Die Einführung von KI schreitet schneller voran, als Führungskräfte Orientierung geben können

Illustration Absmeier foto ki designer

KI ist längst im Arbeitsalltag angekommen – doch vielen Unternehmen fehlt noch die klare Übersetzung in Strategie, Führung und Karriereentwicklung. Der neue AI-at-Work-Benchmark von Culture Amp zeigt: Mitarbeitende experimentieren, erkennen Risiken und berichten von Produktivitätsgewinnen. Jetzt müssen Führungskräfte Orientierung geben, konkrete Einsatzbeispiele liefern und ehrlich erklären, was KI für Rollen, Kompetenzen und Entwicklungspfade bedeutet.

Management Summary

  • KI-Adoption ist kein Zukunftsthema mehr: 85 Prozent der Beschäftigten werden bereits aktiv zum Experimentieren mit KI ermutigt.
  • Die strategische Lücke bleibt groß: 42 Prozent der Mitarbeitenden wissen nicht, warum sie KI überhaupt einsetzen sollen.
  • Produktivität ist der stärkste messbare Nutzen: 71 Prozent fühlen sich durch KI produktiver, bei Power-Usern sind es sogar 93 Prozent.
  • Risikobewusstsein ist vorhanden: 86 Prozent kennen die Gefahren des KI-Einsatzes, besonders intensive Nutzer bewerten diese noch bewusster.
  • Der Engpass liegt im Management: Führungskräfte müssen KI stärker mit Unternehmenszielen, konkreten Workflows und Karriereperspektiven verbinden.

 

Hohe Experimentierbereitschaft, aber fehlende strategische Einordnung

Vier von fünf Beschäftigten (85 %) geben an, dass ihr Arbeitgeber die Auseinandersetzung und das Experimentieren mit KI aktiv fördert. Doch 42 % wissen gar nicht, warum sie KI überhaupt nutzen sollten. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der ersten Benchmark-Studie »How Employees Really Feel About AI at Work« von Culture Amp, einer der führenden Plattformen für Employee Experience. Die Studie zeigt, dass die Nutzung von KI schneller voranschreitet als die Fähigkeit der Führungsebene, deren Einsatz für mehr Innovation, Produktivität und Wettbewerbsvorteile zu steuern.

Nur 58 % der Beschäftigten geben an, dass ihre Führungskräfte ihnen klar erklärt haben, wie KI zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen soll. Auf operativer Ebene sieht es kaum besser aus: Lediglich 60 % sagen, dass ihre Vorgesetzten ihnen konkrete Beispiele nennen, wie die KI sie bei ihren Zielen oder Arbeitsabläufen unterstützen kann.

 

Produktivität steigt – besonders bei intensiver KI-Nutzung

Trotz dieser Diskrepanz spüren die Mitarbeitenden ganz klar die Vorteile von KI. Von den weltweit 112.000 Befragten aus 123 Organisationen geben 71 % an, dass sie sich dank KI-Tools produktiver fühlen. Bei den »Power-Usern«, also den intensivsten Nutzern von KI, steigt dieser Wert sogar auf 93 %.

Dabei wirkt sich der intensive Einsatz von KI nicht nur auf die gefühlte Produktivität aus, sondern auch auf die Motivation: 72 % der intensivsten KI-Nutzer geben an, dass ihr Unternehmen sie dazu motiviert, mehr zu leisten, als sie es in einer vergleichbaren Position anderswo tun würden, während es bei den Nicht-Nutzern lediglich 57 % sind.

Das Gefühl von zusätzlicher Motivation und Produktivität führt jedoch nicht zwangsläufig zu einer spürbar geringeren Arbeitsbelastung: 72 % der Power-User empfinden die Arbeitsbelastung für ihre Position angemessen. Unter den Nicht-Nutzern sind es 69 %. Der Unterschied beträgt gerade einmal drei Prozentpunkte.

 

Risiken sind bekannt, Karriereperspektiven bleiben unklar

Die Studie von Culture Amp belegt außerdem, dass die Mitarbeitenden mit offenen Augen der KI begegnen: 86 % sind sich der Risiken bewusst, die mit dem Einsatz dieser Technologie in ihrer Arbeit verbunden sind. Mit zunehmender Nutzung steigt dieses Bewusstsein stetig an – von 67 % bei Nicht-Nutzern bis zu 95 % bei intensiven Nutzern.

