
Schon eine kompromittierte E-Mail könnte das Ende der digitalen Mitarbeiteridentität sein. Häufig reicht Cyberkriminellen ein Zero-Day-Exploit oder eine irreführende E-Mail aus, um Nutzerkonten zu übernehmen. Aktuelle Studien zeigen, dass kompromittierte Zugangsdaten einer der häufigsten Einstiegspunkte für Cyberangriffe sind.
In der digitalen Welt steigt der Wert von Nutzerkonten immer mehr, und auch die damit verbundenen Gefahren nehmen zu. So können Angreifer mit Zugang zu E-Mails schwache Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) umgehen, Passwörter zurücksetzen und Identitäten kapern, um sensible Daten zu stehlen. Ein aktueller Bericht zu Trends in der Cybersicherheit dokumentiert, dass auf diese Weise 70 Prozent der Unternehmen ins Visier genommen wurden [1].
Bedrohungsakteure müssen dabei nicht unbedingt Phishing-Nachrichten breit streuen und für weiterführende Angriffe gezielt einsetzen. Oft reichen ihnen Social-Engineering-Techniken, um Zugang zu legitimen E-Mail-Konten zu bekommen. Laut Bitkom-Studie »Wirtschaftsschutz 2025« waren 87 Prozent der deutschen Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffen [2].
Das oben skizzierte Gefahrenszenario ist eine häufig ignorierte Basislektion in der Cybersicherheit: Bedrohungsakteure brechen nicht ein — sie loggen sich ein. Und wenn sie sich mit gültigen Zugangsdaten unbefugt einwählen, verharren sie nicht bei Edge-Geräten am Endpunkt eines Netzwerks, sondern ihre Hauptstoßrichtung richtet sich gezielt auf die Steuerungsebene (Control Plane), um Einfluss auf die operative Intelligenz moderner Infrastrukturen zu erhalten.
Kontrollebene als Hauptangriffsziel
Die Kontroll- oder Steuerungsebene ist der intelligente Teil eines Netzwerks, eines Systems oder einer Plattform, der den Datenfluss festlegt, Routen berechnet, Richtlinien durchgesetzt und Netzwerkfunktionen verwaltet. Besonders lukrative Angriffsziele sind daher Cloud-Plattformen, SaaS-Administrationsportale oder Kubernetes-Dashboards. Diese Steuerungssysteme regeln Konfiguration, Zugriff und Orchestrierung. Wenn Bedrohungsakteure auf der Kontrollebene agieren können, greifen sie in das gesamte Unternehmensnetz ein.
Zur Einhaltung von CISO-Prioritäten konzentrieren sich Sicherheitsteams oft auf Themen wie Endpunkt- und Netzwerkschutz, Automatisierung, Agentic AI und klassische Workloads. Zweifellos sind das allesamt wichtige und schützenswerte Arbeitsabläufe, aber sie liegen unterhalb der Steuerungs- und Verwaltungsebene. Auf der Kontrollebene wird festgelegt, wie Ressourcen und digitale Identitäten bereitgestellt werden.
Das betrifft die Kontenerstellung, Rollenzuweisungen, Durchsetzung von Richtlinien sowie das Secrets Management, um nur einige Funktionen aufzugreifen. Ein Bedrohungsakteur mit privilegierten Zugangsrechten auf der Steuerungsebene benötigt keine Malware. Die nativen Management-Funktionen einer lizenzierten (oder selbstentwickelten) Lösung reichen zur Konfiguration zentraler Parameter komplett aus:
- Erstellung neuer Identitäten, Maschinenkonten oder Konfigurationsänderungen für Benutzerrollen und Nutzergruppen zur Erhöhung der Rechte.
- Anpassung von Protokoll- und Überwachungskonfigurationen, so dass unangemessene Aktivitäten nicht dokumentiert werden.
- Einsatz bösartiger Workloads, Backdoors oder Malware zur Errichtung einer dauerhaften Präsenz im Unternehmensnetz.
