Cyberangriffe gegen die Zivilgesellschaft – Muster, Eskalation und strukturelle Risiken

foto magnific

 Der aktuelle Report on Cyberattacks against Civil Society 2026 zeigt mit ungewöhnlicher Klarheit, wie stark zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit unter digitalem Beschuss stehen [1]. Die Daten aus dem Project‑Galileo‑Programm, das mehr als 3.400 Domains in 120 Ländern schützt, belegen eine deutliche Verschärfung der Bedrohungslage: Angriffe sind häufiger, länger, gezielter und technisch ausgereifter als in den Vorjahren. Besonders betroffen sind Medien, Menschenrechtsorganisationen, digitale‑Rechte‑Initiativen und NGOs in politisch repressiven Kontexten. Die Analyse basiert auf Milliarden von Netzwerkereignissen, die Cloudflare über ein Jahr hinweg (Februar 2025 bis Januar 2026) ausgewertet hat.

 

Die wichtigsten Ergebnisse aus dem Berichtszeitraum von 1. Februar 2025 bis 31. Januar 2026:

  • Zivilgesellschaftliche Organisationen unter dem Schutz von Project Galileo wurden in allen Regionen und Sektoren angegriffen. Insgesamt wehrte Cloudflare 38,5 Milliarden bösartige Anfragen ab – dies sind im Schnitt 105,47 Millionen Angriffe pro Tag, die sich gegen Galileo-Teilnehmer richteten (darunter im Exil arbeitende Medien und Organisationen, die sich für digitale Rechte einsetzen).
  • DDoS-Angriffe waren mit Abstand die häufigste Bedrohung. Sie machten 81,7 % aller schädlichen Anfragen aus, wobei Menschenrechtsorganisationen das höchste DDoS-Volumen verzeichneten.
  • Angreifer versuchten, Schwachstellen im Code von Websites auszunutzen, um an interne Systeme zu gelangen. Cloudflares Web Application Firewall (WAF) blockierte 7,1 Milliarden Exploit-Versuche. Journalismus-Organisationen verzeichneten mit 40,5% der Anfragen das höchste Volumen dieser Bedrohungen.
  • Fast jede dritte schädliche E-Mail umging Standardfilter. Von 1,2 Millionen identifizierten Schad-Mails über 73 Galileo-Teilnehmer hinweg umgingen 30,2 % drei gängige Authentifizierungsverfahren.
  • Cloudflare identifizierte 85 staatlich angeordnete Internet-Ausfälle – 46 % aller Störungen, die das Unternehmen in seinem globalen Netzwerk erkennen konnte. Die Einschränkungen fielen häufig mit Wahlen, Protesten und Schulprüfungen zusammen.

 

 

  1. DDoS‑Angriffe: Dauer, Intensität und strategische Taktiken

Mit 81,7 % aller bösartigen Anfragen stellen Application‑Layer‑DDoS‑Angriffe die dominante Bedrohung dar. Während typische DDoS‑Attacken im Internet oft nach wenigen Minuten abflauen, zeigen die Angriffe gegen die Zivilgesellschaft ein gegenteiliges Muster: Sie dauern Stunden, Tage oder sogar Wochen.

Beispiele verdeutlichen die Dimensionen:

  • Tech4Peace (Irak) wurde acht Tage lang attackiert – insgesamt 2,6 Milliarden Requests.
  • Wahana Visi Indonesia erlebte einen dreitägigen Angriff mit 4,9 Milliarden Requests.
  • Refugee Council (UK) wurde über mehr als sieben Tage hinweg in 14 Angriffswellen attackiert.

Die Angreifer setzen zunehmend auf »Chunked Attacks«: kurze, hochintensive Wellen, unterbrochen von Pausen. Diese Taktik dient dazu,

  1. Rate‑Limits zu umgehen,
  2. dynamische Fingerprint‑Regeln auslaufen zu lassen,
  3. Verteidigungsmechanismen zu analysieren und anzupassen.

