9 Kennzeichen eines erfolgreichen Workforce Managements

Illustration: Absmeier, TheDigitalArtist

Der moderne Arbeitsplatz befindet sich in einem ständigen Wandel. Das erfolgreiche Management dieser immer schneller voranschreitenden Entwicklungen ist eine Herausforderung für alle Geschäftsbereiche. Dies betrifft nicht nur Abteilungen wie Vertrieb, Finanzen, die allgemeine Geschäftsstrategie und die Geschäftsprozesse, sondern auch das Personalmanagement. Besonders die Integration von Lern- und Talent Management hat sich zu einem zunehmend wichtigen Hebel entwickelt, um bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. Unternehmen, die die Kommunikation mit ihren Mitarbeitern verbessern und Lernangebote sowie Talent Management gezielt auf die Unternehmensziele ausrichten, können so den Geschäftserfolg maßgeblich positiv beeinflussen. Aber woran lässt sich erkennen, ob Workforce Management im eigenen Unternehmen erfolgreich ist? Doris Niederwieser vom Talent Management Experten SumTotal Systems nennt neun Faktoren, die eine erfolgreich umgesetzte Integration von Talent und Workforce Management sowie Weiterbildungsangebote kennzeichnen.

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  1. Der Mensch steht im Mittelpunkt

Eine Unternehmenskultur, die Mitarbeiter als wichtigstes Kapitel in den Mittelpunkt stellt, ist ein Schlüsselfaktor, um die Belegschaft zu motivieren, zu fördern und so Bestleistungen zu erzielen. Ein solcher Ansatz wirkt sich in der Regel auch auf die Beschäftigungsdauer der Mitarbeiter aus. Eine erfolgreiche Umsetzung zeigt sich unter anderem im Umgang der Mitarbeiter untereinander sowie daran, wie die Organisation insgesamt funktioniert. Unternehmen, die eine gesunde Mitarbeiterkultur pflegen, erkennen, dass diese in direktem Zusammenhang mit dem Engagement, der Zufriedenheit und der Produktivität der Mitarbeiter steht. Bei der Wahl des Arbeitgebers spielt die Unternehmenskultur außerdem für viele Arbeitnehmer heute eine genauso wichtige Rolle wie Gehalts- und Leistungspakete.

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  1. HR- und Talent Management sind erfolgreich positioniert

Viele Personalabteilungen haben Schwierigkeiten, Mitarbeiter auch nach dem Einstellungsprozess in HR-Programme einzubinden. Um hier erfolgreicher vorzugehen, sollten Unternehmen den Karriereweg ihrer Mitarbeiter verfolgen und auswerten, um diese gezielter und persönlicher ansprechen zu können. Organisationen, die dieses Ziel angehen, setzen häufig einen Chief People Officer (CHRO) ein, um beispielsweise Lernangebote und Förderungsprogramme zu positionieren und diese als wichtige Erfolgsfaktoren für das Unternehmen zu fördern. Aber auch ohne diese Position ist es wichtig, dass HR- und Personalverantwortliche die genannten Angebote bei der gesamten Belegschaft positionieren, um eine hohe Adoptionsrate sicherzustellen.

 

  1. Es gibt eine aktive Ausrichtung auf Unternehmensziele

Lernangebote entwickeln sich von reaktiven internen Schulungsprogrammen zu innovativen Initiativen, die mithilfe moderner Plattformen die Mitarbeiter dazu ermutigen, sich selbst weiterzuentwickeln. Die Angebote orientieren sich dabei an den organisatorischen Anforderungen. Vorausschauend können so beispielsweise Kompetenzlücken geschlossen und Mitarbeiter gezielt gefördert werden, um zukünftige Stellen zu besetzen. Bei Organisationen in denen dies erfolgreich umgesetzt wurde, sind Mitarbeiter motiviert und übernehmen eine aktive Rolle in ihrer beruflichen Weiterentwicklung. In einigen Fällen binden Unternehmen neben Fachexperten auch die eigenen Mitarbeiter in die Entwicklung von Lerninhalten ein.