- Vollständige Deaktivierung von Sicherheitskontrollen, wodurch Anwendungen weiteren Angriffsvektoren ausgesetzt werden.
Das ist die Realität in der deutschen Wirtschaft, die gemäß oben genannter Bitkom-Studie zu Schäden von jährlich rund 289 Milliarden Euro geführt hat.
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)
Viele Organisationen folgen der Auffassung, dass MFA- und Netzwerkbeschränkungen zur Absicherung administrativer Konsolen ausreichen. Leider ist das nicht der Fall. Multi-Faktor-Authentifizierung kann durch Sitzungs-Hijacking, Token-Diebstahl, MFA-Fatigue-Angriffe oder Man-in-the-Middle-Angriffe umgangen werden. Allein im Jahr 2025 wurden 8,6 Milliarden Session-Cookies durch Infostealer-Infektionen gestohlen [3].
Bei jedem einzelnen Diebstahl können geraubte Daten für MFA-Bypass-Angriffe missbraucht werden. Jeder gültige Session-Token erlaubt es Angreifern, die Authentifizierung zu überwinden. Dadurch versagen Netzwerkbeschränkungen, was sich in Cloud-First-Umgebungen mit verteiltem Zugriff auf mehrere Cloud-Umgebungen besonders negativ auswirkt. Auch Seitwärtsbewegungen im Netzwerk über häufig unsicher bereitgestellte APIs fallen leichter.
Hinzu kommt, dass über das Internet zugängliche Steuerungsebenen bei fast jeder lizenzierten SaaS-Anwendung (Software as a Service) zum Einsatz kommen. Die Folgen betreffen nicht nur die Authentifizierung, sondern auch Identitätssicherheit, Autorisierung und den Zugang zu Nutzerprivilegien. Privilegierte Zugriffsrechte, die erst einmal gewährt werden, unterliegen nach der Erstzuweisung nur selten späteren Nachbesserungen oder Einschränkungen. Fehlende Kontrolle führt wiederum dazu, dass Überprüfungen oder Widerrufe unterbleiben, die im Rahmen von Zero-Trust-Initiativen, bei Just-in-Time-Zugängen oder für kurzlebige Secrets eigentlich erforderlich wären.
Privilegierte Identitätssicherheit
Die aktuellen Herausforderungen beim Schutz vor Cyberbedrohungen erfordern auf Unternehmensseite einen identitätsbasierten Sicherheitsansatz. Notwendig ist eine umfassende Visibilität auf menschliche und maschinelle Identitäten. Darüber hinaus muss eine strenge Kontrolle jeder Person oder Maschine durchgeführt werden, die mit erhöhten Zugangsrechten auf geschäftskritische Systeme zugreift. Risiken durch dauerhaft gewährte Berechtigungen mit erhöhten Privilegien sind ganz zu vermeiden.
Bis zu 90 Prozent der Organisationen sind von einem identitätsbezogenen Sicherheitsvorfall betroffen [4]. Angreifer können viele Sicherheitsvorkehrungen umgehen, was wiederum bedeutet, dass sich der technologische Ansatz weiterentwickeln muss. Erforderlich ist ein zentraler Überblick über Identitäten, Konten, Berechtigungen und privilegierte Zugriffe einer IT-Umgebung, um Bedrohungen durch kompromittierte Identitäten und privilegierte Zugriffe rechtzeitig erkennen zu können. Digitale Identitäten und Konten, Konfigurationen und Berechtigungen müssen analysiert und nach Sicherheitskriterien geordnet werden. Durch eine systematische Aufdeckung von Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und versteckten Zugriffswegen lässt sich die Identitätssicherheit proaktiv stärken und Resilienz gegen Bedrohungen aufbauen.
