstbestimmtes Handeln, flexible Arbeitszeiten und neue Bürokonzepte: Davon träumen viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz. Doch nur wenige fühlen sich in die Entwicklung der sogenannten »New Work«-Bewegung eingebunden. Auf Grundlage der Ergebnisse einer Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz zur Arbeit 4.0 zeigt sich, dass 88 Prozent der befragten Unternehmen zwar an…

    HR-Trends 2020: Auf dem Weg in die Arbeitswelt 5.0

    Der Mensch muss wieder in den Mittelpunkt der Personalarbeit rücken. Desk-Sharing, Crowdworking und Mobility – die Digitalisierung und der technologische Fortschritt verändern unseren Arbeitsalltag rasant. In der Arbeitswelt 5.0 sind wir jedoch noch nicht angelangt. Diese ist automatisiert und maschinenselbstlernend gepaart mit künstlicher Intelligenz (KI). HR-Manager müssen sich jetzt darauf vorbereiten und die Weichen für…

    Wichtigste Voraussetzung für den richtigen Job: Das Gehalt

    Benefits überzeugen Arbeitnehmer wenig, solange das Geld nicht stimmt. Home-Office, flexible Arbeitszeiten oder ein eigener Firmenwagen – Unternehmen bieten Mitarbeitern verschiedene Benefits, um sie für sich zu gewinnen oder auch zu halten. Letztendlich ist der ausschlaggebende Punkt für Arbeitnehmer jedoch immer das Gehalt. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Erst wenn das Geld stimmt, lassen sich Arbeitnehmer…

    Sichtbare Unternehmenskultur schärft Arbeitgebermarken

    Der Kulturkompass trägt dazu bei, dass mehr passende Mitarbeiter und Arbeitgeber zueinanderfinden.   Aktuelle Untersuchungen zeigen: Die Frage, ob ein Unternehmen kulturell zu Jobsuchenden passt, spielt eine entscheidende Rolle für die Arbeitgeberwahl. Die Arbeitgeberbewertungsplattform kununu bringt mit dem Kulturkompass dazu ab sofort ein aussagekräftiges Tool auf den Markt. Mit diesem können Jobsuchende auf einen Blick…

    Probier’s mal mit Gemütlichkeit: Durch individuelles Coaching Stress bewältigen

    Belastung und Zeitdruck bestimmen den Tagesablauf von Millionen Arbeitnehmern in Deutschland. Klingelnde Telefone, kurz getaktete Termine, laut diskutierende Kollegen und zahlreiche Geschäftsreisen – dies alles führt häufig nicht zu einem Effizienzgewinn, sondern zu erhöhter Fehleranfälligkeit. Zudem wirkt sich Multitasking auf bestimmte Typen besonders drastisch aus. Gerade bei Perfektionisten verursacht Zeitdruck Stress, da ihnen die Kontrolle…

    9 Kennzeichen eines erfolgreichen Workforce Managements

    Der moderne Arbeitsplatz befindet sich in einem ständigen Wandel. Das erfolgreiche Management dieser immer schneller voranschreitenden Entwicklungen ist eine Herausforderung für alle Geschäftsbereiche. Dies betrifft nicht nur Abteilungen wie Vertrieb, Finanzen, die allgemeine Geschäftsstrategie und die Geschäftsprozesse, sondern auch das Personalmanagement. Besonders die Integration von Lern- und Talent Management hat sich zu einem zunehmend wichtigen…

    Diese Unternehmen zahlen in Deutschland am besten

    Für viele Fach- und Führungskräfte ist das Gehalt ausschlaggebend, wenn sie sich für oder gegen einen Job entscheiden. In dieser Hinsicht haben Unternehmen mit einem hohen Gehaltsniveau beim Konkurrenzkampf um gutausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter also die Nase vorn. Eine aktuelle Auswertung der Job- und Recruitingplattform Glassdoor zeigt, welche Arbeitgeber hierzulande die höchsten Gehälter zahlen [1].…

    In diesen Jobs verdienen IT-Spezialisten besonders gut

    IT-Fachkräfte sind aktuell so gefragt wie nie zuvor. Megatrends wie die Digitalisierung und die Automatisierung lassen die Nachfrage von Unternehmen nach diesen Experten weiter steigen. So wurden im ersten Halbjahr 2019 41 Prozent mehr offene Stellen in IT-Berufen ausgeschrieben, als das noch vor fünf Jahren der Fall war. Das geht aus dem StepStone Fachkräfteatlas hervor,…

    So können Sie das Klima am Arbeitsplatz verbessern

    Sie wollen das Klima an ihrem Arbeitsplatz oder in ihrem Unternehmen verbessern? Eine gute Unternehmenskultur ist ihnen wichtig? Wir haben acht der wichtigsten Schritte für Sie zusammengestellt, die Sie implementieren sollten, wenn Sie das Arbeitsplatzklima in ihrer Firma verbessern wollen.   Belohnen Sie ihre Mitarbeiter Wussten Sie, dass Unternehmen mit einer Belohnungskultur bedeutend weniger Fluktuationen…

    Stress in der Arbeit raubt 40 Prozent der Arbeitnehmer den Schlaf

    Repräsentative Umfrage untersucht den Umgang mit mentalem Wohlbefinden in deutschen Unternehmen. Deutsche Arbeitnehmer wünschen sich bessere Präventionsmaßnahmen. Laut einer neuen Umfrage, durchgeführt vom unabhängigen Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Linkedin, spüren vier von fünf deutschen Arbeitnehmern (82 Prozent) die Folgen von Stress am Arbeitsplatz [1]. Die häufigsten Auswirkungen sind Anspannung (57 Prozent), Unruhe (44 Prozent)…

    IT-Branche: In den USA verdienen Softwareentwickler am besten

    Softwareentwickler können sich über eine gute Bezahlung freuen. Je nach Land schwanken die Gehälter mitunter jedoch deutlich. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des niederländischen Software-Unternehmens Daxx zeigt, sind die durchschnittlichen Jahresgehälter in den USA mit rund 95.000 Euro am höchsten. Deutschland liegt mit rund 47.000 Euro im Mittelfeld. Ein besonders luxuriöses Leben können…

    Mitarbeiter-Check: Maximale Performance oder Dienst nach Vorschrift?