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  1. Die Benutzererfahrung steht im Fokus

Anwender erwarten heute mehr von HR- und Lernangeboten als die häufig umständlich anwendbaren und vom Arbeitsalltag abgetrennten Programme der Vergangenheit. Die Anwendererfahrung sollte heute bei Talent Management und Lernangeboten genauso effektiv und unterhaltsam sein, wie bei der Nutzung von e-Commerce- oder Streaming-Plattformen aus dem privaten Umfeld. Eine ansprechende Benutzeroberfläche, das einfache Auffinden sowie aktive Kuration von unterhaltsam aufbereiteten Angeboten und Inhalten, die auf das persönliche Profil, die Rolle und aktuelle Bedürfnisse des jeweiligen Anwenders abgestimmt sind, laden die Mitarbeiter dazu ein, ihre Fähigkeiten auszubauen und Entwicklungspotenziale zu entdecken.

 

  1. Moderne Technologie sorgt für Agilität und Planungssicherheit

Das Anlegen von umfassenden Mitarbeiterprofilen und deren Verknüpfung mit intelligenter Lern- und Talent Managementsoftware bietet viele Vorteile. Erfolgreiche Unternehmen nutzen Big-Data-Algorithmen und bauen intelligente Systeme auf, die mit der Zeit intuitiver werden. So erhalten sie Einblicke in Belegschaftskapazität, vorhandene Fähigkeiten der Mitarbeiter und die Option, diese für zukünftige Anforderungen aktiv zu fördern, um die Organisationsagilität sicherzustellen. Diese Fähigkeit ist von entscheidender Bedeutung, da sie die Anpassung an sich ändernde Industriedynamiken, gesetzliche Vorschriften und Informationstechnologiestandards erleichtert.

 

  1. Lerninhalte und Förderungsangebote werden zum Selbstläufer

Der Entwicklungsgrad einer Organisation im Bereich Mitarbeiterentwicklung lässt sich auch an der Annahme der Trainings sowie der Beteiligung der Mitarbeiter an den Talent- und Lernangeboten messen. Im Idealfall profitieren Unternehmen von Befürwortern aus allen Ebenen. Mitarbeiter engagieren sich selbstständig, um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen und ihre Karrieren zu fördern. Die Anziehungskraft und Annahme von Angeboten steigt deutlich, wenn Inhalte kontextbezogen zu aktuellen beruflichen Situationen zur Verfügung stehen, beziehungsweise sogar aktiv angeboten werden.

 

  1. Der Stellenwert von Talent Management ist etabliert

Unternehmen, die ihr Talent und Workforce Management gerade auf- oder ausbauen, bilden häufig Lenkungsausschüsse für wichtige Stakeholder aus dem gesamten Unternehmen. Ist die Entwicklung weiter fortgeschritten, ist die Unterstützung durch die Managementebenen gesichert, und die Zuständigkeit für Lernangebote sowie Talent Management sind klar definiert.

 

  1. Lern- und Entwicklungsprogramme sind als gezielte Investitionen eingeplant

Zukunftsorientierte Unternehmen begreifen ihre Mitarbeiter als Investition, die den strategischen Erfolg des Unternehmens direkt beeinflusst. Daher übersteigen die Investitionen in Lern- und Entwicklungsprogramme bei einem höheren Reifegrad der Organisationen häufig die branchenüblichen Benchmarks.

 

  1. Maßnahmenverfolgung und Auswertung belegen die Wirkung

Informationen sind der Schlüssel. Datengesteuerte Entscheidungen statt Blindflug oder reines »Bauchgefühl« setzen sich immer stärker durch – die Personalentwicklung ist dabei keine Ausnahme. Da heutige Talent-Management-Programme weit über traditionelle HR-Praktiken hinausgehen, ist es sinnvoll, eine klare und umfassende Aus- und Bewertungsstrategie für alle Lern- und Entwicklungsmaßnahmen zu definieren. Je klarer die Auswirkung der Maßnahmen als Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg erkennbar gemacht werden kann, desto einfacher lässt sich eine Weiterentwicklung umsetzen.

 

Weitere Informationen zum Thema Talent Management und Corporate Learning gibt es unter www.sumtotalsystems.de

Studie: Glückliche Mitarbeiter leisten bessere Arbeit

In keinem anderen europäischen Land geben so viele Menschen an, mit ihrem Job zufrieden zu sein, wie in der Bundesrepublik. Das zeigt die aktuelle Studie »Die Zeit ist reif. Glücklich arbeiten.« des Personaldienstleisters Robert Half – die neben Deutschland in sieben weiteren Staaten durchgeführt wurde [1].

