IT Due Diligence – Das Fundament erfolgreicher Unternehmensfusionen

Bei Unternehmenskäufen und -fusionen richtet sich der Blick meist zunächst auf klassische Bewertungsfaktoren: Umsätze, Margen, Verträge, Kunden, Märkte und Potenziale. Daten füllen Räume, Präsentationen füllen Bildschirme. Gleichzeitig wird ein zentraler Faktor häufig vernachlässigt: Die IT-Landschaft. Dabei ist sie nicht weniger als das technische Fundament eines Unternehmens. Auf einem ungeprüften Fundament lässt sich jedoch keine verlässliche Entwicklung aufbauen.

Nahezu jedes Geschäftsmodell ist heute digital organisiert, gesteuert und skalierbar. IT-Strukturen bestimmen, wie effizient Prozesse ineinandergreifen, wie belastbar Entscheidungen vorbereitet werden und wie schnell Wertschöpfung realisiert werden kann. IT Due Diligence ist deshalb keine technische Nebendisziplin. Sie steht in ihrer Bedeutung der finanziellen und rechtlichen Due Diligence in nichts nach, da sie maßgeblich darüber entscheidet, ob eine Organisation nach dem Closing handlungsfähig bleibt oder ausgebremst wird.

Typische Schwachstellen in der IT-Landschaft von Zielunternehmen

Die Erfahrungen der bitformer GmbH bei IT-Due-Diligence-Projekten zeigen dabei häufig ein ähnliches Muster: Während die Bewertung auf dem Papier zunächst schlüssig erscheint, offenbaren sich bei näherer Analyse erhebliche strukturelle Defizite in der IT-Landschaft. Dazu zählen stark individualisierte, aber kaum integrierbare ERP-Systeme, intransparente Lizenzmodelle, unbehandelte Sicherheitslücken und IT-Organisationen, die maßgeblich vom Wissen einzelner Personen abhängen. Diese Probleme verschwinden nicht nach dem Kauf. Im Gegenteil: Sie werden größer und damit vor allem kostenintensiver.

IT Due Diligence als Entscheidungsgrundlage im Transaktionsprozess

IT Due Diligence ist weit mehr als eine Bestandsaufnahme von Servern und Anwendungen. Sie zielt darauf ab, die Wertschöpfungskette eines Unternehmens auf technologischer Ebene zu durchleuchten: Wie stabil sind Systeme und Prozesse? Wie belastbar ist die technologische Basis? Wo entstehen Risiken, die später Kosten verursachen, Integration verzögern oder Vertrauen zerstören? In vielen Projekten führt fehlende IT-Transparenz bereits während der Prüfung zu Kaufpreisanpassungen oder neuen Integrationsstrategien. Nicht selten ist das der Moment, in dem sich der weitere Verlauf der Transaktion entscheidet.

Der Mittelstand vor einer neuen Realität

Besonders deutlich wird das im deutschen Mittelstand. Viele Unternehmen stehen vor einer Nachfolge. Sie wurden jahrzehntelang erfolgreich geführt und verfügen über eine starke Marktposition. Doch Käufer stellen heute andere Fragen als früher. Sie verlangen Transparenz, Struktur und Zukunftsfähigkeit. All das beginnt in der IT. Wer verkaufen will, muss zeigen können, dass sein digitales Fundament trägt.

Dabei ist die Realität oft ernüchternd: Gewachsene und veraltete Applikationslandschaften, fehlende Dokumentationen, unklare Verantwortlichkeiten, Eigenentwicklungen ohne Pflegekonzept. Diese Schwächen drücken nicht nur den Kaufpreis, sie schrecken Interessenten ab. Vertrauen entsteht nicht durch bloße Versprechen, sondern durch transparente Nachweise.

