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Sinnvoll einbetten: KI skaliert nicht ohne Kontext

Illustration Absmeier foto freepik ki

Der Zugang zu KI ist heute weitgehend demokratisiert. Modelle, Tools und Plattformen stehen nahezu jedem Unternehmen zur Verfügung. Der Unterschied liegt im Kontext. Denn während Technologie für alle gleich ist, entscheidet die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, Risiken bewerten und Entscheidungen treffen, über den tatsächlichen Erfolg von KI.

 

Gerade CEOs sprechen gerne von der DNA ihres Unternehmens, wenn sie zeigen wollen, was sie anders als andere Unternehmen machen, die im gleichen Sektor unterwegs sind. Damit kann der Wertekanon gemeint sein, viel häufiger unterscheiden sich Unternehmen jedoch darin, wie sie beispielsweise neue potenzielle Kundenprojekte angehen.

Defensive, auf Sicherheit ausgerichtete Vertriebsabteilungen warten Machbarkeitsstudien ab, vergleichen Lösungsansätze mit ähnlichen Projekten aus der Vergangenheit und beziehen Risiko- und Rechtsabteilungen frühzeitig mit ein. Auf Geschwindigkeit und Time-to-Value ausgerichtete Unternehmen holen dagegen Solution-Architekten schon früh an Bord und reagieren dynamisch auf enge Terminvorgaben, ohne sich von unvollständigen Informationen ausbremsen zu lassen.

Eines haben die unterschiedlichen Herangehensweisen allerdings gemeinsam: Sie sind selten in CRM-Systemen erfasst. Dort stehen häufig nur erreichte Milestones und Budget-Vorhersagen, nicht aber, wie über Machbarkeit diskutiert, welche Risiken abgewogen und Eskalationen vermieden wurden. Dieser Kontext findet sich eher in E-Mails, Chats, Tabellen, temporären Dokumenten und Gesprächsnotizen, die häufig weder systematisch dokumentiert noch ausgewertet werden.

Dieser Kontext ist es aber, der eine Organisation maßgeblich ausmacht und die Arbeitsweise bestimmt. Diese Muster aus Beurteilungen, Abstimmungen und Abwägungen spiegeln wider, wie ein Unternehmen tickt, aus Erfahrungen lernt und wie es im Markt erfolgreich agiert.

 

Warum Kontextwissen wichtig ist

Nehmen wir mal ein einfaches Beispiel: Ein Vertriebsleiter sieht in seinem CRM, dass ein potenzielles Projekt mit 10-Mio-Euro-Budget bereits mit dem Zielunternehmen verhandelt wird; seine Verkäufer haben nur positive Notizen hinterlassen.

Ein paar aktuelle Aktivitäten lassen aber aufhorchen: Es gibt eine Nachfrage, ob das Projekt in mehrere Phasen unterteilt werden kann, zwei optionale Module wurden stillschweigend aus dem Angebot entfernt, und statt »rechtlicher Prüfung« ist in einer E-Mail von »internen Budgetabstimmungen« die Rede. Wie ein Unternehmen darauf reagiert, unterscheidet der Kontext: Soll die Führungsebene hier frühzeitig aktiv werden, um das Projekt nicht zu verlieren oder dem Kunden Zeit geben und weitere Optionen anbieten? Für solche Situationen haben Unternehmen Strategien entwickelt – diese Erkenntnisse aber nicht in KI-Anwendungen integriert.

 

Kontext macht KI erst richtig wertvoll

Die über Jahrzehnten gewonnene Erfahrung für eine KI nutzbar zu machen, ist der entscheidende Punkt. Unternehmen unterschätzen häufig die Komplexität realer KI-Implementierungen und gehen fälschlicherweise davon aus, dass sich KI-Lösungen »plug-and-play« einsetzen lassen. In einer aktuellen Studie geben 63 Prozent der Unternehmen an, dass mittlere bis große Fähigkeitslücken zwischen ihren KI-Zielen und der aktuellen Realität liegen. Die größten Hindernisse sind nicht technologischer Natur, sondern liegen in der aufwendigen Integration in die Unternehmensabläufe. In der Praxis zeigt sich, dass fehlender Kontext die größte Hürde für nachhaltigen Erfolg ist.

Genau an dieser Stelle liegt ein zentrales Problem vieler KI-Initiativen: Zwar sind Daten vorhanden, doch sie sind nicht in den Entscheidungs- und Handlungskontext eingebettet. Ohne diese Einbettung bleibt KI oberflächlich und kann kritische Signale – wie implizite Risikoindikatoren oder Verhandlungsdynamiken – nicht richtig interpretieren. Das erklärt auch, warum viele KI-Pilotprojekte nicht skalieren.

