Industrie 4.0 ist das Ende der Digitalisierung wie wir sie kennen

Industrie 4.0, Disruption, digitale Transformation, Internet der Dinge: Auch Sie kennen all diese Umschreibungen für das, was Unternehmen seit einiger Zeit dazu bringt, Finanzmittel in astronomischen Höhen in Innovationen zu investieren und sich auf dem bunten Start-up-Markt nach Frischfleisch umzusehen.

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Im Grunde beschreiben all diese Worte einen neuen Umschwung im geschäftlichen Umgang mit IT – weg vom PC und hin zum mobilen Endgerät oder Wearable. Daten sollen überall verfügbar, Mitarbeiter zu jeder Zeit handlungsfähig sein. Doch dieser Umschwung stellt die IT-Abteilungen und Dienstleister vor massive Herausforderungen. Die Geschwindigkeit, in der sich derzeit neue Technologien, Anbieter oder Standards entwickeln, sorgt für Undurchsichtigkeit und scheinen eher zu lähmen als zu beflügeln.

Die Entwicklung von Enterprise Mobility

Bedenkt man, dass der Prototyp von Google Glass der Öffentlichkeit erst 2012 vorgestellt und der Verkauf der damals ersten Datenbrille 2014 startete, ist es umso erstaunlicher, welche Entwicklung die Geräte in dieser kurzen Zeit durchgemacht haben. Inzwischen ist der Markt sehr unübersichtlich geworden, die Zahl der Hersteller von Datenbrillen lässt sich vielmehr schätzen als ganz konkret benennen. Mit ein wenig Recherche lässt sich auf weit mehr als 20 verschiedene Hersteller schließen, genauso ist es mit Smartphones, Tablets und Smartwatches. All diese Geräte gibt es erst seit wenigen Jahren. Trotzdem ist ihre Leistung inzwischen so groß, dass Menschen, die das erste Mal mit der Technik konfrontiert sind, regelmäßig nicht glauben können, was sie sehen. Und all die neuen technischen Highlights sollen auch in der Unternehmenswelt Fuß fassen – Enterprise Mobility ist das Stichwort.

Um die ganzen mobilen Technologien in Unternehmen einzusetzen werden Apps benötigt, die einen konkreten Mehrwert bieten und damit die Hardware rechtfertigen. Die Nachfrage an Apps steigt und irgendwie müssen die sich ständig wechselnden Anforderungen mit der Anwendungsentwicklung in Einklang gebracht werden.

Alles ganz neu, oder doch nicht?

Da haben wir sie nun, die schöne neue App-Welt, alles digital alles mobil, man könnte meinen, damit wären alle Probleme gelöst, doch mitnichten, die Probleme fangen gerade erst an. Denn mit herkömmlichen Digitalisierungsmethoden lässt sich den Anforderungen moderner Unternehmen nicht mehr gerecht werden. Bisher wurde mit sogenannten Point Solutions gearbeitet, die einen ganz speziellen Prozess digitalisieren, zugeschnitten auf die notwendigen Datenquellen und das verwendete Endgerät. Die große Herausforderung: viele verschiedene Betriebssysteme, Versionen, Datenquellen und Hardwaretypen, all das verkompliziert die Entwicklung, da spezielles Know-how in der Entwicklung notwendig ist. Neu aufkommende Technologien sollen sofort zur Verfügung stehen, was den Druck auf die Entwickler zusätzlich erhöht. Viel Expertenwissen muss erworben oder teuer eingekauft werden. Ändert sich dann etwas an der eigentlichen Anwendung, verteuern Change Requests die Investition.

Eines ist klar, wenn wir die Umsetzung von Business Apps so angehen, wie wir in den letzten Jahren Software entwickelt haben, werden wir ein Problem bekommen. Den geforderten Rahmenbedingungen in Bezug auf Tempo, Kosten und Qualität wird die herkömmliche Art der Entwicklung nicht gerecht werden können. Fachkräfte sind ohnehin knapp, Zeit hat niemand und kosten dürfen neue Entwicklungen auch nichts. Wird doch eine isolierte Point-Solution nach der anderen implementiert, hat das mitunter schwerwiegende Konsequenzen für Unternehmen: eine Vielzahl verschiedenster Dienstleister, die koordiniert werden wollen, ein undurchschaubares Chaos verschiedenster Anwendungen, doppelt und dreifach umgesetzt für gängige Betriebssysteme, was die Kosten noch weiter treibt.

Was wäre wenn … ?

… man dem magischen Dreieck aus den sich beeinflussenden Faktoren Zeit, Geld und Qualität entfliehen könnte? Was, wenn Anwendungen alle auf derselben Technologie basierten und Änderungen durch wenige Klicks sogar ohne externe Hilfe von Entwicklern möglich wären? Die gefürchtete Welt der Automatisierung, in der Menschen von IT abgelöst werden, wird noch lange auf sich warten lassen. Es werden also noch eine ganze Zeit lang Anwendungen gebraucht werden, die den Menschen in seiner Arbeit mit Maschinen unterstützt. Anwendungen, die schnell umgesetzt und implementiert werden und darüber hinaus flexibel auf die sich ändernden Anforderungen reagieren können müssen. Eine einheitliche technologische Basis für die Umsetzung sämtlicher Digitalisierungsprojekte verringert die Notwendigkeit von breit gestreutem Fachwissen. Schluss mit vielleicht, denn es gibt eine Lösung: Konfiguration. Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Plattform, auf der die Bestandteile Ihrer App bereits vorkonfiguriert zur Verfügung stünden. Sie könnten Anwendungen für jedes Endgerät umsetzen, ohne doppelt und dreifach entwickeln zu müssen, Sie müssten nur angeben, auf welchem Device die App laufen soll. Sie könnten Oberflächen und Prozesslogik per Drag & Drop in Ihre Anwendung integrieren, genauso wie Schnittstellen zu Backendsystemen und anderen Datenquellen. Inhalte ließen sich aus einer App kopieren und in einer anderen App einfügen, Sie könnten Ihre Anwendungen schneller umsetzen und das bei geringeren Kosten und gleichbleibender Qualität.

Sie haben Glück

Denn eine solche Plattform gibt es bereits. Entwickelt vom unterfränkischen Softwareunternehmen iTiZZiMO stellt der Simplifier alle diese Funktionen zur Verfügung. In einer webbasierten Konfigurationsumgebung erstellen Sie im Handumdrehen Anwendungen für mobile Endgeräte und Wearables.

Mit dem Simplifier schaffen Sie eine einheitliche technologische Basis für die Umsetzung all Ihrer digitalen Projekte. Was unterscheidet das von einer Point-Solution? Im Grunde sind all Ihre Projekte auch weiterhin Einzellösungen, doch der große Vorteil einer plattformbasierten Konfiguration ist, dass die Anwendung nicht nur von demjenigen einfach angepasst werden kann, der sie auch initial umgesetzt hat. Vergleiche haben ergeben, dass die Umsetzung einer Anwendung mit dem Simplifier bis zu zehn Mal schneller ist, als wenn konventionell programmiert wird.

Anne Prokopp

Anne Prokopp, Content Specialist, iTiZZiMO AG, www.itizzimo.com

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