Frühzeitige Vorbereitung als entscheidender Wettbewerbsvorteil

Mit frühzeitiger Vorbereitung lassen sich diese Risiken vermeiden und der eigene Handlungsspielraum vergrößern. Eine vorgelagerte IT Due Diligence macht Schwächen sichtbar, solange sie noch behoben werden können. Sie erhöht den Unternehmenswert, verkürzt Prüfungsphasen und verändert die Wahrnehmung im Verkaufsprozess. Somit schafft sie Vertrauen und verbessert die eigene Verhandlungsposition.

Fundament als Erfolgsfaktor

Entscheidend für den Erfolg von Transaktionsprozessen ist die IT-Strategie. Gibt es eine IT-Roadmap mit nachvollziehbaren Zielen und klaren Verantwortlichkeiten? Ist sie kompatibel mit der Unternehmensstrategie des potenziellen Käufers? Wo sind Anpassungen nötig, wo sind sie möglich? 

Budget-Intransparenz und Investitionsstau als Risikofaktoren

Ein unverzichtbarer und häufig fehlender Bestandteil der IT-Strategie ist eine transparente Übersicht über laufende Verträge, wiederkehrende Kosten und geplante Projektaufwände: das IT-Budget. Zwar werden IT-bezogene Aufwände grundsätzlich in der Kostenrechnung und Bilanz erfasst, sie verteilen sich jedoch häufig auf verschiedene Kostenstellen der Fachbereiche oder werden pauschal als »sonstige Kosten« verbucht.

Für viele Unternehmen ist es daher kaum möglich, ihre tatsächlichen IT-Ausgaben klar zu benennen oder einen belastbaren Forecast für die kommenden Jahre zu erstellen. Die Folge ist ein schleichender Investitionsstau, der erhebliche Risiken birgt – insbesondere für potenzielle Käufer. Diese Risiken werden häufig erst nach dem Closing sichtbar: Ein notwendiges und kostenintensives Upgrade des CRM-Systems ist nicht eingeplant, die Mindestlaufzeiten bestehender IT-Verträge sind länger als angenommen oder unterlizenzierte Software muss kurzfristig und ungeplant nachlizenziert werden.

Auswirkungen auf Stabilität, Skalierbarkeit und IT-Sicherheit

Dieser Investitionsstau wirkt sich nicht nur auf Funktionalität und Skalierbarkeit aus, sondern zunehmend auch auf Infrastruktur und IT-Sicherheit. Stabilität, Ausfallsicherheit und Zukunftsfähigkeit hängen unmittelbar davon ab, ob Systeme regelmäßig überprüft, modernisiert und organisatorisch sauber betrieben werden.

IT-Sicherheit ist dabei kein reines Technikthema. Entscheidend sind klare Prozesse, Verantwortlichkeiten und ein hohes Maß an Awareness in der Organisation. Cyberrisiken entstehen dort, wo Zuständigkeiten unklar sind und notwendige Investitionen aufgeschoben werden – eine gefährliche Kombination, die sich durch eine rechtzeitige IT Due Diligence erkennen lässt.

Fazit: IT als Grundlage für Integration, Wachstum und langfristigen Erfolg

IT Due Diligence ist kein bloßer Report, sondern ein Instrument für bessere Entscheidungen. Sie schafft Klarheit, reduziert Risiken und schützt vor teuren Überraschungen. Wer seine IT versteht, ordnet und strategisch einbettet, steigert nicht nur den Unternehmenswert. Er schafft die Grundlage für Integration, Wachstum und langfristigen Erfolg. Starke Unternehmen erkennt man nicht nur an ihren Zahlen, sondern vor allem an ihrem Fundament.

