Jahresrückblick 2019: Das enorme Potenzial der digitalen Revolution ausschöpfen

Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden weltweit rund 50 Milliarden Menschen, Dinge, Bauteile und Prozesse über das Internet verknüpft sein. Daraus ergibt sich ein enormer Markt für digitale Technologien und Dienstleistungen, der gleichzeitig große Chancen für eine gesellschaftliche Teilhabe und Wohlstand bereithält – auch für Deutschland. Wie eine Ende dieses Jahres veröffentlichte gemeinsame Studie von eco und Arthur D. Little gezeigt hat, kann ein flächendeckender Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland bis 2025 über 13 Prozent wachsen lassen. Doch dieses enorme Wertschöpfungspotenzial wird aktuell noch verkannt: Unter den wichtigsten Digitalstandorten der Welt liegt Deutschland weiterhin nur im Mittelfeld. Auch im Jahr 2019 hat die Bundesrepublik die digitale Revolution verpasst.

»Viel ist in Bewegung, doch das Jahr 2019 war in erster Linie von negativ und ängstlich geführten Debatten in der Digitalpolitik geprägt, die häufig zu unausgereiften Regulierungs-Schnellschüssen führten und letztlich die Digitalbranche vor völlig neue Herausforderungen stellten. Nach wie vor fehlt die positive Vision einer gestaltenden Netzpolitik mit einem optimistischen Leitgedanken für die digitale Zukunft für Wirtschaft und Gesellschaft. Deutschland muss jetzt endlich seine Digital-Power aktivieren, bevor es zu spät ist«, sagt der eco Vorstandsvorsitzende Oliver J. Süme.

Doch für die erfolgreiche digitale Transformation und Adaption von wichtigen Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz benötigt die deutsche Wirtschaft auch politischen Rückenwind. Hierfür hat sich der Verband der Internetwirtschaft auch im Jahr 2019 eingesetzt und zahlreiche digitalpolitische Debatten auf nationaler und europäischer Ebene aktiv mitgestaltet: So sind KI, 5G, das Urheberrecht, die Vorratsdatenspeicherung und die Bedeutung digitaler Infrastrukturen nur einige der zentralen Themen, die in diesem Jahr im Fokus des Verbands lagen.

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Rückblick: Die wichtigsten digitalpolitischen Entwicklungen in 2019

 

2 Jahre NetzDG: Pläne zur Bekämpfung von Hasskriminalität machen uns zu gläsernen Menschen

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Rund zwei Jahre nach Einführung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) sehen die Mitte Dezember bekannt gewordenen Pläne des Bundesjustizministeriums eine Ausweitung der gesetzlichen Regulierung vor, die weit über die ursprüngliche Intention hinausgehen. Neben einer Meldepflicht für soziale Netzwerke sollen auch spezielle Regelungen für die Datenerhebung und Weitergabe im Telemediengesetz sowie die Herausgabe von Passwörtern geschaffen werden. Dies bezieht sich nicht nur auf die Anbieter von sozialen Medien, sondern auf alle Dienste, die unter das Telemediengesetz fallen. Hierzu zählen E-Mail-Anbieter, Webseiten- und Forenbetreiber, Online-Shops, Chat- und Messengerdienste sowie Clouddienste. Die Telemediendienste-Betreiber werden damit vor enorme organisatorische und kostenintensive Herausforderungen gestellt, zudem kann die Herausgabe dieser sensiblen personenbezogenen Informationen weitreichende Rückschlüsse auf politische, sexuelle, finanzielle und andere persönliche Interessen der Nutzenden zulassen. Der gläserne Mensch wird damit immer greifbarer.