    Durchschnittlich investiert ein Unternehmen drei bis sechs Monate in eine neue Führungskraft, bis sie sich eingearbeitet hat und zur Umsatzsteigerung beiträgt. Wenn die Führungskraft dann so schnell geht, wie sie gekommen ist, ist das für Unternehmen nicht nur mit Frust und einem Imageverlust, sondern auch mit einem erheblichen wirtschaftlichen Schaden verbunden. Für viele Unternehmen ist…

    Das gibt´s doch nicht: Deutsche sind glücklich und optimistisch

    Glücklich sein – das ist wohl der größte Wunsch jedes Menschen. Doch gerade den Deutschen wird oft nachgesagt, sie stünden sich beim Glücklichsein selbst im Weg. Eine Studie hat Ergebnisse herausgefunden, mit denen keiner gerechnet hat. Allen Klischees zum Trotz: 2 von 3 Deutschen sagen (66 Prozent), dass sie momentan glücklich sind – immerhin jeder…

    Lieber reich als glücklich: Deutsche priorisieren das Gehalt bei der Job-Wahl

    Wie glücklich sind Arbeitnehmer in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA und welche Rolle spielt dabei die Vergütung ihrer Arbeitsleistung? Dies untersucht der Arbeitsmanagement-Experte Wrike im »Happiness Index 2019«. Die Studienteilnehmer bewerteten harte Faktoren wie Gehalt oder Urlaub, aber auch Zusatzleistungen wie Team-Events, ein unternehmenseigenes Fitness-Studio oder die Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten. Für…

    Warum es sich auszahlt, am Freitagnachmittag blau zu machen

    Initiative »Social Friday« will unproduktive Büro-Freitagnachmittage in soziales Engagement zu verwandeln. Umfassende 10-Länder Studie zur Produktivität am Arbeitsplatz. Freitagnachmittag in heimischen Büros: Vorbildlich hüten österreichische, deutsche und schweizer Arbeitnehmer vielerorts den Schreibtisch bis sie ins wohlverdiente Wochenende starten. Was auf den ersten Blick oft jedoch nicht ersichtlich ist: Ab Freitagmittag deutet die Produktivitätskurve in vielen…

  • »Die Alten« werden in der IT begehrt: Wenn Opa noch arbeitet

    »Die Alten« werden in der IT begehrt: Wenn Opa noch arbeitet

    Von Jugendwahn in den IT-Personalabteilungen kann keine Rede mehr sein. Die Branche entdeckt zunehmend die Vorzüge des Alters. Eine starke Botschaft für IT-Fachleute: Wer mag, findet immer spannende Herausforderungen. Das Geburtsdatum muss dabei keine Hürde sein.

    »Meine Frau weiß, dass ich das brauche, um zufrieden zu sein«, erzählt Peter Gethmann, der im knackigen Alter von 79 Jahren einen neuen Job angetreten hat. Der Senior Consultant hatte sich zuvor gegen mehrere Kandidatinnen und Kandidaten durchgesetzt. Im Juni 2020 startete seine Arbeit bei der Adata Software GmbH. Das vorige Projekt bei der Fiducia war durchaus anspruchsvoll. Doch daran, dass es sein letztes gewesen sein könnte, hat Gethmann nie einen Gedanken verschwendet. Wer mit dem Senior Consultant spricht, vermutet angesichts seines Geburtsdatums einen Druckfehler. Steht da wirklich 1941 – kein Irrtum? Tim Seiler, Personalberater bei grinnberg in Stuttgart, musste nochmals nachfassen als er das Baujahr seines heißesten Kandidaten entdeckte. Gethmann besitzt Energie und Esprit, wie man sie bei einem Mittfünfziger selten findet.

     

    Personalberater Seiler war für seinen Kunden Adata Software GmbH in Verden/Aller auf der Suche nach einen Entwickler, der mit der Programmiersprache COBOL bestens vertraut ist. Sollte er es wirklich wagen und einen Fast-Achtziger empfehlen? Warum nicht, sagte er sich. Schließlich passte Gethmanns Profil exakt auf die ausgeschriebene Position. Als erfahrener Personalberater spürte Seiler sofort: Der Mann ist gut und hat das nötige Feuer.

     

    Simone Wiese ging es ähnlich. Sie ist bei der Adata für das Personalwesen zuständig. »Über das Alter haben wir nur kurz gesprochen«, erinnert sie sich an ihren ersten direkten Kontakt mit dem erfahrenen Bewerber. »Trotzdem dauerte das Einstellungsgespräch länger. In dem Alter hat man einfach viel mehr zu erzählen. Das hat uns begeistert.« Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit – damit punktete Peter Gethmann bei der Adata. Der Senior Consultant ist längst kein Einzelfall mehr. In der IT-Branche kann man glücklich alt werden. Selbst dann, wenn ein Job-Wechsel im stolzen Alter von achtzig Jahren nicht jedermanns Sache ist.

     

    Das Alter ist kein Faktor

    Immer mehr Personalverantwortliche vollziehen die Kehrtwende. Die Zeiten der bedingungslosen Verjüngung im IT-Personalwesen sind passé. Bei zwei guten Bewerbern hat man lange den Jüngeren bevorzugt, Doch dieses ungeschriebene Gesetz gilt längst nicht mehr, auch wenn sich noch zahlreiche Studien finden lassen, die das Gegenteil behaupten. So meldete ein IT-Jobportal jüngst, dass nur rund 2 Prozent aller Jobs an Kandidaten vergeben werden, die älter als 50 Jahre sind. Viele haben noch in Erinnerung, wie im Jahr 2013 ein SAP-Manager spottete, dass 35-jährige Entwickler schon viel zu alt wären. Anscheinend haben sich die Zeiten gewandelt. Längst spielt Erfahrung eine wichtige Rolle – und zwar ausschließlich positiv, wie grinnberg-Personalberater Seiler bestätigt: »Angesichts des IT-Fachkräftemangels kann sich kein Unternehmen mehr leisten, andere als fachliche Kriterien bei der Einstellung zu gewichten. Die fachliche und menschliche Eignung steht im Vordergrund. Sonst nichts.«

     

    HR-Verantwortlich sind gut beraten, wenn sie voll auf Qualifikation und Praxiserfahrung ihrer Kandidaten setzen. So wird Seniorität schnell zum Pluspunkt. »Das Alter ist bald nicht mehr da, wenn man ins IT-Fachgespräch einsteigt«, sagt Simone Wiese. Natürlich zieht ihr neuer Kollege den Altersschnitt des Teams nach oben. »Aber das hat keine Rolle gespielt«, bestätigt Wiese. Sie freut sich auf viele Jahre, in denen das Unternehmen von Gethmanns Erfahrung profitieren kann. Auch der Generationenkonflikt sei ausgeblieben, so die Personalverantwortliche: »Das Eis war schnell gebrochen, auch wenn rund 50 Jahre zwischen den Teammitgliedern liegen.«

     

    Freude an der Kreativität

    Peter Gethmann pendelt jetzt fünfmal die Woche zwischen seinem Wohnort Gnarrenburg und dem Adata-Standort Verden an der Aller hin und her. Er freut sich täglich seine Projekterfahrung und sein COBOL-Wissen einzubringen und weiter zu geben. Er wundert sich längst, dass COBOL und andere Großrechner-Programmiersprachen nur noch wenig gelehrt werden. »Viele dieser Systeme können überhaupt nicht ersetzt werden«, sagt er und ist glücklich, weil damit sichergestellt ist, dass ihm die Herausforderungen nie ausgehen werden.