Die Angriffe sind zwar meist »mittelgroß« (13.000–813.000 rps), aber durch ihre Dauer und Präzision hochwirksam. Besonders häufig betroffen sind Menschenrechtsorganisationen, bei denen mehr als 10 % des gesamten Traffics bösartig war – ein 40‑fach höherer Anteil als bei Sozialorganisationen.

 

  1. Medien in Exil und Opposition: Digitale Repression als geopolitisches Werkzeug

Medienorganisationen sind mit 40,5 % aller Angriffe die am stärksten betroffene Gruppe. Besonders gefährdet sind Redaktionen im Exil, die für ihre Zielgruppen oft die einzige Quelle unabhängiger Informationen darstellen.

Beispiele:

  • elTOQUE (Kuba): 426,8 Mio. Requests, vermutlich im Zusammenhang mit einem Währungs‑Tracker, den die kubanische Regierung als »ökonomischen Terrorismus« bezeichnete.
  • The Moscow Times: 123 Mio. Requests, nachdem das Medium in Russland als »unerwünscht« eingestuft wurde.
  • China Digital Times: täglich zehntausende blockierte Requests; ein einzelner Sicherheitstag im November 2025 verzeichnete 21.000 verdächtige Anfragen.

Die Angriffe zielen darauf ab, Reichweite zu unterbinden, kritische Berichterstattung zu stören und digitale Öffentlichkeit zu kontrollieren. Für Exilmedien, die vollständig auf digitale Infrastruktur angewiesen sind, stellen DDoS‑Attacken eine existenzielle Bedrohung dar.

 

  1. Website‑Vulnerabilities: Siebenmal höhere Angriffsraten als im Durchschnitt

Neben DDoS‑Angriffen registrierte Cloudflare 7,1 Milliarden Versuche, Web‑Schwachstellen auszunutzen – siebenmal mehr als bei anderen Kundengruppen.

Die drei häufigsten Angriffstypen:

  1. HTTP‑Anomalien (44 %) – massenhafte, manipulierte Requests, die WAF‑Regeln umgehen sollen.
  2. SQL‑Injection (16 %) – Angriffe auf Datenbanken, oft mit dem Ziel, Identitäten oder interne Informationen zu stehlen.
  3. Automatisierte Vulnerability‑Scanner (15 %) – systematische Suche nach ungepatchten Systemen.

Die meisten Angriffe stammen von Bots, die in hoher Frequenz und Präzision scannen. Besonders gefährlich sind kombinierte Angriffe, bei denen DDoS‑Wellen als Ablenkung dienen, während parallel Schwachstellen ausgenutzt werden. Ein globaler Umweltverband erlebte im Umfeld einer Klimakonferenz sowohl einen DDoS‑Angriff mit 6,97 Milliarden Requests als auch 3,34 Millionen Schwachstellen‑Scans.

 

  1. Phishing: 10 % aller E‑Mails sind potenziell bösartig

Von 29 Millionen analysierten E‑Mails enthielten 2,8 Millionen potenzielles Phishing‑Material. Die Angriffe werden zunehmend personalisiert und technisch ausgefeilt.

Die häufigsten Muster:

  • Deceptive Links (19,5 %)
  • Identity Deception (16,8 %) – Angreifer imitieren reale Personen
  • Brand Impersonation (13,4 %) – u. a. Apple, DocuSign, Datadog, AmEx, Intuit

Besonders alarmierend: 30,2 % der hochgefährlichen E‑Mails umgingen Standard‑Authentifizierungsverfahren wie SPF, DKIM oder DMARC und wurden erst durch KI‑gestützte Erkennungssysteme identifiziert.

Ein Beispiel für hochgradig personalisierte Angriffe liefert die World Uyghur Congress: Angreifer nutzten ein trojanisiertes Uyghur‑Texteditor‑Tool, um gezielt Malware zu platzieren – ein Angriff, der weniger auf Technik als auf kulturelle und soziale Kontextkenntnis setzte.