 

Neuer Medienstaatsvertrag schränkt innovative Medienangebote & Verbraucher ein

Anfang Dezember wurde der Medienstaatsvertrag von den Ministerpräsidenten beschlossen. In Kraft treten wird er voraussichtlich im September 2020. Noch in letzter Minute wurden Änderungen vorgenommen, die die Funktion von Benutzeroberflächen erheblich einschränken. Nutzer von Smart-TVs sollen künftig Überblendungen (zum Beispiel im Rahmen von elektronischen Programmführern) nicht mehr generell autorisieren können. Solche Vorgaben sind weder nutzerfreundlich noch innovationsfördernd. Darüber hinaus drohen Inkonsistenzen mit dem EU-Recht, da das neue Regelwerk nicht im Einklang mit der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste steht. Dies bestätigt auch ein Rechtsgutachten des Instituts für Europäisches Medienrecht. Damit wurde die Chance verpasst, eine einfache, zukunftsfeste und ausgewogene Medienregulierung zu etablieren.

 

Amtsantritt der neuen EU-Kommission: Europa braucht eine visionäre Agenda

Die neue EU-Kommission startete am 1. Dezember mit ihrer Arbeit, nachdem Ursula von der Leyen bereits im Juli zur Präsidentin gewählt worden war. Die Kommission hat jetzt den wichtigen Auftrag, dem Digitalstandort Europa mit einer visionären digitalen Agenda mehr Dynamik zu geben. Es bleibt abzuwarten, ob von der Leyen wie angekündigt, schon in den ersten 100 Tagen Maßnahmen zur KI auf den Weg bringt. Zudem möchte die Kommissionspräsidentin – voraussichtlich in Zusammenarbeit mit ihrer neuen Digital-Kommissarin Margrethe Vestager – große Digitalunternehmen besteuern, die E-Commerce-Richtlinie erneuern sowie eine »Cyber-Unit« etablieren, um den Informationsaustausch in der EU zu beschleunigen.

 

Neue Anforderungen für Telekommunikationsnetzbetreiber dürfen 5G nicht ausbremsen

Der Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes war ein viel diskutiertes Thema in diesem Jahr. Aktuell läuft eine fraktionsübergreifende politische Debatte im Bundestag über die für den 5G-Ausbau erforderlichen Sicherheitsanforderungen und welche Maßstäbe dafür vorgeschrieben werden sollen um den Abhängigkeiten und Sicherheitsbedenken gegenüber Herstellern und Anbietern zu begegnen, damit Deutschland weltweit den Maßstab für sichere 5G-Netze setzt. Dabei hat die Bundesnetzagentur bereits im Oktober einen Entwurf für neue Sicherheitsanforderungen an Telekommunikationsnetzbetreiber veröffentlicht, die sie gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Bundes (BfDI) erarbeitet hat. Mit dem Entwurf hat die Bundesnetzagentur gleichzeitig eine Konsultation gestartet, an der sich eco beteiligt hat.

 

Ruf nach Digitalministerium wird immer lauter

Zuletzt hat Ende November die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer auf dem CDU-Parteitag in Leipzig ein Digitalministerium für Deutschland gefordert. eco befürwortet die Offensive der CDU-Vorsitzenden und fordert seit jeher ein Digitalministerium mit gebündelter Kompetenz und Federführung für alle digitalpolitischen Themen der Bundesregierung.

 

Industriestrategie 2030: Innovationspotenzial aktivieren

Ende November hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier seine »Nationale Industriestrategie 2030« vorgestellt. Die industriepolitischen Herausforderungen der Zukunft, wie die Transformation der Wirtschaft, der zunehmende Fachkräftemangel in Folge des demografischen Wandels und drohende handelspolitische Hemmnisse wurden in der Industriestrategie erkannt. Jetzt muss Deutschland endlich das Innovationspotenzial der Digitalisierung aktivieren und mehr innovative Schlüsseltechnologien wie KI in Industrie und Wirtschaft in die Anwendung bringen. Das volks- und betriebswirtschaftliche Potenzial von Künstlicher Intelligenz ist riesig und darf nicht ungenutzt bleiben.

