IT-Security

Jedes fünfte Unternehmen spürt starke Auswirkungen hybrider Angriffe

Grafik hybride Bedrohungen

Fast 40 Prozent der Großunternehmen in Deutschland berichten von starken Auswirkungen hybrider Angriffe aus dem Ausland. Über alle Größenklassen hinweg ist es fast jedes fünfte Unternehmen, zeigt eine Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). 39 Prozent der Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten berichten von starken oder sehr starken Auswirkungen hybrider Angriffe – von Desinformation…

Mehr als Phishing: Bildungseinrichtungen besonders häufig von schwerwiegenden E-Mail-Angriffen betroffen

Bildungseinrichtungen stehen im E-Mail-Kanal unter außergewöhnlichem Druck: hohes Phishing-Aufkommen trifft auf knappe Ressourcen, begrenzte Incident-Response-Kompetenz und besonders folgenreiche Angriffe. Die Daten zeigen, warum Entscheider Prävention, Erkennung und Wiederherstellung als durchgängigen Prozess steuern müssen. Management Summary Risikolage: 77 Prozent der Bildungseinrichtungen verzeichneten binnen zwölf Monaten einen E-Mail-Sicherheitsvorfall; Ransomware und Kontoübernahmen liegen deutlich über dem Branchenschnitt. Angriffsvolumen:…

Ransomware: »Jede Zahlung finanziert den nächsten Angriff«

Ransomware bleibt ein akutes Geschäftsrisiko: 45 Prozent der Unternehmen waren binnen zwölf Monaten betroffen, jedes fünfte Opfer zahlte bereits Lösegeld. Für das Management folgt daraus eine klare Priorität: nicht die Zahlung vorbereiten, sondern Widerstandsfähigkeit, Wiederanlauf und Krisenführung konsequent organisieren.   Management Summary Risiko bleibt hoch: 45 Prozent der Unternehmen waren innerhalb eines Jahres Ziel eines…

Kundendaten, Kassen, KI: Warum Händler ihre Cyberabwehr neu ausrichten müssen

Der europäische Einzelhandel steht vor einer Zuspitzung der Cyberbedrohungslage: Fast alle befragten Unternehmen meldeten innerhalb eines Jahres Sicherheitsvorfälle. Für das Management wird Cybersicherheit damit nicht länger zur rein technischen Disziplin, sondern zu einem geschäftskritischen Steuerungsthema rund um Kundendaten, Prozesse, Resilienz und digitale Wertschöpfung.   Die wichtigsten Punkte für Entscheider Cyberrisiken sind im Handel Normalzustand: 97…

KI verantwortungsvoll einsetzen – Sicherheit, Souveränität und Kontrolle für autonome Systeme

Künstliche Intelligenz ist den Kinderschuhen entwachsen. KI-Agenten – autonome Systeme, die planen, entscheiden und handeln – greifen in operative Geschäftsprozesse ein. Sie steuern Lieferketten, bewerten Kreditrisiken, priorisieren Service­anfragen und optimieren Produktionsabläufe. Die Effizienzgewinne: kürzere Reaktionszeiten, präziserer Ressourceneinsatz oder automatisierte Entscheidungsketten. Doch mit der Autonomie wachsen Verantwortung und Angriffsfläche.

Zero-Trust-Strategie in Microsoft 365: Wie aus Prinzipien ein steuerbares Programm wird

Zero Trust in Microsoft 365 ist kein Lizenz- oder Toolprojekt, sondern ein steuerbares Sicherheitsprogramm. Entscheidend sind klare Schutzobjekte, belastbare Entscheidungswege, befristete Ausnahmen und messbare Nachweise – damit aus technischen Kontrollen echte Risikoreduktion für das Unternehmen wird. Management Summary Zero Trust braucht Führung: Der Nutzen entsteht erst, wenn Geschäftsrisiko, technische Kontrolle und überprüfbarer Zielzustand zusammengeführt werden.…

Messaging-Scams: Wie industrialisierte Betrugsmodelle Vertrauen, Geschwindigkeit und KI ausnutzen