     

    »Ich mag das Gefühl bei der Arbeit etwas Neues zu erstellen,« freut sich der IT-Senior und betont: »Ein Programmierer ist ein unwahrscheinlich kreativer Mensch.« Gethmann sieht einer langen Zusammenarbeit mit Adata entgegen. Dass er unter dem Verdacht stehe, ein Workaholic zu sein oder keine anderen Hobbys zu haben, weist er mit einem Lächeln von sich: »Ich habe den Beruf zu meinem Hobby machen können. Etwas Besseres konnte mir überhaupt nicht passieren.« Von seinen Kindern und Enkelkindern berichtet er: »Alle sind glücklich, dass Opa noch arbeitet.«

     

    1932 Artikel zu „Mitarbeiter Alter“

    Ältere Mitarbeiter binden und Jüngere gewinnen

    Der Altersdurchschnitt in der Belegschaft von Unternehmen in Deutschland wird in den nächsten Jahren steigen, denn die Gesellschaft wird immer älter. Menschen werden länger arbeiten müssen und in manchen Branchen wird es künftig an jungen Fachkräften mangeln. Ältere Arbeitnehmer werden dafür umso wichtiger, damit keine Lücke entsteht. Doch wie lassen sich ältere Mitarbeiter binden und…

    Generation R: Wie der Lockdown für einen nachhaltigen Wandel in der Mitarbeiterstruktur sorgt

    Während die Welt gespannt auf das Ende des Lockdowns wartet, steht eine neue Generation von Arbeitnehmern in den Startlöchern und bereitet sich auf eine veränderte Arbeitswelt vor. Die Arbeitnehmerschaft, wie wir sie kennen, setzt sich weltweit aus fünf verschiedenen Generationen zusammen – jede mit ihren eigenen, individuellen Arbeitsstilen und Vorlieben. Der globale Lockdown hat viele…

    Virtuelle Events, digitales Geld: Experte rät Veranstaltern von Anfang an zur Bezahlschranke

    Cash auch nach Corona: Nach Umzug vieler Veranstaltungen ins Netz sollten Anbieter von Online-Formaten nicht Fehler anderer Branchen wiederholen.  7 Tipps zur erfolgreichen Umsetzung. Ob Workshops, Yoga-Kurse oder Seminare: Viele Anbieter tun sich seit dem Corona-bedingten Umzug ihrer Formate ins Netz schwer, diese zu monetarisieren. Das auf Online-Events spezialisierte Unternehmen Eventnet rät jedoch dazu, Event-Teilnehmer…

    Wirecard-Skandal und die Branche der Bezahldienstleister: Wirecard-Kunden haben Alternativen

    Das wird den Ruf der gesamten Fintech-Szene belasten! So lautete eine der ersten Reaktionen aus dem Ausland auf den Wirecard-Skandal, formuliert von der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zwei der größten Wirtschaftsskandale der vergangenen 15 Jahre sind in der Tat »Made in Germany«: Die manipulierten Diesel-Autos bei Volkswagen und nun Wirecard. Der Imageschaden steht außer Frage, aber der…

    Security Awareness Training bietet Mitarbeitern individuelle Lernkonzepte

    Neue Schulungsplattform für Enterprise-Kunden. Kaspersky präsentiert die neue Schulungsplattform Kaspersky Adaptive Online Training [1], die in Kooperation mit Area9 Lyceum, dem Spezialisten für adaptives und personalisiertes Training [2], entwickelt wurde. Die neue Schulungsplattform richtet sich (im Vergleich zur für SMB-Kunden entwickelten Kaspersky Security Awareness Plattform) explizit an Unternehmen aus dem Enterprise-Bereich und ist beliebig skalierbar.…

    Mit Desktop as a Service die Remote-Mitarbeiter optimal einbinden

    Nach den ersten hektischen Umstellungen auf Remote-Arbeitsplätze suchen viele Unternehmen nun eine nachhaltige tragbare Lösung für Remote Access. Sie wollen erreichen, dass ihre Mitarbeiter – falls nötig – auch längerfristig den täglichen Geschäftsbetrieb sicher von zu Hause aus weiterführen können. Dafür eignen sich ideal Desktops as a Service. Das ist eine Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI)-Lösung, die sich…

    Unternehmen möchten RPA implementieren – Mitarbeiter oftmals besorgt bezüglich ihrer Qualifikation

    53 Prozent der deutschen Unternehmen möchten in diesem Jahr Robotic Process Automation (RPA) implementieren, wie die aktuelle Studie »The Future of Work Is Still Being Written, But Who Is Holding the Pen?« des RPA-Anbieters UiPath, durchgeführt von Forrester Consulting, zeigt [1]. Weitere 36 Prozent der befragten Organisationen in Deutschland möchten bestehende RPA-Projekte ausbauen. Die Studie…

    Die fünf größten Irrtümer über Mitarbeitermotivation: Benefits müssen so einzigartig sein wie die Mitarbeiter

    Motivierte Mitarbeiter sind das wichtigste Unternehmenskapital. Arbeitet ein Angestellter gerne in einem Unternehmen, ist er leistungsbereit und voll konzentriert bei der Sache. Aber wie können Führungskräfte ihren Beitrag dazu leisten? Nicht selten müssen sie nämlich feststellen, dass ihre bisher praktizierten Maßnahmen keine Wirkung mehr zeigen.   Mitarbeiter haben einen Vertrag, eine Aufgabenbeschreibung, ein monatliches Gehalt…

    Diese Schwachstellen sollten Unternehmen zum Schutz mobiler Mitarbeiter finden und beheben

    Die weltweite Reaktion auf Covid-19 hat die Angriffsfläche in Unternehmen erweitert, da viele Mitarbeiter derzeit von zuhause arbeiten. Damit der Fernzugriff für alle Kollegen geschützt ist, sollten diese kritischen Sicherheitslücken unbedingt identifiziert, priorisiert und behoben werden.   Die Bedeutung des CVSS Das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) ist der branchenweit anerkannte Standard, der bewertet, wie…

