Digitale Transformation: Digitale Technologien sorgen für enormen Umsatzschub

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  • Studie: Europäische Unternehmen könnten durch den Einsatz digitaler Technologien in den nächsten zwei Jahren 578 Milliarden Dollar mehr Umsatz machen.
  • Europäische Unternehmen verzeichnen bereits fünfprozentiges Umsatzwachstum dank digitaler Tools und Technologien, was allein im letzten Jahr 150 Milliarden US-Dollar entspricht.
  • Europäische Führungskräfte erwarten, dass der potenzielle Einfluss von Next-Generation IT wie künstlicher Intelligenz, Big Data und Blockchain auf den Umsatz in den nächsten zwei Jahren um 8,4 Prozent wächst.
  • Bis 2018 können die Unternehmen bis zu 808 Milliarden US-Dollar verlieren, wenn sie digitale Tools und Technologien nicht systematisch quer über ihre Prozesse anwenden – in Deutschland allein wären es 337 Milliarden US-Dollar.
  • Manager glauben, dass es an effektiver Führung mangelt, was zu fehlender Klarheit (37 Prozent) und Dringlichkeit (35 Prozent) bei der digitalen Transformation führt.
  • Die digitale Wirtschaft wird durch Daten, Algorithmen, Softwareroboter und vernetzte Dinge angetrieben werden.

Eine Studie von Cognizant, die in Zusammenarbeit mit Roubini Global Economics durchgeführt wurde, deutet darauf hin, dass europäische Unternehmen große Werte durch Digitalisierung freisetzen könnten [1]. Die befragten Unternehmen gaben an, dass durch die Anwendung digitaler Tools und Technologien in ihren Prozessen der Umsatz deutlich steigen könnte – um bis zu 578 Milliarden USD bis 2018. Allein bei den befragten deutschen Unternehmen bleibt ein potenzieller Umsatz von 172 Milliarden USD bisher ungenutzt.

Verschmelzung der physischen und virtuellen Welt aktiver vorantreiben

Im Rahmen der Studie »The Work Ahead – Europe’s Digital Imperative« wurden 800 leitende Angestellte in der Region befragt. Sie war Teil einer globalen Untersuchung zum Wandel der Arbeit im digitalen Zeitalter. Die Ergebnisse zeigen: Wenn Unternehmen Umsatzpotenzial freisetzen und Europa als digitales Kraftwerk auf der globalen Bühne etablieren wollen, dann müssen Unternehmensleiter die Verschmelzung der physischen und virtuellen Welt aktiver vorantreiben.

Umsatzmöglichkeiten erschließen

Führungskräfte erkennen klar, dass Next-Generation IT, inklusive AI, Big Data und Blockchain, zu neuen Geschäftsmodellen, Umsatzströmen, Kundenbeziehungen und Kosteneinsparungen führen kann. Tatsächlich berichten die Studienteilnehmer von fünf Prozent Umsatzanstieg durch ihre bisherigen digitalen Investitionen (was allein im letzten Jahr 150 Milliarden USD zusätzlich entspricht); bei den deutschen Teilnehmern sind es 2,5 Prozent beziehungsweise 50 Milliarden USD. Die Befragten erwarten außerdem, dass der Einfluss von digitalen Technologien auf den Umsatz in Europa bis 2018 auf 8,4 Prozent steigen wird.

Zum Beispiel können Unternehmen durch den Einsatz intelligenter Prozessautomation (IPA) – bei der Softwareroboter bestimmte Routineaufgaben übernehmen – Kosten im Middle und Back Office reduzieren. Die Analyse zeigt, dass sich durch die digitale Transformation Umsätze und Kosteneinsparungen über die untersuchten Branchen (Handel, Finanzdienstleistungen, Versicherung, Produktion und Lebenswissenschaften) hinweg bis 2018 auf 930 Millionen USD summieren, für Deutschland sind es 295 Millionen USD.

Der Fall ist klar, aber es gibt noch Zauderer

Aus Sicht der europäischen Führungskräfte wird die digitale Wirtschaft durch eine Kombination aus Daten, Algorithmen, Softwarerobotern und vernetzten Geräten angetrieben. Danach gefragt, welche Technologien ihr Arbeitsleben bis 2020 am meisten beeinflussen werden, wurde der Geschäftsnutzen von Big Data als unverändert stark eingeschätzt – von 99 Prozent der Befragten. Interessanterweise rangiert künstliche Intelligenz (AI) knapp dahinter auf Platz zwei (97 Prozent). Für die Befragten ist AI also mehr als ein Hype, sondern auf dem Weg, ein zentrales Element der zukünftigen Arbeit in Europa zu werden.

Führungsriege spielt nach den Regeln von gestern

Im Gegensatz dazu können laut Studie späte Anwender von digitaler Technologie damit rechnen, bis 2018 808 Milliarden USD zu verlieren. Betrachtet man nur die deutschen Unternehmen, wären es immer noch 337 Milliarden USD bis 2018.

Allerdings glaubt ein Drittel der Befragten nicht, dass sie die richtige Führungsriege haben, um digitale Strategien zu liefern. 30 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Geschäftsführung nicht genügend in neue Technologien investiert, während 29 Prozent zurückhaltend gegenüber neuen Arbeitsweisen sind.

Die Untersuchung offenbart zudem die größten Hindernisse der Digitalisierung: Sicherheitsbedenken (24 Prozent), Budgetbeschränkungen (21 Prozent) und fehlende Fähigkeiten (14 Prozent).

»Um den digitalen Wandel voranzutreiben, müssen Führungskräfte aktiv werden und ihre Organisationen auf die vor ihnen liegende Arbeit vorbereiten. Langsame Innovationszyklen und mangelnde Experimentierfreude verhindern, dass ein Unternehmen seine digitalen Möglichkeiten ausschöpft. Die digitale Wirtschaft zu meistern, ist unerlässlich. Dazu müssen Unternehmen ihre digitale Präsenz sowohl in der Breite als auch in der Tiefe stärken und verbessern. Steht das nicht ganz oben auf ihrer Agenda, dann spielen sie nach den Regeln von gestern«, erklärt Euan Davis, European Head of the Centre for the Future of Work, Cognizant.

[1] Die weltweite Studie wurde mit 2.000 Führungskräften verschiedener Industrien, 250 mittleren Managern mit Personalverantwortung, 150 MBA-Studenten an führenden Universitäten weltweit, und 50 Futuristen (inklusive Journalisten, Akademikern und Autoren) durchgeführt. Die Befragung der Führungskräfte und Manager wurde in 18 Ländern auf Englisch, Arabisch, Französisch, Deutsch Japanisch und Chinesisch durchgeführt. Telefoninterviews für Führungskräfte und Onlineumfragen für Manager. Die Befragung der MBA-Studenten und Futuristen wurde auf Englisch in Telefoninterviews vorgenommen (MBA in 15 Ländern, Futuristen in 10 Ländern).

The Work Ahead – Europe’s Digital Imperative beinhaltet die 800 Antworten von europäischen Führungskräften und Managern. https://www.cognizant.com/the-work-ahead/europe

Weitere Ergebnisse finden Sie hier: Work Ahead: Insights to Master the Digital Economy. https://www.cognizant.com/the-work-ahead

 

Die Ergebnisse für Deutschland:

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Die Ergebnisse für Europa:

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