Messaging-Scams entwickeln sich zu einem industriell organisierten Risiko für Verbraucher, Unternehmen und Markenvertrauen. Entscheidend ist nicht nur die technische Abwehr, sondern ein Managementansatz, der Geschwindigkeit herausnimmt, Identität überprüfbar macht und Melde- sowie Reaktionsprozesse fest im Alltag verankert. Management Summary Messaging-Scams sind kein Randphänomen mehr, sondern ein skalierbares Geschäftsmodell. Kriminelle industrialisieren bekannte Betrugsmuster über SMS, Messenger,…

Whitepaper: KI in der Hightech-Industrie – Beherrschung von Komplexität wird zum entscheidenden Faktor

Neues Whitepaper zeigt die Rolle von PLM und Digital Thread für den erfolgreichen KI-Einsatz.   Innovationskraft und Verwundbarkeit liegen in der Hightech- und Elektronikindustrie oft nah beieinander. Je leistungsfähiger die Produkte und je globaler die Lieferketten sind, desto größer wird die Gefahr einer Kluft zwischen technologischem Anspruch und operativer Kontrolle. Treiber dieser Entwicklung sind wachsende…

Security-by-Design: Was der Cyber Resilience Act für IoT-Hersteller bedeutet

Der Cyber Resilience Act verschiebt Cybersicherheit im IoT von der technischen Kür zur unternehmerischen Pflicht. Für Hersteller vernetzter Produkte bedeutet das: Security-by-Design, belastbare Meldeprozesse und kontinuierliche Transparenz werden zu zentralen Voraussetzungen für Marktzugang, Compliance und operative Resilienz. Management Summary Der CRA macht Cybersicherheit zur Marktzugangsvoraussetzung: Hersteller digitaler Produkte müssen Sicherheit künftig über den gesamten Lebenszyklus…

Datenresidenz und Datensouveränität im Zeitalter der KI

Datenresidenz allein reicht im KI-Zeitalter nicht mehr aus. Wer Souveränität ernst nimmt, muss Speicherort, Rechtszuständigkeit, operative Kontrolle, Verschlüsselung, Provider-Abhängigkeiten und Governance-End-to-End zusammendenken. Für IT-Entscheider wird Datensouveränität damit von einer Compliance-Frage zur strategischen Architekturentscheidung. Management Summary Datenresidenz ist nicht Datensouveränität: Der Standort eines Rechenzentrums beantwortet nicht die entscheidende Frage, wer rechtlich, technisch und operativ Zugriff auf…

Whitepaper: Data, Marketing und Recht

Daten sind heute ein zentraler Erfolgsfaktor im Marketing: Sie helfen dabei, Zielgruppen besser zu verstehen, Kampagnen schneller zu steuern und Kunden relevanter und persönlicher anzusprechen. Doch je datengetriebener Marketing wird, desto wichtiger wird die rechtliche Seite – denn Vorgaben wie die DSGVO und ein wachsendes Datenschutz-bewusstsein machen den Umgang mit Daten sensibler denn je.  …

KI-gestützte Markenimitation: Vertrauensverlust wird zum Business-Risiko

KI-gestützte Markenimitation entwickelt sich für Unternehmen vom reinen Security-Thema zum unmittelbaren Vertrauens- und Reputationsrisiko. Wenn Cyberkriminelle Markenkommunikation über WhatsApp, SMS oder soziale Plattformen täuschend echt nachbilden, geraten nicht nur Kundendaten und Geldbeträge in Gefahr, sondern auch die Glaubwürdigkeit digitaler Kundenkanäle. Unternehmen müssen deshalb Prävention, klare Kommunikationsregeln, Monitoring und schnelle Gegenmaßnahmen als festen Bestandteil ihrer Marken-…

CIAM gewinnt an Bedeutung durch Cyberrisiken, DSGVO/PSD2 und wachsende Omnichannel-Erwartungen

Die Art, wie Unternehmen heute mit ihren Kunden interagieren, hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Waren es vor zwei Jahrzehnten noch überwiegend persönliche Gespräche, Telefonate und handschriftliche Aufträge, laufen geschäftliche Interaktionen heute größtenteils digital über Websites, Mobile Apps und Self-Service-Portale ab. Mit dieser Transformation ist eine neue Herausforderung entstanden: die sichere Verwaltung von…

Bot-Traffic: Wie viel Traffic wird von Bots verursacht?