    Neue Lösung von Alteryx und M2. zur schnellen Berechnung des Kurzarbeitergelds

    Mit der »M2 KurzarbeitApp« können Unternehmen ihre veränderten Gehaltsstrukturen analysieren und ihre Liquidität in wirtschaftlich schwierigen Zeiten optimieren, um Arbeitsplätze zu erhalten. Alteryx, ein Unternehmen für Datenanalysesoftware, stellt ab sofort eine webbasierte Lösung bereit, mit der deutsche Unternehmen bei der Berechnung des Kurzarbeitergelds für ihre Mitarbeiter unterstützt werden. Die Anwendung ist in Zusammenarbeit mit der…

    Sicher aus dem Home Office arbeiten: Advanced Remote Access für externe und mobile Mitarbeiter

    In der modernen Arbeitswelt ist Mobilität nicht mehr wegzudenken und so verlagert sich der Schwerpunkt mehr auf die Produktivität der Mitarbeiter als auf deren Standort. Diese arbeiten überall und zu jeder Zeit: im Café oder im Zug und momentan – häufig notgedrungen – von zu Hause – oft mit den privaten Laptops, Tablets und Smartphones.…

    Digitalisierte Arbeitsabläufe – der Schlüssel zu höherer Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit

    In einer aktuellen Studie gibt nahezu ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer an, dass veraltete Technik am Arbeitsplatz ihre Produktivität negativ beeinflusst. Um in einer immer stärker digitalisierten Welt wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen deutsche Unternehmen deshalb den eigenen Technologieeinsatz und ihre internen Arbeitsabläufe dringend überdenken. Zumal ein Drittel der Beschäftigten sogar in Betracht ziehen würde, ein…

    Corona: Unternehmen, Mitarbeiter und Home Office – worauf man in puncto IT-Sicherheit achten sollte

    Plötzlich spielt sich das ganze Leben online ab. Nie zuvor waren die vernetzte Welt und die Möglichkeit, online zu kommunizieren, Kontakte zu knüpfen, zu arbeiten und Geschäfte zu tätigen, so präsent und entscheidend wie heute. Auch wenn dieses neue Vermögen auf den ersten Blick beeindruckend erscheint, muss man sich der Realität stellen: Egal wo wir…

    Social Engineering nutzt »Schwachstelle Mensch« – Mitarbeiter für Unternehmensresilienz

    Sensibilisierung durch Security-Awareness-Kampagnen fördert die Widerstandskraft beim »Faktor Mensch« im Unternehmen. Die Beeinflussung des Mitarbeiters, um dadurch beispielsweise an vertrauliche Informationen zu gelangen – diesem Prinzip folgt das Social Engineering. Cyberkriminelle nutzen dabei den Menschen als vermeintlich schwächstes Glied im Sicherheitskonstrukt eines Unternehmens aus. Zur Cybersicherheit ist es daher neben der Absicherung der Technologien und…

    Mitarbeiterbindung durch individualisierte Benefits – Incentivierung, die auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausgerichtet ist

    Die Gesellschaft und die Arbeitswelt wandeln sich und mit ihnen die Ansprüche und Wünsche der Mitarbeiter. Wer sie langfristig an sich binden möchte, kann mit individuellen Benefits neben dem Gehalt konkrete Vorteile und Vergünstigungen anbieten und sich positiv als Arbeitgeber präsentieren. Für eine große Auswahl, schnelle Abrechnung und günstige Verwaltung bieten sich zum Beispiel digitale…

    beA – das besondere elektronische Anwaltspostfach: Ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und mit technischen Fehlern keine echte Alternative

    Wenn es um Datenschutz und Datensicherheit geht, stehen Anwaltskanzleien und Einrichtungen im juristischen Bereich vor besonderen Herausforderungen. Der Umgang mit sensiblen Informationen über Mandanten gehört zum Tagesgeschäft – egal, ob es sich dabei um Daten zu persönlichen Besitzverhältnissen von Privatpersonen oder Patentanträge von Unternehmen handelt. Denn genau die sind in höchstem Maße schützenswert. Doch wie…

    Sechs Möglichkeiten, das Mitarbeiterengagement zu steigern

    Eine engagierte Belegschaft bringt viele Vorteile: eine stärkere Mitarbeiterbindung, bessere Leistung und höhere Umsatzzahlen. Doch was dieses Engagement antreibt ist abhängig von der gesamten Unternehmenskultur, sowie dem Mitarbeiter selbst als Individuum: seinem Tätigkeitsbereich, Karriereweg und so viel mehr.   Diese Aspekte dürfen die Unternehmen nicht aus den Augen verlieren, wenn das Thema Mitarbeiterengagement auf den…

    Mehr als nur ein Buzzword: Innovationen als Ressource des digitalisierten Zeitalters

    Ist der Ruf erst ruiniert… Damit die deutsche Unternehmenslandschaft nicht ihr positives Ansehen verliert und durch globale Player abgehängt wird, muss das Thema Innovationen ganz oben auf die Agenda. Denn Innovationen sind mehr als nur ein Modewort – ihnen gehört die Zukunft.   Sich auf seinem Ruf auszuruhen hat schon so manchen in die Bredouille…

    Cloud-native Sicherheitsplattformen – Neues Zeitalter in der Cybersicherheit

    Herkömmliche Sicherheitstools und -methoden erweisen sich zunehmend als ungeeignet, um die entwicklergetriebenen und infrastrukturunabhängigen Multi-Cloud-Modelle der Cloud-Native-Ära zu schützen. Palo Alto Networks sieht darin den Beginn eines neuen Zeitalters in der Cybersicherheit, das dominiert wird vom Konzept einer Cloud Native Security Platform (CNSP) – einer Sicherheitsplattform, bei der Cloud-native Technologien im Mittelpunkt stehen.   Bei…

  • Trend: Autos werden immer älter

    Trend: Autos werden immer älter

    Die Autos hierzulande werden immer älter: Lag das Durchschnittsalter der zugelassenen Pkw in Deutschland vor zehn noch bei acht Jahren, waren es am 1. Januar 2018 9,4 Jahre, wie die Grafik zeigt.