Pilotprojekte funktionieren in kontrollierten Umgebungen oft sehr vielversprechend, scheitern aber in der realen Welt. Wenn die KI nicht »weiß«, wie Teams konkret arbeiten, hat sie Schwierigkeiten, »übliche« Kompromisse einzugehen und sich richtig mit anderen Stellen zu koordinieren. Führungskräfte reagieren darauf oft mit neuen Prompts, weiteren Dokumenten und mehr Trainingsdaten. Diese Schritte helfen vielleicht ein wenig, lösen aber nicht das Kernproblem: Dem Modell fehlt die Betriebslogik des Unternehmens.

Vor dem Einsatz von KI war diese Logik in Workflows und Systemabläufe eingeflochten. Heute müssen Unternehmen dieses Kontextwissen direkt in KI-Agenten einbetten. Dafür gilt es, dieses Wissen systematisch zu erfassen und in die Tools zu integrieren, mit denen die Mitarbeitenden bereits arbeiten.

 

Vier Hebel für skalierbare KI

Um KI-Investitionen in messbare Produktivitätssteigerungen umzuwandeln, müssen Führungskräfte Context Engineering betreiben. Das heißt: Genau das erfassen und so aufbereiten, was man als »Intelligenz des Unternehmens« bezeichnen könnte und nahezu unsichtbar in Prozessen und Entscheidungskaskaden steckt. Die Implementierung dieser Kontextebene erfordert vier bewusste Maßnahmen:

 

  1. Arbeitsweisen im Kontext erfassen

Spezielle Technologien ermöglichen es, die Arbeitsabläufe, Entscheidungen, Abwägungen und vieles mehr über Abteilungsgrenzen hinweg in einer firmenweiten Kontextbibliothek zu speichern. Damit entsteht ein geprüftes Verzeichnis wiederkehrender Ausführungsmuster.

  1. Die Kontextbibliothek an die KI im Unternehmen anbinden

Jede KI sollte die Kontextbibliothek nutzen, um Absichten der Anwender zu berücksichtigen und organisatorisch kluge Entscheidungen zu treffen. Eine optimale Auswertung des Kontextes hilft, die vorhandenen Daten richtig zu interpretieren und Ergebnisse zu erzielen, wie sie langejährige Experten erreichen würden.

  1. Für Rechtssicherheit und Vertrauen sorgen

Das Context Engineering erfordert klare Datenschutz-, Sicherheits- und Zugriffskontrollen, um sensible Informationen zu schützen, sie aber dennoch gezielt nutzen zu können. Dazu müssen Regeln erarbeitet werden, die festlegen, wer mithilfe der KI zu welchen Zwecken auf welche Kontextschichten zugreifen darf. Das schafft Rechtssicherheit und Vertrauen, ohne die keine KI genutzt würde.

 

  1. Permanente Kontrolle zur ROI-Maximierung

Besonders wichtig ist, permanent zu prüfen, wo sich Prognosen beim KI-Kontext-Einsatz verbessert sowie Prozesszeiten und Risiken verringert haben. Dazu sind KI-Ergebnisse mit Business-Kennzahlen abzugleichen. Fehlen entsprechende Fortschritte, müssen die Kontextebenen feinjustiert und die Auswertungslogik überarbeitet werden. Wird dieser Regelkreis kontinuierlich durchlaufen, werden die Ergebnisse stetig besser.

 

Wer Kontext gibt, beherrscht KI

Es wird deutlich: Der eigentliche Wettbewerbsvorteil im KI-Zeitalter entsteht nicht durch den Zugang zu Technologie, sondern durch die Fähigkeit, sie sinnvoll in die eigene Organisation einzubetten. Die Vorstellung, dass sich KI-Lösungen standardisiert und ohne tiefgreifende Anpassung implementieren lassen, greift zu kurz. Vielmehr entscheidet die Qualität des zugrunde liegenden Kontextes darüber, ob aus technologischer Innovation auch Mehrwert entsteht.

Unternehmen, die ihre impliziten Entscheidungslogiken systematisch erfassen und in ihre KI integrieren, werden nicht nur effizienter arbeiten – sie werden konsistenter, schneller und letztlich erfolgreicher agieren als ihre Wettbewerber.

 

Andreas Golze ist Managing Director für die DACH-Region bei Cognizant und verantwortlich für die Leitung des Geschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der IT-Service-Branche verfügt er über umfangreiches Wissen in den Bereichen Business Management, Service Delivery und Consulting in verschiedenen Branchen.

 

 

 

 

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