Das gilt für jede Rolle im Unternehmen, welche die Abläufe auf der Kontrollebene schädigen könnte – von menschlichen Administratoren, DevOps-Ingenieuren oder Drittanbietern bis zu Servicekonten, APIs und maschinellen Identitäten, die an Automatisierungs- und KI-Agenten gebunden sind. Sollte der Zugriff einer Identität kompromittiert und die Verwaltungskonsole auf der Kontrollebene missbraucht werden, könnte jede digitale Identität einen privilegierten Angriffsvektor darstellen. Dauerhafte Privilegien gilt es also abzuschaffen und durch Just-in-Time-Technologien und Least-Privilege-Strategien mit voller Rechenschaftspflicht zu ersetzen.
Sicherheit für Steuerungsebene und Verwaltungskonsolen
Managementkonsolen stellen Administratoren alle benötigten Werkzeuge zur Überwachung, Verwaltung und Wartung von Systemen, Netzwerken oder Anwendungen bereit. Als zentrale Benutzeroberfläche und Kontrollinstanz ermöglichen sie eine effiziente Steuerung komplexer IT-Umgebungen. Allerdings sind Verwaltungskonsolen mehr auf Benutzerfreundlichkeit und eine optimierte Benutzererfahrung ausgelegt und weniger auf die Einhaltung erforderlicher Sicherheitskriterien.
Organisationen müssen die Komponenten auf der Steuerungsebene nachjustieren und mehrere Sicherheitsprinzipien durchsetzen:
- Keine dauerhaften Privilegien: Benutzer sollten nicht über dauerhafte Admin-Zugriffsrechte verfügen. Alle Berechtigungen müssen dynamisch gewährt und auf Basis genehmigter Arbeitsabläufe sofort nach der Nutzung widerrufen werden.
- Just-in-Time-Zugriff: Alle Zugriffe sollten zeitlich sowie kontext- und risikobezogen begrenzt und nicht benötigte Nutzerrechte gar nicht erst gewährt werden.
- Sitzungskontrolle und Protokollierung: Jede privilegierte Sitzung sollte vermittelt, überwacht und aufgezeichnet werden. Das dient nicht nur der Datenforensik, sondern auch der Echtzeiterkennung von Anomalien und ungewöhnlichem Verhalten.
- Strenge Kontrolle: Uneingeschränkter Direktzugriff auf Verwaltungskonsolen ist grundsätzlich untersagt. Sichere Remote Access Broker schützen Zugangsdaten, isolieren risikobehaftete Datenströme und setzen Richtlinien ab Sitzungsbeginn durch.
- Sicherheit nicht-menschlicher Identitäten: »Non-Human Identities« (NHIs) wie Servicekonten, API-Schlüssel und Automatisierungsskripte nutzen zumeist überhöhte Privilegien ohne Lebenszyklusverwaltung. Durch Vaulting sollten diese Identitäten sicher gespeichert, rotiert und genauso streng wie menschliche Nutzer kontrolliert werden.
Identitätsbasierte Schutzvorkehrungen
Angesichts hybrider Infrastrukturen, Remote-Arbeit, API-gesteuerten Architekturen und Agentic AI-Middleware existiert der klassische Netzwerkperimeter nicht mehr. Diese Entwicklung läuft bereits seit Jahren und ist in vielen Organisationen mittlerweile abgeschlossen. Bisherige Firewall-Konzepte greifen daher zu kurz und müssen durch identitätsbasierte Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.
Auf der Kontrollebene treffen digitale Identitäten, zugewiesene Privilegien und dynamische Ressourcenzugriffe aufeinander. Hier werden sicherheitsrelevante Entscheidungen getroffen und durchgesetzt. Wird eine digitale Identität auf dieser Ebene kompromittiert, fehlen im Regelfall nachgelagerte Kontrollmechanismen, die potenzielle Schäden abwenden können. Privilegierte Identitätssicherheit stellt in modernen Organisationen die zentrale Verteidigungsstrategie dar, um unbefugte Logins in der heutigen Cybersicherheitslandschaft zu verhindern. Sie ist die Voraussetzung dafür, Kompromittierungen unterbinden zu können. Bei jedem Authentifizierungsschritt werden Best-Practice-Empfehlungen durchgesetzt und der Wirkungsgrad denkbarer Auswirkungen entsprechend begrenzt.