 

  1. Internet‑Shutdowns: Politische Steuerung digitaler Räume

Cloudflare identifizierte 183 Internet‑Störungen, davon 85 mit hoher Wahrscheinlichkeit staatlich veranlasst. Shutdowns traten vor allem auf während:

  • Wahlen
  • Protesten
  • Prüfungsphasen
  • politischer Instabilität

Beispiele:

  • Uganda (Januar 2026): 95 % Traffic‑Rückgang innerhalb von 30 Minuten; geschätzter wirtschaftlicher Schaden: 16 Mio. USD.
  • Iran (Januar 2026): nahezu vollständige Abschaltung über mehrere Wochen; massiver Einfluss auf Dokumentation staatlicher Gewalt.

Shutdowns wirken wie ein digitaler Ausnahmezustand: Sie unterbrechen Informationsflüsse, verhindern Monitoring, blockieren humanitäre Arbeit und isolieren ganze Bevölkerungsgruppen.

 

  1. Warum die Zivilgesellschaft besonders gefährdet ist

Der Report zeigt klar: NGOs, Medien und Menschenrechtsorganisationen werden nicht nur wegen technischer Schwächen angegriffen, sondern wegen ihrer gesellschaftlichen Rolle.

Die Angriffe häufen sich in Momenten maximaler Wirkung:

  • Veröffentlichung kritischer Recherchen
  • politische Ereignisse
  • virale Inhalte
  • Advocacy‑Kampagnen

Zudem verschärfen strukturelle Faktoren die Lage:

  • schrumpfende zivilgesellschaftliche Räume
  • sinkende staatliche Fördermittel
  • steigende Nachfrage nach Dienstleistungen
  • unzureichende Cyberbudgets (nur ein Drittel der NGOs hält sie für ausreichend)

 

  1. Rolle von KI: Verstärker und Verteidiger zugleich

Der Report betont die doppelte Rolle von KI:

  • Angreifer nutzen LLMs für personalisierte Phishing‑Kampagnen, automatisierte Textgenerierung und Social Engineering.
  • Verteidiger profitieren von KI‑gestützter Anomalieerkennung, automatisierten WAF‑Regeln und Post‑Quantum‑Kryptografie.

Die zentrale Herausforderung: Zugang zu modernen KI‑Sicherheitswerkzeugen darf nicht zu einem Privileg großer Unternehmen werden.

 

  1. Empfehlungen des Reports

Cloudflare formuliert drei strategische Leitlinien:

  1. Universeller Zugang zu Cybersecurity – Sicherheit als Grundvoraussetzung digitaler Teilhabe.
  2. Transparenz über Angriffe und Shutdowns – Daten teilen, Forschung fördern, Muster sichtbar machen.
  3. Niedrigschwelliger Zugang zu KI‑gestützten Sicherheitsdiensten – moderne Schutzmechanismen als Standard, nicht als Premiumprodukt.

 

Text erstellt mit KI-Hilfe
[1] https://cf-assets.www.cloudflare.com/dzlvafdwdttg/5YmIHaAURvy8ZKjJ1CcQo6/1335a737054c44915ace715348e62697/BDES-9187_Cyberattacks_against_civil_society_Project_Galileo_Anniversary_Report.pdf

 

3626 Artikel zu „Cyberangriffe „

Schläft Europa bei Cyberangriffen auf Wasserversorger?

