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Cloud ist ideal für KI‑Experimente, aber nicht für produktiven KI‑Betrieb: Flexibilität, Skalierbarkeit und schnelle Testbarkeit machen die Cloud zur perfekten Lern‑ und Simulationsumgebung – jedoch nicht zum dauerhaften Heimatort für KI‑Workloads.
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Produktive KI benötigt Zugriff auf den gesamten Datenschatz: Große Datenmengen – oft im Petabyte‑Bereich – lassen sich wirtschaftlich und technisch kaum vollständig in die Cloud verlagern.
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On‑Premises ist für KI weder rückständig noch teurer: Moderne GPU‑Server im eigenen Rechenzentrum sind langfristig kosteneffizienter als Cloud‑Speicher‑ und Transferkosten für Massendaten.
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Datensouveränität und Compliance sprechen klar für lokale Lösungen: Europäische Alternativen zu Hyperscalern fehlen – lokale Rechenzentren gewinnen dadurch strategisch an Bedeutung.
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Hybride Modelle sind für KMU der praktikabelste Weg: Nicht‑zeitkritische Anwendungen laufen in der Cloud, sensible Datenverarbeitung und Kernprozesse bleiben On‑Premises.
Keine Panik: Auf On-Premises-Lösungen zu setzen, ist in Sachen KI nicht rückständig, sondern sinnvoll und zukunftsorientiert.
Die Cloud hat sich zum Synonym für Fortschritt und digitale Transformation entwickelt. Wer heute noch auf lokale Rechenzentren und On-premises-Lösungen für seine Datenstrategie setzt, gilt schnell als »von gestern«. Doch gerade im Kontext von KI zeigt sich, dass die Cloud die ideale Spielwiese für die experimentelle Nutzung künstlicher Intelligenz sein mag: sie ist flexibel, leicht skalierbar und schnell einsatzbereit. Unternehmen können sie hervorragend verwenden, um ihre individuellen Ressourcenbedürfnisse abzustecken oder herauszufinden, welche Anwendungen tatsächlichen Mehrwert für ihren Business Use Case liefern. In der Cloud lässt sich zudem vortrefflich simulieren, wie KI-Modelle mit den eigenen Daten tatsächlich umgehen, ohne groß in IT-Infrastruktur zu investieren.
Warum Cloud-only bei KI an Grenzen stößt
Doch sobald Unternehmen ihre individuelle Lernkurve und die Testphase durchlaufen haben, ist die Cloud als primärer Ort für den Betrieb von KI nur noch bedingt sinnvoll. Um echten Mehrwert zu schaffen, benötigen entsprechende Anwendungen vor allem Zugriff auf große Datenmengen, bestenfalls auf den gesamten Datenschatz des Unternehmens. Den komplett in die Cloud zu verlagern, ist ein nicht zu rechtfertigender Aufwand, zumal die Kosten zur Deckung des Speicherbedarfs, der sich mitunter im Petabyte-Bereich bewegt, für die meisten Unternehmen nicht realistisch zu decken sind. Hinzu kommt, dass Datenschutz- und Compliance-Anforderungen allen Ambitionen, eine Cloud-only-Lösung zu forcieren, einen Strich durch die Rechnung machen. Zudem ist das Stigma, dass On-Premises-Lösungen rückständig und für KI unpraktisch oder teuer seien, unfair: Natürlich müssen Unternehmen für den Einsatz künstlicher Intelligenz im eigenen Rechenzentrum nachrüsten und neue Server mit starken GPUs anschaffen. Doch dieses Investment fällt deutlich geringer aus, als gigantische Datenmengen in der Cloud zu sichern und vorzuhalten. Und gerade dieser Tage, da wir über Datensouveränität und Unabhängigkeit von Hyperscalern diskutieren, erscheint das lokale Rechenzentrum in Ermangelung europäischer Alternativen zu AWS, Google und Co. in ganz neuem, glänzendem Licht.
Letztlich liegt die Antwort auf die Frage, ob Unternehmen rein auf On-Premises-Lösungen oder Cloud-native Ansätze setzen sollten, irgendwo in der Mitte. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe haben sich hybride Ansätze bewährt, bei denen Cloud-Services für einfache Anwendungen zum Einsatz kommen, die nicht in Echtzeit Daten verarbeiten und Ergebnisse bereitstellen müssen. Die Verarbeitung von sensiblen Daten und die Ausführung von Kernprozessen, bei denen es auf höchste Performance ankommt, finden on-premises statt. Die passende Storage-Lösung vorausgesetzt, ist der Mittelstand so auf alle Eventualitäten vorbereitet.
Sascha Uhl ist
Senior Solutions Architect
bei Cloudian.
Illustration: © Alina Andreieva, GenAI | Dreamstime.com
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Mit Paul Hoecherl von Lenovo durften wir in der Vergangenheit schon das ein oder andere Videogespräch führen. So wie auf dem CloudFest 2026 auch. Dort wollten wir von ihm wissen, warum die souveräne Cloud mehr und mehr in den Vordergrund rückt und welche Antworten Lenovo darauf hat. Seine Antworten dazu finden Sie in diesem gut zweiminütigen Video.
