Effizienz

TU Berlin ebnet Weg zur Serienfertigung von Quantenchips

Durch präzise platzierte Quantenpunkte lassen sich Quantenlichtquellen erstmals skalierbar und reproduzierbar auf Halbleiterchips integrieren.   Optische Quantenchips gelten als Schlüsselbausteine künftiger Kommunikations- und Computertechnologien. Ihre Herstellung war bislang jedoch aufwendig, weil die dafür benötigten Quellen für einzelne Lichtteilchen – sogenannte Halbleiter-Quantenpunkte – zufällig auf dem Chip entstanden und zunächst aufwendig lokalisiert werden mussten. Forschende der…

Wie CO2 vom Problem zum Rohstoff werden kann

Verbundprojekt zeigt seit 2016, wie CO₂ aus Stahlwerken und anderen Industrieprozessen zu neuen Rohstoffen verarbeitet wird.   Seit 2016 erforschen Industrie und Wissenschaft im Verbundprojekt Carbon2Chem, wie klimaschädliche Industrieabgase sinnvoll weiterverwendet werden können. Zielsetzung: Kohlendioxid nicht mehr nur als Emission zu betrachten, sondern als Rohstoff für neue Produkte. Zum 10-jährigen Jubiläum zeigt sich: Dieser Ansatz…

JUPITER: Exascale-Supercomputer mit höchster Effizienz

JUPITER am Forschungszentrum Jülich zählt weiter zu den leistungsstärksten Rechnern der Welt. In der aktuellen TOP500-Liste der schnellsten Supercomputer belegt JUPITER Platz 5 weltweit und ist zugleich der energieeffizienteste Rechner der Exascale-Klasse.   Blick zwischen die Racks von JUPITER. Copyright: Forschungszentrum Jülich / Sascha Kreklau   Laut aktueller TOP500-Liste, die im Rahmen der internationalen Supercomputing-Konferenz ISC 2026…

Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Rechenzentrenausbau in Deutschland

60 Prozent halten den weiteren Ausbau von Rechenzentren in Deutschland für wichtig oder sehr wichtig, um digitale Leistungsfähigkeit und digitale Souveränität am Standort zu stärken. 50 Prozent befürworten den Ausbau von Rechenzentren in der eigenen Region, nur 11 Prozent lehnen einen weiteren Ausbau ab. Größte Bedenken betreffen Energie- und Wasserverbrauch   Die voranschreitende Digitalisierung in…

Biologisches Kunststoffrecycling: Vom Plastikabfall zum Rohstoff

Mikroorganismen könnten künftig helfen, schwer recycelbare Kunststoffe wieder in den Wertstoffkreislauf zurückzuführen. Der Jülicher Molekularbiologe Nick Wierckx erklärt die Chancen biologischer Recyclingverfahren und die Herausforderungen einer echten Kreislaufwirtschaft. Management Summary Kernaussage: Biologisches Kunststoffrecycling entwickelt sich zu einem strategischen Baustein der Kreislaufwirtschaft. Mikroorganismen können künftig helfen, schwer recycelbare Kunststoffabfälle in nutzbare Rohstoffe, Chemikalien oder neue Materialien…

Energie mit Signalwirkung: Weltgrößte Solaranlage auf Stadiondach bringt erste Erfolge für Borussia Dortmund

Sechs Monate nach ihrer Inbetriebnahme entwickelt sich die weltweit größte Photovoltaikanlage auf einem Stadiondach zu einem der sichtbarsten Symbole für erneuerbare Energien im internationalen Sport. Auf dem Dach des SIGNAL IDUNA PARK, der Heimspielstätte des Bundesligisten Borussia Dortmund, setzt das Projekt neue Maßstäbe für nachhaltige Energieversorgung im Profifußball.   Die Rekordanlage auf dem Dach eines…

KI braucht kontinuierliches Lernen, datenbasierte Talententscheidungen und unternehmensweite KI-Governance

Nur jeder fünfte Mitarbeitende fühlt sich für KI gerüstet. Es gibt offenbar eine enorme Diskrepanz von 52 Prozentpunkten zwischen der Einschätzung von Führungskräften und Mitarbeitenden in Deutschland hinsichtlich der KI-Bereitschaft. Die Einführung von KI hat die dafür notwendigen Systeme überholt.   Nur 21 % der Beschäftigten in Deutschland fühlen sich ausreichend auf den effektiven Einsatz…

Onlinehandel für Werbeartikel: Welche Werbemittel gehören 2026 zu den meistbestellten Artikeln im B2B‑Bereich?