 


Max Giessler ist Geschäftsführender Gesellschafter
und Management Consultant bei der bitformer GmbH
in Braunschweig. Er berät seit über 15 Jahren nationale
und internationale Unternehmen in IT Due Diligence,
IT‑Strategie und digitalen Integrationsprozessen. 
bitformer.net

 

Illustration: © Dzmitry Auramchik, GenAI | Dreamstime.com

 

88 Artikel zu „Due Diligence“

Digitale Due Diligence: Eine Anleitung für Fusionen und Übernahmen

  Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&As) bieten Unternehmen bedeutende Möglichkeiten, ein schnelles Wachstum zu erzielen oder Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Diese reichen von der Bündelung von Ressourcen über die Diversifizierung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios, die Erschließung neuer Märkte bis hin zum Erwerb neuer Technologien oder Fachkenntnisse. Jede M&A-Transaktion ist mit einer komplexen und detaillierten…

Einkauf 2026: Sieben Trends, die sich abzeichnen

Wie intelligente Analytics, autonome Agenten und virtuelle Assistenten das Procurement verändern.   KI krempelt Geschäftsprozesse um, auch in der Beschaffung und im Supply Chain Management. Die Algorithmen optimieren ganze Prozesse, lernen kontinuierlich dazu und Agenten treffen sogar eigenständig Entscheidungen. Der Procurement-Spezialist JAGGAER zeigt anhand aktueller Studien, wie Einkaufsteams 2026 von den neuen Technologien profitieren.  …

Manager unter Zugzwang: Wie Unternehmen 2026 Millionenbußgelder vermeiden können

Das neue Jahr bringt verschärfte Auflagen für über 30.000 deutsche Betriebe mit sich. Neue Regelungen wie die CSDDD und die NIS2 verlangen Echtzeitberichte, nachweisbare Compliance-Ergebnisse sowie eine lückenlose Dokumentation von Vorfällen. Wer sich daran nicht hält, muss hohe Strafen zahlen: Die Bußgelder liegen im Millionenbereich. Für die Umsetzung der Vorschriften tragen Führungskräfte künftig persönlich die…

Unternehmensnachfolge in Technologie-Unternehmen

Wenn Know-how, Daten und Algorithmen über die Zukunft entscheiden.   Die Nachfolge in technologieorientierten Unternehmen ist meistens ein Sonderfall. Sie ist komplexer, sensibler und weitreichender als in klassischen Produktions- oder Dienstleitungsbetrieben, in denen primär Maschinen, Gebäude oder Marken die Wertbasis bilden. In Tech-Unternehmen bestehen Geschäftsmodelle in der Regel aus immateriellen Vermögenswerten: aus Wissen, Daten, Software-…

Mit S&OP zu optimiertem Lieferkettenmanagement: Steigerung des Servicelevels

Unternehmen sehen sich wachsenden Unsicherheiten gegenüber: schwankende Nachfrage, volatile Beschaffungsmärkte, geopolitische Spannungen und begrenzte Produktionskapazitäten. Diese Faktoren belasten die Lieferfähigkeit und erhöhen das Risiko von Fehl- oder Überbeständen. Gleichzeitig erwarten Kunden eine hohe Servicequalität und Termintreue.   Klar ist: Ein strukturiertes Sales & Operations Planning (S&OP) bietet Orientierung. Der funktionsübergreifende Prozess bringt Absatz-, Produktions- und…

Hersteller stärken KI-Einsatz und Lieferketten

85 Prozent der Betriebe haben ihre Supply-Chain-Strategien als Reaktion auf Zölle und geopolitische Unsicherheit angepasst.   Geopolitische Spannungen, Zölle, Handelsstreitigkeiten und anhaltende militärische Konflikte, verändern die Strategien und Abläufe in der industriellen Produktion grundlegend. Hersteller begegnen Lieferkettenstörungen zunehmend proaktiv, passen steigende Produktions- und Compliance-Kosten an und beschleunigen Investitionen in digitale Technologien. Ihr Ziel ist es,…

Ganzheitlicher Blick: Deutsche Unternehmen unterschätzen Compliance-Risiken

Eine Studie des Risikomanagementunternehmens NAVEX zeigt: Deutsche Unternehmen bewerten ihre eigenen Compliance-Strukturen im Schnitt sehr gut, obwohl mehr als ein Drittel der Befragten in den letzten drei Jahren von Sicherheitsverletzungen betroffen war. Durch veraltete Strukturen und eine unzureichende Priorisierung können viele Betriebe den zunehmenden Anforderungen und Vorschriften des Risikomanagements nur schwer gerecht werden. Oliver Riehl,…

»Wallet-Pflicht« – Grund zur Sorge oder Chance?