Weniger klar ist den Beschäftigten dagegen, was die KI für ihre Zukunftsperspektiven im Unternehmen bedeutet. Das Wissen um interne Karrieremöglichkeiten ist seit Juli 2025 um 10 Prozentpunkte gesunken. Dies ist der bislang größte Rückgang innerhalb eines Jahres, den die Benchmark-Daten verzeichnen. Gleichzeitig liegt die Zufriedenheit mit der beruflichen Entwicklung mit 66 % auf einem stabilen Niveau – ein Wert, der sich in den Engagement-Benchmarks von Culture Amp seit 2021 kaum verändert hat.

Führungskräfte müssen Orientierung geben

»Die Beschäftigten sagen uns ganz klar, dass sie die Risiken kennen, die Tools nutzen und sich dadurch produktiver fühlen«, so Amy Lavoie, VP of People Science bei Culture Amp. »Das ist keine Belegschaft, die sich gegen Veränderungen wehrt. Das ist eine Belegschaft, die ihre Hausaufgaben macht und nun darauf wartet, dass die Führung ihren Teil tut.«

»Niemand weiß heute mit Sicherheit, welche Stellen und Rollen sich durch die KI ändern werden, welche Kompetenzen in Zukunft zählen werden und wie Karrierewege in drei Jahren aussehen werden. Viele Führungskräfte schweigen deshalb lieber, als etwas zu sagen, das sich später als falsch erweisen könnte. Dabei wäre es gerade jetzt am wichtigsten, offen zuzugeben, dass es noch keinen fertigen Plan gibt und trotzdem weiter im Gespräch zu bleiben. Die Beschäftigten erwarten von ihren Führungskräften keine Gewissheit. Sie erwarten Ehrlichkeit.«

 

Methodik und Datengrundlage
[1] Diese Analyse basiert auf 342 Befragungen von 292 Organisationen auf der Culture Amp-Plattform. Sie bildet rund 112.000 Beschäftigte sowie 343.000 Einzelantworten ab, die im Zeitraum von August 2025 bis Juli 2026 erhoben wurden. Die Daten stammen aus der Culture Amp Befragungsvorlage »AI Effectiveness« sowie aus Fragen zu Mitarbeiterengagement.
Die Befragten stammen aus allen wichtigen Regionen, die größten Gruppen sind dabei Nordamerika, der asiatisch-pazifischen Raum sowie Europa. Die Unternehmensgröße reicht von unter 100 bis zu mehr als 5.000 Mitarbeitenden, wobei der Schwerpunkt auf Unternehmen mit 1.000 bis 5.000 Mitarbeitenden liegt. Die Befragten kommen aus 16 Branchen, am stärksten vertreten sind Technologie, professionelle Dienstleistungen und Bildung. Rund zwei Drittel der Befragten sind Fachkräfte ohne Führungsverantwortung, das übrige Drittel verteilt sich auf Management-, Director-, VP- und C-Level-Positionen.
Für die Auswertung wurden die Beschäftigten je nach Intensität ihrer KI-Nutzung vier vergleichbaren Gruppen zugeordnet: Power-User, tägliche Nutzer, Gelegenheitsnutzer und Nicht-Nutzer. Die Zahlen zu Karrierechancen und -entwicklung stammen aus Culture Amps breiterem Engagement-Benchmark, der auf einer deutlich größeren Stichprobe basiert als die KI-Umfrage selbst. Da die Teilnahme an der KI-Umfrage freiwillig ist, sind die betreffenden Unternehmen beim Thema KI-Adoption vermutlich weiter fortgeschritten als der Marktdurchschnitt. Die Ergebnisse spiegeln also eher KI-affine Organisationen wider als die Arbeitgeberlandschaft insgesamt.
Mehr über den Culture Amp AI at Work Benchmark im Blog-Beitrag: https://www.cultureamp.com/blog/employees-stuck-in-technical-challenge

 

