Drei gute Gründe für Kubernetes

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Das Container-Management-System Kubernetes ist zwar gerade einmal fünf Jahre alt, hat sich aber bereits zum weltweiten Standard entwickelt. Besonders wenn es um DevOps geht, schwören CIOs und Entwickler auf das System.

Kubernetes, dessen Name sich vom altgriechischen Begriff für Steuermann ableitet, gruppiert Anwendungs-Container zu logischen Paketen für eine einfache, schnelle Verwaltung und Erkennung. Es automatisiert auch die Bereitstellung und Skalierung von containerisierten Anwendungen. Selbst nicht direkt eine Plattform, kann Kubernetes mit zusätzlichen Elementen kombiniert werden, um die Benutzerfreundlichkeit von Platform as a Service (PaaS) für Entwickler, die Anpassungsfähigkeit von Infrastructure as a Service (IaaS) und die Übertragung von Workloads zwischen Infrastrukturanbietern zu gewährleisten.

Die schnelle Durchsetzung und weite Verbreitung von Kubernetes spricht für sich. Unternehmen, die zwar Container nutzen, diese aber nic

ht mit Kubernetes verwalten, sollten sich hier überlegen, zum Branchenstandard zu wechseln. Was macht das Projekt Kubernetes für Unternehmen so interessant? Thomas Di Giacomo, President of Engineering, Product and Innovation bei SUSE, die auch Partner der Container Days sind, hat die drei größten Vorteile ausgemacht:

 

  1. Eine große Community sorgt für stetige Verbesserung

Kubernetes wurde zunächst von Google entwickelt, 2014 dann aber als Open Source-Projekt veröffentlicht. Die Erfahrung und die erstklassigen Mitarbeiter von Google verhalfen dem Projekt von Beginn an zu einem sehr guten Ruf.

Sobald Kubernetes quelloffen wurde, übertraf das Projekt dank einer schnell wachsenden Community und einer Fülle von Unterstützung schnell seine Konkurrenten. Heute stehen eine der größten Open Source-Communities sowie mehr als 2.000 Mitwirkende auf GitHub dahinter. Kubernetes wird von der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) und der Linux Foundation gehostet und unterstützt. Dadurch profitiert Kubernetes von Best Practices, die im Laufe der Zeit von einzelnen Community-Mitgliedern sowie von Unternehmen wie Amazon Web Services, Google, Microsoft, SAP, SUSE und vielen anderen entwickelt wurden. Da Kubernetes von der Open Source CNCF verwaltet wird, müssen Nutzer keinen Vendor Lock-in, also Abhängigkeit von einem spezifischen Anbieter, befürchten.

 

  1. Kubernetes funktioniert mit jedem Cloud Deployment und jeder Anwendung

Heute nutzen die meisten Unternehmen hybride Umgebungen mit Cloud- und On-Premise-Systemen. Um mit dieser Infrastruktur erfolgreich zu sein, müssen IT-Teams Workloads und Daten einfach und sicher zwischen den verschiedenen Bereichen verschieben können. Kubernetes lässt sich entweder in jeder dieser Umgebungen deployen oder als as-a-Service-Anwendung betreiben. Da das System nicht auf eine bestimmte Infrastruktur angewiesen ist, können DevOps-Teams einfach Anwendungen erstellen und sie dann mit Kubernetes genauso leicht im lokalen Rechenzentrum wie in der Public Cloud einsetzen.

Kubernetes kann mit allen Applikationen umgehen, egal ob es sich dabei um die neusten Cloud-nativen Microservices handelt oder eine in Container migrierte Legacy-Anwendung. Jede containerisierte Anwendung läuft auch problemlos unter Kubernetes. Das System unterstützt eine Vielzahl verschiedener Workloads und funktioniert gut mit den neuesten Entwicklungstechnologien, wie beispielsweise serverlosen Architekturen.

 

  1. Beschleunigte DevOps-Innovationen

Der DevOps-Ansatz verändert bereits seit einiger Zeit die Anwendungsentwicklung. Beachtlichen Anteil daran hat auch die Flexibilität, wie sie Container ermöglichen. Entwickler können ihre Anwendungen nun in Container packen, was ihnen die Sicherheit gibt, dass diese in der Produktionsumgebung genauso stabil laufen wie auf ihrem Laptop. Mit Kubernetes müssen Entwickler außerdem keine spezifischen Deployment-, Skalierungs- und Update-Workflows mehr erarbeiten – Kubernetes erledigt diese Aufgaben automatisiert.

Ein herausragendes Beispiel für die Leistungsfähigkeit von Kubernetes war der Launch von Pokémon Go im Sommer 2016. Die Entwickler hatten zunächst mit moderatem Interesse gerechnet, allerdings wurde das Spiel binnen kürzester Zeit zum regelrechten Hype. Das resultierte unter anderem in 50-mal mehr Traffic als erwartet. Dank Kubernetes, das aufbauend auf Google Cloud die Infrastruktur für Pokémon Go bildete, konnte die Spielplattform schnell hochskaliert werden, um mit der riesigen Nachfrage schrittzuhalten.

 

Mit voller Kraft geht es auf die Container Days in Hamburg zu. Vom 24. bis zum 26. Juni trifft sich die europäische Container Community im historischen Freihafen der Hafenstadt zu Konferenzen, Workshops und gegenseitigem Austausch. Ein zentrales Thema wird auch dieses Jahr Kubernetes sein. https://www.containerdays.io

 

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