Deutsche Angestellte arbeiten überwiegend glücklich. Auf einer Glücksskala von 0 bis 100 erreichen sie eine 71,2 und landen damit im europäischen Vergleich auf dem ersten Platz.

Den stärksten Einfluss auf die Zufriedenheit haben drei Faktoren: Das Gefühl persönlicher Freiheit im Job, Stolz für das Unternehmen sowie ein respektvoller und fairer Umgang mit den Mitarbeitern. Das Problem: Rund einem Drittel der Arbeitnehmer fehlen diese wichtigen Werte im Job. Was das für Unternehmen – insbesondere im Hinblick auf die Personalgewinnung – bedeutet, erklärt Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half.

 

Fairness und Respekt

Was macht Arbeitnehmer glücklich im Job? Aus 18 Einflüssen auf die Zufriedenheit im Job zeigt die Studie »Die Zeit ist reif. Glücklich arbeiten.«: Vor allem Fairness und Respekt sind Mitarbeitern wichtig. Ist das erfüllt, geben Arbeitnehmer drei Mal so häufig an, glücklich zu arbeiten. Daran mangelt es aber oft: Nur rund zwei Drittel der Befragten empfinden Respekt und Fairness im Job (67 %).

Freiheit und Identifikation

Ähnlich sieht es bei den Themen »Freiheit« und »Identifikation« aus: Wer das Gefühl hat, bei der Arbeit er selbst sein zu können oder stolz auf seinen Arbeitgeber ist, geht mit einer um 2,4 und 2,3 Mal höheren Wahrscheinlichkeit glücklich zur Arbeit. Doch auch diese beiden Einflüsse sind im Vergleich zu den anderen Faktoren seltener ausgeprägt: Auf ihren Arbeitgeber sind lediglich 60 % stolz und nur 62 % erleben persönliche Freiheit am Arbeitsplatz.

Die Folge: Ein Viertel der Befragten (26 %) erwägt, den Job in den kommenden sechs Monaten zu verlassen. Eine Herausforderung, wie Sven Hennige weiß – und zwar nicht nur für die Mitarbeiter selbst: »Unzufriedenheit am Arbeitsplatz hat auch Nachteile für den Arbeitgeber. Wird sie nicht früh erkannt, leidet die Produktivität und das Engagement des Einzelnen, aber ebenso des Teams darunter. Denn häufig müssen die Kollegen die unerledigten Aufgaben oder mangelnde Ergebnisse des unmotivierten Mitarbeiters kompensieren. Hier sollten Unternehmen dringend handeln.«

 

Job-Zufriedenheit hängt von der Wahl des richtigen Arbeitgebers ab

Weiterhin hat die Studie untersucht, wer für das Glück am Arbeitsplatz verantwortlich ist. Zwar sieht knapp die Hälfte der Befragten (46 %) die Verantwortung gleichermaßen verteilt: Mehr als jeder Dritte erwartet allerdings vom Unternehmen, für das Glück am Arbeitsplatz zu sorgen.

»Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen dazu beitragen, dass die Arbeit zufriedenstellend ist«, meint Sven Hennige. »Beide Seiten sollten wissen, was ihnen wirklich wichtig ist und das auch ehrlich kommunizieren. Einen wichtigen Grundstein für zufriedene Mitarbeiter legen Arbeitgeber deshalb bereits im Rekrutierungsprozess. Indem Unternehmen ihre Anforderungen und Erwartungen von Anfang an klar benennen, fühlen sich Bewerber fair und respektvoll behandelt. Das erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass der richtige Kandidat zusagt. Es führt auch dazu, dass sich der Mitarbeiter schnell wohl fühlt und motivierter, innovativer und produktiver arbeitet«, so Hennige.

 

Frage: Wer trägt Ihrer Ansicht nach die Hauptverantwortung dafür, dass Sie sich bei der Arbeit wohlfühlen?