FAQ

  1. Was ist die zentrale Aussage der Studie?
    Die KI-Nutzung in Unternehmen wächst schneller als die Fähigkeit vieler Führungskräfte, Zweck, Nutzen und strategische Bedeutung klar zu erklären.
  2. Warum ist das für das Management relevant?
    Weil KI nur dann Wettbewerbsvorteile schafft, wenn Führungskräfte sie mit Geschäftsstrategie, Produktivitätszielen und konkreten Arbeitsprozessen verbinden.
  3. Nutzen Beschäftigte KI bereits aktiv?
    Ja. Viele Arbeitgeber fördern das Experimentieren ausdrücklich, und ein großer Teil der Beschäftigten erlebt KI bereits als produktivitätssteigerndes Werkzeug.
  4. Wo liegt die größte Lücke?
    Die größte Lücke liegt nicht bei der Akzeptanz, sondern bei der Orientierung: Viele Mitarbeitende verstehen nicht ausreichend, welchen Beitrag KI zu Unternehmenszielen leisten soll.
  5. Welche Produktivitätseffekte nennt die Studie?
    71 Prozent der Befragten fühlen sich durch KI-Tools produktiver. Bei den intensivsten Nutzern steigt dieser Anteil auf 93 Prozent.
  6. Führt KI automatisch zu weniger Arbeitsbelastung?
    Nein. Zwar berichten Power-User von mehr Produktivität und Motivation, die wahrgenommene Arbeitsbelastung sinkt jedoch nur geringfügig.
  7. Wie bewusst sind Mitarbeitende für KI-Risiken?
    Sehr bewusst: 86 Prozent kennen die Risiken des KI-Einsatzes. Je intensiver KI genutzt wird, desto stärker ausgeprägt ist dieses Risikobewusstsein.
  8. Was bedeutet KI für Karrierewege?
    Genau hier herrscht Unsicherheit. Das Wissen über interne Karrieremöglichkeiten ist laut Benchmark deutlich zurückgegangen, obwohl die Zufriedenheit mit der beruflichen Entwicklung stabil bleibt.
  9. Was sollten Führungskräfte jetzt tun?
    Sie sollten offen kommunizieren, konkrete Anwendungsfälle zeigen, Lernräume schaffen und erklären, wie KI in Strategie, Rollenprofile und Kompetenzentwicklung eingebettet wird.
  10. Welche Botschaft bleibt für Unternehmen?
    KI-Transformation ist weniger eine Tool-Frage als eine Führungsaufgabe. Entscheidend ist, ob Organisationen aus Experimenten klare Orientierung, Vertrauen und messbaren Nutzen machen.

 

7473 Artikel zu „KI Einsatz“

Pragmatischer KI-Einsatz in KMU: Warum konkrete Anwendungsfälle wichtiger sind als der Hype

KI ist für KMU kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug zur gezielten Entlastung im Tagesgeschäft. Wer mit klaren Anwendungsfällen, messbaren Zielen und früh eingebundenen Mitarbeitenden startet, vermeidet teure Pilotprojekte ohne Wirkung und schafft die Basis für skalierbare Effizienzgewinne.   Management Summary KI-Projekte in KMU sollten nicht vom Technologie-Hype, sondern von konkreten Geschäftsproblemen und Prozessengpässen ausgehen. Der…

KI in Deutschland: Viel Einsatz, noch zu wenig Ertrag

Deutschland ist beim KI-Rollout Spitzenreiter – beim messbaren Geschäftsnutzen jedoch Schlusslicht. Der Reality Check zeigt, wo Unternehmen jetzt ansetzen müssen: weniger Projekt-Flickwerk, mehr wiederverwendbare Datenbasis, saubere Integration und konsequente Wertsteuerung. Management Summary Rollout-Vorsprung: 86 Prozent der deutschen Unternehmen haben KI breit eingeführt oder strategisch verankert – der höchste Wert der fünf untersuchten Märkte. ROI-Lücke: Nur…

Fünf Fragen, die IT-Entscheider vor dem Einsatz von KI-Agenten beantworten müssen

KI-Agenten übernehmen zunehmend operative Entscheidungen. Damit aus technischer Autonomie ein belastbarer Geschäftsvorteil wird, müssen IT-Verantwortliche Zuständigkeiten, Risikogrenzen, Erfolgskriterien und Eskalationswege frühzeitig festlegen. Fünf Leitfragen zeigen, worauf es bei einer praxistauglichen Governance ankommt. Management Summary Autonomie braucht Leitplanken: Unternehmen müssen akzeptable Ergebnisse, Entscheidungsräume und verbindliche Grenzen für KI-Agenten definieren. Auswahl folgt dem Risiko: Aufgabe, Agent und…

EU AI Act – mehr Sicherheit für einen verantwortungsbewussten KI-Einsatz

Management Summary Der EU AI Act schafft einen europaweit einheitlichen Rechtsrahmen für den verantwortungsvollen Einsatz von KI und orientiert sich am Risiko der jeweiligen Anwendung. Seit Februar 2025 sind bestimmte KI-Praktiken mit inakzeptablem Risiko verboten; zugleich müssen Unternehmen KI-Kompetenz bei Mitarbeitenden aufbauen. Ab August 2026 greifen Transparenzpflichten, etwa wenn Nutzerinnen und Nutzer mit Chatbots oder…