 

Vorratsdatenspeicherung: Jetzt muss es der EuGH richten

Das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung war auch 2019 wieder ein vieldiskutiertes Thema auf nationaler und europäischer Ebene. Das Bundesverwaltungsgericht setzte Ende September das Verfahren, zur von eco unterstützen Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung aus und hat in einem Vorabentscheidungsverfahren dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Vereinbarkeit der deutschen Vorratsdatenspeicherung mit dem Unionsrecht vorgelegt. Der EuGH wird entscheiden, ob die deutschen Regeln mit der Datenschutzrichtlinie und der EU-Grundrechte-Charta vereinbar sind. Zuletzt hatte der EuGH im Dezember 2016 erklärt, dass eine generelle anlasslose Vorratsdatenspeicherung nicht mit den europäischen Grundrechten vereinbar ist.

 

GAIA-X: Konzeption einer souveränen europäischen Dateninfrastruktur

Datensouveränität und der Zugang zu Daten sind wesentliche Erfolgsfaktoren für eine digitalisierte Wirtschaft. eco unterstützt daher grundsätzlich die Ende September auf dem Digitalgipfel in Dortmund vorgestellten Überlegungen der Bundesregierung hinsichtlich der Konzeption einer leistungsfähigen, sicheren und souveränen europäischen Dateninfrastruktur namens: GAIA-X. Zuverlässige digitale Infrastrukturen sind der Schlüssel für die digitale Souveränität Deutschlands und für ein agiles digitales Ökosystem, in dem Daten vertrauensvoll geteilt sowie innovative Anwendungen entwickelt und auf den Markt gebracht werden.

 

Umsetzung EU-Urheberrecht: Kritik reißt nicht ab

In Kraft getreten ist die neue EU-Richtlinie zum Urheberrecht am 6. Juli 2019. Nun haben die nationalen Gesetzgeber bis zum 7. Juni 2021 Zeit, um sie in die eigenen Gesetze zu überführen. Im Rahmen dieser Umsetzung können viele gravierende Fehler korrigiert werden, die bei der Abfassung der Richtlinie gemacht wurden. Und das ist dringend notwendig: Ansonsten könnte die kulturelle Vielfalt im Netz erheblichen Schaden nehmen. Die Bundesregierung hatte sich in ihrem Koalitionsvertrag ausdrücklich gegen Uploadfilter ausgesprochen und diese als unverhältnismäßig abgelehnt. Auch in der im Zuge der Abstimmung im Rat abgegebenen Erklärung wurde dies bekräftigt. Deutschland darf die eigenen Prinzipien bei der nationalen Umsetzung deshalb nicht über Bord werfen.

 

Was kommt 2020? 25 Jahre eco, 25 Jahre Netz mit Verantwortung

2020 startet das eco Jubiläumsjahr: Vor 25 Jahren taten sich in Köln Visionäre und digitale Pioniere zusammen und gründeten einen Verband, um das Internet der Zukunft aktiv mitzugestalten. Damals wie heute verfolgt eco das Ziel, neue Technologien, Infrastrukturen sowie Märkte zu fördern und die Interessen der Internetwirtschaft gegenüber der Politik und in internationalen Gremien zu vertreten.

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und die Vernetzung über das Internet haben aber auch Unsicherheiten geschaffen. Wir stellen uns dieser Herausforderung und wollen im Rahmen unseres Jubiläums den Negativdebatten der vergangenen Jahre eine konstruktive Perspektive entgegensetzen. eco ist verlässlicher und verantwortungsvoller Lotse, er unterstützt Unternehmen sowie Politik gleichermaßen dabei das Potenzial der Digitalisierung zu erkennen und optimal auszuschöpfen: eco geht auf Digital Discovery mit der eco Jubiläumskampagne zu 25 Jahren Netz mit Verantwortung.