Bots machen laut Bad Bot Report des auf Data Protection spezialisierten Unternehmens Thales rund 53 Prozent des Internet-Traffics aus – davon entfällt der überwiegende Teil auf schädliche Bots. Das sind laut Bericht »schädliche automatisierte Programme, die Anwendungen ausnutzen, um Daten zu entwenden, Betrug zu begehen und Dienste zu stören.« Zu den Anwendungszwecken solcher Bots gehören…

KI-gesteuerte Bot-Angriffe stiegen um das 12,5-fache an

KI-gesteuerte Automatisierung beschleunigt die maschinelle Online-Aktivität, da Bots die Menschen überholen und die Funktionsweise des Internets neu definieren. Bots dominieren nun das Internet und machen mehr als die Hälfte des gesamten Datenverkehrs aus, wobei 40 % als böswillig eingestuft werden. KI löscht die Grenze zwischen legitimen und böswilligen Aktivitäten und macht die Absicht – nicht…

Ein Aufruf zu kollektivem Handeln im Bereich Cyberverteidigung

Ein offener Brief für einen globalen Anstieg der Cyberverteidigung*.   KI verändert die Bedrohungslage in der Cybersecurity mit hoher Geschwindigkeit. Der Text macht deutlich: Organisationen, Technologieanbieter, Regierungen und KI-Unternehmen müssen jetzt gemeinsam handeln, damit kritische Infrastrukturen, öffentliche Dienste und digitale Lieferketten gegen KI-gestützte Angriffe widerstandsfähiger werden.   Management Summary Cyberabwehr wird zur Chefsache: Die bisherige…

Schwachstellen in KI-Diensten verzehnfacht

Mit der zunehmenden Verbreitung von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen wächst auch die Zahl der entdeckten Schwachstellen in entsprechenden Diensten. Laut aktuellen Zahlen von Kaspersky aus dem zweiten Quartal 2026 hat sich die Zahl der erfassten Schwachstellen in KI- und LLM-Diensten im Vergleich zum vierten Quartal 2025 verzehnfacht und ist auf 935 gestiegen [1]. Auch…

Vor zwanzig Jahren war der Feind ein Mensch mit Puls – der von heute ist Code, der niemals schläft

Künstliche Intelligenz (KI) ist sowohl für IT-Sicherheitsteams als auch für Cyberangreifer ein Leistungsmultiplikator, und in genau dieser Symmetrie liegt das Problem. In den falschen Händen ist KI aus einem einfachen Grund gefährlich: Sie beseitigt die beiden Hürden, die Angreifer bislang ausgebremst haben, nämlich mangelndes Fachwissen und fehlende Zeit.   Management Summary: KI verändert die Spielregeln…

KI-Governance auf mobilen Endgeräten: Die alten Regeln gelten nicht mehr

KI-Funktionen wandern zunehmend vom Chatfenster in Apps, Agenten und mobile Endgeräte. Für Unternehmen bedeutet das: Klassische KI-Governance greift zu kurz, wenn sie mobile Nutzung, App-Updates, Netzwerkwechsel und rollenbasierte Risiken nicht gezielt berücksichtigt. Management Summary Klassische KI-Governance reicht für mobile Endgeräte nicht mehr aus: KI steckt heute zunehmend in nativen Apps, Updates und Agenten statt nur…

Fernwartung ohne Netzkopplung für kritische IT- und OT-Umgebungen – Das Rendezvous-Prinzip

Fernzugriffe sind in Industrie, Verwaltung und kritischen Infrastrukturen unverzichtbar – und zugleich ein bevorzugtes Einfallstor für Angreifer. Wer Steuerungen, Maschinen und Serverlandschaften aus der Ferne warten lässt, braucht mehr als ein klassisches Virtual Private Network (VPN). Gefragt ist eine Architektur, die Quell- und Zielnetz konsequent entkoppelt, jeden Zugriff von innen bestätigen lässt und lückenlos dokumentiert – betrieben als Managed Service, damit Sicherheit nicht an knappen Ressourcen scheitert.