IT-Security

Digitale Souveränität: Eine strategische Frage mit Auswirkungen auf die Architektur – Kontrolle statt Illusion von Unabhängigkeit

Digitale Souveränität ist eines der meistdiskutierten Themen der IT-Branche – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Zwischen regulatorischem Druck, geopolitischen Unsicherheiten und technologischen Abhängigkeiten wächst der Handlungsdruck auf Unternehmen. Doch was bedeutet digitale Souveränität konkret – und wie lässt sie sich realistisch und angemessen erreichen?

Von strategischer Vision zur gelebten Sicherheitsarchitektur – Zero Trust ist heute wichtiger denn je

Bei Zero Trust handelt es sich nicht um ein Produkt, das man kaufen kann. Zero Trust ist eine strategische Vision für moderne IT-Sicherheit. Doch Strategien benötigen Werkzeuge, Praktiken, operative Disziplin und organisatorische Unterstützung, um real und wirksam zu werden. Was sind die zentralen Bausteine für den Aufbau einer Zero-Trust-Initiative im Jahr 2026?

Versa vereinfacht Zweigstellen-Anbindung durch automatisierte Integration mit Zscaler Internet Access

Die neue Integration von Versa Secure SD-WAN und Zscaler Internet Access (ZIA) vereinfacht die Verbindung zwischen Zweigstellen und der Cloud. Sie bietet eine intelligente Auswahl von Zscaler-Point-of-Presence-Standorten (PoP), automatisierte Tunnel-Bereitstellung und verbesserte Ausfallsicherheit in großem Maßstab. Durch Automatisierung wird die Anbindung von Unternehmensstandorten an die Cloud-Sicherheit erleichtert sowie Fehler reduziert, Bereitstellungen beschleunigt und die Performance…

KI verbreitet sich schneller als Unternehmen sie kontrollieren oder absichern können

KI wird in vielen Unternehmen bereits eingesetzt, auch ohne offizielle Freigabe. Mitarbeitende nutzen entsprechende Anwendungen häufig eigenständig und ohne Einbindung der IT. So entsteht sogenannte Schatten-KI, die schwer zu kontrollieren ist und Risiken für Steuerung und Sicherheit mit sich bringt.   Der aktuelle „Work Reborn Report“ von Lenovo, Leading Your Workforce to Triumph with AI,…

Verhaltensanalysen für KI-Agenten in Cloud-Umgebungen: Transparenz und Anomalieerkennung als Sicherheitsfaktor

Wie Security-Teams autonome Software-Agenten über den Lebenszyklus hinweg beobachten, Normalverhalten modellieren und Abweichungen frühzeitig erkennen können.   Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Agenten in Unternehmen entsteht eine neue Herausforderung für die IT-Sicherheit: Autonome Systeme handeln eigenständig, interagieren miteinander und greifen auf Daten sowie Dienste zu – häufig bei eingeschränkter Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und Aktionen. Klassische…

Neue Managed Services stellen die Weichen für digitale Souveränität

Controlware betreibt Cloud-basiertes Security Operations Center auf Basis von Sekoia.io   Controlware erweitert das Managed Service-Portfolio um neue, digital souveräne SOC-Services auf Basis der europäischen Threat-Detection-&-Response-Plattform Sekoia.io. Das Angebot richtet sich an mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen, die ihre Cyberabwehr stärken und gleichzeitig wachsenden Anforderungen an Datenhoheit, regulatorische Sicherheit und technologische Unabhängigkeit gerecht…

Cybersicherheit in der Formel 1 – Wenn Hacker mitfahren

Ein Formel-1-Rennstall steht für innovative Technologie und eine große Öffentlichkeit. Er ist ein mittelständisches Hightech-Unternehmen mit entsprechendem Bedarf an IT-Sicherheit. Hacker sollten nicht das Tempo in Sachen Cyberrisiken bestimmen. Deshalb muss ein Partner für IT-Sicherheit spezifische Gefahren erkennen, analysieren und auf sie reagieren können. So kann ein Team wie Scuderia Ferrari HP Cyberangreifer ausbremsen und die eigene Abwehr beschleunigen.