 

2592 Artikel zu „Digitalisierung Deutschland“

Deutschland bei Digitalisierung nur Durchschnitt

Im EU-Vergleich ist Deutschland in Sachen Digitalisierung nur Mittelmaß. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis des Digital Economy and Society Index (DESI) der EU-Kommission. Der Grad der Digitalisierung variiert in den Mitgliedstaaten der EU stark, dabei gibt es ein Nord-Süd-Gefälle: An der Spitze liegen Finnland (69,9), Schweden (69,5), die Niederlande (68,9) und Dänemark (68,8). Schlusslichter sind Griechenland (38,0), Rumänien (36,5) und Bulgarien (36,2). Durch den Einsatz digitaler Technologien können…

E-Government in der EU: Digitalisierung der Behörden kommt in Deutschland nur langsam voran

57 Prozent der Deutschen nutzen laut Eurostat das Internet zur Interaktion mit staatlichen Stellen und Behörden. Zum Vergleich: 2008 waren es 44 Prozent. E-Government kommt hierzulande also eher langsam voran. Anders sieht das beispielsweise in Dänemark aus. Hier hat sich die Nutzung im selben Zeitraum fast verdoppelt, wie die Grafik zeigt. EU-weit beschaffen sich 52…

Digitalisierung polarisiert Deutschland – 6 unterschiedliche Digitaltypen identifiziert

In einer repräsentativen Studie (»Digitale Nutzung in Deutschland 2018«, Auftraggeber: BVDW [1]) wurden detailliert die Einstellungen und Meinungen der Deutschen Internetnutzer zur allgegenwärtigen Digitalisierung aller Lebensbereiche untersucht. Ebenso ermittelt wurde das Internetverhalten: Nutzungshäufigkeit und -intensität, Social-Media-Affinität sowie die aktive Mitgestaltung im Netz und die Sensibilität in Sachen Datenschutz. Aus diesen und einer großen Zahl weiterer…

Roboter übernehmen Aufgaben, keine Arbeitsplätze: Digitalisierung kostet in Deutschland keine Jobs

Arbeitswelt von morgen erfordert aber neue Fähigkeiten. Roboter übernehmen Aufgaben, keine Arbeitsplätze. Weltweit Planen 86 Prozent der Arbeitgeber, im Zuge der Digitalisierung die Zahl der Arbeitsplätze stabil zu halten oder sogar zu erhöhen. In Deutschland wollen sogar 91 Prozent in den kommenden zwei Jahren so vorgehen Nur acht Prozent meinen hierzulande, dass Jobs verlorengehen. Dies…

Champions: Das sind die Digitalisierungs-Vorreiter in Deutschland

Deutschlands Unternehmen transformieren sich: Eine aktuelle Studie zeichnet 415 »Digital-Champions« als Vorreiter in Sachen Digitalisierung aus [1]. Analysiert wurden rund 10.000 Unternehmen aus gut 50 Branchen. Unter den besten ihrer Branche sind Größen wie die comdirect bank, die Berliner Verkehrsbetriebe und Panasonic, aber auch zahlreiche mittelständische Betriebe.   »Digitalisierung ist weit mehr als das Aufstocken…

Auszeichnung für Deutschlands Digitalisierungselite: Das sind die Gewinner des Digital Leader Award 2017

Bestnoten für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte (in alphabetischer Reihenfolge): Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Continental AG, Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG, Lufthansa Innovation Hub GmbH, SPIE SAG und Vorwerk International entscheiden die Award-Kategorien für sich. Vier Sonderpreise gingen an Molecular Health GmbH (Disruption), Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD (Innovation), Axel Springer SE (Early Mover), Fußball-Club…

Digitalisierung: Vier von zehn Unternehmen in Deutschland mit negativen Erfahrungen

Jedes sechste Digitalisierungsprojekt ist komplett gescheitert. Jedem dritten Unternehmen sind die Kosten zu hoch. Chefs stellen Kompetenzdefizite der Mitarbeiter fest. Die Digitalisierung ist der Schlüssel zum Erfolg – diese Vorstellung ist in vielen Chefetagen verankert. Der Weg dorthin ist allerdings meist mit Schwierigkeiten verbunden: Die Einführung und die Umsetzung der Digitalisierung in verschiedenen Abteilungen läuft…