Die Kontrollebene umfasst nicht nur Managementkonsolen und die im Unternehmen eingesetzte IT-Architektur. Sie bestimmt vielmehr den Sicherheitsstatus aller im laufenden Betrieb eingesetzten Systeme und wie diese Ressourcen richtlinienkonform verwaltet, überwacht und geschützt werden. Ohne Einbeziehung dieser Steuerungsebene adressieren Sicherheitsmaßnahmen für Endpunkte lediglich die Symptome, aber nicht die Ursachen fehlgeleiteter Prozesse. Die Implementierung von Multi-Faktor-Authentifizierung unter Beibehaltung dauerhafter Privilegien löst das Problem nicht, sondern verzögert nur eine Kompromittierung durch Unbefugte. Allein mit dem Einsatz von privilegienbasierter Identitätssicherheit verfügen IT-Verantwortliche über einen wirksamen Maßnahmenkatalog, um Best-Practice-Strategien zur Verhinderung von Kompromittierungen durchzusetzen.
Mohamed Ibbich, Senior Director, Solutions Engineering, BeyondTrust
Mohamed Ibbich ist Senior Director of Solutions Engineering bei BeyondTrust und verantwortet die technische Strategie sowie die Umsetzung komplexer PAM‑ und Identity‑Security‑Projekte in EMEA. Mit seinem Team unterstützt er Unternehmen dabei, privilegierte Zugriffe abzusichern, Risiken zu reduzieren und moderne Zero‑Trust‑Architekturen umzusetzen. Dank seiner langjährigen Erfahrung in Cybersecurity und Enterprise‑Infrastrukturen verbindet er technische Tiefe mit klarer Beratungskompetenz für IT‑ und Security‑Entscheider.
[1] https://www.beyondtrust.com/de/blog/entry/business-e-mail-compromise-bec-warum-e-mails-weiterhin-hauptangriffspunkt-sind
[2] https://www.bitkom.org/sites/main/files/2025-12/bitkom-studienbericht-wirtschaftsschutz-2025_2.pdf
[3] https://spycloud.com/newsroom/annual-identity-exposure-report-2026/
[4] https://www.beyondtrust.com/resources/gartner-magic-quadrant-for-pam
2293 Artikel zu „Identität Sicherheit“
News | Industrie 4.0 | Infrastruktur | IT-Security | Services
OT-Sicherheit: Vom Perimeterschutz zu identitätsbasiertem Datenverkehr
Noch vor 20 Jahren war es einfach, eine Produktionsanlage zu schützen. Das Gelände umgaben üblicherweise Zäune und gesicherte Tore. Physisch isolierte Netzwerke und statische Hardware an festen Standorten machten Cyberangriffe von außen ebenso unmöglich wie das Fehlen von Remote-Zugriff und Cloudumgebungen. Wer Zugriff auf das Netzwerk hatte, wurde als vertrauenswürdig eingestuft. Dieses Konzept kam im…
Ausgabe 3-4-2026 | Security Spezial 3-4-2026 | News | IT-Security
Sicherheit für Identitäten und Daten – Identität ist der Zugangsweg, Daten sind das Ziel
Zu der Arbeit an einem modernen PC-Arbeitsplatz gehört heute der Umgang mit mehreren persönlichen Benutzerkonten genauso selbstverständlich dazu wie Maus und Tastatur. In Unternehmen stehen CISOs und IT-Mitarbeiter deshalb vor der Aufgabe, immer mehr Benutzeridentitäten verwalten und umfassend absichern zu müssen. Doch damit nicht genug: Sie sind auch dafür verantwortlich, Ordnung in rasant wachsende Datenmengen zu bringen, den sicheren Zugriff darauf zu gewährleisten und Verluste sensibler Geschäftsinformationen zu verhindern. Handelt es sich hierbei um vollkommen unterschiedliche IT-Herausforderungen? Keinesfalls, denn Identitäts- und Datensicherheit sind heute mehr denn je miteinander verknüpft.