Finanzverantwortlichen fehlen weiterhin Mindestregeln für den KI-Einsatz

Fast die Hälfte der selbsternannten KI‑Vorreiter im Finanzbereich fehlt es laut einer neuen Studie an grundlegender Governance, um KI sicher zu skalieren. Statt eines einheitlichen Reifegrads zeigen sich sechs unterschiedliche Umsetzungsstadien – mit klaren Schwächen bei Regeln oder Daten. Die Studie macht deutlich: Nicht die KI‑Leistung, sondern fehlende Steuerbarkeit bremst den Fortschritt.   Fast die…

Belegschaft bislang unzureichend auf den Einsatz von KI vorbereitet

Trotz der rasanten Einführung von KI-Tools in Unternehmen, etwa von Microsoft 365 Copilot oder Google Workspace, zeigt die Untersuchung »AIQ 2.0: Mitarbeitende sind weiterhin nicht bereit für den erfolgreichen Umgang mit KI am Arbeitsplatz« von Forrester eine wachsende Lücke zwischen der technischen Einführung von KI und der tatsächlichen Bereitschaft der Mitarbeitenden, diese effektiv zu nutzen…

Warum Wikipedia den Einsatz generativer KI einschränkt: Habsburg KI als datenökologisches Risiko

Die Entscheidung der englischsprachigen Wikipedia, den Einsatz großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) zum Schreiben oder Umschreiben von Artikeln weitgehend zu untersagen, markiert einen Wendepunkt im gesellschaftlichen Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz. Auf den ersten Blick wirkt das Verbot paradox: Gerade LLMs sind in der Lage, formal korrekte, gut strukturierte und enzyklopädisch anmutende Texte zu…

Unternehmensrisiko: KI im Einsatz ohne Kontrolle

Die meisten Unternehmen können nicht sagen, wie schnell sie ein KI-System in einer Krise stoppen könnten – und viele könnten danach nicht erklären, was schiefgelaufen ist.   KI-Technologie wird in europäischen Unternehmen in rasantem Tempo eingeführt, aber viele haben sie ohne die passende Governance- und Sicherheitsinfrastruktur implementiert. Das geht aus einer neuen Studie von ISACA…

Island ermöglicht sicheren und vertraulichen Einsatz von KI in Unternehmen

Neuer KI-Browser, Sicherheitsfunktionen, Agentensteuerung und Publishing ermöglichen den Einsatz von KI im großen Maßstab.   Island, das Unternehmen für Enterprise-Workspace, stellt neue KI-Lösungen für den sicheren Einsatz in Unternehmensumgebungen vor. Sie helfen Organisationen, künstliche Intelligenz sicher einzuführen und zu skalieren. Während generative KI, KI-Browser und autonome Agenten zunehmend den Arbeitsalltag prägen, liefert Island das, was…

Unkontrollierter Einsatz von KI birgt versteckte Geschäftsrisiken

Unternehmen gehen beim Einsatz von Large Language Models (LLMs) ohne angemessene Regularien, Verifikation und Aufsicht erhebliche rechtliche, finanzielle und reputationsbezogene Risiken ein.   Die Studie »Risks of Unmanaged AI Reliance: Evaluating Regional Biases, Geofencing, Data Sovereignty, and Censorship in LLM Models« von Trend Micro zeigt, dass KI-Systeme je nach geografischem Standort, Sprache, Modelldesign und integrierten…

KI-Inferenz vs. klassische Analytik im Unternehmenseinsatz

Unternehmen stehen 2026 unter wachsendem Entscheidungsdruck. Kundeninteraktionen, Sicherheitsereignisse und Lieferketten erzeugen Datenströme, die nicht mehr auf nächtliche Auswertungen warten können. Genau hier beginnt die Trennlinie zwischen klassischer Analytik und moderner KI-Inferenz. Während traditionelle Business-Intelligence-Ansätze stark auf Batch-Verarbeitung setzen, verlangen viele Geschäftsprozesse heute unmittelbare Reaktionen. Die Frage lautet daher nicht mehr, ob analysiert wird, sondern wie…

Vertrauen in KI wächst schneller als Einsatzbereitschaft – Defizite bei Datenintegrität bleiben bestehen

Es gibt Lücken in Bezug auf operative Reife, Datenvertrauen und Fähigkeiten auf, wenn Unternehmen versuchen, KI unternehmensweit zu skalieren.   Es existiert eine wachsende Diskrepanz bei der Einschätzung der Unternehmen hinsichtlich ihrer KI-Bereitschaft. Die Führungskräfte sind überwiegend davon überzeugt, dass sie für KI bereit sind, doch ihre Antworten deuten auf grundlegende Lücken hin, die den…