Sicherheit im Unternehmen: Warum eine korrekte E-Mail-Archivierung so wichtig ist – Die unterschätzte Schwachstelle

E-Mails sind das Rückgrat der geschäftlichen Kommunikation – und zugleich ein oft unterschätztes Sicherheits- und Compliance-Risiko für Unternehmen. Unzureichende Archivierung, menschliche Fehler und steigende regulatorische Anforderungen machen das E-Mail-Postfach zunehmend zum Einfallstor für Datenschutzverstöße, Cyberangriffe und Vertrauensverluste. Mit einem sicheren Outlook- oder Microsoft 365-Add-In lassen sich Sicherheitslücken schließen sowie Mails und Metadaten Compliance-konform speichern.

E-Mail-Sicherheit: Schutz erhöhen & interne IT entlasten

E-Mail-Sicherheit für Unternehmen: Weniger Phishing, weniger interne Tickets, mehr Kontrolle.   E-Mails zählen zu den wichtigsten Angriffswegen für Cyberkriminelle. Für IT-Leiter und CIOs steht viel auf dem Spiel: Phishing, Schadsoftware und schädliche Anhänge bedrohen den Betrieb, binden Ressourcen und erhöhen das Risiko für Ausfälle. In vielen Unternehmen zeigt sich dasselbe Bild. Die bestehende E-Mail-Sicherheit ist…

LLM prägt das Zusammenspiel von Analyse, Automatisierung und Nutzerverhalten neu – KI verändert E-Mail-Sicherheit und Awareness

Generative künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant zu einem bestimmenden Faktor der Cybersicherheit. Während Angreifer Sprachmodelle nutzen, um täuschend echte Phishing-Nachrichten in großer Zahl zu erzeugen, reagieren Sicherheitsanbieter mit neuen Analyseverfahren, automatisierter Kontextbewertung und verhaltensorientierten Schulungskonzepten.

Cybersicherheit für Finanzinstitute – Schlachtfeld Postfach

Finanzorganisationen machen sich keine Illusionen über die Herausforderungen ihrer Branche. Sie kämpfen mit zersplitterten Zahlungssystemen, weit verzweigten Cloud-Landschaften und dem Druck, rund um die Uhr verfügbar zu sein. All das macht sie anfällig für Angreifer, die Geld, Daten oder einfach Chaos wollen. Doch die tägliche Abwehrschlacht beginnt oft an einem viel banaleren Ort: dem Posteingang der Beschäftigten. Eine einzige schädliche E-Mail genügt, um Finanzbetrug auszulösen, vertrauliche Daten nach außen zu tragen oder zentrale Dienste lahmzulegen. E-Mail ist billig für Angreifer und wirksam, denn sie nutzt das Vertrauen zwischen Banken, Kunden und Lieferanten aus.

NIS2 erfolgreich umsetzen: Warum Organisation und Prozesse vor Technologie kommen müssen

Die NIS2-Richtlinie verschärft die Anforderungen an die Cybersicherheit in kritischen Infrastrukturen – und das aus gutem Grund. Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung industrieller Organisationen reichen die Auswirkungen von Cybervorfällen weit über klassische Datenverluste hinaus. Sie können essenzielle Dienste beeinträchtigen, die öffentliche Sicherheit gefährden und sich entlang ganzer Lieferketten auswirken.   Viele Organisationen machen dabei jedoch…

Saviynt stellt Identity-Plattform für KI-Agenten vor

Neue Lösung ermöglicht Steuerung autonomer KI-Agenten über den gesamten Lebenszyklus – von der Erkennung bis zur Laufzeitkontrolle.   Saviynt, Anbieter einer Identity-Security-Plattform, hat heute seine Lösung Saviynt Identity Security for AI vorgestellt. Die Lösung unterstützt Unternehmen dabei, autonome KI-Agenten vergleichbar mit menschlichen und maschinellen Identitäten zu verwalten: mit durchgehender Sichtbarkeit, Lifecycle-Governance und kontextbasierter Zugriffskontrolle in…

Nur ein Fünftel ist zufrieden – Dokumentenchaos bremst Unternehmen immer noch aus

