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Der Mittelstand zwischen Cloud, KI und Regulierung – Der schleichende Verlust digitaler Kontrolle

Digitale Souveränität ist längst kein politisches Schlagwort mehr, sondern entwickelt sich zur Überlebensfrage für Unternehmen, die zwischen geopolitischen Spannungen, neuen EU‑Regeln und rasanter KI‑Nutzung bestehen müssen. Abhängigkeiten von globalen Cloud‑Konzernen, rechtliche Grauzonen beim Datenschutz und unkontrollierte Schatten‑KI entpuppen sich dabei als reale Risiken für Sicherheit, Compliance und Wettbewerbsfähigkeit. Der Mittelstand sollte jetzt handeln– und sich Schritt für Schritt von der technologischen Abhängigkeit lösen.

Digitale Souveränität: Eine strategische Frage mit Auswirkungen auf die Architektur – Kontrolle statt Illusion von Unabhängigkeit

Digitale Souveränität ist eines der meistdiskutierten Themen der IT-Branche – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Zwischen regulatorischem Druck, geopolitischen Unsicherheiten und technologischen Abhängigkeiten wächst der Handlungsdruck auf Unternehmen. Doch was bedeutet digitale Souveränität konkret – und wie lässt sie sich realistisch und angemessen erreichen?

IT-Betriebsmodelle im Umbruch – Wie viel Cloud verträgt die Produktion?

In Fertigungsunternehmen entscheidet das Betriebsmodell von ERP und MES mit darüber, wie stabil Abläufe laufen – und wie gut sich Systeme weiterentwickeln lassen. Zwischen Produktionsrealität und IT-Strategie entsteht dabei ein Spannungsfeld, in dem Cloud und SaaS Chancen bieten, aber nicht überall gleich gut passen.

Von strategischer Vision zur gelebten Sicherheitsarchitektur – Zero Trust ist heute wichtiger denn je

Bei Zero Trust handelt es sich nicht um ein Produkt, das man kaufen kann. Zero Trust ist eine strategische Vision für moderne IT-Sicherheit. Doch Strategien benötigen Werkzeuge, Praktiken, operative Disziplin und organisatorische Unterstützung, um real und wirksam zu werden. Was sind die zentralen Bausteine für den Aufbau einer Zero-Trust-Initiative im Jahr 2026?

Exit-Strategie – Warum Souveränität jetzt Priorität hat

Die wachsende Abhängigkeit von Hyperscalern wird für Unternehmen zunehmend zum strategischen Risiko – technologisch, rechtlich und geopolitisch. Digitale Souveränität entwickelt sich daher vom Ideal zur Notwendigkeit, wobei europäische, offene Cloud‑Lösungen als Schlüssel für Sicherheit, Kontrolle und Zukunftsfähigkeit gelten.

Cybersicherheit in der Formel 1 – Wenn Hacker mitfahren

Ein Formel-1-Rennstall steht für innovative Technologie und eine große Öffentlichkeit. Er ist ein mittelständisches Hightech-Unternehmen mit entsprechendem Bedarf an IT-Sicherheit. Hacker sollten nicht das Tempo in Sachen Cyberrisiken bestimmen. Deshalb muss ein Partner für IT-Sicherheit spezifische Gefahren erkennen, analysieren und auf sie reagieren können. So kann ein Team wie Scuderia Ferrari HP Cyberangreifer ausbremsen und die eigene Abwehr beschleunigen.

Sicherheit im Unternehmen: Warum eine korrekte E-Mail-Archivierung so wichtig ist – Die unterschätzte Schwachstelle

E-Mails sind das Rückgrat der geschäftlichen Kommunikation – und zugleich ein oft unterschätztes Sicherheits- und Compliance-Risiko für Unternehmen. Unzureichende Archivierung, menschliche Fehler und steigende regulatorische Anforderungen machen das E-Mail-Postfach zunehmend zum Einfallstor für Datenschutzverstöße, Cyberangriffe und Vertrauensverluste. Mit einem sicheren Outlook- oder Microsoft 365-Add-In lassen sich Sicherheitslücken schließen sowie Mails und Metadaten Compliance-konform speichern.