Unternehmen aus verschiedenen Branchen müssen bis spätestens Ende 2027 eine Schnittstelle zu den European-Digital-Identity-Wallets (EUDI) der EU anbieten. Bringt das nur noch mehr Bürokratie aus Brüssel oder können Unternehmen davon sogar profitieren? Christian Gericke, Geschäftsführer der d.velop mobile services und Vorstand des AK Vertrauensdienstes im Branchenverband Bitkom, analysiert das Business-Potenzial der digitalen Brieftaschen. Basierend auf…

Kreislaufwirtschaft: KI im Dienste der Nachhaltigkeit

Produzieren, erwerben, entsorgen: Die globale Wirtschaft ist stark rohstoffabhängig, wobei ein großer Teil dieser Ressourcen vorzeitig im Müll landet. Die Folgen: Übernutzung natürlicher Ressourcen und Umweltbelastung durch eine hohe Menge Abfall. Das Prinzip der »Wegwerfgesellschaft« nähert sich langsam seinem Verfallsdatum, eine Entwicklung, die auch die internationale Staatengemeinschaft bereits erkannt hat. Im Jahr 2015 haben sich…

Volatile Zölle beeinflussen die Lieferketten – Wie ereignisgesteuerte IT-Systeme Herstellern in turbulenten Zeiten helfen

Wie man stets rechtzeitig und nie kontraproduktiv handelt: Fünf IT-Tipps für den effektiven Umgang mit Schwankungen in der Lieferkette.   Die jüngsten politischen Unsicherheiten und die Schwankungen im Welthandel, insbesondere die sich schnell ändernden Zölle der Trump-Regierung, haben globale Lieferketten in den Fokus gerückt: Wie schnell kann Ihre Lieferkette reagieren? Das aktuelle Tempo der politischen…

Resiliente Lieferketten: Sechs Stellschrauben für smarte Supply Chains

So sorgen maschinelles Lernen und Automatisierung für resiliente und agile Lieferketten.   Die Lieferkettenplanung in der Industrie wird immer komplexer: Schwankende Nachfragen, unerwartete Unterbrechungen und steigende Kosten erfordern innovative Lösungen. Künstliche Intelligenz (KI) bietet Unternehmen jetzt die Möglichkeit, ihre Lieferketten nicht nur effizienter zu gestalten. Sie werden damit auch resilienter und agiler. Hier sechs Ansätze,…

KRITIS: Unzureichend geschützt vor Cyberattacken in der Lieferkette

Branchen, die als wesentlich für das Funktionieren der Gesellschaft und der Wirtschaft gelten, befinden sich in einem Wettrüsten, da Bedrohungsakteure – Cyberkriminelle und staatlich geförderte Hackergruppen – auf digitale Schwachstellen der mit ihnen verbundenen Lieferanten abzielen, so die neue Studie Cyber Priority von DNV Cyber [1]. Gerade in Europa werden die Regularien zur Cybersicherheit durch…

KI statt Krise: Resiliente Lieferketten dank moderner Technologien

Risikoprognosen für Lieferketten mit KI-gestützten Systemen Was haben Taylor Swift, das Homeschooling während der Pandemie und das Containerschiff »Ever Given« gemeinsam? Sie alle hatten phasenweise gravierenden Einfluss auf bestimmte Lieferketten: Die amerikanische Sängerin löste einen kurzzeitigen Mangel an Armbänderkits aus, weil ihre »Swifties« während ihrer Tour selbstgebastelte Armbänder tauschen wollten. Das Homeschooling in Folge von…