News | Digitalisierung | Geschäftsprozesse | Healthcare IT | IT-Security | Services
Cyberrisiko Digitalisierung und KI – warum Identitäten zum zentralen Sicherheitsfaktor in Kliniken werden
Statement zur DMEA 2026 von Olaf Milde, Manager Solutions Engineering Central Europe bei Imprivata Mit der wachsenden digitalen Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen und dem Einsatz von KI-Agenten steigt auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle. Krankenhäuser gelten heute als besonders attraktive Ziele für Angreifer: Sie verarbeiten hochsensible Patientendaten, betreiben komplexe IT-Infrastrukturen und sind gleichzeitig auf…
News | IT-Security | Services
Warum Identitäts- und Zugriffsmanagement zum Engpass moderner IT-Sicherheit wird
Identitäten sind längst mehr als Benutzerkonten im Active Directory. Sie sind der Schlüssel zu Anwendungen, Daten und Prozessen – und damit ein attraktives Ziel für Angreifer. In einer IT-Welt, die von Cloud, APIs und externen Plattformen geprägt ist, entscheidet sauberes Identitäts- und Zugriffsmanagement zunehmend über das tatsächliche Sicherheitsniveau. Gleichzeitig wächst die Komplexität schneller als viele…
News | TechTalk | IT-Security | Künstliche Intelligenz
TechTalk: Die Sicherheit von Identitäten und die Künstliche Intelligenz wachsen weiter zusammen
Letzte Woche fand es also statt, das auf der it-sa 2025 ausgefallene Videointerview mit Josef Nemecek vom Sicherheitsanbieter Saviynt. Das durften wir im Rahmen des Cyber Candy Club von Milk & Honey PR mit ihm führen. Dabei interessierten uns zwei Fragen: »Wie passen Künstliche Intelligenz und Identitätssicherheit eigentlich zusammen?« und »Welche Identity-Security-Trends werden 2026 von Bedeutung sein?« Hinsichtlich beider Aspekte hatte Josef die passenden Antworten parat.
News | Business | Trends 2025 | Trends Wirtschaft | Trends Security | IT-Security
Identitätssicherheit erzielt höchsten ROI
Identitätssicherheit erzielt höchsten ROI unter allen Sicherheitsinvestitionen – KI und fortschrittliche Identitätspraktiken als Erfolgsfaktoren. Wichtigste Erkenntnisse: Bei der Identitätsreife verstärkt sich die Kluft: 63 Prozent der Unternehmen verharren auf einem grundlegenden Niveau, während fortschrittliche Initiativen deutliche Wettbewerbsvorteile erzielen. KI als Erfolgsfaktor: Unternehmen, die bereits auf KI-gestützte Identitätssicherheit setzen, sind viermal häufiger dazu in der Lage,…
News | Business Process Management | Infrastruktur | IT-Security | Strategien
Ein Problem, das wir selbst geschaffen haben: Wenn nicht-menschliche Identitäten die Sicherheit gefährden
Man sagt, Not macht erfinderisch. Wir sind in einem hohem Maß abhängig von unserer digitalen Infrastruktur. Das hat auch die Anforderungen an die Netzwerksicherheit steigen lassen – ein möglichst nahtlos funktionierender Zugriff, automatisierte Prozesse, eine durchgängige Benutzererfahrung und Interoperabilität sind gefragt. Jede Verbesserung in einem der Bereiche hat uns weiter in Richtung eines hypervernetzten, »intelligenten«…
News | IT-Security
Wer steuert hier eigentlich wen? Fünf Gründe, warum Maschinenidentitäten zur Sicherheitsfalle werden
Automatisierung ist überall. Sie beschleunigt Prozesse, verbindet Systeme, spart Zeit und läuft meist so leise im Hintergrund, dass sie kaum jemand bemerkt. Bots, APIs, Cloud-Workloads oder RPA-Tools übernehmen heute Aufgaben, die früher menschlichen Mitarbeitenden vorbehalten waren. Doch zu denken, dass diese digitalen Helfer sich selbst verwalten, ist ein Irrtum. Denn auch Maschinen brauchen Identitäten –…
News | TechTalk | IT-Security | Künstliche Intelligenz
»manage it« TechTalk: Darum ist die identitätszentrische Sicherheit so wichtig
Guido Grillenmeier vom Sicherheitsanbieter Semperis war während der European Identity & Cloud Conference 2025 unter anderem Teil einer Diskussionsrunde, in der ausgiebig über das Thema identitätszentrische Sicherheit gesprochen wurde. Welche wesentlichen Erkenntnisse sich daraus ableiten ließen und was Semperis in diesem Kontext alles unternimmt, sagt Guido in diesem gut 2 Minuten währenden Video.