    Laut Daten des Kraftfahrtbundesamts hat im Gegensatz zum Vorjahr vor allem die Zahl der Oldtimer mit einem Alter von 30 Jahren und mehr mit einem Plus von 12,2 Prozent deutlich zugenommen. Aber auch die Zahl der Neuwagen von unter zwei Jahren nahm um 4,1 Prozent zu. Gesunken ist hingegen die Zahl der fünf bis 14 Jahre alten Autos (-0,4 Prozent). Insgesamt waren hierzulande zum 1. Januar 46,5 Millionen Pkw gemeldet. Hedda Nier

    https://de.statista.com/infografik/15371/durchschnittliches-alter-der-in-deutschland-gemeldeten-pkw/

     


     

    Elektromobilität: Ladenetz für Elektroautos wächst rasant

    E-Bikes in Städten als Alternative zu Autos

    Berufseinstieg in der IT: Höchste Einstiegsgehälter in der Automobilindustrie

    Vernetzte Autos: Kundenservice muss dem digitalen Zeitalter angepasst werden

    Elektromobilität: Die größten Märkte für Elektroautos

    Jeder dritte Deutsche würde kein selbstfahrendes Auto nutzen

    Carsharing: Autoteilen wird immer beliebter

  • Rund 3,3 Millionen Menschen sind pflegebedürftig: Projekt SAHRA optimiert die Planung des Pflegebedarfs

    Rund 3,3 Millionen Menschen sind pflegebedürftig: Projekt SAHRA optimiert die Planung des Pflegebedarfs

    Die deutsche Gesellschaft wird in den nächsten Jahrzehnten stark altern. Mit dem zunehmenden Alter der Bevölkerung steigt auch der Pflegebedarf. Gemäß Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit waren Ende 2017 rund 3,3 Millionen Menschen pflegebedürftig. Um in Zukunft auf den wachsenden Bedarf reagieren zu können, ist eine genaue Kenntnis der aktuellen Zahlen unabdinglich. Den Pflegebedarf korrekt und effizient zu ermitteln, kostet allerdings Zeit. Das Smart-Data-Projekt SAHRA arbeitet daher an einer Möglichkeit, die ohnehin erfassten Daten von Patienten zu nutzen und für die Planung heranzuziehen.

    Auf jede pflegebedürftige Person kommen jeweils zwei bis fünf Angehörige, die sich um diese Person kümmern. Hier entsteht ein großer Planungsaufwand seitens der Pflegebedarfsplaner. Aus diesem Grund entwickelt das Projekt SAHRA unter anderem sogenannte Pflegekennzahlen: Sie sollen den Sozialplanern aktuelle und zukünftige Bedarfe zur effizienteren und zielgerichteteren Pflegesozialplanung liefern. Exemplarisch werden dazu momentan in drei Bundesländern Abrechnungsdaten von Pflegebedürftigen gemeinsam mit Referenzdaten der Statistischen Landesämter verarbeitet. Eine Maßnahme, die nicht nur den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zugutekommt. Auch Anbieter von Hilfsangeboten wie der stationären und ambulanten Pflege können die Versorgung der Patienten sicherstellen.

    »Die Versorgung unserer Ältesten ist ein viel diskutiertes Thema in der Pflegeindustrie, gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels«, bemerkt Kismet Ekinci, Projektleiter bei dem Projekt SAHRA. »Wir wollen vorhandene Datensilos rechtssicher zusammenführen und analysierbar machen, um Erkenntnisse und Innovation für eine bessere Versorgung zu ermöglichen. Dafür haben wir eine hochsichere, webbasierte Analyse- und Kooperationsplattform entwickelt, die unter der Verwendung von In-Memory-Technologien auch größere Datenmengen analysierbar und rechtssicher nutzbar macht. Da es sich hier unter anderem um hochsensible Gesundheitsdaten handelt, liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem Datenschutz.«

    Die Erstellung von Pflegekennzahlen ist nur ein Beispiel der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten aus dem Projekt SAHRA. In Zukunft sollen auch Unternehmen, und insbesondere auch Start-ups, von der Technologie profitieren. Sie erhalten durch SAHRA die Möglichkeit, Potenzialanalysen für innovative Produkte durchzuführen, ihre Produkte auf Akzeptanz zu testen und werden bei der Erstellung von Business Cases unterstützt. So bietet die Technologie von SAHRA nicht nur den Kommunen Vorteile zur Planung des Pflegebedarfs, sondern ebnet auch neuen Geschäftsmodellen den Weg für innovative Produkte und Dienstleistungen.

    Über Smart Data – Innovationen aus Daten

    Mit dem Technologieprogramm »Smart Data – Innovationen aus Daten« fördert das BMWi von 2014 bis 2018 insgesamt 16 Leuchtturmprojekte, die den zukünftigen Markt von Big-Data-Technologien für die deutsche Wirtschaft erschließen sollen. Smart Data ist Teil der Hightech-Strategie und der Digitalen Agenda der Bundesregierung. Weitere Informationen zum Smart-Data-Technologieprogramm www.smart-data-programm.de.

     

     


     

    1.000 Videosprechstunden in Pflegeheimen

    Kranken- und Pflegeversicherung: Große Finanzierungslücke droht

    Roboter sind künftig die besseren Operateure und Pfleger

    Roboter für die Pflege und Implantate für die Fitness

    »Den Nachwuchs- und Fachkräftemangel muss jedes Unternehmen selbst lösen«

    Ausbildungsplätze: 17.000 Betriebe ohne Bewerbung

  • Viele PCs sind veraltet und werden von überflüssigen Programmen ausgebremst

    Viele PCs sind veraltet und werden von überflüssigen Programmen ausgebremst

    Anonymisierte Datensätze von 155 Millionen Nutzern weltweit legen Frühjahrsputz bei PCs nahe.

     

    Avast hat seinen PC Trend Report für das dritte Quartal 2017 veröffentlicht. Die anonymisierten Datensätze von 155 Millionen Nutzern weltweit geben Aufschluss über die Gewohnheiten von PC-Nutzern und den aktuellen Status ihrer eingesetzten Soft- und Hardware. Dabei kommt ans Licht, dass PCs weltweit ein Durchschnittsalter von über fünf Jahren haben und damit relativ lange im Einsatz sind. Dies macht sich besonders bei heutigen Programmen und Browsern bemerkbar, die auf der alten Hardware nur mit reduzierter Leistung laufen können. Auch rund die Hälfte aller installierten Programme werden vom Nutzer nicht auf dem neuesten Stand gehalten, was zu teilweise kritischen Sicherheitsproblemen führen kann.

    Die drei wichtigsten Fakten im Detail:

    1. PCs sind im Schnitt 5 Jahre alt

    Gemessen an der rasanten IT-Entwicklung behalten die Nutzer ihre PCs relativ lange: Nur zehn Prozent aller PCs und Laptops weltweit wurden im Jahr 2015 oder später gekauft. 28 Prozent aller Computer sind sogar älter als acht Jahre und verfügen über aus heutiger Sicht träge Core-2-Duo-Prozessoren. Ein Großteil der PCs wurde zwischen den Jahren 2010 und 2014 gekauft, so dass sich ein Durchschnittsalter von etwas über fünf Jahren ergibt.