© Pexels.com, cottonbro studio   Wer 2026 Werbemittel bestellt, bestellt nicht mehr einfach »etwas mit Logo«. Dafür ist der Druck auf Marketingbudgets zu groß, die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu knapp und der Rechtfertigungsbedarf im Einkauf zu hoch. Unternehmen fragen genauer: Wird das Produkt wirklich genutzt? Passt es zur Marke? Hält es länger als bis zum…

Panduit erweitert sein Rechenzentrumsportfolio um skalierbare Direct-to-Chip-Kühllösungen für hochdichte KI- und HPC-Umgebungen

Direct-to-Chip-Flüssigkühlung adressiert thermische Grenzen moderner KI-Rechenzentren.   Der steigende Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), High-Performance-Computing (HPC) und beschleunigten Workloads führt in Rechenzentren weltweit zu deutlich höheren Leistungsdichten auf Rack- und Chipebene. Klassische luftbasierte Kühlkonzepte stoßen dabei zunehmend an physikalische und wirtschaftliche Grenzen. Mit seinen FlexFusion Direct-to-Chip-Flüssigkühllösungen stellt Panduit ein integriertes System bereit, das gezielt auf…

KI als Grundlage für erfolgreiche KI-Initiativen

Eine belastbare Datenbasis prägt den Erfolg von KI-Projekten maßgeblich. Gleichzeitig eröffnet KI selbst neue Möglichkeiten, genau diese Basis zu schaffen und kontinuierlich zu verbessern. Andreas Dangl, Geschäftsführer der Fabasoft Approve GmbH, zeigt, wie Unternehmen KI gezielt implementieren und sie vom reinen Datenverarbeiter zum aktiven Qualitätsmotor weiterentwickeln.   Viele Organisationen stellen fest: Der Nutzen von KI…

Lebensmittelqualität: Ungesundes Essen ist billiger

Wie viel teurer ist gesundes Essen? 2,6 Milliarden Menschen weltweit können sich keine gesunde Ernährung leisten. Das geht aus The State of Food Security and Nutrition in the World 2025, einem aktuellen FAO-Bericht, hervor [1]. Neben der allgemeinen Verfügbarkeit von Lebensmitteln liegt das auch daran, dass verarbeitete oder hochverarbeitete Nahrung günstiger ist als frische Produkte.…

Schlechter Schlaf gefährdet Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft

Schlechter Schlaf ist längst mehr als ein individuelles Problem: Forschende des Forschungszentrums Jülich schlagen mit »One Sleep Health« erstmals ein globales Konzept vor, das Schlaf mit Klima, Umwelt, Gesellschaft und Tiergesundheit zusammendenkt – und damit neue Wege für Prävention und Gesundheitspolitik eröffnet.   Forschende des Forschungszentrums Jülich schlagen mit »One Sleep Health« erstmals ein globales…

Künstliche Intelligenz in der Pflegesoftware

Wie integrierte Lösungen aus Digitalisierung und KI den Pflegealltag nachhaltig entlasten.   Ambulante Pflegedienste stehen heute unter einem erheblichen organisatorischen Druck. Der Fachkräftemangel verschärft sich weiter, während gesetzliche Auflagen zunehmen. Pflegekräfte und Pflegedienstleitungen verbringen einen immer größeren Teil ihrer Arbeitszeit mit administrativen Aufgaben, die häufig unter hohem Zeitdruck erledigt werden müssen. Die Digitalisierung hat in…

Der Go-live ist nicht das Ende der Transformation

Warum SAP-Projekte in produzierenden Unternehmen nicht an der Systemumstellung gemessen werden sollten, sondern an ihrer Wirkung im operativen Geschäft.   SAP-Transformationen gehören für viele produzierende Unternehmen zu den größten strategischen Vorhaben der kommenden Jahre. Doch der eigentliche Erfolg entscheidet sich nicht allein im Projekt, sondern danach: im laufenden Betrieb, in der Steuerung des Unternehmens, in…