News | TechTalk | IT-Security
»manage it« TechTalk: Darum wird die identitätszentrische Sicherheit immer wichtiger
Mit Matt Graves durften wir auf der diesjährigen European Identity & Cloud Conference über das Thema Identity Access Management sprechen. In diesem Kontext wollten wir von ihm wissen, warum die identitätszentrische Sicherheit immer wichtiger wird und wie OpenText dabei helfen kann.
News | TechTalk | IT-Security
»manage it« TechTalk: Darum rückt die identitätszentrische Sicherheit gerade in den Vordergrund
Andre Priebe von iC Consult war während der European Identity & Cloud Conference Teil von 2 Diskussionsrunden, die sich im Wesentlichen mit dem Thema identitätszentrische Sicherheit beschäftigten. In diesem Kontext wollten wir von Andre wissen, welche wesentlichen Erkenntnisse die Gespräche lieferten und was iC Consult in diesem Kontext leistet. Die Antworten dazu präsentierte er in unter 2 Minuten.
News | IT-Security | Ausgabe 3-4-2025 | Security Spezial 3-4-2025
Wie moderne PAM-Strategien die IT-Sicherheit revolutionieren – Identitäten im Visier
Die Zahl digitaler Identitäten steigt explosionsartig. Der nahtlose Wechsel zwischen lokalen IT-Systemen und Cloud-Infrastrukturen sorgt für eine unübersichtliche Anzahl an menschlichen und maschinellen Identitäten, Zugriffen und Berechtigungen. Daraus resultierende Sichtbarkeitslücken untergraben klassische Netzwerksicherheitskonzepte.
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Lösungen | Strategien
Die Psychologie der Identitätssicherheit: Was menschliche Neigungen so riskant macht
Bei einem Vorfall aus dem Jahr 2024 büßte ein einzelnes Unternehmen über 25 Millionen Dollar ein. Der Grund: Ein Angestellter war Opfer eines Deep-Fake-Impersonation-Angriffs geworden. Der Videoanruf, ausgelöst durch eine Phishing-E-Mail, hatte dem betreffenden Mitarbeiter vorgegaukelt, er habe es mit vertrauten Kollegen zu tun. [1] Solche Angriffe manipulieren die menschliche Psychologie. Und wie das Beispiel…
News | IT-Security | Strategien | Tipps
Cybersicherheitsstrategie:: Wie man die richtige Strategie für Identitätssicherheit findet
Cyberbedrohungen entwickeln sich stetig weiter. Dabei hat die Zahl der Angriffe auf Zugangsdaten signifikant zugenommen. Nach Angaben der Identity Defined Secure Alliance bekamen es erschreckende 90 Prozent aller Unternehmen im letzten Jahr mit mindestens einem identitätsbezogenen Sicherheitsvorfall zu tun. Diese Art der Angriffe ist inzwischen zur bevorzugten Taktik für Hacker geworden, die mehrere Organisationen gleichzeitig…
News | Trends 2024 | IT-Security
Digitale Identitäten: IT-Sicherheitslage, KI und NFC prägen 2024
Die weltweite IT-Sicherheitslage und künstliche Intelligenz à la ChatGPT haben in den letzten zwölf Monaten die Schlagzeilen bestimmt. Wenig deutet aktuell darauf hin, dass sich dies im nächsten Jahr ändert. Auf digitale Identitäten und Dienstleistungen hat dies ebenfalls Auswirkungen. Philipp Angermann, Director Financial Services DACH bei IDnow, wirft einen Blick auf fünf Herausforderungen und Chancen,…