Wenn man an Cyberkrieg denkt, kommen einem Wasserversorgungsunternehmen nur selten als Ziel in den Sinn. In den letzten Jahren jedoch, und insbesondere im Zusammenhang mit den Kriegen in der Ukraine und im Iran, gehörten sie zu den am stärksten in den Fokus geratenen Sektoren der kritischen Infrastruktur.   Management Summary Wasserversorger geraten zunehmend ins Fadenkreuz…

KI‑Cyberangriffe nehmen zu, Governance und Know-how hinken hinterher

Begrenzte Transparenz bei KI‑Cyberangriffen: 35 % der europäischen Unternehmen können nicht beurteilen, ob sie bereits von KI‑gestützten Cyberangriffen betroffen waren – ein Zeichen für erhebliche Defizite in Erkennung und Monitoring. Steigende Bedrohung bei sinkender Erkennungsfähigkeit: KI‑gestützte Phishing‑ und Social‑Engineering‑Angriffe sind deutlich schwerer zu erkennen (71 %), das Vertrauen in klassische Sicherheitsmethoden nimmt ab. Größte wahrgenommene Risiken durch…

Wie Unternehmen sich gegen die Industrialisierung moderner Cyberangriffe verteidigen können

Neue Analysen der SentinelLABS- und Wayfinder-Teams zeigen, wie Angreifer gezielt die Reibungsflächen zwischen IT-Sicherheit und operativem Betrieb ausnutzen.   SentinelOne hat seinen aktuellen Annual Threat Report veröffentlicht [1]. Der Report zeigt eine zentrale Verschiebung im Cyberraum: Angreifer konzentrieren sich längst nicht mehr nur darauf, initialen Zugriff zu erlangen. Sie gehen einen Schritt weiter und nutzen…

Kritische Lücke zwischen Erkennung und Eindämmung von Cyberangriffen

  98 % der deutschen Organisationen sind überzeugt, Angriffe erkennen zu können – doch fast 40 % haben Schwierigkeiten, sie zu stoppen, während die Anzahl KI-gestützter Angriffe weiter zunimmt.   Die Studie »The Containment Gap – Exploring the Distance Between Detection and Resilience« hat CyberEdge Group im Auftrag von Illumio durchgeführt (Bildquelle: Illumio)   Eine neue…

Zunehmende Cyberangriffe aus dem Iran: Empfehlungen für Unternehmen

Horizon3.ai, ein Anbieter im Bereich Offensive Security, hat eine Analyse zur aktuellen Entwicklung iranischer Cyberbedrohungen veröffentlicht und konkrete Maßnahmen vorgestellt, mit denen Unternehmen ihre Cyberresilienz stärken können. Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen sollen die Handlungsempfehlungen Sicherheitsverantwortlichen helfen, Risiken durch staatlich gesteuerte Angriffe frühzeitig zu erkennen und gezielt zu adressieren.   Jüngste Militärschläge der USA…

Wo Cyberangriffe ihr Ende finden: Ein Blick in die Arbeitsweise eines Managed Security Operations Centers

Cyberangriffe auf Unternehmen sind trauriger Alltag. Dabei nutzen die Angreifergruppen auch die kleinste Lücke aus, um die IT-Systeme zu infiltrieren. Ein Managed Security Operations Center (Managed SOC) ermöglicht das Entdecken und Stoppen von Attacken bereits in der Frühphase. Dabei ist ein Analystenteam eines Dienstleisters rund um die Uhr aktiv. Im zweiten Teil des Interviews spricht…

Globale Cyberangriffe im KI-Zeitalter: Warum Deutschland im Fokus steht – und wie sich Unternehmen schützen können

Cyberangriffe gehören längst zum festen Bestandteil internationaler Konflikte und wirtschaftlicher Konkurrenz. Staatliche Akteure, organisierte Cyberkriminelle und ideologisch motivierte Gruppen operieren über Grenzen hinweg – oft mit Deutschland im Zentrum. Wir haben mit Aris Koios, Principal Technology Strategist bei CrowdStrike gesprochen, der darauf hinweist, wie komplex und vielschichtig die digitale Bedrohungslage geworden ist.