Aktionsplan für ein digitales Deutschland: Chancen der Digitalisierung ergreifen – und alle Menschen mitnehmen

Digitale Wirtschaft fördern, Bildung, Arbeitswelt und Sozialsysteme modernisieren und alle Menschen auf dem Weg in die digitale Welt mitnehmen: Zum Bundestagswahljahr 2017 hat der Digitalverband Bitkom einen Aktionsplan für ein digitales Deutschland aufgestellt. Unter der Überschrift »Transformation und Teilhabe« spricht sich der Bitkom für eine digitale Industriepolitik, eine Neuausrichtung der sozialen Marktwirtschaft an der Digitalisierung…

Digitalisierung der Leitbranchen in Deutschland nimmt Fahrt auf

■  In sieben weiteren Städten entstehen Digital Hubs, um die Zusammenarbeit von Großunternehmen, Mittelstand und Start-ups zu unterstützen. ■  Schwerpunkte sind Chemie, Industrie 4.0, InsurTech, Gesundheit, Künstliche Intelligenz, Medien und Smart Systems. ■  Bitkom: Die Hub-Initiative beschleunigt die digitale Transformation.   Von Chemie bis Medien, von Gesundheit bis Industrie 4.0., von Stuttgart bis Dresden, von…

»Digitalisierung muss jetzt Top-Thema für Deutschland werden«

Laut einer aktuellen Studie von Microsoft unter 1.000 kleinen und mittleren Unternehmen blicken 69 Prozent der Firmen zuversichtlich in die Zukunft – und halten sich dennoch bei Zukunftsinvestitionen zurück. Zwar sind Unternehmen durchaus vom Nutzen digitaler Technologien überzeugt, doch bei der Umsetzung herrscht vielfach Unsicherheit, so die Studie [1]. Die Vorstellungen davon, was Digitalisierung für…

Bevölkerung in Deutschland beurteilt Verwaltungsdigitalisierung skeptischer als anderswo in Europa

Aus Sicht der Bürger hinkt die Digitalisierung von Ämtern und Behörden in der Bundesrepublik der Entwicklung in anderen europäischen Ländern hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos, an der jeweils 1.000 Menschen in Deutschland, Frankreich, Norwegen und Großbritannien teilnahmen. Die von Sopra Steria beauftragte Umfrage offenbart zudem eine Diskrepanz zwischen den…

Deutschland hat Nachholbedarf bei der Digitalisierung

Vor zehn Jahren rief die Bundesregierung die Expertenkommission für Forschung und Innovation, kurz EFI genannt, ins Leben. Seither legt das Gremium jährlich ein Gutachten zu einem bestimmten Thema vor. In diesem Jahr drehte sich alles um »Digitalisierung«. Doch das Ergebnis fiel nicht positiv aus. Tenor der Experten: Der Auftraggeber hat noch Hausaufgaben zu erledigen, wie…

IKT-Branche Spitzenreiter bei der Digitalisierung in Deutschland

IKT einziger aus elf Branchen stark überdurchschnittlich digitalisierter Wirtschaftsbereich. Monitoring Report Wirtschaft DIGITAL 2015 misst Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft. Die IKT-Branche ist Vorreiter bei der Digitalisierung der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland. Das Digitalisierungsprofil »IKT Digital« zeigt, dass dieser Wirtschaftszweig mit 66 von 100 Indexpunkten den höchsten Digitalisierungsgrad erreicht und damit die digitale Transformation in Deutschland…

Deutschland droht bei Digitalisierung Anschluss zu verpassen

Dem Standort Deutschland droht im Rennen um die Digitalisierung das Nachsehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters Accenture. Demnach erreicht die deutsche Volkswirtschaft im Index zur digitalen Durchdringung (Digital Density Index) lediglich einen Wert von 51,9 von 100 möglichen Punkten und landet im Ranking der 17 untersuchten Volkswirtschaften nur…