News | IT-Security | Ausgabe 9-10-2023 | Security Spezial 9-10-2023
Sicherheit und Compliance in der Produktion: Zugang für Drittanbieter verwalten – Identität im Mittelpunkt
Viele Unternehmen sind auf die Arbeit Dritter angewiesen – ausgelagerte IT-Services, Zeitarbeiter, Auftragnehmer, Praktikanten und so weiter. Während Unternehmen ihre Mitarbeiter mit einer Personalverwaltungssoftware managen, nutzen sie diesen Ansatz oft nicht für die Verwaltung ihrer Drittanbieter.
News | Favoriten der Redaktion | IT-Security | Ausgabe 5-6-2023 | Security Spezial 5-6-2023
Wie sich KMUs vor identitätsbasierten Angriffen schützen können – Sicherheitsstruktur mit begrenzten Ressourcen aufbauen
Die Cybersicherheitsbedrohung für kleine und mittelständischen Unternehmen (KMU) wächst zunehmend, denn Cyberkriminelle haben erkannt, wie verwundbar diese Unternehmen sind und welchen potenziellen Wert ihre Daten bieten. KMUs müssen sich dieser Bedrohung unbedingt bewusst werden und verstehen, wie sie sich gegen Angriffe schützen können.
News | Healthcare IT | IT-Security
Digitale Identitäten im Gesundheitswesen – Wie man Effizienz und Sicherheit unter einen Hut bringt
Digitale Identitäten im Gesundheitswesen sind aktuell eines der spannendsten und interessantesten Themen. In Fachkreisen wird es schon seit einiger Zeit heiß diskutiert, aber mit der Covid-19-Pandemie ist es endgültig ins Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit gerückt. Zu einem weiteren Teil hat Corona die Entwicklung und den Einsatz dieser Technologie beschleunigt, wenn auch nur in begrenztem Umfang.…
News | IT-Security | Strategien
Identitätsbasierte Angriffe: Kritische Schwächen traditioneller Identitätssicherheit
Best Practices für einen einheitlichen Identitätsschutz. Identitätsbasierte Angriffe zählen heute zu einer der größten Bedrohungen für die IT-Sicherheit, da moderne hybride Unternehmensnetzwerke Cyberkriminellen zahlreiche Einfallstore bieten. So verschaffen sich Hacker beispielsweise mit gekaperten Konten einen Erstzugang über SaaS-Apps und IaaS in der Public Cloud oder dringen über kompromittierte VPN- oder Remote Desktop Protocol (RDP)-Verbindungen in…
News | Industrie 4.0 | Infrastruktur | IT-Security
Schutz von Maschinenidentitäten: Digitale Identitäten sind zentraler Bestandteil der IT-Sicherheit
Die Entwicklung der Digitalisierung durch die Corona-Pandemie sowie die Entwicklung von Industrie 4.0 und Industrial IoT (IIoT) im Allgemeinen zeigen, dass Maschinenidentitäten an Relevanz gewinnen. Schon heute kommunizieren Maschinen, Anlagen, Produkte oder Transportsysteme sowohl miteinander als auch mit Back-Office-Systemen wie MES, PLM- und ERP-Systemen oder Warehousing-Lösungen. Sie verteilen eigenständig anfallende Aufgaben und besitzen die dafür…