Globaler Namespace: Infrastruktur allein löst die Fragmentierung von KI-Daten nicht

KI scheitert in Unternehmen häufig nicht an mangelnder Infrastrukturleistung, sondern an fragmentierten Daten über Silos, Clouds, Regionen und operative Domänen hinweg. Agentische KI verschärft dieses Problem, weil autonome Systeme Daten in Echtzeit über verschiedene Umgebungen hinweg nutzen, interpretieren und für Entscheidungen operationalisieren. Ein moderner globaler Namespace entwickelt sich damit von einer Storage-Abstraktion zu einer einheitlichen…

Von Drift bis Blindflug: Fünf Deployment-Fehler, die zum Drama werden

Management Summary: Fünf kritische Deployment-Fehler und empfohlene Gegenmaßnahmen Manuelle Reviews als Engpass: Manuelle Code-Reviews sind subjektiv, zeitaufwendig und inkonsistent. Empfohlen wird Automatisierung durch Coding-Standards, statische Code-Analyse, Dry-Run-Deployments sowie Pull-Requests mit Pipeline-Checks, sodass DBAs nur noch Ausnahmen manuell prüfen. Kein zentrales Deployment-Tracking: Fehlendes Tracking führt zu komplexen idempotenten Skripten und inkonsistenten Umgebungen. Lösung: versionierte Migrationen mit…

Factory statt Insellösungen: Wie Unternehmen GenAI nachhaltig skalieren

Management Summary Von Pilotprojekten zu skalierbarer Produktion: Viele Unternehmen haben erfolgreiche GenAI-Piloten, scheitern aber beim Übergang in produktiven Betrieb, weil organisatorische Strukturen, Verantwortlichkeiten und Wiederverwendbarkeit fehlen. AI Debt als Wachstumshemmnis: Kurzfristige, pragmatische Entscheidungen führen zu AI Debt — Probleme in Datenmanagement, Prompts, Schnittstellen, Dokumentation und Verantwortlichkeiten erhöhen langfristig Wartungsaufwand und Risiken. Projektdenken versus Produktdenken: GenAI…

Maßnahmen zur Reduktion von AI Slop: Architektur, Governance und Datenqualität

AI Slop bezeichnet den operativen »KI‑Abfall«: Mehrarbeit, Nacharbeit und Kosten, die durch ungenaue Ergebnisse, Tool‑Fragmentierung und fehlende Integration entstehen. Mittelständische IT‑Teams verlieren im Schnitt 26 % ihres KI‑Budgets, bevor ein messbarer Mehrwert entsteht; 86 % berichten, dass KI‑Komplexität die Arbeitsbelastung erhöht, und 75 % sehen Rauschen, Fehler oder Nacharbeit. Kernauslöser sind mangelhafte Datenqualität, zu viele…

AI Slop und ROI-Realitätslücke: Warum mittelständische IT-Teams mit KI mehr Arbeit statt Entlastung bekommen

Deutsche Unternehmen verlieren durchschnittlich 26 % ihres KI-Budgets, bevor überhaupt ein Mehrwert entsteht. Eine globale Studie unter mehr als 12.000 IT-Entscheidern zeigt: 86 % sagen, dass die Komplexität von KI die Arbeitsleistung ihrer Teams erhöht hat. 75 % der deutschen IT-Führungskräfte berichten, dass KI-Ergebnisse zu Rauschen, Fehlern oder Nacharbeit führen – ein Phänomen, das die…

Wie Unternehmen den Sprung von Pilotprojekten zu skalierbaren KI‑Systemen schaffen

Executive Summary Unternehmen scheitern nicht an KI‑Modellen, sondern an fehlender Architektur, Datenqualität und Integration. Eine skalierbare KI‑Landschaft entsteht durch drei aufeinander aufbauende Schritte: (1) Datenbasis stabilisieren, (2) Architektur professionalisieren, (3) Fachbereiche befähigen. Multi‑Agent‑Systeme, Modell‑Routing und Backend‑Integration bilden das technische Zielbild. Datenqualität, Governance und Ownership sind unverzichtbare Voraussetzungen für regulatorische Sicherheit und wirtschaftlichen Nutzen. Low‑Code‑Plattformen beschleunigen…