LLM prägt das Zusammenspiel von Analyse, Automatisierung und Nutzerverhalten neu – KI verändert E-Mail-Sicherheit und Awareness

Generative künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant zu einem bestimmenden Faktor der Cybersicherheit. Während Angreifer Sprachmodelle nutzen, um täuschend echte Phishing-Nachrichten in großer Zahl zu erzeugen, reagieren Sicherheitsanbieter mit neuen Analyseverfahren, automatisierter Kontextbewertung und verhaltensorientierten Schulungskonzepten.

Cybersicherheit für Finanzinstitute – Schlachtfeld Postfach

Finanzorganisationen machen sich keine Illusionen über die Herausforderungen ihrer Branche. Sie kämpfen mit zersplitterten Zahlungssystemen, weit verzweigten Cloud-Landschaften und dem Druck, rund um die Uhr verfügbar zu sein. All das macht sie anfällig für Angreifer, die Geld, Daten oder einfach Chaos wollen. Doch die tägliche Abwehrschlacht beginnt oft an einem viel banaleren Ort: dem Posteingang der Beschäftigten. Eine einzige schädliche E-Mail genügt, um Finanzbetrug auszulösen, vertrauliche Daten nach außen zu tragen oder zentrale Dienste lahmzulegen. E-Mail ist billig für Angreifer und wirksam, denn sie nutzt das Vertrauen zwischen Banken, Kunden und Lieferanten aus.

KI im Patch-Management – Weniger Ausfälle, mehr Stabilität

Patch-Management entscheidet heute mit über Stabilität, Sicherheit und Kundenvertrauen. KI-gestützte Automatisierung hilft Informationstechnologie-Teams, Schwachstellen gezielt zu priorisieren, problematische Updates früh zu erkennen und Wartung so zu planen, dass aus potenzieller Downtime planbare Uptime wird. Intelligente Priorisierung macht Updates sicherer und Wartung zum Business-Vorteil.

TechTalk: Mit unserer Nvidia-zertifizierten KI-Lösung lässt sich ChatGPT im eigenen Rechenzentrum nutzen

Gemeinsam mit Nvidia hat Cloudian eine KI-Plattform vorgestellt, die eine im eigenen Rechenzentrum gehostete KI-Umgebung ermöglichen soll. Was der Anteil seitens Cloudian dabei ist, wen diese Lösung adressiert und warum in diesem Kontext eine Nvidia-Lizenzierung wichtig ist, darüber haben wir mit Carsten Graf auf dem CloudFest 2026 sprechen dürfen.

Automatisierung und Managed Security Services in der Cybersecurity – Kostenoptimierung bedeutet nicht Verzicht

Noch nie war die Bedrohungslage durch Cyberangriffe so hoch. Trotzdem setzen viele Unternehmen weiter auf bereits überholte Security-Ansätze oder kürzen Budgets an den falschen Stellen. Wer IT-Sicherheit heute wirksam und gleichzeitig wirtschaftlich gestalten will, muss umdenken. Die Kombination aus KI-gestützter Automatisierung und der Auslagerung von Security-Prozessen ist dabei der Schlüssel, um budgetäre Effizienz und den Schutz der eigenen Systeme in Einklang zu bringen.

Warum Unternehmen jetzt ein ganzheitliches Exposure Management brauchen – Der Allgefahrenansatz der NIS2

Mit der Verabschiedung des NIS2-Umsetzungsgesetzes durch den Bundestag stärkt der Gesetzgeber nicht nur die Resilienz kritischer Sektoren, sondern verankert gleichzeitig den sogenannten Allgefahrenansatz fest im deutschen IT-Sicherheitsrecht. Dieser Ansatz macht unmissverständlich klar: Cybersicherheit darf sich nicht länger auf die Behebung einzelner technischer Schwachstellen beschränken – sie muss alle Risiken entlang der Geschäftsprozesse berücksichtigen.