     

     

    1. Der Durchschnittsnutzer hat 51 Programme installiert

    Laut den Statistiken von Avast haben Nutzer im Schnitt 51 Programme auf ihrem PC installiert. Darunter befinden sich nicht nur Klassiker wie Skype, Office oder iTunes, sondern oftmals auch Tools wie Java oder Flash, mit deren Hilfe Websites oder Programme ausgeführt werden können. Grundsätzlich gilt: Je mehr Programme installiert sind, desto träger und unzuverlässiger wird der Computer. »Die Nutzer müssen deshalb nicht gleich einen neuen Computer kaufen, Abhilfe schaffen können auch Optimierungswerkzeuge«, erklärt Thomas Wespel, Geschäftsführer der Avast Software Deutschland GmbH. »Solche Programme sorgen dafür, dass der in die Jahre gekommene und oftmals zugemüllte Computer auf Vordermann gebracht und wieder schneller, leistungsfähiger und sicherer wird.«

    1. 48 Prozent aller Programme sind restlos veraltet

    Fast die Hälfte aller installierten Programme wurden schon vor langer Zeit entwickelt: Ganz oben auf der Liste steht Java, was rund 17 Prozent aller Nutzer noch in den Versionen Java 6 und 7 installiert haben. »Bei derart betagten Versionen muss wirklich gehandelt werden, da veraltete Programme oft schwerwiegende Sicherheitslücken aufweisen«, sagt Thomas Wespel. »Wer die Programme nicht manuell aktualisieren möchte, kann einen automatischen Updater verwenden, der beispielsweise auch in vielen Virenschutzprogrammen integriert ist. Damit muss sich der Nutzer nicht mehr selbst darum kümmern, sondern sämtliche Programme sind stets auf dem aktuellen Stand und das Sicherheitsrisiko ist deutlich minimiert.«

     


     

    Gefahren für PC-Nutzer durch veraltete Software

    Computer: Der weltweite PC-Markt schrumpft weiter

    Design-PC – Zuhause hui und im Büro pfui?

    In diesem Jahr besitzen erstmals mehr Deutsche ein Smartphone als einen PC

    Mobile Banking löst (langsam) Online-Banking am PC ab

    Mediennutzung: Süchtig nach Smartphone, Tablet, TV und PC?

  • Altersvorsorge: Jeder Fünfte sorgt gar nicht vor

    Altersvorsorge: Jeder Fünfte sorgt gar nicht vor

    Das Thema Rente wird im Bundestagswahlkampf heiß diskutiert. Viele Deutsche sorgen sich, dass das Geld im Alter nicht mehr reichen wird. Allerdings beschäftigen sich noch immer zu wenige mit der Altersvorsorge, wie eine aktuelle Umfrage von Statista und YouGov nun zeigt. Demnach sorgt jeder fünfte Erwachsene in Deutschland (19 Prozent) gar nicht fürs Alter vor.

    Die Mehrheit der Befragten (45 Prozent) verfügt über eine gesetzliche Altersvorsorge, wie die Grafik von Statista zeigt. 38 Prozent sparen fürs Alter, jeder Vierte setzt auf Wertanlagen wie Immobilien. Beim Thema private Altersvorsorge zögern viele Bundesbürger jedoch noch. Zwar hat sich die Hälfte der Befragten schon mal damit auseinandergesetzt (51 Prozent), doch fast 30 Prozent haben sich noch nicht damit beschäftigt und haben dies auch in naher Zukunft nicht vor.

    Auch an Aktien als Wertanlage fürs Alter trauen sich viele Deutsche nicht heran: Lediglich 13 Prozent gaben in der Umfrage an, mit Wertpapieren vorzusorgen. Frauke Suhr

    https://de.statista.com/infografik/11060/jeder-fuenfte-sorgt-gar-nicht-fuers-alter-vor/

     


     

    Hier folgt eine Auswahl an Fachbeiträgen, Studien, Stories und Statistiken die zu diesem Thema passen. Geben Sie in der »Artikelsuche…« rechts oben Ihre Suchbegriffe ein und lassen sich überraschen, welche weiteren Treffer Sie auf unserer Webseite finden.

     

    Rente: Wachsende Angst um Altersvorsorge

    https://ap-verlag.de/fehlender-eifer-fuer-die-altersvorsorge/12819/

    Wandel der Arbeitswelt lässt Altersarmut in Deutschland steigen

    Das Wohlstandsdilemma: gesicherte Gegenwart, aber steigende Zukunftsängste

    Lebensverhältnisse: Ältere stehen besser da

    Immobilien: Vergleichsweise wenige Deutsche leben im Eigenheim

    Wohneigentumsförderung: Drei Maßnahmen für mehr Immobilienbesitz

    Jeder fünfte Erwerbstätige ist atypisch beschäftigt

    Öffentlicher Gesamthaushalt: Der Schuldenabbau schreitet voran

  • Gefühltes Alter in Zahlen

    Gefühltes Alter in Zahlen

    »Man ist so alt wie man sich fühlt« heißt ein Sprichwort. Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlt sich tatsächlich jünger. Welche Gründe und Auswirkungen das auf die Lebensplanung hat, zeigt die Infografik, die in Zusammenarbeit mit Swiss Life entstanden ist. Hedda Nier

     

    https://de.statista.com/infografik/10013/swiss-life-gefuehltes-alter-in-zahlen/

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  • Jeder Zweite hat Angst vor Gedächtnisverlust im Alter

    Jeder Zweite hat Angst vor Gedächtnisverlust im Alter

    Im Alter nehmen die körperlichen Beschwerden oft zu: Laut einer aktuellen GfK-Studie haben 52 Prozent der befragten Internetnutzer in Deutschland Angst, ihr Gedächtnis im Alter zu verlieren beziehungsweise geistig weniger fit zu sein. Außerdem nennen sie die Sorge, körperlich nicht mehr in der Lage zu sein, sich selbst zu versorgen (46 Prozent), gefolgt von der Angst, im Zuge des Älterwerdens Schmerzen zu haben (46 Prozent).

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    Für die internationale Online-Studie befragte GfK mehr als 22.000 Internetnutzer in 17 Ländern, welche körperlichen Beschwerden die Befragten am ehesten jetzt oder im Zuge des Älterwerdens befürchten. Im internationalen Durchschnitt geben die befragten Onlinenutzer am häufigsten die Sorge an, schlechter sehen zu können (38 Prozent), ihr Gedächtnis zu verlieren beziehungsweise geistig weniger fit zu sein (38 Prozent). Außerdem befürchten 36 Prozent einen Mangel an Energie.