Dokumentenkommunikation ist funktional, aber ineffizient: Medienbrüche, parallele Kanäle und fehlende Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung behindern die digitale Transformation. Hoher Aufwand durch fragmentierte Prozesse: 40 % der Unternehmen verlieren Zeit durch zusätzliche Systeme; 38 % arbeiten mit Workarounds, nur 5 % haben vollständig digitalisierte Dokumentenprozesse. Flickenteppich statt Standardisierung: Unternehmen nutzen gleichzeitig E‑Mail, Cloud‑Dienste, Webportale – teils sogar Fax. Das erhöht Komplexität, Schlüsselverwaltung…

Automatisierung und Managed Security Services in der Cybersecurity – Kostenoptimierung bedeutet nicht Verzicht

Noch nie war die Bedrohungslage durch Cyberangriffe so hoch. Trotzdem setzen viele Unternehmen weiter auf bereits überholte Security-Ansätze oder kürzen Budgets an den falschen Stellen. Wer IT-Sicherheit heute wirksam und gleichzeitig wirtschaftlich gestalten will, muss umdenken. Die Kombination aus KI-gestützter Automatisierung und der Auslagerung von Security-Prozessen ist dabei der Schlüssel, um budgetäre Effizienz und den Schutz der eigenen Systeme in Einklang zu bringen.

Warum Unternehmen jetzt ein ganzheitliches Exposure Management brauchen – Der Allgefahrenansatz der NIS2

Mit der Verabschiedung des NIS2-Umsetzungsgesetzes durch den Bundestag stärkt der Gesetzgeber nicht nur die Resilienz kritischer Sektoren, sondern verankert gleichzeitig den sogenannten Allgefahrenansatz fest im deutschen IT-Sicherheitsrecht. Dieser Ansatz macht unmissverständlich klar: Cybersicherheit darf sich nicht länger auf die Behebung einzelner technischer Schwachstellen beschränken – sie muss alle Risiken entlang der Geschäftsprozesse berücksichtigen.

Warum die Qualität der KI trotz steigender Adoption nicht Schritt hält

KI‑Adoption steigt – Qualität stagniert oder sinkt: Trotz breiter Einführung von KI‑Features scheitert über die Hälfte der KI‑Initiativen am Übergang in den produktiven Betrieb; Halluzinationen und Fehlinterpretationen nehmen wieder zu. Teststrategien kommen nicht hinterher: Unternehmen setzen zwar stärker auf KI‑gestützte und menschliche Testmethoden, doch die Geschwindigkeit und Komplexität der KI‑Entwicklung überfordern klassische QA‑Prozesse. Multimodale KI…

Sicherheit für Identitäten und Daten – Identität ist der Zugangsweg, Daten sind das Ziel

Zu der Arbeit an einem modernen PC-Arbeitsplatz gehört heute der Umgang mit mehreren persönlichen Benutzerkonten genauso selbstverständlich dazu wie Maus und Tastatur. In Unternehmen stehen CISOs und IT-Mitarbeiter deshalb vor der Aufgabe, immer mehr Benutzeridentitäten verwalten und umfassend absichern zu müssen. Doch damit nicht genug: Sie sind auch dafür verantwortlich, Ordnung in rasant wachsende Datenmengen zu bringen, den sicheren Zugriff darauf zu gewährleisten und Verluste sensibler Geschäftsinformationen zu verhindern. Handelt es sich hierbei um vollkommen unterschiedliche IT-Herausforderungen? Keinesfalls, denn Identitäts- und Datensicherheit sind heute mehr denn je miteinander verknüpft.

Vulnerability Management und SBOM-Generierung sind Key beim CRA

CRA macht Vulnerability Management zur Pflicht: Hersteller vernetzter Produkte müssen Sicherheitslücken über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg erkennen, bewerten, beheben und dokumentieren. Komplexe Software‑Lieferketten erhöhen das Risiko: Moderne Geräte enthalten hunderte bis tausende Komponenten; jede einzelne kann Schwachstellen einbringen, die das gesamte Produkt gefährden. Automatisierte Firmware‑ und Komponentenanalysen werden essenziell: Plattformen wie ONEKEY analysieren Binärdateien ohne…