Sicherheit für Identitäten und Daten – Identität ist der Zugangsweg, Daten sind das Ziel

Zu der Arbeit an einem modernen PC-Arbeitsplatz gehört heute der Umgang mit mehreren persönlichen Benutzerkonten genauso selbstverständlich dazu wie Maus und Tastatur. In Unternehmen stehen CISOs und IT-Mitarbeiter deshalb vor der Aufgabe, immer mehr Benutzeridentitäten verwalten und umfassend absichern zu müssen. Doch damit nicht genug: Sie sind auch dafür verantwortlich, Ordnung in rasant wachsende Datenmengen zu bringen, den sicheren Zugriff darauf zu gewährleisten und Verluste sensibler Geschäftsinformationen zu verhindern. Handelt es sich hierbei um vollkommen unterschiedliche IT-Herausforderungen? Keinesfalls, denn Identitäts- und Datensicherheit sind heute mehr denn je miteinander verknüpft.

M365-Services und klassische Lizenzmodelle im Vergleich – »Im Mittelstand wird noch gerechnet«

Kontinuierliche Kostenkontrolle ist ein zentrales Prinzip des Mittelstands. Stetig steigende Ausgaben – wie etwa bei Microsoft 365 – werden kritisch hinterfragt. Als pragmatische Antwort etabliert sich zunehmend eine hybride IT‑Strategie, die Cloud‑Dienste gezielt mit lokal betriebener Software kombiniert, um Kosten, Datensouveränität und langfristige Planbarkeit besser auszubalancieren.

IT Due Diligence – Das Fundament erfolgreicher Unternehmensfusionen

Bei Unternehmenskäufen und -fusionen richtet sich der Blick meist zunächst auf klassische Bewertungsfaktoren: Umsätze, Margen, Verträge, Kunden, Märkte und Potenziale. Daten füllen Räume, Präsentationen füllen Bildschirme. Gleichzeitig wird ein zentraler Faktor häufig vernachlässigt: Die IT-Landschaft. Dabei ist sie nicht weniger als das technische Fundament eines Unternehmens. Auf einem ungeprüften Fundament lässt sich jedoch keine verlässliche Entwicklung aufbauen.

TechTalk: Die enormen KI-Daten müssen wir künftig nachhaltig speichern

Hugo Bergmann von Seagate Technology durften wir auf dem CloudFest 2026 ganz spontan zwei Fragen stellen. Die eine hatte mit seiner Techsession auf dem Event im Europapark Rust zu tun. Mit der anderen wollten wir von ihm wissen, welche Antworten sein Unternehmen auf den scheinbar unendlichen Platzbedarf hat, der viele Firmen im KI-Zeitalter vor große Herausforderungen stellen wird. Für beide Antworten benötigte er ziemlich genau 2 Minuten.

SV Informatik spart mit digitalem Vertragsmanagement jährlich rund 2.500 Stunden – Mehr Tempo, weniger Risiko

Die Anforderungen an das Vertragsmanagement steigen. Verträge müssen zum einen umfangreichen internen Richtlinien entsprechen, zum anderen nehmen regulatorische Vorgaben stetig zu – welche eine aktive und kontinuierliche Prüfung und Verwaltung der Verträge fordern. Ineffiziente Prozesse, etwa durch manuelle Tätigkeiten und Medienbrüche, führen dabei jedoch zu einem spürbaren Verlust an Transparenz, Geschwindigkeit und Sicherheit. SV Informatik, Tochter der SV SparkassenVersicherung und Anbieter pezialisierter IT-Lösungen für Versicherungsunternehmen, hat diese Herausforderungen erkannt und ihre Vertragsprozesse digitalisiert – mit der Vertragsmanagement-Software »Fabasoft Contracts«.