    Der Vergleich zwischen den Ländern zeigt jedoch Unterschiede in Bezug auf die am häufigsten befürchteten Beschwerden. So sorgen sich über die Hälfte der Befragten in Spanien (53 Prozent), Mexiko und Argentinien (jeweils 52 Prozent), im Alter schlechter sehen zu können. Sie liegen damit deutlich über dem internationalen Durchschnitt (38 Prozent). Ähnlich verhält es sich bei der Angst, das Gedächtnis zu verlieren beziehungsweise geistig weniger fit zu sein. Hier führen ebenfalls die Internetnutzer aus Spanien (66 Prozent) und Argentinien (58 Prozent), gefolgt von den deutschen Onlinenutzern (52 Prozent), das Länderranking an.

    In anderen Ländern sorgen sich die Befragten auch um Äußerlichkeiten. So befürchtet fast jeder Dritte der russischen Internetnutzer, im Alter die Zähne zu verlieren (30 Prozent). Die Internetnutzer aus Korea nennen als einzige unter den ersten drei Beschwerden, die sie im Alter befürchten, die Angst, Falten oder schlaffe Haut zu bekommen (32 Prozent).

    International nennen Frauen und Männer die gleichen Beschwerden

    International gibt es zwischen Frauen und Männern im Ranking der Beschwerden, die im Zuge des Älterwerdens befürchtet werden, wenig Unterschiede. In unterschiedlicher Rangfolge äußern beide Geschlechter die gleichen Befürchtungen. Unterschiede gibt es vor allem im Hinblick auf das äußere Erscheinungsbild im Alter. Während 32 Prozent der weiblichen Internetnutzer befürchten, Falten oder schlaffe Haut zu bekommen, sind es bei Männern nur 11 Prozent. Dagegen sorgen sich 22 Prozent der männlichen Internetbefragten, die Lust auf Sex zu verlieren. Bei den Frauen befürchten im internationalen Vergleich nur 11 Prozent den Verlust der Libido.

    Deutsche Internetnutzer befürchten Gedächtnisverlust im Alter

    In Deutschland befürchten die Internetnutzer vor allem, ihr Gedächtnis im Zuge des Älterwerdens zu verlieren (52 Prozent). 57 Prozent der befragten Frauen und 47 Prozent der befragten Männer machen sich Sorgen über Gedächtnisverlust im Alter. Bei den am zweit- und dritthäufigsten genannten Beschwerden gehen die Meinungen der in Deutschland befragten weiblichen und männlichen Internetnutzer leicht auseinander. Männer befürchten am zweithäufigsten Schmerzen im Zuge des Älterwerdens zu bekommen (42 Prozent), gefolgt von der Sorge, körperlich nicht mehr in der Lage zu sein, sich selbst versorgen zu können (39 Prozent). Bei Frauen ergibt sich dagegen eine umgekehrte Reihenfolge: 54 Prozent haben Sorge, sich im Alter nicht mehr selbst versorgen zu können. Die Hälfte der befragten Onlinenutzerinnen befürchten Schmerzen im Alter.

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    Eine Übersicht der von deutschen Internetnutzern genannten Beschwerden, die sie im Alter befürchten.

    [1] In der GfK-Online-Umfrage wurden mehr als 22.000 Internetnutzer ab 15 Jahren in 17 Ländern befragt. Die Befragung fand im Sommer 2016 in folgenden Ländern statt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Niederlande, Russland, Südkorea, Spanien, Großbritannien und USA. Die Daten wurden entsprechend gewichtet, um ein repräsentatives Abbild der Online-Bevölkerung ab 15 Jahren zu schaffen. In Deutschland wurde die Umfrage unter 1.500 Personen online durchgeführt.
    Fragestellung: »Welche körperlichen Beschwerden befürchten Sie am ehesten jetzt oder im Zuge des Älterwerdens zu bekommen?«
    Antworten: Geistig weniger fit sein, Gedächtnisverlust/ Körperlich nicht mehr in der Lage zu sein, sich selbst zu versorgen/ Körperliche Schmerzen/ Weniger mobil sein, nicht mehr gehen oder Auto fahren können/ Ernsthaft zu erkranken/ Schlechter sehen/ Inkontinenz/ Gewichtszunahme/ Zahnausfall/ Schlechter hören/ Muskelkraft verlieren/ Mangelnde Energie/ Haarausfall, dünneres Haar bekommen/ Verlust der Libido/ Falten und schlaffe Haut bekommen/ Verdauungsprobleme/ Graues oder weißes Haar bekommen/ Altersflecken, Narben oder Krampfadern bekommen/ Wechseljahre/ Keine der genannten/ Weiß nicht

    https://ap-verlag.de/gut-leben-in-deutschland-geldsorgen-und-zukunftsaengste-grosse-diskrepanzen-in-der-wohlstandsbilanz/9301/

    https://ap-verlag.de/angst-vor-cyber-kriminalitaet-waechst-staerker-als-sorge-um-leib-und-leben/2227/

    Ältere Mitarbeiter binden und Jüngere gewinnen

    Alter schützt vor Zocken nicht

    Die Sorgen um das Einkommen im Alter

    Drohenden Mangel an Spitzenkräften im Digitalzeitalter vermeiden

    Pensionszusage: Höhere Betriebsrente durch Gehaltssteigerung kurz vor Erreichen des Pensionsalters?

    https://ap-verlag.de/sharing-economy-eine-frage-des-alters/15474/

    Angst ist kein Geschäftsmodell

    https://ap-verlag.de/angst-wegen-computer-oder-roboter-den-job-zu-verlieren-ist-noch-gering/12639/

  • Die Sorgen um das Einkommen im Alter

    Die Sorgen um das Einkommen im Alter

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    Nach den Ergebnissen der aktuellen TNS Infratest Blickpunktstudie sind die Deutschen inzwischen deutlich weniger optimistisch, wenn es um ihre Altersvorsorge geht. Zeigte sich bisher die Mehrheit der Bevölkerung (54 Prozent) noch überzeugt, später im Alter finanziell gut auszukommen, so teilen diesen Optimismus heute gerade noch 41 Prozent.

    Im Vergleich zu den Jahren 2014 und 2012 ergab die Studie eine deutlich kritischere Einschätzung des später erwarteten Alterseinkommens. Für die repräsentative Studie wurden 1.376 Deutsche im Alter von 18 bis 65 Jahren im Zeitraum vom 28.04. bis zum 31.05.2016 persönlich-mündlich befragt.

