Das CO₂-Budget als Gamechanger einer aktiven Steuerung der Dekarbonisierung – Erfolgsfaktoren für eine ganzheitliche Klimastrategie

Die Welt steht weiter vor der Herausforderung, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Doch wie kommen Unternehmen aus der Automobilindustrie schneller und konsequenter voran? Die ganzheitliche CO₂-Strategie des europäischen Batteriezellenherstellers PowerCo SE zeigt einen Lösungsansatz.

Zehn Jahre nach Abschluss des Pariser Klimaabkommens kommt der Klimaschutz weiterhin zu langsam voran für ein Netto-Null. Stellt sich die Frage, was passieren muss, um wichtige Klimaschutzziele doch noch zu erreichen? Die Antwort liegt in einem wissenschaftsbasierten und unternehmensspezifischen CO₂-Budget – dem Gamechanger für eine aktive Steuerung der Dekarbonisierung. Mit Hilfe innovativer Vorgehensmodelle und integraler Ansätze lässt es sich für jedes Unternehmen in der deutschen Automobilindustrie berechnen und nutzen.

Roadmap für die Dekarbonisierung entwickeln. Um nachhaltig zu wirtschaften, ist eine orchestrierte Transformation des gesamten Operating Models notwendig. Damit verbunden ist ein ganzheitlicher Fahrplan hin zu nachhaltigeren Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und einer werteorientierten Unternehmensführung. Die Nachhaltigkeitsziele orientieren sich im Idealfall an den Zielen des Klimaabkommens und werden zudem aus den übergeordneten Unternehmenszielen abgeleitet. Dabei sollten sie nicht nur auf ein bestimmtes Jahr oder einen Zeitraum ausgerichtet sein – denn das greift oft zu kurz –, sondern auch auf das verfügbare CO₂-Budget. Es empfiehlt sich, das eigene Budget strategisch aufzuteilen und mit konkreten Reduktionszielen zu verknüpfen, ähnlich einem Finanzbudget.

Sind die Ziele einmal gesetzt, bedarf es effektiver und effizienter Steuerungsmechanismen. Unternehmen sollten KPIs im Bereich Kosten, Nutzen, Umsetzungsdauer und Komplexität identifizieren, die im Einklang mit den Sustainability Development Goals der UN sowie den ESG-Kriterien des Finanzmarkts stehen. Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören die CO₂-Äquivalent-Emissionen. Sie stehen für eine Maßeinheit, die die Klimawirkung verschiedener lang- und kurzlebiger Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas zusammenfasst, indem sie deren Emissionen in die äquivalente Menge Kohlendioxid umrechnet. Dies ermöglicht einen direkten Vergleich des Treibhausgaspotenzials.

Klimapfade erstellen.  Ein zentraler Steuerungsindikator ist die ökonomische Emissionsintensität, sprich wie viele CO₂-Emissionen pro Euro Umsatz, Tonne Produkt oder Dienstleistungseinheit entstehen. Unternehmen, die diese Metrik kennen und verfolgen, können zum einen ihre CO₂-Emissionen – und damit ihre Klimawirkung – aktiv im Einklang mit der Wirtschaftlichkeit steuern. Zum anderen können sie Standorte, Produkte oder Geschäftsbereiche miteinander vergleichen, Benchmarkings durchführen, Hotspots im Unternehmen identifizieren und Entscheidungen in Einkauf und Produktion an Klimazielen ausrichten.

Um das für ein Unternehmen definierte CO₂-Budget einzuhalten, sollten im nächsten Schritt sogenannte Klimapfade erstellt werden. Mit diesen verschiedenen Dekarbonisierungsszenarien können einzelne Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüft werden. Unterstützung bieten dabei sogenannte Climate-Impact-Modelle, welche die individuelle Klimawirkung der einzelnen Szenarien unter Berücksichtigung des CO₂-Budgets aufzeigen und somit die einzelnen Szenarien quantifizierbar und vergleichbar machen.

Digitale Tools hinzuziehen. Um bei der Dekarbonisierung ein neues Steuerungsniveau zu erreichen, ist es ratsam, digitale Tools hinzuziehen. Wissenschaftlich basierte und einfach verständliche Modelle wie von right° sind in der Lage, die Scope 1-3 Emissionen eines Unternehmens ins Verhältnis zu dessen Bruttowertschöpfung zu setzen und daraus die Klimaperformance in Grad Celsius abzuleiten. Damit kann jeder im Unternehmen sofort verstehen, ob es klimafreundlich wirtschaftet oder nicht. Außerdem können verschiedene Zukunftsszenarien betrachtet werden. Das Unternehmen erhält ein individuelles CO₂-Budget unter Einbeziehung seiner bisherigen Performance und kann so flexible Maßnahmen entlang des 1,5-Grad-Pfades umsetzen. Es kann dadurch beispielsweise einen internen CO₂-Preis festlegen, über den sich wiederum Emissionsrisiken quantifizieren lassen. Die Grundlage, um jede Zukunftstechnologie gewinnbringend einzusetzen, sind valide und prüfungssichere Daten aus einheitlichen Datenquellen und einem digitalen, automatisierten Datenerfassungsprozess in Echtzeit.

Von der Datenbasis in die Umsetzung. Wie die Umsetzung einer ganzheitlichen CO₂-Strategie in der Praxis gelingt, zeigt das Projekt von MHP beim europäischen Batteriezellenhersteller PowerCo SE. Im ersten Schritt sammelte das Team über 2.000 relevante Datenpunkte und erstellte eine vollständige automatisierte Emissionsbilanz nach dem methodischen Standard des Greenhouse Gas Protocol sowie ein Forecasting zum erwarteten globalen CO₂-Aussoß in den nächsten zehn Jahren. Danach berechnete es das unternehmensspezifische CO₂-Budget auf Basis ausgewählter wissenschaftlicher Klimamodelle. Parallel baute es unter Beteiligung von 20 Fachabteilungen einen unternehmenseigenen Index als digitales, datengetriebenes Steuerungs- und Governancemodell für eine ganzheitliche Dekarbonisierung auf. Der Vorteil besteht hier vor allem in der Transparenz, denn der Index macht die CO₂-Emissionen für alle Beteiligten anschaulich und verständlich. Gleichzeitig involviert das Governancemodell alle Mitarbeitenden, einen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel zu leisten.

Abschließend leitete das Team einen 1,5-Grad-konformen Klimatransformationsplan ab und operationalisierte den Index in allen Geschäftsbereichen. CO₂-Ziele für Produkte, Geschäftsprozesse und Lieferanten sind von nun an mit dem verfügbaren CO₂-Budget und internen CO₂-Preisen verknüpft. Im Ergebnis ermöglicht die Integration von CO₂ als Entscheidungsparameter in die Geschäftsprozesse, dass Dekarbonisierung als entscheidender Wettbewerbsfaktor und Innovationstreiber insbesondere für Produkte und Produktionsprozesse verstanden wird.

Das Projekt zeigt eindrücklich, worauf Unternehmen in diesem Jahr stärker ihren Fokus richten sollten: Nachdem Strategien entwickelt wurden und Daten vorliegen, geht es jetzt um eine konsequente zielgerichtete Umsetzung, die mit den richtigen Steuerungsmöglichkeiten wie CO₂-Budgets, Modellierung von Szenarien und digitaler Unterstützung auch gelingt.

 


Alexander Appel,
Manager Sustainability Transformation,
MHP

 

 

Illustration: © Doberman84 | Dreamstime.com

 

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