Storage-Limitierungen bremsen Unternehmen beim Einsatz von KI aus

Für fast alle deutschen IT- und Business-Entscheider ist klar, dass das Training und der Betrieb von KI im eigenen Rechenzentrum viele Vorteile bringt. Zugleich müssen sie aber mehrheitlich einräumen, dass ihre bestehenden Storage-Landschaften dafür ungeeignet sind. Das geht aus der aktuellen »IT Strategy Pulse«-Umfrage von Dell Technologies hervor.   Im Rahmen der Umfrage wurden im…

TaxTech im Praxiseinsatz – KI als Treiber für effiziente Steuerprozesse

Das deutsche Steuerwesen ist komplex und erfordert effiziente Lösungen zur Bewältigung der hohen Anforderungen. Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) ermöglichen die Automatisierung und Optimierung von Steuerprozessen, wodurch Unternehmen Transparenz gewinnen und Risiken sowie Kosten reduzieren können. Die Vision der »autonomen Compliance« kombiniert technologische Innovationen mit menschlicher Expertise, um eine moderne und resiliente Steuer-Compliance zu schaffen.

Verantwortungsbewusster Einsatz von KI-Agenten: Maßnahmen und Empfehlungen

Es gibt mehr Herausforderungen und Risiken, die mit der Einführung von KI-Agenten in Unternehmen verbunden sind, als bisher angenommen. Gerade Unternehmen, die bereits KI-Agenten einsetzen, haben ein höheres Bewusstsein für die damit verbundene Management-Komplexität, und erkennen, dass diese Komplexität oft die verfügbaren Mitarbeiterressourcen übersteigt. Ohne klare Governance, Ressourcenplanung und Transparenz drohen erhebliche Risiken wie Überlastung,…

Hersteller stärken KI-Einsatz und Lieferketten

85 Prozent der Betriebe haben ihre Supply-Chain-Strategien als Reaktion auf Zölle und geopolitische Unsicherheit angepasst.   Geopolitische Spannungen, Zölle, Handelsstreitigkeiten und anhaltende militärische Konflikte, verändern die Strategien und Abläufe in der industriellen Produktion grundlegend. Hersteller begegnen Lieferkettenstörungen zunehmend proaktiv, passen steigende Produktions- und Compliance-Kosten an und beschleunigen Investitionen in digitale Technologien. Ihr Ziel ist es,…

Whitepaper erklärt rechtliche Fallstricke beim Einsatz von KI

Whitepaper beleuchtet zentrale juristische Fragestellungen rund um KI im deutschen und europäischen Recht. Trend Micro, ein Anbieter von Cybersicherheitslösungen, veröffentlichte sein neues Whitepaper »KI in der IT: Ein juristisches Minenfeld« [1]. Dieses behandelt die wichtigsten rechtlichen Anforderungen und juristischen Fragestellungen zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Künstliche Intelligenz (KI) verändert die IT-Landschaft rasant: Sie…

KI-Einsatz im Blindflug: Unternehmen bringen sich durch fehlende Sicherheitsmaßnahmen in Gefahr

Viele Unternehmen verzichten auf Maßnahmen zur sicheren Anwendung von KI. Das zeigt die repräsentative Umfrage von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins: Nur zwei von fünf Firmen schulen ihre Mitarbeitenden oder haben unternehmensweite KI-Guidelines etabliert [1]. Zwar ergreifen viele Verantwortliche bereits vereinzelt Maßnahmen, jedoch noch zu wenig und ohne Strategie. Die Risiken sind groß,…

KI-Einsatz: Nachholbedarf bei Governance-Strukturen

Studie zeigt wachsende Akzeptanz der Technologie sowie neue Erwartungen an junge Talente.   Der flächendeckende Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) schreitet in Deutschland voran. Dabei gibt es große Lücken in Governance-Strukturen sowie einen Wandel für Berufseinsteigende. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des HR-Plattformanbieters HiBob unter 2.000 Befragten, darunter 1.100 Fachkräfte [1]. Besonders auffällig: Während alle…

Künstliche Intelligenz: Was erwarten Unternehmen vom KI-Einsatz?

Die meisten Unternehmen in Deutschland, die künstliche Intelligenz einsetzen, tun dies mit dem Ziel, ihre Mitarbeitenden von Routinearbeiten zu befreien oder diese zu erleichtern. 84,5 Prozent der im Rahmen einer Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (PDF-Download [1]) befragten Unternehmen hat dies angegeben, wie die Statista-Infografik zeigt. Der in öffentlichen Diskussionen oft thematisierte Aspekt…