    Vielen Befragten ist aber auch bewusst, dass sie mit ihren bisherigen Vorkehrungen zu kurz greifen. Einen positiven Effekt hat dieses gestiegene Problembewusstsein: Während bislang die private Altersvorsorge häufig auf die lange Bank geschoben wurde, ist heute mit 23 Prozent ein deutlich höherer Bevölkerungsanteil entschlossen, bereits in diesem oder spätestens im nächsten Jahr die Verbesserung der eigenen finanziellen Altersvorsorge anzugehen.

    Allerdings sieht die Realität oft anders aus, stellt Manfred Kreileder, Versicherungsexperte bei TNS Infratest fest: »Bedauerlicherweise hat sich in den letzten Jahren die Lücke zwischen dem, was die Deutschen selbst als nötigen Vorsorgeaufwand einschätzen und dem, was sie aktuell tatsächlich dafür aufbringen, im Vergleich zu 2014 um weitere 36 Prozent auf jetzt 120 € pro Monat vergrößert«.

    Bei der Altersvorsorge ist den Deutschen vor allem die Sicherheit der Anlage wichtig. Entsprechend stehen private Lebens- und Rentenversicherungen bei den Planungen – trotz deutlicher Einbußen vor allem für Riesterverträge – weiterhin auf Platz eins. Immobilien erscheinen heute den Deutschen dagegen deutlich häufiger als für sie geeignete Vorsorgemöglichkeit.


    Sorge um Zuwanderung erreicht Höchstwert

    62 Menschen besitzen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung

    https://ap-verlag.de/geschaeftsfuehrer-und-leitende-angestellte-verschenken-den-insolvenzschutz-ihrer-altersversorgung/12744/

    https://ap-verlag.de/gut-leben-in-deutschland-geld-ist-nicht-alles/12265/

    Wohlstand und gutes Leben

    https://ap-verlag.de/67-prozent-der-mittelstaendler-halten-den-mindestlohn-fuer-ueberfaellig/8701/

    Pensionszusage: Höhere Betriebsrente durch Gehaltssteigerung kurz vor Erreichen des Pensionsalters?

    Sicherer Verlust der Betriebsrente bei Arbeitgeberpleite

  • Alter und Geschlecht spielen eine Rolle als Angriffsvektor

    Alter und Geschlecht spielen eine Rolle als Angriffsvektor

    Umfrage in Deutschland zeigt geringere Wahrscheinlichkeit, dass Frauen und 18- bis 24-Jährige Opfer eines Hackerangriffs werden als Männer mittleren Alters [1].

    foto menschen menge db freeEine Studie ergibt: Viele deutsche Unternehmen könnten nur unzureichend gegen zunehmend ausgeklügelte Hacker-Angriffe, die mittels Social Engineering-Methoden Advanced Threats in Unternehmensnetzwerke einschleusen, gerüstet sein. Bei der Umfrage zum Online-Verhalten von 690 Angestellten in Deutschland zeigte sich, dass Männer mittleren Alters schneller in die Social-Engineering-Falle tappen als Frauen oder Personen zwischen 18 und 24 Jahren.

    Die Studie enthüllt, dass das Verhalten von Arbeitnehmern in Deutschland eine große Angriffsfläche für Cyberattacken bietet. 57 Prozent der Befragten würden sich mit Fremden in sozialen Netzwerken verbinden, weitere 60 Prozent haben keine Zugriffsbeschränkungen auf ihren Social-Media-Profilen. Bei kürzlich erfolgten Cyberangriffen wurden Passwörter von sozialen Netzwerken manipuliert, um Kriminellen, Hackern oder feindlich gesinnten Mächten Zugang zu sensiblen Informationen zu verschaffen, über die die Markenreputation geschädigt und wichtige Geschäftswerte gefährdet werden können. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bestimmte Gruppen ein höheres Bewusstsein für Sicherheit in sozialen Netzwerken zeigen.

    Die Ergebnisse im Einzelnen

    • Weibliche Angestellte, die Social Media nutzen, sind sich durchschnittlich der Cyber-Risiken bewusster: 42 Prozent der Frauen richten Privacy-Einstellungen ein, um den vollen Zugriff auf ihr Profil nur für bestimmte Personen zuzulassen; bei den Männern sind es nur 38 Prozent. Dagegen nutzen jedoch 25 Prozent der Männer sichere Passwörter aus willkürlich kombinierten Zahlen und Buchstaben; bei den Frauen tun dies nur 16 Prozent.
    • Unter den 18- bis 24-Jährigen überprüfen 49 Prozent die Identität von Fremden, bevor sie sich mit ihnen vernetzen. Gleichzeitig jedoch gibt diese Gruppe auf diesen Plattformen auch mehr berufliche Informationen Preis. Bei den 45- bis 54-jährigen hingegen, die aufgrund ihres Alters zumeist in einer höheren Position stehen und somit ein präferiertes Ziel für Cyber-Angriffe sind, kontrollieren nur 29 Prozent wer hinter einer Kontaktanfrage über ein soziales Netzwerk steckt.

    Unzureichendes Sicherheitstraining

    Ein weiteres alarmierendes Ergebnis der Untersuchung: lediglich 14 Prozent der Befragten gaben an, jemals ein IT-Security-Training von ihrem Arbeitgeber erhalten zu haben. Wiederum nur 7 Prozent aus dieser Gruppe bekommen regelmäßig eine Auffrischungsschulung. Obwohl Social Engineering zu einem immer bedeutenderen Angriffsvektor wird, wurden nur 4 Prozent der Arbeitnehmer im Umgang mit Phishing-Versuchen unterwiesen.

    »Die Studie zeigt, wie Angestellte zum Türöffner für Cyber-Kriminelle werden können«, kommentiert Hugh Thompson, Chief Technical Officer und Senior Vice President bei Blue Coat. »Da sie immer mehr über sich in sozialen Netzwerken preisgeben, werden sie berechenbarer und somit eine Zielscheibe für Social Engineering. Da die Bedrohung durch und die Komplexität solcher Angriffe ständig zunimmt, müssen Unternehmen lernen, das Verhalten und die Gewohnheiten ihrer Mitarbeiter besser einzuschätzen, um ihre IT-Infrastruktur und -Netzwerke entsprechend zu schützen.«

    [1] Vom Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag von Bluecoat durchgeführte Umfrage. Alle Kennzahlen sind, sofern nicht anders angegeben, YouGov Plc. Die gesamte Stichprobengröße umfasste 690 Angestellte. Die Umfrage wurde zwischen dem 18. und dem 19. Mai 2015 als Online-Befragung durchgeführt. Die Kennzahlen wurden gewichtet und sind repräsentativ für alle deutschen Erwachsenen (über 18 Jahre). www.bluecoat.com/de.