Threat Report 2026: KI und Botnetze treiben die Industrialisierung von Cyberangriffen

Die erste Version des Cloudflare Threat Reports 2026 basiert auf Telemetriedaten aus einem Netzwerk, das rund 20 Prozent des weltweiten Internet-Traffics verarbeitet – eine der größten verfügbaren Datenquellen zur globalen Bedrohungslage [1]. Er beschreibt eine zunehmend industrialisierte Cyberbedrohungslandschaft, in der Effizienz und Skalierbarkeit wichtiger sind als technische Raffinesse. Anstelle komplexer Einzelangriffe setzen Akteure immer mehr…

Ein Blick in die Arbeitsweise eines Managed Security Operations Centers – Wo Cyberangriffe ihr Ende finden

Jeden Tag werden Unternehmen von Cyberkriminellen angegriffen. Ein Managed Security Operations Center (Managed SOC) ermöglicht das Entdecken und Stoppen von Attacken bereits in der Frühphase. Dafür ist ein Analystenteam eines Dienstleisters rund um die Uhr im Einsatz. Sie haben alles, was im Netzwerk passiert, genau im Blick und greifen sofort ein, wenn sie einen Cyberangriff aufdecken.

Wenn KI Cyberangriffe beschleunigt: Diese Maßnahmen sollten Unternehmen jetzt für mehr digitale Resilienz ergreifen

Mit der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) erreicht auch die Cyberkriminalität eine neue Dimension. Was früher erheblichen technischen Aufwand und personelle Ressourcen erforderte, lässt sich heute mithilfe intelligenter Algorithmen automatisieren, skalieren und gezielt optimieren. Angriffe werden personalisierter, dynamischer und deutlich schwerer zu erkennen. Unternehmen sehen sich damit einer neuen Qualität digitaler Bedrohungen gegenüber, die klassische…

KI beschleunigt Cyberangriffe – Unternehmen müssen Sicherheit neu denken

Cyberangreifer nutzen vor allem grundlegende Schwächen im Identitäts‑ und Zugriffsmanagement aus und gehen mit Hilfe von KI schneller, skalierbarer und automatisierter vor. Unternehmen wird geraten, mit einer »Shift‑Left«-Strategie frühzeitig auf KI‑gestützte Sicherheit, Identität als kritische Infrastruktur und kontinuierliche Risiko‑ und Schwachstellenbewertung zu setzen. Besondere Priorität haben dabei die Absicherung von Identitäten, Anwendungen, Lieferketten und KI‑Plattformen…

Zunehmende Bedrohung durch menschzentrierte Cyberangriffe

Bedrohungsakteure ändern ihre Taktik, um menschliche Kontaktpunkte aus jedem Blickwinkel anzugehen – innerhalb von Geschäftsabläufen und über Kanäle hinweg –, um koordinierte Kampagnen durchzuführen, die herkömmliche Abwehrmaßnahmen überwältigen.   Die Auswertung des Global Threat Intelligence Report für 2025 von Mimecast zeigt zentrale Trends, darunter den Anstieg intelligenter KI-gestützter Phishing- und Social-Engineering-Angriffe sowie die verstärkte Nutzung…

Warum Unternehmen über Cyberangriffe schweigen – Gefährliche Sicherheitsillusion

Viele Unternehmen verschweigen Cyberangriffe, was zu einem Mangel an Bewusstsein und Veränderungsdruck führt. Diese Geheimhaltung verhindert kollektives Lernen und systematische Verbesserungen, wodurch eine gefährliche Sicherheitsillusion entsteht. Um echte Resilienz zu erreichen, müssen Unternehmen offen mit Sicherheitsvorfällen umgehen und kontinuierlich aus ihnen lernen.