Die Verantwortung liegt sowohl bei mir als auch beim Arbeitgeber  46 %
Die Verantwortung liegt voll oder größtenteils beim Arbeitgeber  36 %
Die Verantwortung liegt voll oder größtenteils bei mir  18 %
Quelle: Studie »Die Zeit ist reif. Glücklich arbeiten.« von Robert Half, Befragte: 2.176 Arbeitnehmer in Deutschland, 4. Quartal 2016, Ergebnisse gerundet

 

Die sechs Treiber von Glück am Arbeitsplatz

In der Studie »Die Zeit ist reif. Glücklich arbeiten.« wurden 18 Einflüsse auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz untersucht. Daraus hat Robert Half sechs übergeordnete Treiber identifiziert, von denen das Glück der Befragten im Job maßgeblich abhängt:

 

  1. Arbeitnehmer und Job müssen gut zueinander passen,
  2. Arbeitnehmer müssen Verantwortung am Arbeitsplatz übernehmen können,
  3. ehrliche Wertschätzung erfahren,
  4. ihre Arbeit als sinnstiftend empfinden,
  5. fair und respektvoll behandelt werden und
  6. ein positives Arbeitsklima vorfinden.

 

Die vollständigen Ergebnisse der Studie können nach Registrierung hier heruntergeladen werden: roberthalf.de/gluecklich-arbeiten

[1] Die von Robert Half entwickelte Studie Work Happy wurde mit Unterstützung von Nic Marks und Happiness Works in 8 Ländern erhoben: Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Niederlande, USA. Die Befragung wurde im dritten Quartal 2016 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut unter 2.167 Arbeitnehmern in Deutschland und mehr als 23.000 Arbeitnehmern weltweit durchgeführt. Robert Half ist ein weltweit tätiger, spezialisierter Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen, IT sowie Assistenz- und kaufmännische Berufe.

 

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Glückliche Mitarbeiter leisten bessere Arbeit

Viele Studien zeigen: Wenn Angestellte gern arbeiten, leisten sie mehr und bessere Qualität:

  • Eine Studie der University of Warwick zeigte, dass glückliche Mitarbeiter bis zu 12 % produktiver sind. [1]
  • Laut der »Towers Watson’s Global Benefits Attitudes«-Befragung war mehr als jeder zweite Mitarbeiter (57 %), der sich über viel Stress beklagte, unmotiviert. [2]
  • Eine Studie von Gallup wies einen Zusammenhang zwischender Motivation und der Produktivität der Mitarbeiter nach:Demzufolge sind engagierte Arbeitnehmer um 21 % produktiver als ihre unmotivierten Kollegen. [3]

 

Das wirkt sich auf die gesamte Teamleistung aus. Laut Nic Marks von Happiness Works gibt es dafür einen einfachen Grund: »Zufriedene Menschen machen sich mehr Gedanken um ihre Arbeit und sie geben sich mehr Mühe. Das hat zur Folge, dass sie schneller bemerken, wenn etwas nicht optimal läuft, und steuern frühzeitig dagegen.«

Gleichzeitig sind glückliche Mitarbeiter auch innovativer und kreativer. Ilona Boniwell, weltweit führende Expertin für positive Psychologie, ergänzt, dass »positive Beziehungen am Arbeitsplatz eine Bereicherung, Dynamik und einen Lerneffekt nach sich ziehen«. Das wiederum fördert das Interesse und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und neue Ansätze auszuprobieren.

»Daneben beeinflussen positive Beziehungen den Zusammenhalt eines Teams, erhöhen die Mitarbeiterbindung und den Energielevel, reduzieren Kosten und führen zu Zeitersparnissen sowie zu besserem Projekterfolg«, ist die Psychologin Ilona Boniwell überzeugt.

Glückliche Mitarbeiter sind seltener krank

Stress wirkt sich negativ auf das Immunsystem Ihrer Mitarbeiter aus und belastet somit auch Ihr Unternehmen. Mitarbeiter, die chronisch frustriert sind oder an Burn-out leiden, werden häufiger krank und fehlen im Job.

Dagegen sind Mitarbeiter, die mit Freude arbeiten, engagierter und viel gesünder: Sie leiden seltener unter chronischen Gesundheitsproblemen, ernähren sich bewusster und treiben häufiger Sport. Dadurch fehlen sie seltener – und wenn sie doch einmal krank werden, erholen sie sich schneller.

[1] University of Warwick, »Happiness and Productivity«, 2014.
[2] Willis Towers Watson, »Global Benefits Attitudes Survey«, 2014.
[3] Gallup, »State of the Global Workplace: Employee Engagement Insights for Business Leaders Worldwide«, 2013.

 


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