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Gleichzeitig mit wachsendem KI‑Einsatz im Finanzbereich fehlen vielen Organisationen weiterhin die operativen Grundlagen für eine sichere Integration. Eine aktuelle Studie zeigt, dass selbst KI‑Vorreiter häufig an Governance, Datenmanagement und Infrastruktur scheitern. Damit bleibt der Schritt vom Experiment zur skalierbaren Anwendung in zentralen Finanzprozessen für viele Unternehmen eine Herausforderung. Laut einer Studie von Payhawk fehlt…
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Enterprise-KI made in Germany: Neue Maßstäbe für Produktivität und Sicherheit
Startup Aiconiq.io maximiert KI-Wirkung auf Kosten und Erträge durch unternehmensindividuelles KI-Hirn. Mit Aiconiq.io startet ein deutsches KI-Unternehmen, das künstliche Intelligenz konsequent als Produktivitäts- und Kostensenkungsfaktor versteht: Die Enterprise-KI von Aiconiq.io stellt den wirtschaftlichen Nutzen ins Zentrum. Das Herzstück der KI-Innovation von Aiconiq.io ist das patentierte »Corporate Brain« – eine unternehmensindividuelle KI-Wissensbasis. Mit seinem Wissen…
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Microsoft 365: Jedes zweite Unternehmen stoppt KI-Projekte
Für 82 Prozent stellt Microsoft 365 eine erhebliche operative Herausforderung dar, die mittels Automation noch nicht hinreichend adressiert werden kann. Jedes zweite Unternehmen stoppt KI-Projekte wegen Sicherheits- und Governance-Bedenken. 51 Prozent der Unternehmen weltweit haben KI-basierte Änderungen in Microsoft 365 aufgrund von Sicherheits- oder Governance-Bedenken rückgängig gemacht (Deutschland: 46 %). Gleichzeitig sehen knapp drei…
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SAP: Unternehmen investieren gezielter – KI etabliert sich, Cloud auf dem Prüfstand
Steigende Budgets, aber differenziertere Investitionsentscheidungen: Der Investitionsreport 2026 der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) zeigt, dass SAP für Anwenderunternehmen relevant bleibt – Investitionen jedoch gezielter und kritischer erfolgen [1]. S/4HANA nimmt weiter an Fahrt auf. On-Premises ist hier noch häufiger die Wahl. Cloud-Modelle, neue SAP-Zielbilder und künstliche Intelligenz (KI) stoßen auf Interesse, müssen ihren wirtschaftlichen…
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Die unsichtbare KI-Revolution – die Risiken von Schatten-KI
Offiziell ist KI in vielen Unternehmen noch »in der Pilotphase«, inoffiziell längst Alltag – diese »Schatten-KI« ist produktiv und bequem, aber aus Sicherheitssicht ein Blindflug. In vielen Unternehmen läuft die KI-Revolution bereits auf Hochtouren. Drei von vier Knowledge-Workern nutzen KI im Job. Mehr als die Hälfte nutzt jedoch Tools, die der IT-Abteilung und den…
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Das Ende der OCR-Datenerfassung: Wenn KI den Kontext liest und der Datenschutz die Regeln bestimmt
Generative Sprachmodelle transformieren die klassische OCR zur intelligenten Dokumentenanalyse. Doch der Einsatz im Unternehmen erfordert strikte juristische Leitplanken, um Compliance-Risiken bei der Verarbeitung sensibler Daten auszuschließen. Die Ära der klassischen Optical Character Recognition (OCR) nähert sich ihrem Ende. Jahrzehntelang war sie der Standard, um Papier in PDFs zu verwandeln. Doch OCR »liest« nicht, sie…
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Die Uhr tickt: IT-Systeme jetzt fit für KI machen
Die Telekommunikations-Branche sieht sich aktuell mit einigen Herausforderungen konfrontiert: Dazu zählen ein stark umkämpfter Wettbewerb und Preisdruck, hohe Betriebskosten, regulatorische Hürden sowie ein Wandel im Verhalten und der Erwartungen von Kunden. Um diese Themen erfolgreich anzugehen, ist die Einführung und Nutzung von KI unabdingbar. Doch genau hier liegt das Problem: Viele Unternehmen arbeiten noch mit…
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Der Mittelstand braucht eine eigene KI
Kaum ein Thema treibt Unternehmen aktuell mehr um als das Thema künstliche Intelligenz (KI). Aber ebenso oft hakt es bei der Umsetzung: Wie lassen sich triviale Anwendungsfelder ausweiten und nachhaltig Wettbewerbsvorteile schaffen? Wie können sensible Unternehmensdaten sicher genutzt werden? Wie gelingt die Vermeidung von Abhängigkeiten und der Erhalt digitaler Souveränität? Wir sprachen mit Rainer Francisi,…
Trends 2026 | News | Trends Infrastruktur | Effizienz | Trends Geschäftsprozesse | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Rechenzentrum
Unternehmens-KI gewinnt an Bedeutung – Agentic AI rückt in den Fokus von CIOs
CIOs in Europa und dem Nahen Osten rechnen bei KI-Investitionen mit einer Rendite von bis zu 178 Prozent. Mit der zunehmenden Nutzung von Agentic AI werden weitere Effizienzgewinne erwartet. Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Europa und dem Nahen Osten (57 Prozent) befindet sich in einer fortgeschrittenen oder späten Phase der KI-Einführung. Allerdings verfügen…