Laterale Bewegungen bei Cyberangriffen bleiben schwer erkennbar und offenbaren kritische Sichtbarkeitslücken

Trotz hoher Investitionen in Sicherheitstechnologien erlebten 86 % der deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr einen Cybervorfall mit lateraler Bewegung.   Illumio, Anbieter für Breach Containment, hat den Global Cloud Detection and Response Report 2025 veröffentlicht. Grundlage des Reports ist eine weltweite Befragung von 1.150 Führungskräften aus dem Bereich Cybersicherheit – darunter 150 aus Deutschland. Die…

Cyber Readiness Report 2025: KMUs nicht ausreichend gegen Cyberangriffe versichert

67 Prozent der hiesigen kleinen und mittleren Unternehmen erlitten in den letzten 12 Monaten mindestens einen Cyberangriff / 60 Prozent sind gar nicht oder nicht angemessen gegen Cyberrisiken abgesichert / 34 Prozent der Unternehmen planen, Investitionen in Cybersicherheit in den nächsten zwölf Monaten signifikant zu erhöhen / 77 Prozent der Unternehmen sehen KI als Chance…

Verzögertes Patching öffnet Cyberangriffen Tür und Tor

Warum Unternehmen ein automatisiertes und effizientes Patch-Management benötigen.   Eine aktuelle Studie der Enterprise Strategy Group zum Endpoint- Management in Unternehmen zeigt: fast jedes fünfte Gerät in einem Unternehmen wird weder verwaltet noch gesichert. Zudem waren bereits mehr als die Hälfte der untersuchten Unternehmen (mindestens 54 %) Ziel eines Cyberangriffs über einen unbekannten, nicht verwalteten…

Industrie 4.0: Wie OT-Segmentierung kritische Produktionsinfrastrukturen vor Cyberangriffen schützt

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsanlagen erweitert die Angriffsfläche für Cyberkriminelle: Einmal im System, kann sich ein Hacker durch das gesamte Netzwerk arbeiten – mit verheerenden Folgen für die Produktion. OT-Segmentierung schafft Abhilfe.   Ein Cyberangriff, eine kompromittierte Office-IT – und kurz darauf steht die Produktion still. Dieser Ketteneffekt wird für Industrieunternehmen zunehmend zur…

Organisatorische Resilienz – mehr als nur Schutz vor Cyberangriffen

Viele Unternehmen verbinden mit organisatorischer Resilienz den Schutz vor Störungen wie physischen Systemausfällen, Naturkatastrophen oder Cyberbedrohungen. Im Mittelpunkt steht dabei meist die Cybersicherheit. Zwar betrachten laut Deloitte 79 Prozent der Führungskräfte Resilienz als hohe Priorität. Dennoch besitzen nur 39 Prozent eine klare Vorstellung davon, was diese Widerstandsfähigkeit für ihr Unternehmen überhaupt bedeutet. Wichtig zu wissen:…

Whitepaper: Acht Tipps für den Schutz vor Cyberangriffen

Die Zahl und Heftigkeit der Attacken auf Unternehmen über das Internet steigen ständig. Herkömmliche Prozesse zur Wiederherstellung von Daten und Systemen funktionieren oft nicht mehr, da Backups oder Sicherheitsanwendungen zerstört sind. Zum Schutz vor solchen existenzgefährdenden Cyberangriffen hat James Blake, VP of Cyber Resiliency Strategy bei Cohesity Best Practices zusammengestellt. Unternehmen sollten folgende Tipps beherzigen:…

Cyberangriffe auf Industrieanlagen: Neuer Bericht warnt vor Schäden in Milliardenhöhe

Industrieanlagen und kritische Infrastrukturen stehen weltweit vor einer massiven, oft unterschätzten Gefahr. Der aktuelle 2025 OT Security Financial Risk Report von Dragos und Marsh McLennan berechnet erstmals mithilfe statistischer Modelle das finanzielle Risiko von OT-Cybervorfällen und zeigt, welche Sicherheitsmaßnahmen den größten Schutz bieten [1]. Er ist damit ein zentrales Werkzeug für Unternehmensleitungen, Versicherer und Sicherheitsteams.…