Kaum Förderer unter Führungskräften

Studie zeigt: Frauen und jüngere Beschäftigte kommen besonders selten in Kontakt mit fördernden Führungskräften.   Die meisten Berufstätigen in Deutschland sehen in der Rolle des beruflichen Förderers aktuell eher ihre Eltern (53 %) als ihre Führungskraft (16 %). Das ist das Ergebnis einer Studie des Coachinganbieters InKonstellation, für die das Markforschungsinstitut Bilendi im Januar 1.011…

Lieferketten und Handelsnetzwerke: Sechs Prognosen und Trends für 2025

Die Bereiche Lieferketten und Handel bleiben weiterhin hochdynamisch: Schnelllebige Konsumtrends sind nicht nur eine Herausforderung für Marken, sondern beeinflussen häufig auch die zukünftige Ausrichtung von F&E-Teams und Innovationszyklen. Krisen, Konflikte und gestörte Handelswege haben auch im Jahr 2024 die Anfälligkeit globaler Handelsnetzwerke und Lieferketten aufgezeigt. Vor diesem Hintergrund werden Resilienz und Agilität schnell ebenso wichtig…

Herausforderung Unternehmensverkauf: Höhere Preise mit KI und Nachhaltigkeit erzielen

  In den kommenden Jahren werden rund eine halbe Million Unternehmen entweder an einen Nachfolger übergeben oder leise vom Markt verschwinden. So wie die Boomer als Arbeitnehmer in den Ruhestand gehen, stellen sich auch viele Unternehmer die Frage, wann es Zeit ist für den Ruhestand und das Genießen des Lebensabends ohne die täglichen vielseitigen unternehmerischen…

Weihnachtsfeiern neu gedacht: Teamevents als Boost für die Zusammenarbeit

  Kollaboration, Nachhaltigkeit und Innovation sind für Unternehmen wichtiger denn je, wie die von teamgeist durchgeführte Umfrage »Teambuilding-Trends 2024« zeigt [1]. Unternehmen setzen verstärkt auf Teambuilding-Maßnahmen, um den Zusammenhalt und die Kommunikation zu stärken – aber auch um die Themen Nachhaltigkeit und KI (Künstliche Intelligenz) in der Zusammenarbeit stärker in den Fokus zu rücken. Für…

Wissenstransfer in der Fertigungsindustrie: So bleibt das wertvolle Expertenwissen erhalten

Mittelständischen Unternehmen der Fertigungsindustrie droht zunehmend der Verlust ihres wertvollen Wissensschatzes. Denn Fachkräftemangel und steigende Fluktuation führen dazu, dass Expertenwissen immer schwerer zu bewahren ist. Der demografische Wandel wird diese Problematik in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Studien gehen davon aus, dass der Fachkräftemangel in den nächsten zehn Jahren um mehr als 250 Prozent zunehmen…

Drei entscheidende Schritte zur Stärkung der Geschäftskontinuität nach Ausfällen

Im Juli 2024 führte ein fehlerhaftes Update der CrowdStrike-Software zu einem Ausfall von Windows-Maschinen weltweit, was den Flugverkehr, die Arbeit in Krankenhäusern und viele andere kritische Aktivitäten zum Stillstand brachte. Die Wiederherstellung dauerte für Organisationen von Stunden bis zu Wochen. Der Vorfall ist jetzt vorbei, aber es gibt Schritte, die Organisationen unternehmen können, um das…

Digitales Retourenmanagement: Gut für Händler und Umwelt

Digitale Retourenportale erlauben individuelle Rückgabemöglichkeiten, mit denen Online-Händler Rücksendungen nicht nur nachhaltiger, sondern auch kosteneffizienter gestalten können.   Beinahe jedes vierte Paket im Online-Handel wird in Deutschland zurückgeschickt. Etwa 530 Millionen Retourenpakete mit rund 1,3 Milliarden retournierten Artikeln gehen jährlich an die Händler zurück. Das jedenfalls besagt der European Return-o-Meter (EUROM), eine Erhebung der Forschungsgruppe Retourenmanagement…